QEG Forum

Funktionsweise des QEG => Aufbau und Funktion der Spulen => Thema gestartet von: heman am 12. April 2014, 17:12:47

Titel: Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: heman am 12. April 2014, 17:12:47
Bin grad an einer alternativen Aufbauvariante am planen
das heisst, der Stator Körper wird auf mehrere Einzelteine zerlegt: Spulenkörper und Verbindungskörper

Bin der Meinung das der Bau damit wesentlich vereinfacht werden kann.

was haltet Ihr von dieser Lösung
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: TeslaTech am 12. April 2014, 18:14:48
Bin grad an einer alternativen Aufbauvariante am planen
das heisst, der Stator Körper wird auf mehrere Einzelteine zerlegt: Spulenkörper und Verbindungskörper

Bin der Meinung das der Bau damit wesentlich vereinfacht werden kann.

was haltet Ihr von dieser Lösung

Hallo Heman und Willkommen im QEG-Forum,

vielen Dank für deinen Beitrag und der Zeichnung mit dem alternative Design.

So etwas in der Art habe ich mir auch schon überlegt.

Ich finde dein Design würde funktionieren.

Das tolle ist dass man die Spulen dann entnehmen könnte wie man grade lustig ist. Also eine sehr einfache Wartung!

Viele Grüße

TeslaTech
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Trionis am 12. April 2014, 18:27:31
Hallo heman,

die Idee finde ich großartig,

aber du solltest wissen das dort magnetische Übergangswiderstände entstehen werden und diese werden den magnetischen Fluß behindern.

Ich meine verstanden zu haben das es gerade auf diesen ankommt.

Als nächstes entstehen im Blechpacket mit zu nehmender Rotationsfrequenz erhöhte Wirbelströme die das Backet aufheizen. Das wiederum wirkt sich auf die Erwärmung der Spulen aus und das wiederum auf den Stromfluß (der Widerstand erhöht sich mit zunehmender Temperatur). Also besser beim Ringpacket bleiben. Das hat auch etwas mit der geometrischen Form des erzeugten Magnetfeldes zu tun und zwar ganz erheblich.

Herzliche Grüße

Trionis
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 12. April 2014, 22:41:08
Hallo hemann,

diese Abwandlung wäre sicher viel fertigungsfreundlicher.

Leider müssen für diesen Aufbau die Werte für die Kondesnatoren neu bestimmt werden um mit dem neuen System in Resonanz zu kommen.

Durch die geänderte Konstruktion ändert sich der Wert der Induktivität der Spulen. Daher müssen entsprechend auch die Werte der Kondensatoren angepasst werden  ;) Wenn man den entsprechenden Aufwand für die Neubestimmung der Kapazitäten nicht scheut würde das sicher auch funktionieren.

LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: collapsingfield am 12. April 2014, 23:10:35
Einer alternativen Aufbauvariante:
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: TeslaTech am 13. April 2014, 00:56:26
Einer alternativen Aufbauvariante:

Hallo collapsingfield und Herzlich Willkommen im Forum,

ich finde deinen Vorschlag auch sehr interessant. Man hätte hier keine störenden Pole die nach Innen hin die Spulen behindern.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man diesen Aufbau sogar aus Ferrit/Epoxy gießen könnte und würde dadurch die Kosten extrem senken können.
Es gab auch im qeg.lu bzw cicu.eu Forum Vorschläge mit Ferritpulver. Das Problem könnte vielleicht die Permeabilität des Ferritpulvers darstellen. Ob die dann hoch genug ist, ist schwer zu sagen.
Jedenfalls hat es noch niemand ausprobiert.

Viele Grüße

TeslaTech
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Alfons am 06. Mai 2014, 20:54:02
Hallo qeg-Freunde, ich bin hin und hergerissen:

> zum einen würde ich die Grundkonstruktion für einen ersten Prototypen gerne unverändert belassen, die Maschine erst mal zum Laufen bringen sollte unser erstes Ziel sein ... oder ist einer schon soweit?
> zum zweiten finde ich die Alternativ-Ideen als sehr wertvolle Möglichkeiten bei nachfolgenden Systemoptimierungen (hin auf Leistungssteigerung und günstigere Herstellbarkeit).

>> zur einfachen Herstellbarkeit denke ich ist der Ansatz mit geraden Staturteilen und Spulenkörpern sehr wichtig:
  a) bei geschlossenem Statorring tut man sich ohne entsprechende Wickelmaschinen wohl etwas schwerer bei dicken Cu-Drähten?
  b) das System soll doch mit Spannungen zwischen 15 bis 25 kV arbeiten: da sind hochisolierende Spulen(Kunststoff)Körper erforderlich, durchschlagdicht zum Statorkern.

>>> Hat sich schon jemand Gedanken gemacht zu diesen hohen möglichen Betriebsspannungen => die sind todsicher Lebensgefährlich (ich arbeite beruflich mit bis zu 6kV und 1200A für Elektroautos ... da wäre ein qeg nützlich einzubauen!!!). Hierzu gibt es eine menge Regeln und Normen zu beachten bei Aufbau und Inbetriebnahme ... möchte nicht schuld sein, wenn es hier tote bastler geben sollte - bin ja selber einer, der schon häufig an die 230 VAC dran gekommen ist  :o

Grüße Alfons
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 06. Mai 2014, 22:48:06
Hallo Alfons und Raffaela,

ich muß euch voll beipflichten. Der QEG ist ein höllisch gefährliches Teil.
Auch ich hab schon div. Begegnungen mit Netzspannung gehabt. Daher kann ich mich nur wundern, wie locker der James damit umgeht.

Ich habe schon mal eine Anfrage an einen kompetenten Hersteller von Hochspannungstrafos gestellt. Dort bekam ich den Hinweis, dass die Spule mit mind. 5mm zum Kern isoliert werden muß. Nur wird dann beim jetzigen Konstruktionsprinzip der Platz für den Rotor zu knapp.
Schon von daher wird man bei einer Weiterentwicklung das Ding deutlich umkonstruieren müssen.

Was die sonstigen Wirkungen anbelangt hoffe ich auf baldige Erkenntnisse, welchen Gefahren man bei der Nutzung von OU sonst noch so ausgesetzt ist.
Hab keine Lust wie bei der Radioaktivität verstrahlt zu werden oder ähnliches  ;)

Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Alfons am 07. Mai 2014, 00:18:58
Hallo Raffaela und anonJo,

ich wollte und will hier nicht kritisieren, aber als ich die ersten Videos zum QEG sah, da war ich entsetzt über das Fehlen jeglicher Schutzmaßnahmen gegen direkte mögliche elektrische Körperkontakte: da muss bei den Fibrationen der laufenden Motoren nur ein Draht oder Metallgegenstand auf Bediener und offene Kondensator-Anschlüsse fallen => +++.  Jeder "Verantwortlichen Elektrofachkraft" in den Betrieben würden siche sämtliche Haare streuben ... ich weiß dies von meiner VEFK, der mir oft auf die Finger klopft :)
=> dies ist keine zerstörende Kritik, sondern ein konstruktiver Verbesserungsvorschlag: anpacken!

@Raffaela, gegen die elektromagnetischen Abstrahlungen kann man sich durch entsprechende Abschirmung weitgehend (= hochprozentig) schützen, aber gegen Strahlungen der Raumenergie???? hab da keine Ahnung, was hier abschirmt. 
Prof. Turtur zeigt in seinen Videos ja auf, dass die Raumenergie pro m3 fast unendlich viel vorhanden ist und dass das ganze total umweltfreundlich sein soll ... aber welcher Mensch weiß dies schon?  Gott und seine Engel - auch Rafael - sollten es schon wissen!
Raffaela, weißt Du da mehr über die "hohen Strahlungen der Raumenergie bzw. der QEGs"? Du kennst Dich damit scheinbar aus dies würde mich sehr interessieren -> gibt es eine andere Kontaktmöglichkeit, außer über diese Plattform?

@anonJo, Spulen-Isolierkörper: ja, genau deswegen gefallen mir die geraden Stator-Teile und Spulen so gut, weil man die als Bastler aus verklebten Kunststoffteilen oder auch aus fertigen Teilen leicht herstellen kann und auch hochspannungsfeste Folien/Papiere lassen sich so gut einsetzen. Gebogene Spulenkörper sind bei großen Stückzahlen durch geeignete Spritzgußformen leicht herzustellen = anzuspritzen, es bleiben für den Bastler vergießbare Kunststoffe, aber da kenne ich deren Durchschlagsspannungsfestigkeit nicht. - Ich kenne auch einen Geschäftsführer gut von einer größeren Firma, der ist bereit mir so einen Kern herzustellen und zu wickeln, dieser Betrieb in Bayern baut kleine und große Transformatoren und Geräte (z.B. medizinische Netzteile mit eigenen Trafos); die Lackisolierung der Cu-Drähte hält höchstens 5...6 kV aus, das könnte gerade reichen - besser sind auch hier HV-Folien (HochVolt) zwischen zu legen, das macht die Spulen noch dicker. - was bedeutet die Abkürzung "OU"? - ja, hab bei Euren Texten auch an die Forscher der X-Strahlen und die Radioaktivität (Prof. Hahn) gedacht.

>> meine übersinnlichen Fähigkeiten sagen mir allerdings, dass die Raumenergie und die raumenergetischen-Abstrahlungen der QEGs für den Menschen nicht gefährlich sein soll.

>> Grander: wir haben ein Wasseraufbereitungsgerät von ihm im Haus seit ca. 20 Jahren eingebaut und leben noch. Ja, er ist vor ein paar Jahren verstorben.

Grüße und Dank für Eure wertvollen Kommentare
Alfons
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 07. Mai 2014, 01:33:19
Hallo Alfons,

dann geht es dir also auch so wenn du diese Aufbauten siehst  :)
OU = over unity (power faktor) = Wirkungsgrad > 100 %
Das mit den geraden Spulen geht sicher auch. Leider ist im Moment nicht klar, wie der QEG genau "getunt" wird.
Wenn das einmal bekannt ist kann man die jetzige Konstruktion der QEG relativ leicht abwandeln z. B. mit geteilten und besser isolierten Spulen.
Der entstehende kleine Luftspalt zwischen den Segmenten bei einem geteilten Kern ( Kern aus mehreren Segmenten zusammengesetzt) dürfte nicht stören bzw. kann kompensiert werden.

Das mit der Beschaffung und Wicklung eines Kerns habe ich mir eigentlich recht einfach vorgestellt. Das war ein gewaltiger Irrtum ! Wenn du also jemanden hast der dir das besorgen kann dann frag doch mal nach den Kosten für so einen Kern. Notfalls auch ohne die Wicklungen. Ich wäre auch sehr daran interessiert  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Thorsten am 07. Mai 2014, 09:35:08
Schaut zur Info vielleicht mal hier --> http://www.gammamanager.com/pic/slis1.jpg

Die waren schon kurz vor'm Serienstart.... bis dann natürlich wie immer alles in's Stocken kam.

Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Tom Tesla am 07. Mai 2014, 12:21:56
Hallo Alfons,

dann geht es dir also auch so wenn du diese Aufbauten siehst  :)
OU = over unity (power faktor) = Wirkungsgrad > 100 %
Das mit den geraden Spulen geht sicher auch. Leider ist im Moment nicht klar, wie der QEG genau "getunt" wird.
Wenn das einmal bekannt ist kann man die jetzige Konstruktion der QEG relativ leicht abwandeln z. B. mit geteilten und besser isolierten Spulen.
Der entstehende kleine Luftspalt zwischen den Segmenten bei einem geteilten Kern ( Kern aus mehreren Segmenten zusammengesetzt) dürfte nicht stören bzw. kann kompensiert werden.

Das mit der Beschaffung und Wicklung eines Kerns habe ich mir eigentlich recht einfach vorgestellt. Das war ein gewaltiger Irrtum ! Wenn du also jemanden hast der dir das besorgen kann dann frag doch mal nach den Kosten für so einen Kern. Notfalls auch ohne die Wicklungen. Ich wäre auch sehr daran interessiert  ;)
Hallo Jo
Mittlerweile glaube ich daß wir bis jetzt alle einem Irrtum unterliegen, einschließlich Robitaille. Schau dir mal die QEG Verschaltung an, was fällt dir auf? Die Hochvolt Wicklung ist ungenutzt. Aber in vielen Schaltungen zum Thema wird die HV Wicklung als Energiequelle benutzt. Sebastian schrieb daß er an den Kondensatoren 9,3 Kv und 700mA gemessen hat, das sind 6,51 Kw. Warum kommt keiner auf die Idee diese Leistung zu nutzen? Rainer stellte gestern eine Tabelle mit Tests ins Forum, da tut sich nix, wenn man genau hinschaut. Der QEG muß in Resonanz laufen und dann kann man die 6,51 Kw abgreifen. So sehe ich das.
MFG Thomas

 
LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 07. Mai 2014, 19:27:43
Hallo Alfons,

dann geht es dir also auch so wenn du diese Aufbauten siehst  :)
OU = over unity (power faktor) = Wirkungsgrad > 100 %
Das mit den geraden Spulen geht sicher auch. Leider ist im Moment nicht klar, wie der QEG genau "getunt" wird.
Wenn das einmal bekannt ist kann man die jetzige Konstruktion der QEG relativ leicht abwandeln z. B. mit geteilten und besser isolierten Spulen.
Der entstehende kleine Luftspalt zwischen den Segmenten bei einem geteilten Kern ( Kern aus mehreren Segmenten zusammengesetzt) dürfte nicht stören bzw. kann kompensiert werden.

Das mit der Beschaffung und Wicklung eines Kerns habe ich mir eigentlich recht einfach vorgestellt. Das war ein gewaltiger Irrtum ! Wenn du also jemanden hast der dir das besorgen kann dann frag doch mal nach den Kosten für so einen Kern. Notfalls auch ohne die Wicklungen. Ich wäre auch sehr daran interessiert  ;)
LG Jo
Hallo Jo
Mittlerweile glaube ich daß wir bis jetzt alle einem Irrtum unterliegen, einschließlich Robitaille. Schau dir mal die QEG Verschaltung an, was fällt dir auf? Die Hochvolt Wicklung ist ungenutzt. Aber in vielen Schaltungen zum Thema wird die HV Wicklung als Energiequelle benutzt. Sebastian schrieb daß er an den Kondensatoren 9,3 Kv und 700mA gemessen hat, das sind 6,51 Kw. Warum kommt keiner auf die Idee diese Leistung zu nutzen? Rainer stellte gestern eine Tabelle mit Tests ins Forum, da tut sich nix, wenn man genau hinschaut. Der QEG muß in Resonanz laufen und dann kann man die 6,51 Kw abgreifen. So sehe ich das.
MFG Thomas
Hi Thomas,

stimmt, wenn ich diese Tabelle richtig begriffen habe weiß ich auch nicht wo da Optimismus herkommen soll.
9,3 kV x 0,7 A = 6,51 kW. Wußte nicht, dass TeslaTech primärseitig eine so hohe Leistung hatte  ???
Beim originalen Übersetzungsverhältnis von 3100/350 wären das auf der Sekundärseite 6,2 A bei 1050 V.

Die Primärwicklung direkt anzuzapfen ist wegen der hohen Spannung ungeschickt aber technisch machbar.
Allerdings verändert man durch die Last die Parameter im Schwingkreis. Die Last wirkt dann wie eine zusätzliche starke Dämpfung.
D. h. vermutlich, wenn sich die Last ändert müssten immer auch die Parameter für die Resonanz ( = Kapazität und Drehzahl  ) angepasst werden  :-\
LG Jo

PS: Sorry, die Werte hat TeslaTech ja bereits geschrieben und ich hab das echt übersehen.
Dann wäre damit ja schon OU erreicht  :)
Leider sind dabei keine Daten der Primärseite. Wenn das so wäre dann liegt nur ein Fehler in der Übertragung von Primär auf Sekundär vor.
Das wäre sicher einfach feststellbar.


Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: KurtX am 07. Mai 2014, 20:25:40
@anonJo: Mir fehlt die Zeit, um es im Detail zu erläutern, aber es gibt bei diesem Ansatz zwei wesentliche Probleme: 1. Man kann bei Wechselspannung nicht einfach Spannung und Strom multiplizieren, um die Leistung zu ermitteln, noch nicht mal ungefähr. Die Leistung hängt zum einen von der Signalform, und zum anderen von der Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom ab. Die tatsächliche Berechnung kann je nach Einzelfall hochkompliziert sein. 2. Die Spannung im Primärschwingkreis hängt wesentlich von den Verlusten des Schwingkreises ab. Eine Erhöhung des Widerstandes durch eine Last wird die Spannung sehr wahrscheinlich erheblich einbrechen lassen.

Aus den genannten Gründen nehme ich stark an, dass ein Anzapfen des Primärkreises im Endeffekt (nahezu) die gleiche Leistung ergeben wird, die sich gegenwärtig im Sekundärkreis erzielen lässt.
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 08. Mai 2014, 00:12:54
@anonJo: Mir fehlt die Zeit, um es im Detail zu erläutern, aber es gibt bei diesem Ansatz zwei wesentliche Probleme: 1. Man kann bei Wechselspannung nicht einfach Spannung und Strom multiplizieren, um die Leistung zu ermitteln, noch nicht mal ungefähr. Die Leistung hängt zum einen von der Signalform, und zum anderen von der Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom ab. Die tatsächliche Berechnung kann je nach Einzelfall hochkompliziert sein. 2. Die Spannung im Primärschwingkreis hängt wesentlich von den Verlusten des Schwingkreises ab. Eine Erhöhung des Widerstandes durch eine Last wird die Spannung sehr wahrscheinlich erheblich einbrechen lassen.

Aus den genannten Gründen nehme ich stark an, dass ein Anzapfen des Primärkreises im Endeffekt (nahezu) die gleiche Leistung ergeben wird, die sich gegenwärtig im Sekundärkreis erzielen lässt.
Hallo KurtX,
da muß ich dir natürlich zustimmen. Auf die Wellenform und die Phasenverschiebung bin ich nicht im Detail eingegangen. Da bin ich auch nicht der Spezialist.
Die Berechnung macht normalerweise das Oszi automatisch. Aber ich denke schon dass so eine Berechnung wenigstens als ein grober Anhaltswert herhalten kann.
Das mit der Last im Primärkreis ist mir auch nicht so ganz klar und müsste erst ausprobiert werden.
Die Überlegung war ob es bei konstanter und z. B. rein ohmscher Last möglich wäre die Parameter ( Kapazität der Kondensatoren und Drehzahl ) so anzupassen, dass sich trotz Last eine Resonanz und OU einstellt.

LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: KurtX am 08. Mai 2014, 00:44:49
@anonJo: Bei relativ "wohlgeformten" Signalen ist eine ungefähre Berechnung sicherlich möglich. Beim QEG sieht das Signal im Primärkreis aber etwas kompliziert aus (was sich unter Last noch deutlich verschärfen kann). Sieh Dir mal die Oszilloskop-Aufnahme hier an: http://sitsshow.blogspot.de/2014/05/status-of-qeg-build-morocco-build-day-9.html . Die gelbe Kurve ist eindeutig die Spannung im Primärkreis (das kann man sowohl aus der 5kV-Teilung als auch aus den Fotos des Versuchsaufbaus weiter unten schliessen). Bei der grünen Kurve handelt es sich vermutlich (zumindest sieht es auf den Fotos des Versuchsaufbaus danach aus) um den Spannungsabfall an einem niederohmigen Messwiderstand, um die Stromstärke zu ermitteln. Ich glaube nicht, dass die Leistung in diesem Fall ganz einfach zu berechnen ist (und unter Last wird das Ganze u.U. noch deutlich komplizierter).
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Alfons am 08. Mai 2014, 01:52:37
Hallo anonJo,
over unity für OU sagt mir jetzt was.
Tuning? Ich bin (bis jetzt noch) ein Elektroniker der alten (Physik-)Schule - die Quantenphysik hab ich leider nie regulär studiert - wenn also (nach meinem Verständnis) die Trafo-Strecke und Querschnitt im Stator inetwa gleich sind, dann sind die Eigenschaften in erster Ordnung sehr ähnlich(fast identisch, die Eckenform spielt auch etwas rein), die Magnetfluß-Form = Statorform hingegen ist also nur zweitrangig von Bedeutung => folglich sollte man die Statorform ändern dürfen, solange die Weglängen sich nicht ändern ohne die Eigenschaften groß zu verändern.

Nach meinem Verständnis sind die Dinge bzgl. Spulenkörper und Statorteilung allerdings anders herum von Bedeutung: Der Spulenkörper (Hochvolt-fester Kunststoff) sollte möglichst ungeteilt sein, damit die Spannung nicht auf den metallischen Stator und den vorbeidrehenden Rotor durchschlagen kann. Den Statorring würde ich schon gerne in Segmente zerlegen (wie z.B. heman im ersten Beitrag vorgeschlagen hat), aber ein Luftspalt ist hier extrem störend: Das ist der wesentliche Kern-Unterschied zwischen Trafos (ohne nennenswerten Spalt) und Drosseln, bei denen Isolierplatten mit geringer Stärke eingelegt sind. Ich vermute, dass diese Trennflächen hochgenau anzufertigen sind durch hochgenaues Planschleifen (oder exaktes Stanzen) - was normale Bastlermaschienen wohl kaum hergeben - drum würde ich hier lieber zu einer einschlägig erfahrenen Firma gehen bzw. mich von denen beraten lassen (die müssen ja nicht gleich wissen, dass wir an einem QEG arbeiten).
Ja will meinem Bekannten mal eine Preisschätzung machen lassen und teile Euch dann das Ergebnis mit (kann jedoch ein paar Tage dauern, weiß auch nicht ob er verreist ist - war heute in seiner Firma, hab ihn jedoch nicht aufgesucht sondern einen seiner Techniker).

Spulen wickeln mit der Hand bei geschlossenem Statorring: StatorQuerschnittsUmfang = 2 x (38,1 + 88,9) + 20(für Spulenkörperkern = innen 274mm lang ; + 4 x mittlere Spulenwicklungsdicke ergibt etwa weitere 140mm, in Summe also grob 420mm;
nun das ganze mal 350 bzw. 3100 Windungen ergibt etwa 150m bzw. 1300m. => da ist das Wickeln per Hand schon eine kleine Herausforderung ... und ja nicht verzählen! und das ganze für 2 x 2 Spulenpaare. na ja, bei ungestörter Konzentration ist dies zu schaffen ... bin aber schon interessiert, was man sich da Kosten spart, d.h. ob es sich lohnt ... macht manchem Bastler aber vielleicht Spaß?

Also, wenn ich die Preise weiß, dann hört Ihr von mir - die Anzahl von QEG-Statoren geht vermutlich sehr in den Preis ein, für einen ist dies selbstredent teuter!


Hallo Thorsten, Dein Tipp des Gammamanager2 ist sehr interessant: hier sind die Spulenkörper schön rechteckig gerade und lassen sich einfach wickeln. Die Magnetfeldlängen sind anders, folglich sind die Kondensatoren usw. neu zu berechnen.


Hallo anonJo, (zum letzten = vorangehenden Arkiel)
die verändere Stator-Induktivität zu berechnen ist die Hauptschwierigkeit, den Kondensatorwert könnte man dann mit der HF-Tapete leicht ermitteln. Durch Messen der gegebenen Eigenresonanz einer L-C-Kombination könnte bei bekanntem C-Wert L leicht ermittelt werden, mit der HF-Tapete ist dann die erforderliche Kapazität für die gewünschte Resonanzfrequenz dann leicht abzulesen. (hoffe es stimmt, was ich da zusammengeschriebenn habe, denn mit Spulen hab ich nicht so viel Erfahrung, als wie mit R, C und digitaler Elektronik :-(

Servus
Alfons
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Thorsten am 08. Mai 2014, 09:39:03
Hi Alfons,
Gammamanager schien schon sehr früh (2006) sehr weit zu sein, und ich bezweifele, dass sie solche Unmengen an Kupferdraht ohne Sinn und Verstand "verwickelt" haben.

Meines Erachtens sind deren Apparaturen einen Blick wert, da sie ja anscheinend genau dem Entwurf des alternativen Aufbaus entsprechen.

Siehe--> http://www.gammamanager.com/gallery.html

 
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Tom Tesla am 08. Mai 2014, 10:02:51
Hallo Jo
Da wir es ja mit Tesla Technik zu tun haben müssen wir uns auch entsprechend anpassen. Wie wäre es wenn man wie Tesla einen Lufttrafo verwendet um die Hochspannung runter zu transformieren. Wie du geschrieben hast eben mit einer definierten Ohmschen Last. Wenn man nur mal an einem QEG Messungen machen könnte mit so einem Trafo. So ein Teil mal zu wickeln dürfte ja nicht so das Problem sein.
LG Tom
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Physikus am 10. Mai 2014, 03:41:08
Hallo anonJo und KurtX
Das Multiplizieren von Spannung und Strom ohne Berücksichtigung der Phase ist ein leider gerade in der Freie-Energie-Szene oft anzutreffender Fehler; auch eine grobe Abschätzung ist mit dieser Methode nicht machbar. Als Beispiel anbei ein Oszillogramm des Schwingkreises. Grob geschätzt ist die Spannung 2kV und der Strom 0,2A, das wären also saftige 400W! Das Oszillogramm der Leistung hat sogar Spitzen bis 1kW. Tatsächlich sind es aber nur - erkennbar an dem Mittelwert - ein Bruchteil von 100W, so um die 20W. Ich habe schon erlebt, dass Maschinen mit 50% Wirkungsgrad genau wegen dieses Fehlers im Net-Journal als 500%-Overunity-Maschinen gefeiert wurden.  ;)
Gruß, Physikus
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. Mai 2014, 12:36:33
Hallo zusammen,

ich muß KurtX und Physikus leider zustimmen.
Die Kurvenform des QEG weicht sehr stark von einer normalen Sinusform ab.
Vielen Dank an Physikus. Es hat mich nun überzeugt, dass man das mit der einfachen Berechnung der Leistung so nicht machen darf  :(
Meine Hoffung liegt nun in der Aussage von James in einem der Videos, dass man beim Tuning das Signal am Oszi sehr genau beobachten muß. Soweit ich mich erinnere ist der optimale Punkt erreicht, wenn das Signal eine "schöne Sinusform" angenommen hat  :)

Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. Mai 2014, 13:06:56
Hallo Jo
Da wir es ja mit Tesla Technik zu tun haben müssen wir uns auch entsprechend anpassen. Wie wäre es wenn man wie Tesla einen Lufttrafo verwendet um die Hochspannung runter zu transformieren. Wie du geschrieben hast eben mit einer definierten Ohmschen Last. Wenn man nur mal an einem QEG Messungen machen könnte mit so einem Trafo. So ein Teil mal zu wickeln dürfte ja nicht so das Problem sein.
LG Tom

Hi,
das mit dem Lufttrafo hat schon einen gewissen Charm, damit hätte man das Isolationsproblem schon mal nicht mehr. Der Nachteil ist in diesem Fall die geringe magnetische Kopplung zwischen den Spulen.

Das große Problem derzeit ist, wie du so schön schreibst, dass man keinen QEG hat an dem man Messungen machen kann. Dann würde man der Sache ganz schnell "auf die Schliche kommen"  ;)

Daher ist im Moment alles mehr oder weniger Spekulation und diese Situation für mich äußerst unbefriedigend.

Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Tom Tesla am 10. Mai 2014, 13:43:53
Hallo Jo
Da wir es ja mit Tesla Technik zu tun haben müssen wir uns auch entsprechend anpassen. Wie wäre es wenn man wie Tesla einen Lufttrafo verwendet um die Hochspannung runter zu transformieren. Wie du geschrieben hast eben mit einer definierten Ohmschen Last. Wenn man nur mal an einem QEG Messungen machen könnte mit so einem Trafo. So ein Teil mal zu wickeln dürfte ja nicht so das Problem sein.
LG Tom

Hi,
das mit dem Lufttrafo hat schon einen gewissen Charm, damit hätte man das Isolationsproblem schon mal nicht mehr. Der Nachteil ist in diesem Fall die geringe magnetische Kopplung zwischen den Spulen.

Das große Problem derzeit ist, wie du so schön schreibst, dass man keinen QEG hat an dem man Messungen machen kann. Dann würde man der Sache ganz schnell "auf die Schliche kommen"  ;)

Daher ist im Moment alles mehr oder weniger Spekulation und diese Situation für mich äußerst unbefriedigend.

Jo
Hallo Jo
Da kann ich dir nur zustimmen, es wird also Zeit daß wir selber so ein ``Ding`` aufbauen und mal die wirklichen Fachleute (so man sie so nennen kann) ans Werk gehen und nicht ein einzelner dran rumbastelt. Es braucht halt wirklich ein Team. Irgend jemand im Forum hat einen Alternativen Kern vorgeschlagen der aus vier Teilen besteht und gerade Seiten hat wo man ordentliche HV beständige Spulenkerne aufstecken kann. Ich bin auch der Meinung daß das Kernmaterial gar nicht so ausschlaggebend ist, Tesla hatte bestimmt auch kein Hightechblech.  Diesen Vorschlag finde ich gar nicht schlecht weil man dann mit verschiedenen Wicklungen arbeiten könnte was sowohl Wickelrichtung als auch Anzahl der Windungen angeht. Das ist etwas das Jamie nicht konnte. Vor kurzem hat Rainer berichtet daß sie einen Inverter verwenden. Weißt du was damit genau gemeint ist?
LG Thomas
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: KurtX am 10. Mai 2014, 13:50:47
@Tom Tesla: Inverter ist die englische Bezeichung für Wechselrichter. Der dient dazu, die Ausgangsspannung des QEG (die vorher gleichgerichtet wird) bzgl. Spannung und Frequenz in normale Netzspannung umzuwandeln.
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: Tom Tesla am 10. Mai 2014, 14:43:00
Danke Kurt
Sowas hab ich mir schon gedacht.
LG Thomas
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. Mai 2014, 17:41:57
Hallo Jo
Da kann ich dir nur zustimmen, es wird also Zeit daß wir selber so ein ``Ding`` aufbauen und mal die wirklichen Fachleute (so man sie so nennen kann) ans Werk gehen und nicht ein einzelner dran rumbastelt. Es braucht halt wirklich ein Team. Irgend jemand im Forum hat einen Alternativen Kern vorgeschlagen der aus vier Teilen besteht und gerade Seiten hat wo man ordentliche HV beständige Spulenkerne aufstecken kann. Ich bin auch der Meinung daß das Kernmaterial gar nicht so ausschlaggebend ist, Tesla hatte bestimmt auch kein Hightechblech.  Diesen Vorschlag finde ich gar nicht schlecht weil man dann mit verschiedenen Wicklungen arbeiten könnte was sowohl Wickelrichtung als auch Anzahl der Windungen angeht. Das ist etwas das Jamie nicht konnte. Vor kurzem hat Rainer berichtet daß sie einen Inverter verwenden. Weißt du was damit genau gemeint ist?
LG Thomas

Die Ideen zu alternativen Aufbauten bzw. kontruktiven Weiterentwicklungen sind meist recht interessant.
Das macht aber alles erst Sinn, wenn die genaue Funktion und die Berechnung der für die Funktion mit OU notwendigen Parameter bekannt sind.
Daher sollten erst Messungen an einem möglichst originalen QEG gemacht werden. Auch kleine Unterschiede können sich recht drastisch bemerkbar machen.

TeslaTech ist auf dem Holzweg wenn er meint, dass sein Blech einen so großen Unterschied macht. Wenn ich die Daten vergleiche kann ich fast keinen Unterschied in den mag. Eigenschaften feststellen. Beide Bleche (QEG verglichen mit dem von TeslaTech) sind Standardbleche aus dem Trafo- oder Elektromotorenbau. Wo soll da auch ein großer Unterschied herkommen ? Das müssten eigentlich die hier vorhandenen Spezialisten prüfen und ggf. bestätigen können  ;)

Das mit dem Inverter ist ja nun geklärt. Dazu hatte ich ja auch noch was zum Update aus Marokko an Rainer geschrieben.
http://qeg-forum.de/index.php?topic=42.30 Leider antwortet er mir meist nie auf meine Fragen.

Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 13. Mai 2014, 22:25:02
@heman

ich hab mir deinen alternativen Aufbau nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Nach dem aktuellen Wissensstand ist das wohl genau der richtige Weg um der Sache auf den Grund zu gehen.
Mit der Teilung des Kerns kann man die Spulen sehr einfach austauschen und damit lassen sich auch sehr leicht die Windungszahlen und sogar der Wicklungssinn verändern, indem man die Spulen austauschen bzw. einfach drehen kann.
Auch das Isolationsproblem wird gelöst, da man nun hochspannungsstabile Spulenkörper verwenden kann.
Die Anfertigung der Kernbleche ich wesentlich einfacher, da nur gerade Schnitte und keine Kreisbögen. Die störenden Laschen können evtl. auch vermieden werden.

Einzig störend wäre der unvermeidliche Luftspalt an den Stoßkanten der Kernteile.
Das läßt sich aber verringern wenn die Stirnflächen möglichst plan aufliegen. s. geteilte Kerne beim Trafo

Alles in allem also eine deutliche Vereinfachung der Fertigung des Kerns und des Aufwands um Versuche durchzuführen.

LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: John Stone am 24. Mai 2014, 00:43:39
Zu dem alternativen und segmentierten Aufbau möchte ich auch noch was beitragen:

1.
Ja, die ersten Aufbauten sollen möglichst wenig verändern. Da sind ja auch Teams unterwegs, die sich das zum Glück leisten können. Danke für Euer Engagement! :-) In einem anderen Post habe ich ein wenig Messtechnik angeboten.

2.
Trotzdem wäre es ja auch ggf. sinnvoll, wenn eine segmentierte Version entstehen könnte. Damit wären viele mehr Experimentierer in der Lage, Hand anzulegen. Probleme sind die Stabilität des Kerns und der magnetische Fluss an den Grenzflächen. Das sollte aber lösbar sein.
Habe da auch mal was gezeichnet und möchte das hier zeigen.
https://dl.dropboxusercontent.com/u/72933791/JohnStone%20public/QEG/QEG%20core%20mod.jpg
Das ist nicht meine eigene Idee. Ich habe es an einem Spezialtrafo mal gesehen - ergo scheint es ja zu funktionieren. Bei dem Teil waren die Segmente sehr stabil verpresst und in Lack getränkt.
Grundsätzlich dürfen solche Grenzflächen aber nicht rechteckig sein sondern rund oder konisch, damit ein guter Formschluss entsteht.
Nach meiner Information haben gute Trafobleche oft eine Vorzugsrichtung für den Fluss (bitte widersprechen, wenn nötig!). Wenn das so ist, dann könnte man ja bei der Segmentierung diese Richtung vorteilhaft nutzen und ggf. die Verluste durch die Grenzflächen wieder wett machen.

3.
Es tut so weh, wenn man sieht, wie die Wicklungen bei dem originalen QEG gemacht sind. Bitte das jetzt nicht als Kritik zu verstehen! Es soll als Ansporn gelten, es besser zu machen. Jeder billige CCFL Trafo ist  in Kammern gewickelt und das hat seinen guten Grund.
Bei der Segmentierung des Kerns könnte man Stapel von MOT-Spulen (MOT = Microwave Oven Transformer) einsetzen. Zum Experimentieren kann man diese dann nach Belieben in Serie oder parallel verschalten. Das würde eine enorme Kostenersparnis bedeuten und acuh Reparaturen ermöglichen.

4.
Aber auch bei dem originalen Ringkern könnte man doch auch mit einem 3D Drucker die Einzelspulen in Halbschalen herstellen und dann am Kern jeweils im Stapel zusammen bauen. Wenn die Öffnungen der Spulen innen rund sind, dann kann man diese dann gemütlich (auch von Hand) drehen und sehr zuverlässige Spulen in Kammern wickeln. (Vielleicht kann ja jemand eine 3D Zeichnung dazu anfertigen).

Ich habe die eine oder andere Idee oben auch mit Evans in Montreal diskutiert. Er hat um mehr Details gebeten. Ich habe ihm versprochen, daß ich die Ideen hier in Germany aufrolle und Eure Meinungen berichte. Also bitte beherzt mit diskutieren. Ich denke, daß die gemeinsamen Ideen immer die schlaueren sind.
John
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 24. Mai 2014, 01:05:13
Hallo John,

das sehe ich genau so. Ein geteilter Kern hat viele Vorteile.

zu 2: Das formschlüssige Verpressen ist Standard in der Massenherstellung.
         Bei einem Prototyp ist das allerdings ungeschickt, da die Spulen nachträglich entnehmbar sein sollen um z. B. durch andere mit anderen Wicklungsdaten
         ausstauschen zu können
         Das mit der Vorzugsrichtung kann ich mir gut vorstellen. Das ist z. B. auch beim Biegen u. U. zu beachten. Allerdings glaube ich dass man die Auswirkungen
         der Kornorientierung zunächts erst mal getrost vernachlässigen kann. Das wäre erst beim Grosserieneinsatz wichtig.
zu 3. Die Idee mit den MOT-Spulen finde ich gut.
zu 4. Die Idee habe ich leider nicht verstanden  :( Wenn ich es doch mal verstanden habe kann ich gerne mal eine 3D-Zeichnung machen  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: albert am 24. Mai 2014, 08:28:28
Es ist natürlich verlockend, den Kern zu teilen, damit man leichter an die Spulen rankommt und sie eventuell sogar tauschen kann.
Die Frage ist allerdings, ob nicht der gesamte Kern eine Schwingungsfrequenz hat, die man dann verändert bzw. unterdrückt, wenn der Kern aus Segmenten besteht.
Wenn am Kern ein magnetischer Effekt auftritt, ( Magnetostriktion) dann muss er aus einem Stück sein.
Solange wir noch keine Ahnung haben wie das Ding überhaupt funktionieren soll, fügen wir mit Änderungen nur noch mehr unbekannte Parameter hinzu.
In einem anderen Forum wurde darauf hingewiesen, dass schon die Halteschrauben, die man quer zum Kern durch das Blechpaket steckt, den magnetischen Fluss ganz erheblich stören können.
Ich finds im Moment wichtiger, die Aussenbeschaltung richtig hinzukriegen. Wenn endlich eine lauffähige Maschine da wäre, könnte man näher untersuchen, wie sie funktioniert.....
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: John Stone am 24. Mai 2014, 23:10:38
...
zu 4. Die Idee habe ich leider nicht verstanden  :( Wenn ich es doch mal verstanden habe kann ich gerne mal eine 3D-Zeichnung machen ....
Na gut, dann versuche ich es noch mal.  Worte sind manchmal so widerspenstig :-(

Ich suchte nach einer Möglichkeit, mehrere leere Spulenkörper auf den geschlossen Ringkern zu bringen und dort zu wickeln.  Mehrere im Stapel wäre wichtig, damit man die Gesamtspannung z.B. von 20KV in die einzelnen Kammern aufteilt.

Wie bekommt man aber die Spulenkörper auf den Ringkern? Durchschneiden und zusammenkleben wäre eine Möglichkeit aber man könnte die Hälften ja auch im 3D Druck herstellen und zwar so, daß man sie  geführt sind (Falze) und vielleicht sogar zusammenklipsen.

Auf diese Weise könnte man den Origianlkern verwenden (unsegmentiert) und umgeht die sehr ungünstige Wickeltechnik des Originals.

Wenn die Spulenkörper innen rechteckig sind, dann ist das Wickeln immer noch zeitaufwendig. ABER wenn man die Spulenkörper innen kreisförmig gestaltet (also rundes Loch sinnen tatt eckiges) dann kann man die zusammengeklipsten Spulenkörper zum Bewickeln auf dem Kern drehen und kann die Spule kontinuierlich bewickeln. Auch eine Reparatur wäre VIEL einfacher.

AnonJo, wenn Du eine 3D Zeichnung machst, dann bitte mache jeweils 5 Spulenkammern im Stapel anstatt der bisherigen einen Wicklung pro 90Grad. Man kann den Stapel als einen zusammenhängenden Block gestalten, dann muss aber da Innenloch viel größer sein. Alternativ kann man mehrere Einzelkörper gestalten und die sind dann jeweils um einige Grad gegeneinander versetzt.


Übrigens: Als zusätzliches Schmankerl kann man die segmentierten Wicklungen auch bifilar wickeln und damit Tests fahren. Wenn die Spulenkammern schmal genug sind, dann kommt man der PancakeCoil schon ziemlich nahe.

John
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 24. Mai 2014, 23:45:29
@ Albert
Genau die selben Bedenken wie du habe ich auch.
Mangels fehlender fundamentaler Daten finde ich die Idee mit dem alternativen Aufbau inzwischen ganz gut.
Damit könnten die fehlenden Daten schneller und einfacher ermittelt werden.

@ John

gut, im 2. Anlauf habe ich es jetzt doch noch verstanden  :)
Die Idee mit der Aufteilung der Spule in einzelne Segmente ist eine gute Idee. Zumal ich mir das auch schon mal überlegt habe  ;D
Mit 5 Segmenten wäre die Spannung 25 kV/5= 5 kV pro Spulensegment.
Mit der Aufteilung in Segmente sind auch drehbare Spulenkörper bei einem Ringkern möglich.
Die Idee mit einem runden Loch der Spulenkörper auf der Kernseite ist echt genial.

Ich werde am Mo mal einen ersten Entwurf machen. Muß mir nur noch eine Erklärung für meinen Chef einfallen lassen, warum ich freiwillig unbezahlte Überstunden mache  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Alternativer Aufbau des QEG
Beitrag von: anonJo am 26. Mai 2014, 20:04:46
hier der angekündigte Entwurf zum Vorschlag der drehbaren Spulenkörper als Bild im Anhang.

Wäre prinzipiell möglich, aber es lassen sich viel zu wenig Drahtwindungen unterbringen  :(
Bleibt wohl doch nichts anderes übrig, als sich eine Wickelmaschine zu bauen.
Auf YT gibt es schöne Anleitungen dazu. Und es sieht sogar noch relativ einfach aus.

LG Jo