QEG Forum

News => News rund um den QEG => Thema gestartet von: Reinhard am 08. Juli 2014, 18:33:06

Titel: Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Reinhard am 08. Juli 2014, 18:33:06
Hallo QEGtiker,

in diesem thread wollen wir die Beiträge zu den Chancen des QEG einstellen, over-unity zu erreichen.

Reinhard
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Werner am 09. Juli 2014, 02:12:44
Sieht gut aus. Wenn jetzt noch die Verlustleistung in Form der Streuenergie ('Brummen') eliminiert sprich ein entsprechend dimensionierter/geformter Schallraum um die Anlage installiert wird - ein auf schalensegmenten aufgebautes design würde geringfüge frequenzschwankungen tunebar machen - ist's ausserdem noch lautlos nach aussen^^
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 09. Juli 2014, 09:46:25
Verlustleistung und Geräuschentwicklung sind nicht das Problem sondern die zu geringe erzeugte Wirkleistung. Prognostiziert waren mehr als eine Zehnerpotenz drüber und in der Größenordnung ist das dann eine Frage des Prinzips nicht des Feintunings.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: albert am 09. Juli 2014, 10:44:19
Die Grundfrage ist, ob die Maschine eine Art Pumpe ist, die ein unbekanntes Energie-Reservoir anzapft. Bei Einstellung korrekter Werte für die externe Beschaltung kann das schlagartig passieren, ganz genau wie der bereits bekannte Resonanzeffekt. Ein bisserl daneben ist gleich ganz daneben.
Dafür muss die Maschine selber in ihren Einzelteilen nicht OU sein, und bleibt auch unter 100% solange dieser Effekt nicht eintritt.
Diese richtigen Werte zu finden ist wie ein Glückstreffer in der Klassenlotterie. Solange man nicht weiss, wonach man suchen muss, ist es so, wie wenn ein Tauber eine Geige stimmen soll oder wie ein Safeschloss bei dem man die Kombination nicht weiss.
Ich würde versuchen nachzusehen ob sich der Wirkungsgrad durch kleine Veränderungen an den äußeren Bedingungen bei gleicher Schaltung beeinflussen lässt. Zum Beispiel: Geht die Maschine nachts anders als am Tag? Spielt der Standort und die Ausrichtung der Achsen eine Rolle? (Nordsüd oder Ostwest)? Wenn diese Veränderungen einen messbaren Effekt haben sehen wir dass ein äußerer Einfluss in die Maschine hineinwirkt. Auf der Schiene würd ich suchen.
Ich setze auch darauf dass Timothy Thrapp jetzt aus seinem Versteck kommen wird, weil er seine Felle davonschwimmen sieht. Wenn er wirklich was weiß, wird es wohl bald herauskommen. Ein paar Hinweise würden wahrscheinlich genügen.

Ich denke das letzte Wort ist hier noch lange nicht gesprochen. Auch wenn die Ergebnisse im Moment negativ sind.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 09. Juli 2014, 11:20:21
Würde das dann bedeuten, dass auch in Geräten wie einem Rasenmäher oder Küchenmixer unter bestimmten Bedingungen (Tageszeit, Position, Ausrichtung, Drehzahl,…) overunity zeigen könnte?
Eine als solche erkennbare „Pumpe“ ist in deren Konstruktionsplänen ja ebenso wenig zu finden wie im QEG
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: albert am 09. Juli 2014, 11:25:47
"Deren" (robitailles) Konstruktionspläne sind nur das was sie von Thrapp herausbekommen haben. Das muss weder vollständig noch richtig sein. Sie haben nur so getan, als ob sie mehr wüssten, aber sie haben genausowenig Ahnung vom eigentlichen Prinzip wie wir alle. Stufe eins ist erreicht, Stufe 2 ist noch völlig offen.
Eine Richtantenne die zu diesem Zweck gebaut ist, zeigt je nach Ausrichtung im Raum eben Einstrahlung oder keine Einstrahlung. Ein Rasenmäher oder Küchenmixer natürlich nicht.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 09. Juli 2014, 12:52:32
Zitat von: Albert
Ich setze auch darauf dass Timothy Thrapp jetzt aus seinem Versteck kommen wird, weil er seine Felle davonschwimmen sieht.
Es gibt da kein Versteck. Und die Felle werden ihm förmlich zugetragen. Das Geschäftsmodell Timothy Thrapp fährt maximalen Gewinn ein, wenn die Kiste eben definitiv nicht funktioniert. Das stellt sicher, dass dauerhaft spendenpflichtige Anfragen bei ihm einlaufen. Es müssen nur immer genügend Gläubige generiert werden. Der Rest ist dann reine Statistik. Hoope und Robitaille kommen da gerade recht. Die generieren eine Menge Gläubige und ersparen ihm vorerst damit so manche Fake auf YT. Ich bin mir sicher, sein Laden boomt gerade.

Wenn das Ding funktionieren würde, kämen da ganz andere Geschäftsmodelle in Betracht.

Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: madmax am 10. Juli 2014, 08:46:02
Hallo,
Der QEG wird kommen!
Die Zeit ist einfach reif für dafür!!!
Ich denke es hängt mit dem Bewustsein des Einzelnen o. der Gruppe zusammen.
Je höher das Bewustsein,umso schneller kommt man hinter die "Geheimnisse" der Naturgesetze!
Der Glaube an etwas kann Berge versetzen.
Wenn Jeder sich eine Zukunft immer vor Augen hält wie es ist, wenn man überall Energie zur FREIEN VERFÜGUNG hat;
dann wird sich dieses Naturgesetz manifestieren.
Ich wünsche allen einen schönen Tag.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 12. Juli 2014, 23:23:03
Die Grundfrage ist, ob die Maschine eine Art Pumpe ist, die ein unbekanntes Energie-Reservoir anzapft. Bei Einstellung korrekter Werte für die externe Beschaltung kann das schlagartig passieren, ganz genau wie der bereits bekannte Resonanzeffekt. Ein bisserl daneben ist gleich ganz daneben.
Dafür muss die Maschine selber in ihren Einzelteilen nicht OU sein, und bleibt auch unter 100% solange dieser Effekt nicht eintritt.
Diese richtigen Werte zu finden ist wie ein Glückstreffer in der Klassenlotterie. Solange man nicht weiss, wonach man suchen muss, ist es so, wie wenn ein Tauber eine Geige stimmen soll oder wie ein Safeschloss bei dem man die Kombination nicht weiss. ...

Da kann ich Albert nur zustimmen !

Voraussetzung ist jedoch, dass die beiden Thrapp-Videos kein Fake sind.
Sollten die Videos doch gefaked sein, sind wir alle total auf dem Holzweg und werden somit in eine falsche Richtung gelenkt.
Diese Absicht könnte ja auch noch dahinter stecken  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: KurtX am 13. Juli 2014, 00:51:06
Nach meinem Eindruck verhalten sich alle bekannten laufenden QEGs (Sebastian, Taiwan / Marokko / UK, Ariovaldo, Orlando) ziemlich genau so, wie sie es tun sollten, wenn sie nach dem Prinzip des Parametrischen Oszillators funktionen (siehe dazu die Ausarbeitung von Physikus: http://qeg-forum.de/index.php?topic=30.msg562#msg562 ). Ich kann nirgendwo etwas erkennen, das nennenswert ungewöhnlich wäre (dass die Messungen, auf denen die Overunity-Aussagen von FTW beruhen, keine wirkliche Overunity hergeben, ist den meisten hier wohl klar). Möglicherweise habe ich irgendwas übersehen, wer also sachlich begründet anderer Ansicht ist, möge das bitte ansprechen. Damit hängt aber alles an dem sehr dünnen Faden, den anonJo angesprochen hat:

Zitat
Voraussetzung ist jedoch, dass die beiden Thrapp-Videos kein Fake sind.
Sollten die Videos doch gefaked sein, sind wir alle total auf dem Holzweg und werden somit in eine falsche Richtung gelenkt.

Ähnlich sieht es bei den Argumenten aus, die Arnd Koslowski bei minotech.de gegen die Behauptung vorbringt, der QEG sei ein Fake ( http://www.minotech.de/forschung/raumenergiekonverter/qeg/ ). 4 der 5 genannten Argumente beziehen sich auf WITTS/Thrapp. Das 4. Argument, das als einziges unabhängig von WITTS/Thrapp ist, erscheint mir wenig aussagekräftig.

Ich will gar keinen Hehl daraus machen, dass mir WITTS/Thrapp ziemlich unsympathisch sind. Allerdings stellt sich meiner Ansicht nach auch bei einer neutralen Betrachtungsweise die Frage, ob das (zumindest "technische") Vertrauen, das anscheinend vielerseits (nicht zuletzt auch von FTW) WITTS/Thrapp entgegengebracht wird, tatsächlich begründet ist.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: PhysikFan am 13. Juli 2014, 09:11:05
Meine Meinung: Der QEG hat keinerlei Fähigkeiten, Overunity zu erzeugen, und kann auch keine solchen erlangen. Warum?

Technische Gründe.
Wie schon oft erläutert, ist er ein einfacher Generator mit nicht mal hohem Wirkungsgrad. Kein einziger Effekt bis jetzt zeigt auch nur im Ansatz auf Overunity. Alle Messwerte bis jetzt sprechen dagegen. Alle Effekte lassen sich elektrotechnisch erklären und mit bekannten Formeln simulieren. Kein Platz für Overunity - wo soll die herkommen?

Erklärungs Gründe.
Sie haben erst ein Patent von Tesla angeführt, dann ein anderes. In keinem dieser Patente geht es auch nur im Ansatz um Overunity. Man hat den Namen Tesla nur zu Werbezwecken benutzt. Sie können nicht erklären, woher Overunity kommen soll. Sie geben "aus dem Quantenfeld" an. Der Begriff allein ist sinnlos. Es gibt ebensowenig den Quant wie das Quantenfeld. Es fehlt, auf was sich das bezieht. Ist wie "Das schmeckt, weil es auf einem Feld angebaut wurde". Maisfeld? Kornfeld? Rapsfeld? Rübenfeld? Gemüsefeld?

Soziologische Gründe.
FTW haben mehrfach gelogen. Sie haben Overunity verkündet, ohne sie zu haben. Sie haben gesagt, ihr Prototyp zu Hause zeige Overunity, können den aber nicht zeigen. Sie haben von Weltklasse Ingenieuren geredet, und dann gezeigt, dass die nicht mal wissen, wie man Leistung im Wechselstromkreis misst. Die Aussagen dazu wurden immer heftiger und unglaubwürdiger bis hin zur Behauptung, James Robitaille bewege sich wie und sei die Inkarnation von Tesla. Sie haben diverse Male versprochen, Overunity und Self Running in einem bestimmten Zeitraum zu haben und hatten das dann nicht. Sie haben ihr Equipment viel zu teuer angegeben, als es ist.

WITTS Gründe.
Fast niemand beschäftigt sich mit damit, was WITTS ist ("World Improvement Through The Spirit"). Das ist eine typische religiöse Glaubenssekte, die durch Wunder ihren Legitimationsnachweis führen will. Es werden technische Wunder verkündet, die zum Paradies und zu Reichtum führen.  Was wir wirklich sehen, ist ein spinneriger Mann in einem unaufgeräumten Bastelraum. Keinerlei Nachweise, nur Videos wie z.B. dieses hier: http://www.youtube.com/watch?v=rc9ORlXQVI0 , in dem Thrapp anführt, was er alles gemacht hat: Autos, die nur mit Wasser und Luft fahren. Mechanische Generatoren, die einmal angestoßen dauernd laufen (also perpetuum mobiles). Antigravitations-Maschinen. Fliegende Untertassen. Maschinen, die schädliches CO2 und Methan aus der Atmosphäre in andere Elemente umwandelt. Wasser-Entsalzungs-Geräte, die beliebig viel Frischwasser aus dem Ozean gewinnen. Wachstumsfabriken, in denen frische Lebensmittel in Massen produziert werden. Transmutation von Elementen. Fehlt nur noch, dass er Manna regnen lassen kann und übers Wasser geht. Ach nee, sowas kann er ja noch: Er ist auch ein Wunderheiler, der Krebs, Alzheimer, Arthritis, und sonstwas heilen kann: http://www.witts.ws/jesus-heals-all-cancers-and-all-diseases/ . Ice T - äh - Sir T will nur eins "improven": Seinen Geldbeutel.

Sonstige Gründe
Bei Minotech zum Marokko QEG: "Er liefert noch keine Overunity, beweist aber, dass der QEG Energie produziert und weiter erforscht werden sollte." - Mein Fahrraddynamo liefert auch noch keine Overunity, beweist aber, dass der Fahrraddynamo Energie produziert. Sollte er deswegen weiter erforscht werden? So oder ähnlich lauten Begründungen, die immer abstruser werden, nur weil man nicht wahrhaben möchte, einem riesigen Fake und Scharlatanen aufgesessen zu sein.

Gruß, Physik Fan.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 13. Juli 2014, 10:02:59
Meine Meinung: Der QEG hat keinerlei Fähigkeiten, Overunity zu erzeugen, und kann auch keine solchen erlangen. Warum? ...

Hallo PhysikFan,

ich muß dir in den meisten Punkten leider zustimmen  >:(
Zu den techn. Gründen aber noch meine Anmerkungen:

1. Es gibt diese beiden Videos mit einem selbstlaufenden QEG.
    Bisher ist es wohl nicht gelungen eine Fälschung nachzuweisen.

2. Dann die Erkenntnis des Prof. T. vom Effekt der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagn. Wellen.

Dass alle bisherigen Ergebnisse keinen Hinweis auf OU zeigen ist noch kein Beweis, dass OU beim QEG grundsätzlich nicht möglich ist  ;)

LG Jo

PS: Der Hinweis mit dem Fahrraddynamo ist echt gut :-))
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: PhysikFan am 13. Juli 2014, 12:18:47
Es gibt diese beiden Videos mit einem selbstlaufenden QEG. Bisher ist es wohl nicht gelungen eine Fälschung nachzuweisen.

Das kann man anhand eines Videos gar nicht, ebensowenig wie man anhand eines Videos eines Zauberkünstlers nachweisen kann, dass er die Jungfrau wirklich nicht zersägt hat. Oder dass die Jungfrau keine Jungfrau mehr ist.

Man kann auch nicht das Gegenteil beweisen. Deswegen sind solche Videos völlig ohne Aussagekraft, was Betrug / kein Betrug angeht.

Man kann aber Indizien anführen. Beim Thrapp Video gibt es einige, die für Betrug sprechen. Z.b. dass Ändern der Last überhaupt keine Auswirkung hat. Z.B. dass die Birnen überhaupt nicht flackern. Z.B. dass er Birnen eindreht anstatt den Generator mit eingedrehten Birnen hochlaufen zu lassen. Z.B. dass er nicht einfach den Motor abschaltet und die Birnen dadurch ausgehen lässt, sondern stattdessen eine nach der anderen ausdreht. Z.B. dass er während die Birnen brennen nicht mal die Motordrehzahl ändert. Z.B. dass er den Aufbau nicht so gestaltet, dass versteckte Leitungen nicht möglich sind. Z.B. dass er die Leitung von den Glühbirnen nicht unterbricht.

Letzteres weist auf das wahrscheinlichste Szenario hin. Die Birnen werden aus dem öffentlichen Stromnetz betrieben. Denn während die Kamera den Generatoraufbau genauer zeigt, auch von hinten, unterbleibt das bei den Birnen. Die Leitung von den Birnen zum Generator versorgt nicht die Birnen, sondern es ist die zweite Zuleitung aus dem öffentlichen Stromnetz zum Motor. Das erklärt alle gesehenen Effekte auf einfachste Art.

Das haben andere auch entdeckt und es wäre eine simple Übung, ein Video so zu gestalten, das die eben geäußerten Vermutungen ausschließt. So ein Video gibt es nicht.


Dann die Erkenntnis des Prof. T. vom Effekt der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagn. Wellen.

Dass diese Erkenntnis falsch ist, wurde schon vor geraumer Zeit nachgewiesen. Prof. Dr. Turtur ist nie darauf eingegangen, obwohl ihm das bekannt ist, sondern veröffentlicht weiter seine falsche These. Inzwischen ist er auch unter die Zauberkünstler gegangen, er schiebt Papier bei seinem Demonstrationsmodell zwischen Elektrode und Rotor. Dass das gegen Ionenwind - die Ursache, warum sich der Rotor dreht - gar nicht hilft, sagt er nicht, ebensowenig wie er z.B. eine große Plexiglasplatte dazwischen schiebt (das wurde hier ja schon mal als Hinweis gebracht) oder die Elektrode damit ummantelt.
 
Gesetzt den Fall, es wäre doch richtig, kann der QEG nichts damit zu tun haben, denn die Effekte würden erst bei extrem hohen Drehzahlen nennenswerte Energie bringen. Prof. Dr. Turtur selbst spricht von Drehzahlen jenseits der 500000 U/min.


Dass alle bisherigen Ergebnisse keinen Hinweis auf OU zeigen ist noch kein Beweis, dass OU beim QEG grundsätzlich nicht möglich ist

Das Problem ist, dass ein Beweis der Nichtexistenz so nicht funktionieren kann, grundsätzlich. Oder um es nach Carl Sagan zu sagen: Dass alle bisherigen Ergebnisse keinen Hinweis auf den Drachen in meiner Garage zeigen, heißt ja nicht, dass der nicht da ist. Der ist übrigens wirklich da. Nur ist er unsichtbar, deshalb kann ihn niemand sehen. Beweise mal das Gegenteil.

Gruß, Physik Fan.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 13. Juli 2014, 13:06:54
Lieber PhysikFan,

bzgl. der Möglichkeiten die beiden Videos zu türken hast du mich überzugen können.
Sieht also schlecht aus für einen Nachweis der OU-Fähikeiten anhand der Videos.

Einen Nachweis zu führen, ob sich ein unsichtbarer Drache in der Garage bfindet sollte aber doch recht einfach möglich sein indem man z. B. einen Köder auslegt  ;)

Die Fehler in den Bauanleitungen des Prof. T. konnte ich nachvollziehen.
Dass jedoch die Geschichte mit dem Effekt der Verdichtungen und Löcher aufgrund der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen widerlegt worden wäre ist mir neu. Gibt es dazu nähere Infos ?

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 13. Juli 2014, 13:13:27
Bei Prof. T. bin ich wieder dabei.

Wenn Du auf den Effekt der endlichen Ausbreitungsgeschwindikeit zu sprechen kommst, kann ich da noch direkt etwas zu sagen. Deine Formulierung legt nahe, dass Du der Ansicht bist, dass diese Eigenschaft etwas ist, was Herr Turtur entdeckt (oder wiederentdeckt) hat und man dem man möglicherweise OU erzeugen könnte.
Deshalb noch mal etwas zu diesem Umstand:
Elekromagnetische Wellen (dazu gehören als Sonderfall auch die statischen Felder) werden relativistisch vollständig durch die Liénard-Wiechert-Potentiale beschrieben. Diese Potentiale wurden etwa 1900 beschrieben und sind bis heute gültig. Das weiß auch Herr Turtur, weil er in diversen Vorträgen und Veröffentlichungen darauf hingewiesen hat.
Jetzt muss ich leider ein wenig ausholen, ist aber notwendig. Die Liénard-Wiechert-Potentiale sind alte bekannte und werden keineswegs verschwiegen, unterdrückt oder was auch immer. Es ist nur einfach so, dass diese Potentiale nicht mehr einfach zu beschreiben sind und deshalb in der Schule in der Regel nicht unterrichtet werden. Thema des Physiks-Studiums sind sie aber wieder, da findet man das unter "Elektrodynamik bewegter Körper". Ich habe mal versucht, das im Nachbarforum zu beschreiben und dort auch gleich beschrieben, was Herr Turtur bei der Behandlung der Liénard-Wiechert-Potential falsch macht.
Um es mal kurz zu machen: Die Liénard-Wiechert-Potentiale gehorchen der Lorenztransformation und ergeben aus diesem Grund, dass die Energieabstrahlung einer nicht beschleunigten Ladung null ist. Es gibt auch keine Asymetrie in der Kraftwirkung, wie Herr Turtur behauptet. Die Rechnungen dazu sind nicht einfach, aber durchführbar.
Ein Ergebnis habe ich hier (http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2476-ou-mit-zwei-magneten-kinderleicht-erklaert?start=12#2664) beschrieben. Relativ leicht hingegen kann man zeigen, dass Herr Turtur die Liénard-Wiechert-Potentiale falsch anwendet, ich habe das hier (http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2839-die-lienard-wiechert-potentiale#3071) beschrieben.
Zu den Experimenten mit dem Rotor hat PhysikFan ja schon geäußert. Ich habe hier noch ein wenig mehr im Detail beschrieben, was da alles faul dran ist.

Generell:
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/77-der-elektrostatische-rotor

Eine magnetische Variante, bei der man erkennen kann, warum das nicht funktioniert:
http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2840-der-magnetische-rotor-nach-turtur

Gruß Rudi

Edit: Fällt mir grade ein: Auch Herr Dr. Ritz, früherer Mitstreiter von Herrn Turtur hat die falsche Verwendung der Liénard-Wiechert-Potentiale eingeräumt: http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/175-emdr-update-mit-fehlerkorrektur?start=60#276

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: PhysikFan am 13. Juli 2014, 13:49:25
Einen Nachweis zu führen, ob sich ein unsichtbarer Drache in der Garage bfindet sollte aber doch recht einfach möglich sein indem man z. B. einen Köder auslegt  ;)

Leider nicht. Denn woher weißt Du, dass der Köder nicht vom ebenfalls unsichtbaren Einhorn in meiner Garage gefressen wurde?  ;)

Gruß, Physik Fan.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 14. Juli 2014, 07:11:51
Hallo Rudi,

vielen Dank für diese Infos.

Ist für mich neu und habe es erst nur kurz überflogen.
Dauert noch eine Weile bis ich mich da durchgearbeitet habe bzw. bin mir nicht sicher ob ich das auch alles wirklich verstehen werde  :o

Dabei ergibt sich nun auch gleich die Frage, ob die OU im Versuch des Prof. T. mit dem sich drehenden Flügelrad im Vakuum auch widerlegt werden kann ?

LG Jo

Einen Nachweis zu führen, ob sich ein unsichtbarer Drache in der Garage bfindet sollte aber doch recht einfach möglich sein indem man z. B. einen Köder auslegt  ;)

Leider nicht. Denn woher weißt Du, dass der Köder nicht vom ebenfalls unsichtbaren Einhorn in meiner Garage gefressen wurde?  ;)

Gruß, Physik Fan.

Hallo PhysikFan,

gut, den unsichtbaren Drachen kann man so nicht direkt nachweisen.
Aber man kann nachweisen, dass sich was Unsichtbares bzw. Unbekanntes in der Garage befindet  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 14. Juli 2014, 11:19:35
Zitat von: anonJo
Dabei ergibt sich nun auch gleich die Frage, ob die OU im Versuch des Prof. T. mit dem sich drehenden Flügelrad im Vakuum auch widerlegt werden kann ?
H. Turtur behauptet, dass die Drehung  des Rotor durch Colombkräfte verursacht wird. Für die Kräftebestimmung benutzt er die Spiegelladungsmethode. Bei der Spiegelladungsmethode darf sich das Feld  in das ein Probekörper eingebracht wird, aber nicht durch diesen ändern. Man kann sich leicht vorstellen, dass z.B. ein elektrisches Feld zwischen zwei Metallplatten stark verzerrt wird, wenn man den Rotor dazwischen platziert. Die Spiegelladungsmethode ist deshalb für den Rotor nicht anwendbar. Von daher ist schon einmal die gesamte Berechnung falsch.

Man kann natürlich auch noch einen praktischen Versuch dazu machen. Man braucht dazu gar kein Vakuum. Man kann einfach die Kopfelektrode für den Versuch isolieren. Man hat dann die gleichen Feldverhältnisse wie bei dem Versuch im Vakuum. Die Colombkräfte die am Rotor angreifen, sind ebenfalls die Gleichen wie in der Vakuumversion. Die Bildung von Ionen und der daraus resultierende Ionenantrieb wird damit aber ausgeschlossen. Das Ding dreht auch dann allerdings nicht mehr:
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/77-der-elektrostatische-rotor#103

In einigen Videos gaukelt Herr Turtur seinen unkundigen Zuschauern eine Isolierung vor indem er die halbe obere Elektrode mit Isoliermaterial bedeckt. Der Schwindel fliegt aber erst auf, wenn man die komplette Elektrode isoliert.

In einem anderen Video gaukelt H. Turtur eine Isolierung mit einem Blatt Papier zwischen Elektrode und Rotor vor. Zum einen isoliert das Papier aber nicht gut genug um eine Ionisierung der Luft zu verhindern, und zum zweiten kann bereits ein einziges winziges, für das Auge unsichtbares, Loch im Papier zur Ionisierung der Luft am Rotor führen.

Herr Turtur hat ja versprochen auf seiner Tour nächste Woche den Rotor mitzubringen. Wen jemand die Veranstaltung besucht, kann er ja mal eine kleine Polystrol oder Plexiglasplatte mitnehmen und H. Turtur bitten die dann unter die obere Elektrode zu halten. Wichtig dabei ist, dass die Platte wie im  Versuch  (http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/77-der-elektrostatische-rotor#103)
ein gutes Stück über die Elektrode hinausragt. Ich bin mir absolut sicher, dass Herrn Turtur dann alle Ausreden dieser Welt einfallen werden um das zu verhindern. Der Schwindel würde sonst ja sofort auffliegen.

Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 14. Juli 2014, 19:52:39
Hallo Felix, Rudi, PhysikFan etc,

gut, die Berechnung mit der Spiegelladungsmethode ist also fehlerhaft.
Die  Columbkräfte fallen als Antriebsquelle ebenfalls aus.
Die Liénard-Wiechert-Potentiale wurden auch falsch angewendet.

Wie kommt es nun zu der gemessenen OU beim Versuch unter Vakuum ?
Liegt evtl. ein Messfehler vor ?

Und was zum Teufel treibt nun den Rotor unter Vakuum an ?
Wenn es die Casimir-Kraft bzw. Casimir-Effekt sein soll so sehe ich da auch keine Kraftkomponente die eine Drehbewegung erzeugen könnte  ;)

LG Jo


Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 14. Juli 2014, 20:21:33
Herr Turtur hat bei seinem Vakuumversuch Vakuumöl unter dem Rotor und Teile aus Kunststoff am Rotor benutzt. So etwas würde kein Physiker machen, der ernst genommen werden wollte. Für einen Laien ist das vielleicht unverständlich, aber es gibt bei HCRS auch noch einen sauber durchgeführten Vakuumversuch, bei dem klar wird, warum das so ist:
http://www.hcrs.at/TURTUR.HTM

Bei dem Versuch von HCRS ist zunächst einmal klar geworden, dass Kunststoffteile im Vakuum zu nicht vorhergesehenen Effekten führen können. Das hätte eigentlich niemand erwartet. So wie ich das sehe, ist es dabei im Prinzip auch egal, wo sich der Kunststoff in der Glocke befindet. Laut den verschiedenen Publikationen von H. Turtur wurden Flugzeugspannlack bzw. Polypropylen für den Schwimmkörper oder auch eine „Kunststoff-Versiegelung an den Kanten“ des Rotors benutzt.

Bei dem Versuch von HCRS wurde auch kein Öl benutzt, um auszuschließen, dass geladene Öltröpfchen für den Rotorantrieb sorgen.

H. Turtur hat bei seinem Rotor mechanische Leistungen von 10E-7 W – 10E-4 W gemessen. Das sollte sich beim Aufbau von HCRS zumindest in der messtechnischen Verringerung der Reibungsverluste deutlich zeigen. Es hat sich keine Verringerung gezeigt. Die Nachweisgrenze zu dem Versuch wird dort mit etwa 5E-9 W angegeben.

Dort hätte sich der Rotor eindeutig drehen müssen, wenn an der Geschichte was dran wäre.

Dann kommt Herr Turtur noch ständig mit irgendwelchen Belobigungsschreiben von irgendwelchen Universitäten zu seiner Person. Hat sich eigentlich einmal jemand gefragt, warum an diesen Universitäten noch niemand über einen erfolgreich reproduzierten Versuch berichtet hat? Es hat doch offensichtlich auch dort noch keiner das Ding unter sauberen Bedingungen zum Drehen gebracht.


Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 14. Juli 2014, 22:38:03
Hi zusammen,

Wie kommt es nun zu der gemessenen OU beim Versuch unter Vakuum ?
Liegt evtl. ein Messfehler vor ?
Um die Ausführungen von Felix noch ein wenig zu ergänzen, es gibt im Forum von HCRS noch eine Diskussion darüber, ob die Eingangsleistung überhaupt richtig gemessen wird. Die Diskussion findet sich hier: http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=1157&sid=db72b245a7b689d1a69c2b99f7b60322 (5. Post gehts los)

Damit ist in Frage gestellt, ob es sich überhaupt um einen Overunity-Effekt handelt.

Gruß Rudi

Edit: (Ironiemodus ein) Um mal wieder auf den Drachen zurückzukommen: Die Tatsache, dass der Köder aufgefressen wurde, deutet aller Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass sich tatsächlich ein unsichtbarer Drache in der Garage aufhält. Die vollkommen unwahrscheinlich Möglichkeit, dass es sich dabei nur um eine sichbare Maus handelt, kann man getrost in den Bereich der Spekulation verbannen (Ironiemodus aus)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 14. Juli 2014, 23:08:30
... Bei dem Versuch von HCRS wurde auch kein Öl benutzt, um auszuschließen, dass geladene Öltröpfchen für den Rotorantrieb sorgen ...

Vielen Dank für den Link.
Dann waren es also geladene Öltröpfchen die die Rotor angetrieben haben  :(

Müsste man das nicht auch optisch erkennen können ?
(z. B. indem sich mit der Zeit ein dünner Ölfilm auf den Metallflächen bildet und sich evtl. sogar Tropfen bilden )

Das mit den Belobigungsschreiben ist mir neu. Vermutlich stammen sie aus einer früheren Zeit also bevor er mit seinen Versuchen begann.
Eine mögliche Erklärung für das Ausbleiben erfolgreich reproduzierter Versuche dürfte sein, dass nur wenige Unis mit einer vergleichbaren Vakuumausrüstung ausgestattet sind. Zum andern dürfte auch die Gefahr als recht groß eingeschätzt werden, man könne sich evtl. blamieren wenn man sich auch mit dieser Thematik beschäftigt   ;)

LG Jo

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 14. Juli 2014, 23:44:36
... Um die Ausführungen von Felix noch ein wenig zu ergänzen, es gibt im Forum von HCRS noch eine Diskussion darüber, ob die Eingangsleistung überhaupt richtig gemessen wird. Die Diskussion findet sich hier: http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=1157&sid=db72b245a7b689d1a69c2b99f7b60322 (5. Post gehts los)

Damit ist in Frage gestellt, ob es sich überhaupt um einen Overunity-Effekt handelt.

Gruß Rudi

Edit: (Ironiemodus ein) Um mal wieder auf den Drachen zurückzukommen: Die Tatsache, dass der Köder aufgefressen wurde, deutet aller Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass sich tatsächlich ein unsichtbarer Drache in der Garage aufhält. Die vollkommen unwahrscheinlich Möglichkeit, dass es sich dabei nur um eine sichbare Maus handelt, kann man getrost in den Bereich der Spekulation verbannen (Ironiemodus aus)

Hallo Rudi,

vielen Dank für den Hinweis. Da wundert man sich schon warum der Strom gerade an dieser Stelle gemessen wird  ::)

Bzgl. Drachen kann ich mir das jetzt einfach nicht verkneifen  ;D
Um die Existenz eines Drachens, Einhorns o. ä. nachweisen zu können sollte auf alle Fälle ein bzgl. Volumen und Geschmacksrichtung passender Köder verwendet werden  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: PhysikFan am 15. Juli 2014, 08:49:09
Bzgl. Drache.

Leider sind alle bisherigen Versuche des Nachweises ungeeignet. Der Drache ernährt sich aus dem Quantenfeld, der nimmt keine realen Köder an. Zum Nachweis müsste man den Energieverlust des Quantenfelds in meiner Garage messen. Das wäre zumindest in indirekter Hinweis, aber kein absoluter, denn das Einhorn ernährt sich ebenso aus dem Quantenfeld. Leider kennt die Schulwissenschaft bislang keine Methode, sowas zu messen. Was selbstverständlich nicht heißt, dass es sowas nicht geben kann. Man darf nur keinen QEG in der Nähe betreiben, da sonst die Gefahr besteht, dass Drache und Einhorn verhungern.

Gruß, Physik Fan.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 15. Juli 2014, 09:16:56
Das Fehlen des Fleisches kann man nicht als Nachweis der Existenz eines Unsichtbaren Lebewesens in der Garage betrachten da es noch weitere Erklärungsmöglichkeiten gibt.
Z.B. könnte eine der weiter fortgeschrittenen Zivilisationen, mit denen medial begabte Teilnehmer per „channeling“ in Kontakt stehen, das Fleisch weggebeamt haben.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 15. Juli 2014, 13:12:37
Zitat von: anonJo
Dann waren es also geladene Öltröpfchen die die Rotor angetrieben haben   
Ob es geladene Öltröpfchen waren, weiß ich nicht. Es kann ja auch der ausdünstende Kunststoff oder sonst was gewesen sein, was beim Versuch bei HCRS dann ausgeschlossen war.

Zitat von: anonJo
Müsste man das nicht auch optisch erkennen können ?
(z. B. indem sich mit der Zeit ein dünner Ölfilm auf den Metallflächen bildet und sich evtl. sogar Tropfen bilden )
Wenn der Antrieb über Öltröpfchen erfolgt ist, müssen die Tropfen schon extrem klein gewesen sein. Vielleicht nur wenige Moleküle groß. Macht aber meiner Meinung nach wenig Sinn danach zu suchen, zumal es nur eine von mehreren potentiellen Fehlerquellen ist. Viel einfacher ist es, diese Fehlerquellen einfach auszuschließen. Dass das ganz einfach geht, hat HCRS ja gezeigt. 

Zitat von: anonJo
Das mit den Belobigungsschreiben ist mir neu.
Die zeigt er in irgendeinem Video. Ziemlich am Schluss. Weiß aber nicht mehr welches es war.

Zitat von: anonJo
Eine mögliche Erklärung für das Ausbleiben erfolgreich reproduzierter Versuche dürfte sein, dass nur wenige Unis mit einer vergleichbaren Vakuumausrüstung ausgestattet sind.
Man muss dazu nur eine Uni kennen die eine Vakuumausrüstung hat. Den Versuch kann man dann dort ausführen. Wenn man den Rotor unter sauberen Bedingungen alleine durch ein statisches Feld reproduzierbar zum Drehen bringt, winkt der Nobelpreis.

Harr Turtur hat sich übrigens auch nie die Mühe gemacht, den Versuch unter Ausschluss aller Fehlerquellen zu wiederholen. Ich denke, er weiß ziemlich genau, was dann dabei raus kommt.

Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 15. Juli 2014, 18:55:25
Zitat von: anonJo
Eine mögliche Erklärung für das Ausbleiben erfolgreich reproduzierter Versuche dürfte sein, dass nur wenige Unis mit einer vergleichbaren Vakuumausrüstung ausgestattet sind.
Man muss dazu nur eine Uni kennen die eine Vakuumausrüstung hat. Den Versuch kann man dann dort ausführen. Wenn man den Rotor unter sauberen Bedingungen alleine durch ein statisches Feld reproduzierbar zum Drehen bringt, winkt der Nobelpreis.

Harr Turtur hat sich übrigens auch nie die Mühe gemacht, den Versuch unter Ausschluss aller Fehlerquellen zu wiederholen. Ich denke, er weiß ziemlich genau, was dann dabei raus kommt.

Gruß Felix

Dann wäre es wohl vergebliche Mühe auf diesem Weg die vermeintliche Existenz von Raumenergie nachweisen zu wollen  :(

Es wäre wohl sinnvoller für Ihn und auch für uns alle sich Gedanken darüber zu machen wie man evtl. einen geeigneten Nachweis der Existenz oder Nichtexistenz von Raumenergie und ggf. deren Nutzbarmachung führen könnte.

Die Existenz des Casimireffekts sowie div. selbstlaufende Dauermagnetmotoren dürften wohl doch unbestritten sein  :)

LG Jo

PS: Für das Fehlen des Köders gibt es sicher viele weitere Erklärungen z. B. könnte er auch als Grillfleisch anläßlich einer WM-Grillparty im Magen des hungrigen Nachbarn verschwunden sein  ;)
 
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 15. Juli 2014, 23:21:49
Die Existenz des Casimireffekts sowie div. selbstlaufende Dauermagnetmotoren dürften wohl doch unbestritten sein  :)
Die Existenz des Casimir-Effektes ist sicher unbestritten, aber von einem selbstlaufenden Dauermagnetmotor habe ich - außer bei Brady - noch nie etwas gehört. Die Casimirkraft reiht sich wie viele andere Kräfte auch (Graviatation, elektrische Anziehung, magnetische Wechselwirkung) in die Reihe der Kräfte ein, aus denen eine Energieerzeugung - ohne der Zuhilfenahme einer externen Energiequelle - keine zusätzliche Energie erzeugen lässt.


PS: Für das Fehlen des Köders gibt es sicher viele weitere Erklärungen z. B. könnte er auch als Grillfleisch anläßlich einer WM-Grillparty im Magen des hungrigen Nachbarn verschwunden sein  ;)
Das ist sicher möglich, aber doch völlig unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher scheint mir die Tatsache, dass geade zu dem Zeitpunkt Aliens sich in der Garage materialisiert haben, um den Köder zu stehlen. Warum sollten die schließlich sonst auf die Erde kommen?  ;D

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 15. Juli 2014, 23:36:51
Die zeigt er in irgendeinem Video. Ziemlich am Schluss. Weiß aber nicht mehr welches es war.
Zur Egänzung: Diese Schreiben hat er relativ spät veröffentlicht. Zuerst hat er davon beim Vortrag der AZK geredet und (November 2012, https://www.youtube.com/watch?v=KR6xZTlxtwI, ab 42:20) anschließend in diesem Vortrag (http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/95-vortraege?start=6#3045 , ab Seite 143) noch einmal gezeigt. Wobei ich es interessant finde, warum bei den Schreiben einzelne Bereiche überdeckt wurden. Wenn ich Arbeitgeber wäre und würde Zeugnisse bekommen, in denen Passagen geschwärzt wurden, würde ich mich sehr wundern. Und zu der Reputation der Begutachter sag ich jetzt mal lieber nix.

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 16. Juli 2014, 09:10:26
Die Existenz des Casimireffekts sowie div. selbstlaufende Dauermagnetmotoren dürften wohl doch unbestritten sein 

Magnetmotoren wie sie in der Diskussion um Freie Energie verstanden werden, gibt es bislang nur auf YouTube-Videos.

Allerdings trägt zur Verwirrung bei, dass man bei vielen Firmen sog. Permanentmagnetmotoren tatsächlich kaufen kann und im Internet über unzählige links dazu stößt. Hier ist aber „Permanentmagnetmotor“ nur eine weit verbreitete Abkürzung für „Permanentmagnet Synchron Motor“.
Diese laufen natürlich profan mit Strom, nicht mit freier Energie.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 16. Juli 2014, 18:40:01
Die Existenz des Casimir-Effektes ist sicher unbestritten, aber von einem selbstlaufenden Dauermagnetmotor habe ich - außer bei Brady - noch nie etwas gehört.

siehe z . B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZXCdfC-YjHA (ftp://www.youtube.com/watch?v=ZXCdfC-YjHA)

Da kann man doch wohl von einem selbstlaufenden Motor sprechen ;)
Die nutzbare Energie ist zugegebnermaßen gleich Null.
Aber zumindest muß der Verlust durch die Reibung in den Lagern und für das Anheben des Magneten "von irgendwoher" kommen.

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 16. Juli 2014, 19:59:38
Den gibt es schon seit Anfang 2012.
http://www.diesteckdose.net/forum/showthread.php?t=10560
Zitat
Bahnbrechende Neuigkeiten am Mittwoch, den 16. Juli, 2014 – gerade veröffentlicht!
sieht man dort jeden Tag mit automatisch aktualisiertem Datum.
Ein funktionierender Magnetmotor ist nie aufgetaucht. Das Ding funktioniert also offensichtlich nicht. Der Trick dabei ist aber, dass sich das Konto des Seitenbetreibers immer nur füllen kann. Auch wenn alle Käufer beim Kauf vorhaben ihr Geld zurück zu verlangen, wenn sie sich betrogen fühlen, werden nicht alle das können. Ist wieder alles nur eine Frage der Statistik.  Einer wird krank, einer stirbt usw. usw. Das Konto des Seitenbetreibers kann nur wachsen.

Wenn man tatsächlich einen funktionierenden Magnetmotor hätte, würde man ganz sicher auch nicht so verrückt sein und Bauanleitungen dazu verkaufen. Dann würde man doch erstmal einige Tausend davon herstellen und die dann verkaufen. 

Vielleicht gibt es ja demnächst noch Anleitungen zum Bau von Auftriebskraftwerken. ;D

Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 16. Juli 2014, 20:29:17
Hehe,

den kenn ich. Der wurde sogar schon im Peswiki als Fake entlarvt. Sie hier : http://peswiki.com/index.php/Directory:_Mechanical_Opener_for_V-Gate_Magnet_Motor  ;)

Gruß Rudi

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 17. Juli 2014, 01:04:35
Hehe,

den kenn ich. Der wurde sogar schon im Peswiki als Fake entlarvt. Sie hier : http://peswiki.com/index.php/Directory:_Mechanical_Opener_for_V-Gate_Magnet_Motor  ;)

Gruß Rudi

soso und wie wird der fake nun genau erklärt ?
Ich sehe nur einen selbstlaufenden Motor ohne Kabel etc.  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 17. Juli 2014, 06:14:57
Wie Du sagst, der wird gar nicht erklärt. Der Ersteller sagt zwar etwas von einem versteckten Magneten, aber in dem Fall glaube ich das auch nicht, sieht nach maximaler Verwirrung aus. Mir reicht es zunächst, dass er selbst sagt, dass es sich um einen Joke handelt.
Hast Du mal versucht, einen solchen Rotor selbst zu bauen? Ich ja. Keine Chance über den Sticky-Point zu kommen, ohne Energie zuzuführen. Im ersten Teil des Videos kann man das gut erkennen. Jedesmal, wenn er von Hand den Magneten wieder an die Trommel annähert, muss er Widerstand überwinden. Dieser Widerstand sorgt dafür, dass die Trommel etwas beschleunigt wird, um die Reibungsverluste von der vorherigen Umdrehung wieder zu kompensieren. Versuchs einfach mal aufzubauen und überzeuge Dich selbst davon (oder gib eine Erfolgsmeldung ab  ;D).


Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 17. Juli 2014, 17:59:28
Hast Du mal versucht, einen solchen Rotor selbst zu bauen? Ich ja. Keine Chance über den Sticky-Point zu kommen, ohne Energie zuzuführen. ... Versuchs einfach mal aufzubauen und überzeuge Dich selbst davon (oder gib eine Erfolgsmeldung ab  ;D).


Gruß Rudi

Es leuchtet mir ein, dass man nicht ohne Energiezufuhr über den Sticky-Point kommt. Daher werde ich besser von einem eigenen Versuch absehen.

Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden das anders d. h. über Verschiebung von Magneten funktioniert https://www.google.com/patents/EP0637120A1?cl=de&hl=de (https://www.google.com/patents/EP0637120A1?cl=de&hl=de)

Da gibt es keinen Sticky-Point und müsste eigentlich so funktionieren  :)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: PhysikFan am 17. Juli 2014, 19:53:23
Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden

... dessen Antrag aus Sachgründen abgelehnt wurde (https://register.epo.org/application?number=EP94110788&lng=de&tab=main)

Gruß, Physik Fan.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 17. Juli 2014, 21:04:49
Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden

... dessen Antrag aus Sachgründen abgelehnt wurde (https://register.epo.org/application?number=EP94110788&lng=de&tab=main)

Gruß, Physik Fan.

mit der bekannten Begründung  ;)

"
I. Die Beschwerde richtet sich gegen die Entscheidung der Prüfungsabteilung über die Zurückweisung der europäischen Patentanmeldung Nr. 94 110 788.0.

II. Die in der angefochtenen Entscheidung angegebene Begründung war, daß die Anmeldung ein "Perpetuum mobile" betreffe. Ein solches widerspreche den feststehenden physikalischen Gesetzen und erfülle nicht die Erfordernisse des Artikels 83 EPÜ "...

LG Jo

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 17. Juli 2014, 21:18:56
...Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden das anders d. h. über Verschiebung von Magneten funktioniert https://www.google.com/patents/EP0637120A1?cl=de&hl=de (https://www.google.com/patents/EP0637120A1?cl=de&hl=de)

Da gibt es keinen Sticky-Point und müsste eigentlich so funktionieren  :)

LG Jo

sorry, auch dort dürfte es einen Sticky-Point geben, wenn ein Magnetpaar die "magn. Kurzschlußpatte" verläßt.
Gleichzeitig wird aber auch ein anderes Magnetpaar von der "Kurzschlußplatte" angezogen.
Dieser Hemm-Effekt müsste im Vergleich deutlich geringer sein oder bei geeigneter Anordung evtl. sogar ganz verschwinden.

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 17. Juli 2014, 23:08:39
II. Die in der angefochtenen Entscheidung angegebene Begründung war, daß die Anmeldung ein "Perpetuum mobile" betreffe. Ein solches widerspreche den feststehenden physikalischen Gesetzen und erfülle nicht die Erfordernisse des Artikels 83 EPÜ "...
Nochmal zur Klarstellung, nicht dass da ein Missverständnis hochkommt. Es wird beim Patentamt in D nicht ein Perpetuum Mobile abgelehnt, sondern es geht darum, dass man wirtschaftliche Interessen wahrnehmen will, denn nur darum geht es beim Patentamt. Wenn also jemand dem Patentamt ein Perpetuum Mobile hinstellen kann, dann wird das auch patentiert. Es wird auch dann patentiert, wenn ein Fachmann dies aufgrund der Beschreibung nachbauen kann, aber auch nur dann.

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 17. Juli 2014, 23:12:49
II. Die in der angefochtenen Entscheidung angegebene Begründung war, daß die Anmeldung ein "Perpetuum mobile" betreffe. Ein solches widerspreche den feststehenden physikalischen Gesetzen und erfülle nicht die Erfordernisse des Artikels 83 EPÜ "...

der Ausweg besteht darin, der Kommission einen nach dem im Patentantrag beschiebenen Prinzip nachweislich funktionierenden Prototypen zu präsentieren.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Michael am 18. Juli 2014, 10:51:31
der Ausweg besteht darin, der Kommission einen nach dem im Patentantrag beschiebenen Prinzip nachweislich funktionierenden Prototypen zu präsentieren.
Weiß jemand wie das genau funktioniert?
Wen beauftragt denn ein Patentamt den Nachweis durchzuführen? Oder gibt es dort Spezialisten, die das selber können?
Gibt es hierfür nachvollziehbare Beispiele?
Wird das immer gemacht, oder nur wenn es unklar ist ob die Einreichung physikalischen Gesetzen widerspricht?
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 18. Juli 2014, 12:58:47
Es ist nicht die Aufgabe des Patentamtes die Funktionsfähigkeit nachzuweisen sondern die des Pateneinreichers.

Wer eine Idee zu einem Perpetuum Mobile hat, wird das doch schon mal praktisch ausprobiert haben, oder?
Wer behauptet, physikalische Gesetze auszuhebeln muss den Nachweis führen können.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Michael am 18. Juli 2014, 14:46:43
Meine Fragen bezogen sich nicht auf ein Perpetuum Mobile. Sondern ganz allgemein.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 18. Juli 2014, 16:03:37
Patentiert wird grob zusammengefasst, was nicht anerkannten Naturgesetzen widerspricht und was einen neuen, erfinderischen Schritt erkennen lässt.

Eine Funktionsprüfung findet beim Patentamt nie statt daher ist ein erteiltes Patent auch keine Garantie dafür, dass die Erfindung tatsächlich realisierbar ist. Die Gutachter sind auch in der Regel Leute wie Physiker, Ingenieure etc.
Was aber nach anerkanntem Wissen nicht funktioniert wird gar nicht erst angenommen, an der Hürde kommt man dann nur mit einem funktionierenden Demonstartionsobjekt vorbei.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Michael am 18. Juli 2014, 16:44:45
Wird also jede Patenteinreichung erst einmal von Physikern/Ingenieuren nach Machbarkeit überprüft oder kommen die erst ins Spiel, wenn der/die Mann/Frau vom Amt sich überfordert fühlt?
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 18. Juli 2014, 17:21:19
Ich kann meine Hand dafür nicht ins Feuer legen aber meines Wissens sind die Gutachter alle entsprechend ausgebildet. Ein früherer Kollege von mir ist als promovierter Physiker mittlerweile beim Europäischen Patentamt. In Stellenausschreibungen werden dort explizit nur Ingenieure und Naturwissenschaftler als Patentprüfer gesucht.

Sicher gibt es dort auch andere Jobs in der Verwaltung etc. und wenn eine Recherche nach evtl. älteren, bereits erteilten Patenten gemacht wird, erfolgt das zunächst wohl durch eine Bürokraft.

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Alfons am 19. Juli 2014, 01:29:27
Hallo Freunde,

Vorwort:
======
das kann ich Euch schon sagen, habe ja selbst sehr viele Patente angemeldet und fast alle durchgebracht; diese (wenn sie sehr schwierig zu verstehen waren) dem Beamten (z.B. Oberregierungsrat)  oft stundenlang erklärt/bewiesen, bis er sie verstanden hat.

Wenn ein Ing. oder bis herunter zum Lehrling eine Erfindungsidee hat, dann bringt er diese normalerweise erst mal zu Papier und reicht sie bei seiner Firma ein (außer er ist selbständig). Die Rechte daran hat in aller Regel die Firma.
Große Firmen haben Patentabteilungen, diese setzten die Meldung dann in das (man könnte sagen) vorgeschriebene "Patent-Deutsch" oder -Englisch um ... ich habe da meine Ideen nur schwerlich wieder gefunden zumindest kaum verständlich - aber auch diese möchten ihr Geld verdienen.

Diese "richtigen" Anmeldungen werden dann  im Deutschen oder Europäischen Patentamt oder auch weiteren Ländern angemeldet (z.B. Frankreich, Italien, USA, Japan ... je nach Bedeutung aus Kostengründen oft nur in den wichtigsten Ländern als sogenanntes "Sperrpatent", d.h. Geräte mit dieser Erfindung dürfen dort nicht verkauft werden!) und bekommt dort einen Eingangsstempel mit Datum + Uhr-Zeit. Sie bleiben zunächst verdeckt und werden erst in 2 Jahren veröffentlicht. (damit hat der Erinder einen Zeitvorteil für seine Implementierung)
Sie werden in dieser Zeit von einem >>Patentingenieur<< begutachtet und freigegeben oder zurückgewiesen, ein Einspruch dagegen ist möglich. Auch eine Recherche verschiedener Stärke wird hierzu (kostenpflichtig) erstellt (meine Firma hat selbst keine erstellt, sondern ließ die beim Patentamt erstellen: die waren billiger:-) ).

Jetzt zur Frage:
===========
Die "Patentingenieure" sind normale Fachingenieure (meist Dipl. Ing. in der Vergangenheit, heute wohl eher mit Master-Abschluß) der passenden Fachrichtungen: Physiker, Elektrotechniker, Maschinenbauer, Chemiker, ...
die dann ein spezilles juristisches Zusatzstudium absolvieren müssen (mit Abschlußprüfungen! hat mal 2 Jahre gedauert). Sie müssen mehrere Fremdsprachen sehr gut beherschen - müssen im Ausland bei Rechtsstreit ins Gericht.

Hinweis: ich selbst bin keiner!

Gruß
Alfons
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 21. Juli 2014, 18:44:25
Da auch Magnetmotoren bzw. YT-Videos wohl keinen OU-Nachweis erbringen sollten wir uns wieder dem ursprünglichen Thema zuwenden.

Villeicht gibt es ja noch weitere Möglichkeiten dem QEG OU zu entlocken.

Die einzige Möglichkeit die ich noch kenne ist die Idee von Kromrey.
http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 (http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3)

Dazu müssten am QEG-Rotor Spulen angebracht werden.
Lt. Kromrey kann über diese Spulen Energie entnommen werden.
Da dies sowohl bei permanent errregten Stator als auch bei elektrisch erregten Stator funktioniert müsste das auch beim QEG anwendbar sein.

Bin gespannt wie diese Idee von Kromrey widerlegt wird  ;)

LG Jo

(Link war versehentlich FTP, habe ihn in HTTP geändert - Physikus)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 21. Juli 2014, 19:31:13
Hallo AnonJo,
danke für den Link, kannte ich noch nicht.
Mit dieser Idee habe ich allerdings schon mal eine ganze Weile experimentiert. Den genannten Effekt (hochdrehen im Kurzschluß) gibt es in der Tat.Für meine Versuche habe ich einen einfachen Aufbau mit Rotor mit Magneten + Stator mit Spulen mit Weicheisenkernen gemacht. Der Effekt ist abhängig von Drehzahl/Frequenz und dem Lastwiderstand. Im vollen Kurzschluss kann der Rotor weit hochdrehen, hier verursacht durch die Trägheit der Kerne. Sie können ab einer mindest Drehzahl (oder Schaltfrequenz) nicht mehr schnell genug umpolen, d.h. der Magnet findet beim Einlauf in das folgende Spulenfeld noch das aktive anziehende Feld der letzten Schaltaktion vor und wird beschleunigt. OU habe ich nicht gesehen bei diesen Versuche, weil ganz einfach viel zu wenig Spannung an der Last anliegt. Wählt man den Lastwiderstand höher für mehr Spannung, ist der Effekt weg.
Ich habe mich damals mit der Beobachtung des Effekts begnügt,aber im Hinterkopf behalten, daß man Ausgangsseitig wohl schalten müsste, um die Abschaltpulse der Spulen = hohe Spannung, mit zu fangen. Kromrey schlägt das genauso vor, wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.
LG
Äon

Vielen Dank Äon,
das hört sich doch recht interessant an  :)
Evtl. gibt es mit der Konstellation beim QEG in diesem Zusammenhang noch weitere überraschende Effekte.

Wie du schon geschrieben hast wäre es auf jeden Fall einen Versuch wert  ;)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 21. Juli 2014, 19:42:04
Da auch Magnetmotoren bzw. YT-Videos wohl keinen OU-Nachweis erbringen
Dann vielleicht die gescheiterten Nachbauten?
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0111S24-25
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0711S16-21.pdf

Bin gespannt wie diese Idee von Kromrey widerlegt wird  ;)
Durch den Versuch. Denn Versuch macht kluch  ;D

(Wobei natürlich klar ist, dass man so etwas nicht durch einen Versuch wiederlegen kann. Deshalb hält sich so etwas auch so lange).

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Hans am 29. Juli 2014, 12:59:32
Ungarische QEG Gruppe meldet Resonanz?

https://www.youtube.com/watch?v=jAA3Z7Ncaw0
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Äon am 29. Juli 2014, 18:50:46
Prima, endlich mal 'ne Gruppe, die die Exiter coil miteinbindet. Das starke Pulsen ist ein gutes Zeichen aus meiner Sicht, entspricht eigenen Erfahrungen. Die Schwingkreise wollen zum Punkt der höchsten Spannung. Leider muß die Last möglichst als Widerstand mit einem festen Wert eingebunden werden, Glühlampen verändern aber ihren Widerstand, wenn sie leuchten. Die Feinabstimmung ist daher nicht ohne... man könnte evtl.
mit Kondensatoren mit sehr großer Kapazität arbeiten und die wirksame Kapazität über die Schaltzeiten regeln. (Jeder Frequenzumrichter tut das).
Ich meine, was wir hier sehen, ist der Weg.
Ä.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 07. August 2014, 22:16:45

Bin gespannt wie diese Idee von Kromrey widerlegt wird  ;)
Durch den Versuch. Denn Versuch macht kluch  ;D

(Wobei natürlich klar ist, dass man so etwas nicht durch einen Versuch wiederlegen kann. Deshalb hält sich so etwas auch so lange).

Gruß Rudi

Mir ist leider immer noch nicht klar warum man den vom Kromrey beschriebenen Effekt nicht durch einen Versuch überprüfen können sollte  :-\

Werde das wohl doch mal einen Versuch starten müssen und dann sehen ob der Versuch dann kluch macht  ;D
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 08. August 2014, 00:39:27
Mir ist leider immer noch nicht klar warum man den vom Kromrey beschriebenen Effekt nicht durch einen Versuch überprüfen können sollte  :-\

Werde das wohl doch mal einen Versuch starten müssen und dann sehen ob der Versuch dann kluch macht  ;D
Überprüfen kann man das sicherlich. Man erhält dann aber nur - wenn der Versuch schiefgeht, wovon ich mal ausgehe - für sich selbst eine Bestätigung.
Für andere ist so etwas dann meistens entweder die Bestätigung dass man

1. wollte, dass der Versuch scheitert  (http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/528-der-plasmareaktor-von-uli-schuhmacher?limit=6&start=186#2030) oder
2. einfach nur zu doof ist.  :o

Gruß Rudi

edit: btw: Steht da http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 irgendetwas von OU?
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 08. August 2014, 16:47:29
edit: btw: Steht da http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 irgendetwas von OU?

Die 2 Bestätigungen kann ich mir gut vorstellen  :)

Den Hinweis auf OU habe ich dem Link entnommen:

..."Selbst um die Patente muß Kromrey kämpfen: 2 Jahre dauerte es bis zur Erteilung des französischen Patentes, in Deutschland brauchte man sogar 10 Jahre. Der Grund dafür wird deutlich, wenn man liest, was Prof. Pollermann, der Generalgutachter der Bundesregierung für alternative Energiewandlungen, im April 1977 an Raymond Kromrey schrieb:

    "Aus Ihrer Beschreibung bekommt man den Eindruck, daß der Wirkungsgrad Ihrer Maschine weit darüber (über 100%, A.d.A.) liegt. Das bedeutet, daß sie mehr Energie abgibt als sie aufnimmt. Sie erhält damit die Merkmale eines Perpetuum Mobile. Ein solches kann aber nicht zum Patent angemeldet werden. Ihr Versuch, die Wirkungsweise Ihrer Maschine theoretisch zu begründen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, da er dem Energieerhaltungssatz widerspricht."

Dessen ungeachtet soll die Maschine wie beschrieben laufen und mehrfach geprüft worden sein." ...

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 08. August 2014, 17:45:41
Dann besteht die Möglichkeit, den funktionstüchtigen Prototypen dem Patentamt vorzuführen. Diese Tür steht weietrhin offen. Nur theoretische Eingaben zu Perpetuum Mobiles werden nicht mehr angebommen
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 12. August 2014, 18:59:36
edit: btw: Steht da http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 irgendetwas von OU?

In den 3 genannten Patenten kann ich leider auch nichts dazu finden. Kann aber sein dass solche Bemerkungen rausgenommen werden mußten um einer Patentgenehmigung nicht im Wege zu stehen.

Allerdings ist dieses Gedankenexperiment wohl von Kromrey:

..." An der Spitze eines Stativs sei ein Magnet angebracht, der nacheinander mehrere Gewichte hochziehe, deren Gesamtgewicht genau seiner Tragfähigkeit entspreche. In dem Moment, in dem sich das letzte angehängt hat, fallen alle wieder herunter. Das Spiel kann von neuem beginnen." ...

Klingt irgendwie logisch  ;)

gefunden hier: http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html (http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html)

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 13. August 2014, 00:23:05
Allerdings ist dieses Gedankenexperiment wohl von Kromrey:

..." An der Spitze eines Stativs sei ein Magnet angebracht, der nacheinander mehrere Gewichte hochziehe, deren Gesamtgewicht genau seiner Tragfähigkeit entspreche. In dem Moment, in dem sich das letzte angehängt hat, fallen alle wieder herunter. Das Spiel kann von neuem beginnen." ...

gefunden hier: http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html (http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html)

Genau! Warum sollen alle runterfallen? Reicht es nicht, wenn ein einziges Gewicht runterfällt bzw. nicht angehoben werden kann damit die Tragkraft nicht überschritten wird?
Und wenn die Tragfähigkeit identisch mit der Gewichtskraft ist, warum soll dann überhaupt was runterfallen?

Warum man in den „Physikalischen Grundlagen“ das Newtonsche Gesetz F=ma als „Energiegleichung“ bezeichnet ist unklar, denn Kraft und Energie sind unterschiedliche Dinge
Dann ordnet man einer fallenden Masse ein Drehmoment (!) zu, setzt großzügig die Einheiten Nm und „Meterkilopond“ gleich und ignoriert dabei dass auf der Erde dazwischen ein Faktor von 9,81 liegt.
In dem Stil geht es dann weiter, was ist da logisch?

Geradezu witzig finde ich das Kapitel „ich glaube erst, wenn ich es sehe“ nach welchem eine Demo folgen soll. Dort findet man aber nur eine Computeranimation, was soll das? Angeblich gibt es doch einen Prototypen, warum zeigt man diesen nicht?

Laut verlinkter Seite sieht „die aktuelle zeitliche Planung vor, die technische Entwicklung des Magnetgravitationsmotors im Jahr 2013 in entsprechenden Patentschriften niederzulegen und die Erfindungen zum weltweiten Patent anzumelden.“
Warum nennt man die Patente dann nicht?

Komischerweise findet man unter gleicher Adresse und Telefonnummer der Audax Consulting in Berlin auch noch eine Fa. „Moratz & Stolze Planungsgesellschaft mbH“ deren homepage aus einer einzigen Seite mit Bildern und einer Anfahrtsskizze besteht sowie in einer anderen Straße aber immer noch gleicher Telefonnummer ein Architekturbüro „Stolze & Partner“.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 13. August 2014, 14:06:08
Die wissen auch anscheinend nicht wirklich, was sie da scheiben:  "F = G m1 m2 /r -² " (http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html). Demnach müsste die Anziehungskraft mit zunehmender Entfernung immer größer werden. Bei F = k Q1 Q2 /r -² würde die Kraft zwischen zwei Ladungen mit zunehmender Entfernung immer größer. Beides ist eindeutig falsch. Lustig ist auch die Bezeichnung Magrav. Die haben die sich anscheinend von Keshe ausgeliehen. Aber nachdem der sich ja als Messias (http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/241-aw-ankuendigung-der-keshe-foundation?start=414#6670) geoutet hat, müsste der das ja wissen ;).

Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 13. August 2014, 16:03:56
Genau! Warum sollen alle runterfallen? Reicht es nicht, wenn ein einziges Gewicht runterfällt bzw. nicht angehoben werden kann damit die Tragkraft nicht überschritten wird?
Bei diesem Gedankenenxperiment wird wohl die sog. Influenz vorausgesetzt.
Die Eisenstücke werden unter dem Einfluß des Magnetfelds zu einzelnen Magneten und ziehen sich gegenseitig an.
Und wenn die Tragfähigkeit identisch mit der Gewichtskraft ist, warum soll dann überhaupt was runterfallen?
Vermutlich tritt jedesmal eine Veränderung im magnetischen Fluß ein wenn sich ein Eisenstück dem Stapel anheftet.
Dabei könnte sich die Anzugskraft verringern und dann am geringsten sein, wenn das Eisenstück gerade zum Anliegen kommt.

Der Rest ist zugegebenermaßen alles sehr mysteriös  ::)
Z.B. auch dass einer der originalen Prototypen gekauft wurde. Warum gibt es dazu keine weiteren Informationen ?

LG Jo

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 13. August 2014, 16:28:02
Z.B. auch dass einer der originalen Prototypen gekauft wurde. Warum gibt es dazu keine weiteren Informationen ?

Vielleicht weil es schlicht so nicht funktioniert?
Oder weil es den Prototypen nicht (mehr) gibt / gegeben hat?

Die Beschreibung wimmelt ja von Konjunktiven und Vermutungen
… es sollen unter Last Beschleunigungen aufgetreten sein
… die Maschine soll geprüft worden und gelaufen sein

Hat es den Posten eines „Generalgutachters der Bundesregierung für alternative Energiewandlungen“ eigentlich je gegeben? Das Internet schweigt sich dazu aus.

Wenn ich sehe wie viele katastrophale Fehler die „Physikalischen Grundlagen“ der Magrav-Seite enthalten, frage ich mich ernsthaft wie diese Leute überhaut etwa Funktionierendes entwickeln wollen



Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 19. August 2014, 20:49:32
Wenn ich sehe wie viele katastrophale Fehler die „Physikalischen Grundlagen“ der Magrav-Seite enthalten, frage ich mich ernsthaft wie diese Leute überhaut etwa Funktionierendes entwickeln wollen

Einen funtionierenden Prototypen könnte es deswegen aber trotzdem geben ;-)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 19. August 2014, 21:06:11
Das es hier um die OU-Fähigkeit des QEG geht sollte auch das Patent von Georges Mourier erwähnt werden.
DE2650776A1 bzw. US 4189654 A.

Die elektrischen Spezialisten können sicher überprüfen ob das mit der stehenden elektromagnetischen Welle und der Verstärkung von elektromagnetischen Wellen funktionieren kann.

Durch matematisches Umformen soll sich ein Verstärkungsfaktor und damit OU-Fähigkeit nachweisen lassen.
Hängt wohl auch mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagn. Wellen zusammen.

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 27. August 2014, 14:09:31
Nanu  :o Wo sind die vielen Skeptiker geblieben ?

Immerhin werden hier 40 dB Energieverstärkung ( = 1:10.000) versprochen und auch mathematisch nachgewiesen  ;)

Der mechanische Aufbau des QEG entspricht den Bildern im Patent. Nur die Polzahl des QEG ist deutlich reduziert.

LG Jo

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 02. September 2014, 14:02:38
Nanu  :o Wo sind die vielen Skeptiker geblieben ?
Die machen vielleicht grade Urlaub? Immerhin ist August (jetzt September) und das ist immer noch ein klassischer Urlaubsmonat. Aber stellvertretende für dei Experten kann ich mal dazu was loswerden.
Bei mir ist es so, dass ich einen einigermaßen anstrengenden Job habe (der mir aber Spaß macht, da will ich mich nicht beschweren), weiterhin eine Familie, die mich auch auf Trab hält und dann habe ich auch noch ein paar Hobby (http://forum.mosfetkiller.de/viewtopic.php?f=32&t=61340), die nix mit OU zu tun haben, aber dafür um so erfolgreicher sind. In der verbliebenen knappen Freizeit beschäftige ich mich auch gerne mit anderen Sachen, aber nur, wenn diese mir irgend etwas geben. Das kann vieles sein, mit den Sachen von Herrn Turtur habe ich mich ausgiebig beschäftigt, weil er als Prof. der Physik von mir "Vorschuss" bekommen hat. Das was sehr aufwändig und sehr zeitraubend. Wir reden da nicht von 2-3 Tagen, sondern von mehreren Monaten, bis ich das alles durchdrungen habe, was er da vorhat.
Umso enttäuscher war ich entsprechend seiner Reaktion auf meine konstruktive Kritik. Ähnliches habe ich hier im Forum auch schon von Physikus gelesen. Aber egal. Für mich ist dabei zurückgeblieben, dass ich mir die Dinge sehr genau ansehen, bevor ich in irgend etwas Lebenszeit investiere.
In dem von Dir zitierenten Patent habe ich keinerlei Ansatz für OU gefunden (wobei ich zugegebenermaße mir nur das deutsche Patent und nur die Claims angesehen habe). Was ich gesehen habe, ist ein Patentantrag, der dem von Tesla ähnelt, soweit gebe ich dir recht. In den Claims selbst wird nur eine spezielle Rotor-Anordung zur Patentreife angemeldet, nicht mehr. Weiterhin ist das Patent aus dem Jahre 1980, also selbst, wenn dem tatsächlich stattgegeben worden wäre, ist der Patentschutz schon längst ausgelaufen, und jeder könnte es frei kopieren. Aber noch nicht mal der Erfinder hat es für nötig gehalten, das Patent durchzusetzen. Es steht im Status "withdrawn" (zumindest die deutsche Anmeldung). Warum sollte ich mich mit einer solchen Patentanmeldung beschäftigen?

Wenn Du der Ansicht bist, dass da was dran ist, würde ich Dir empfehlen, Dich selbst zum "Experten" zu machen. Sicher, das ist nicht schnell gemacht, verspricht aber auf Dauer den größten Effekt. Also, durchleuchte den Patentantrag, prüfe alles, und wenn Du zu der Ansicht gelangt bist, dass so etwas funktionieren könnte - versuch ein Modell zu bauen. Genau so habe ich das bei Turtur selbst gemacht. Und Experten kann man immer brauchen.

Immerhin werden hier 40 dB Energieverstärkung ( = 1:10.000) versprochen und auch mathematisch nachgewiesen  ;)
Dann muss das ja stimmen. Warum machst Du keinen Nachbau? ;)

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Physikus am 04. September 2014, 01:24:57
Die Skeptiker halten sich dezent im Hintergrund und denken sich ihren Teil. ;)  Abwarten und Tee trinken.

Gruß, Physikus
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 06. September 2014, 12:53:15
Die Skeptiker halten sich dezent im Hintergrund und denken sich ihren Teil. ;)
Die Urlaubszeit scheint langsam vorbei zu sein :-)
Fraglich ist was mit "denken sich ihren Teil" gemeint ist.

Bei mir ist es so, dass ich einen einigermaßen anstrengenden Job habe (der mir aber Spaß macht, da will ich mich nicht beschweren), weiterhin eine Familie, die mich auch auf Trab hält und dann habe ich auch noch ein paar Hobby ...
Genau so geht es mir und vermutlich vielen anderen auch :-)


Immerhin werden hier 40 dB Energieverstärkung ( = 1:10.000) versprochen und auch mathematisch nachgewiesen  ;)
Dann muss das ja stimmen. Warum machst Du keinen Nachbau? ;)
Genau wie du schaue ich mir die Dinge sehr genau an bevor ich in irgend etwas Lebenszeit investiere.
Leider reichen meine Kenntisse bzgl. Rechnen mit Imaginärteil nicht aus um den rechnerischen Beweis zur im Patentantrag genannten Leistungsverstärkung nachvollziehen zu können. Somit kann ich auch nicht die Parameter festlegen die zum Bau eines Prototypen nötig sind.
Der Hinweis auf dieses Patent könnte aber evtl. für jemanden ein wichtiger Hinweis sein wie man analog hierzu auch beim QEG zu einer Leistungsverstärkung kommen könnte.

Wie ich bereits schon früher befürchtet habe zeigt sich inzwischen deutlich, dass mangels neuer Inputs bzw. neuer Ergebnisse der QEG-Nachbauer, dieses Forum nun am Sterben ist.
Ich werde daher meine Lebensenergie wohl besser in eine andere Idee investieren die mit der Nutzbarmachung vorhandener Umweltenergie zu tun hat http://schmeiduch.eu/Home/1,000000431581,8,1 (http://schmeiduch.eu/Home/1,000000431581,8,1)

LG Jo


Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Stefan9 am 06. September 2014, 21:22:08
Hallo Jo , gibt es bei dem Lizenzgeber schon echte Referenzen mit den genannten Wikungsgraden?
gerne auch Pn
Danke
Stefan
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 06. September 2014, 22:30:42
Hallo Jo , gibt es bei dem Lizenzgeber schon echte Referenzen mit den genannten Wikungsgraden?
Habe vor ein paar Tagen kurz mit dem Herrn Schmeiduch telefoniert. Leider kamen wir dabei nicht sehr weit denn er bekam Besuch und wir mußten das Gespräch beenden.
Über den Wirkungsgrad haben wir nicht gesprochen.
Es soll einen funktionierenden Prototypen mit einer Leistung von ca. 10 kW geben. Kommt einem irgendwie bekannt vor  ;)
Es gibt dazu 3 Patentanmeldungen. Davon sind inzwischen 2 veröffentlicht. Nach diesen beiden soll es aber nicht funktionieren.
Die 3. Anmeldung soll nun wohl funktionieren.
Offenlegungen unter DE 10 2011 108 970 A1 und DE 10 2013 001 478 A1
Die Expansion erfolgt über eine Turbine und hat daher den Nachteil der hohen Drehzahl von ca. 40.000 U/min die dann über ein Getriebe herabgesetzt werden muß. Mit Hubkolbenmotoren wurde auch schon experimentiert und würde auch funktionieren. Der Prototyp soll in Details noch geändert werden. Die Hochdruck-Flüssigkeitspumpe müsse noch besser angepaßt werden uvm.

Dazu gibt es einen etwas längeren Vortrag von einem Herrn Rauber wo auch die thermodynamische Therorie genauer erklärt wird: https://www.youtube.com/watch?v=CuwkC9MpoUM (https://www.youtube.com/watch?v=CuwkC9MpoUM)

LG Jo
PS: Die Höhe der Lizenzkosten soll sich im "Taschengeld-Bereich" bewegen.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 07. September 2014, 03:55:02
Leider reichen meine Kenntisse bzgl. Rechnen mit Imaginärteil nicht aus um den rechnerischen Beweis zur im Patentantrag genannten Leistungsverstärkung nachvollziehen zu können.
Das meinte ich mit "Sicher, das ist nicht schnell gemacht, verspricht aber auf Dauer den größten Effekt."
Das rechnen mir imaginären Zahlen ist sicherlich nicht ganz trivial, aber letzlich nicht unmöglich. Dabei handelt es sich nur um eine Vereinfachung, wenn man mit dem realen Zahlennraum nur schwer zum Ergebnis kommt. Eine ganz nette Abhandlung dazu gibt es z.B. hier: http://www.uni-magdeburg.de/exph/mathe_gl/kzahlen.pdf
In der Regel ist aber nicht das Rechnen mit imaginären Zahlen das Problem, sondern die Voraussetzungen, unter denen diese angewendet werden. Dazu benötigt man in der Regel nicht nur ein paar Tage oder Monate, sondern Jahre.
Viel Arbeit, ich weiß, lohnt sich aber, wenn man sich ein eigenes Bild verschaffen will und nicht nur auf die Meinungen andere angewiesen ist.

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 07. September 2014, 04:05:38
Ich werde daher meine Lebensenergie wohl besser in eine andere Idee investieren die mit der Nutzbarmachung vorhandener Umweltenergie zu tun hat http://schmeiduch.eu/Home/1,000000431581,8,1 (http://schmeiduch.eu/Home/1,000000431581,8,1)
Finde ich super, dass der Herr Schmeiduch mal eben alle Erkentnisse der Thermodynamik über den Haufen wirft! Vielleicht sollte man der ENBW oder wem auch sonst mal eben mitteilen, dass sie die Wirkungsgrade ihrer Kraftwerke mal eben um den Faktor 2-3 erhöhen können. Verstehe ich nicht, warum die da noch nicht selbst drauf gekommen sind.

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 09. September 2014, 11:20:35
Finde ich super, dass der Herr Schmeiduch mal eben alle Erkentnisse der Thermodynamik über den Haufen wirft! Vielleicht sollte man der ENBW oder wem auch sonst mal eben mitteilen, dass sie die Wirkungsgrade ihrer Kraftwerke mal eben um den Faktor 2-3 erhöhen können. Verstehe ich nicht, warum die da noch nicht selbst drauf gekommen sind.

Vielen Dank noch für die nette Abhandlung zum Rechnen mit imaginären Zahlen.
Hilft mir aber leider nicht viel weiter.

Der Ansatz des Herrn Schmeiduch stellt den 2. Hauptsatz der Thermodynamik in Frage.
Das dürfte auch der Grund sein warum niemand von der ENBW oder andere auf die Idee kommen das näher zu untersuchen.
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist allerdings nach meiner Kenntnis kein Naturgesetz sondern ein Erfahrungssatz der bisher nicht widerlegt werden konnte.

Ich habe da ein kleines Gedankenexperiment mit dem ich meine beweisen zu können dass das was Herr Schmeiduch behauptet funktionieren muß. Aber leider mit einem schlechten Wirkungsgrad  :(

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Stefan9 am 09. September 2014, 13:11:13
Habe mit ihm telefoniert . Er wirkt sehr verwirrt und langsam in seinen Aussagen. Leider hat er keine richtige Maschine gebaut sondern spricht von dem Patent und dem Patent.....
Eigentlich ein typisches Erfindersyndrom -ich wünsche ihm besten Erfolg trotzdem denn er ist ja von seinem Wissen überzeugt und die Freiheit soll er haben .
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 09. September 2014, 20:10:28
D.h. der Praxisschock steht ihm noch bevor.
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Rudi am 10. September 2014, 00:55:09
Hi anonJo
Vielen Dank noch für die nette Abhandlung zum Rechnen mit imaginären Zahlen.
Ich nehme das mal so, wie das das steht und nicht ironisch.  ;) Da ich nicht weiß, wo man Dich abholen kann, war das natürlich nur ein "Schuss in Blaue". Es gibt aber viele andere Abhandlungen, bei denen man sich daran tasten kann.
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist allerdings nach meiner Kenntnis kein Naturgesetz sondern ein Erfahrungssatz der bisher nicht widerlegt werden konnte.
Das ist bei allen Naturgesetzen so ("Die Bezeichnung Natur„gesetz“ legt nahe, die Natur verhalte sich ähnlich wie Personen unter dem Zwang von Gesetzen; tatsächlich ist die Physik aber eine Erfahrungswissenschaft, und die von ihr aufgestellten „Gesetze“ sind nur Beschreibungen des vorgefundenen Verhaltens." aus http://de.wikipedia.org/wiki/Physikalisches_Gesetz (http://de.wikipedia.org/wiki/Physikalisches_Gesetz)). Es reicht ein Experiment, was das Gegenteil zeigt um es zu wiederlegen. Wenn es bisher noch nicht gelungen ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das in Zukunft auch nicht gelingt, relativ hoch, oder?

Gruß Rudi
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. September 2014, 09:46:19
Hi anonJo
Vielen Dank noch für die nette Abhandlung zum Rechnen mit imaginären Zahlen.
Ich nehme das mal so, wie das das steht und nicht ironisch.  ;)
Hallo Rudi,

das war wirklich ernst gemeint und ich glaube es beim Durchlesen auch verstanden zu haben.
Leider habe ich weit mehr Erfahrung im Bereich der Thermodynamik als in der Elektrotechnik  :(

Das Entscheidende an dieser Anmeldung von Georges Mourier ist der Hinweis auf eine stehende Welle und der behauptete Verstärkungseffekt. Aufgrund der Ähnlichkeit mit dem Aufbau des QEG müsste auch beim QEG eine stehende Welle realisierbar sein und sich dann evtl. auch dieser behauptete Verstärkungseffekt einstellen.

Wie schon geschrieben bin ich mit meinen Kenntnissen weit davon entfernt die dafür notwendigen Parameter zu berechnen und dann an die Gegebenheiten des QEG anzupassen. Aber evtl. gibt es unter den noch verbliebenen Lesern doch jemand für den so etwas kein Problem darstellt.

Evtl. steht auch bei jemanden seit längerem ein nutzloser und evtl. teuer erstandener QEG rum und er will diesen Ansatz mal ausprobieren.

LG Jo

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. September 2014, 15:28:51
Habe mit ihm telefoniert . Er wirkt sehr verwirrt und langsam in seinen Aussagen. Leider hat er keine richtige Maschine gebaut sondern spricht von dem Patent und dem Patent.....
Eigentlich ein typisches Erfindersyndrom -ich wünsche ihm besten Erfolg trotzdem denn er ist ja von seinem Wissen überzeugt und die Freiheit soll er haben .
Habe heute auch nochmal mit ihm telefoniert.
Zur Patentanmeldung will er keine weiteren Details verraten denn das wäre unfair gegenüber den Lizenznehmern. Die Offenlegung des Patentantrags erfolgt nach 1,5 Jahren. Das wäre in diesem Fall dann im April 2015. Bis zur Offenlegung des Patenantrags wollen die Lizenznehmer die ersten marktfähigen Geräte anbieten in der Größe der Grundfläche einer Euro-Palette 1,2x0,8x1,5m.
Er hat erzählt dass für den ersten Prototypen ca. 3 Mio. € nötig waren u. a. weil öfters teuere Komponenten z. B. die Expansionturbine den Geist aufgegeben hätten.
Ich werde mich also noch etwas gedulden müssen.

LG Jo
Titel: Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 26. September 2014, 21:24:11
Noch eine allgemeine Frage die mich beschäftigt.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen alle keine OU.
In welche Energieform(en) wird die vom Motor eingespeiste Energie nun umgewandelt ? Der Energieerhaltungssatz gilt auch für den QEG.

Wärmeenergie scheint es wohl nicht zu sein, denn bisher habe ich nigends von glühend heißen QEGs gelesen.
Bei einer Antriebsleistung von z. B. 1 kW und einem Wirkungsgrad von z. B. 30 % würden immerhin 700 W zum Heizen zur Verfüngung stehen.
Das müsste dann doch zu spüren sein  ;)

LG Jo



Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 27. September 2014, 08:51:24
Wenn das Ding ohne Last betrieben wird, wird sogar fast die komplette Antriebsenergie in Wärme umgesetzt. Das kann man mit Sicherheit auch messen.

Das prinzipielle Verhalten ist hier beschrieben:
Zitat von: http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2988-quantum-energy-generator?start=60
Die Maschine läuft zunächst hoch ohne dabei elektrische Energie (Eel) zu liefern. Die durch den Antrieb gelieferte Eingangsenergie (Ein) wird dabei als Rotationsenergie (Erot) in der Schwungmasse der Anordnung gespeichert. Bei einer bestimmten Drehzahl (n) wird die Eingangsenergie in elektrische Energie umgesetzt. Die Rotationsenergie in der Schwungmasse bleibt dann in etwa konstant. Wie man später noch sieht (es kommt noch was), ist es weitgehend egal wie hoch die Eingangsleistung ist und wie der Schwingkreis belastet wird. Es wird immer die gesamte Eingangsenergie in elektrische Energie umgesetzt, wenn die Drehzahl im Arbeitspunkt erreicht ist. Es entsteht keine zusätzliche Energie. Mein damaliger Aufbau hat sich im Prinzip auch genauso verhalten.
Wie man mit so einem System die Leute veräppeln kann kommt dann noch. ...

Bei der Riesenkiste ist es aber nicht so, dass die dann direkt fürchterlich heiß wird. Ein 1kW Motor dürfte je nach Wirkungsgrad um die 500W Eingangsleistung generieren. Die Kiste wird dann halt langsam warm.

Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 27. September 2014, 10:03:11
Wenn das Ding ohne Last betrieben wird, wird sogar fast die komplette Antriebsenergie in Wärme umgesetzt. Das kann man mit Sicherheit auch messen...

Bei der Riesenkiste ist es aber nicht so, dass die dann direkt fürchterlich heiß wird. Ein 1kW Motor dürfte je nach Wirkungsgrad um die 500W Eingangsleistung generieren. Die Kiste wird dann halt langsam warm.

Gruß Felix

@Felix: Vielen Dank für diese Erklärung und den sehr interessanten Link.

Zur Messung ob die Eingangsleistung beim Betrieb ohne Last wirklich nur zur Erwärmung den QEG-Kerns führt müsste die Temperaturerhöhung des Kerns mit einem Sensor gemessen werden. Dann könnte das einfach nachgerechnet werden.

Das würde dann aber auch bedeuten dass beim Betrieb ohne Last die gesamte Eingangsleistung nur die Verluste der elektromagnetischen Schwingung zwischen Primärspule und den HV-Kondensatoren ausgleicht  :-\

Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 09. Oktober 2014, 22:05:34
Das würde dann aber auch bedeuten dass beim Betrieb ohne Last die gesamte Eingangsleistung nur die Verluste der elektromagnetischen Schwingung zwischen Primärspule und den HV-Kondensatoren ausgleicht  :-\

Die parametrische Schwingungserzeugung scheint sehr ineffizient zu sein.
Wäre es nicht sehr viel effizienter den magnetischen Fluß durch einen Dauermagneten zu erzeugen ?
Die Eingangsleistung (durch den Motor) müsste dadurch unter Umständen deutlich reduziert werden können :-\

LG Jo
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: KurtX am 10. Oktober 2014, 00:42:12
@anonJo:

Zitat
Die parametrische Schwingungserzeugung scheint sehr ineffizient zu sein.
Wäre es nicht sehr viel effizienter den magnetischen Fluß durch einen Dauermagneten zu erzeugen ?

Das ist schon richtig. Nur: Das ist ist dann ein ganz normaler Generator, ohne Resonanz und so. ;)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Regen am 10. Oktober 2014, 13:25:35
Interessant finde ich die HopeGirl-Seite. Je jünger die aktuellen Beiträge sind, desto weniger ist vom QEG die Rede

http://hopegirl2012.wordpress.com/2014/10/02/project-hope-rocks-tesla-lives/ (http://hopegirl2012.wordpress.com/2014/10/02/project-hope-rocks-tesla-lives/)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. Oktober 2014, 17:52:27
@anonJo:

Zitat
Die parametrische Schwingungserzeugung scheint sehr ineffizient zu sein.
Wäre es nicht sehr viel effizienter den magnetischen Fluß durch einen Dauermagneten zu erzeugen ?

Das ist schon richtig. Nur: Das ist ist dann ein ganz normaler Generator, ohne Resonanz und so. ;)

@ KurzX

Wieso sollte mit einem Dauermagneten keine Resonanz erzeugt werden können ?
Wenn z. B. der Rotor ein Dauermagnet wäre müsste das System mit den Kondensatoren ebenso schwingen.
Damit kommt zwar noch keine OU zustande.
Vielleicht fällt dazu ja noch jemand was ein ;)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. Oktober 2014, 17:56:09
Interessant finde ich die HopeGirl-Seite. Je jünger die aktuellen Beiträge sind, desto weniger ist vom QEG die Rede

http://hopegirl2012.wordpress.com/2014/10/02/project-hope-rocks-tesla-lives/ (http://hopegirl2012.wordpress.com/2014/10/02/project-hope-rocks-tesla-lives/)

stimmt  >:(

Dafür gibt es jetzt einen Bericht über Messungen von Rossis e-Cat mit einem COP größer 3   :)

http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/wp-content/uploads/2014/10/LuganoReportSubmit.pdf (http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/wp-content/uploads/2014/10/LuganoReportSubmit.pdf)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 10. Oktober 2014, 18:58:12
Zitat von: anonJo
Wieso sollte mit einem Dauermagneten keine Resonanz erzeugt werden können ?
Wenn z. B. der Rotor ein Dauermagnet wäre müsste das System mit den Kondensatoren ebenso schwingen.
Damit kommt zwar noch keine OU zustande.
Vielleicht fällt dazu ja noch jemand was ein 

Da gibt es auch eine Resonanz. Turtur hat immer behauptet, dass so ein System von selbst laufen würde. Das hat sich aber nach Überprüfung sowohl in Theorie als auch in der Praxis als unzuteffend erwiesen:
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/163-hinweise-zu-gravierenden-problemen?limitstart=0
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/374-aw-1-07-kw-raumenergie-konverter
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/175-emdr-update-mit-fehlerkorrektur



Zitat von: anonJo
Dafür gibt es jetzt einen Bericht über Messungen von Rossis e-Cat mit einem COP größer 3   

Dazu hat schon ein user aus einem Nachbarforum recherchiert. Scheint zumindest eine zauberhafte Veranstaltung gewesen zu sein:
Zitat von:  http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2993-e-cat-rossi-unabhaengiger-untersuchungsbericht#6984
Was schrieb Rossi doch gleich?

Andrea Rossi, August 30th, 2014 at 12:02 PM
The work of the Third Independent Party is the first long term test made upon a LENR device in the last 25 years. The results will be the results that for the first time in the history of the LENR will be released by a third independent party after a test not of hours, but of thousands of hours, without interruptions and without intervention of the inventor or the owner.

"thousands of hours" ?

Report
Therefore a second test has now been performed, this time over a much longer period of time (32 days).

32 Tage x 24 h / Tag = 768 h.

Da er das Testende Anfang des Jahres aktiv begleitet hat, wusste Rossi um die richtige Dauer. Das ist Rossi.


Was hat er sonst noch geschrieben?

Andrea Rossi, September 20th, 2013 at 10:37 AM
6 months- 1 year test period

Andrea Rossi, September 4th, 2013 at 6:30 PM
As we said, a 6 months long validation test had to be made

Andrea Rossi, May 22nd, 2013 at 2:57 AM
because a 6 months long test is in preparation. The next test will last 180 straight days.

Ok, ok, reicht. War der angekündigte 6 Monats Test halt nur ein 1 Monats Test.


Immerhin, der Test lief unabhängig von Rossi. Also, er sollte unabhängig von ihm laufen.

Andrea Rossi, September 20th, 2013 at 10:37 AM
the third indipendent party, whose work is made indipendent from us

Andrea Rossi, July 23rd, 2014 at 2:38 PM
The work of the Third Independent Party does not depend on me, as I wrote repeatedly.

Andrea Rossi, June 5th, 2014 at 7:20 AM
This year the Third Independent Party had the possibility to make paramount measurements in total absence of us.

Andrea Rossi, March 23rd, 2014 at 8:25 AM
and the set up of the experiment has been done by members of the T.I.P.

Andrea Rossi, February 24th, 2014 at 9:14 AM
The third indipendent party validation in course does not depend on me for any issue regarding time scheduling, measurements.

Andrea Rossi, February 24th, 2014 at 9:14 AM
I do not control the tests


Aber was sagt der Report dazu?

Report
The dummy reactor was switched on at 12:20 PM of 24 February 2014 by Andrea Rossi who gradually brought it to the power level requested by us. Rossi later intervened to switch off the dummy, and in the following subsequent operations on the E-Cat: charge insertion, reactor startup, reactor shutdown and powder charge extraction.

Wie jetzt? Rossi war dabei, hat den Reaktor hochgefahren, heruntergefahren, und die Asche selbst persönlich daraus extrahiert vor der Untersuchung?

Damit ist dieser Report wissenschaftlich tot. Mausetot.

Peer review? Keine Chance.


Es interessiert dann nur noch am Rande, dass Rossi lügt wie gedruckt:

Andrea Rossi, April 4th, 2014 at 1:05 PM
The test of the Third Indipendent Party is not yet finished and I do not know when it will finish.

Report
on the 29 March 2014, at 11:40, the E-Cat was shut down

Report
Rossi later intervened ... in the following subsequent operations on the E-Cat: ... reactor shutdown


Oder dass Teile des Reports von Rossis Firma selbst bezahlt wurden:

Report
Lastly, our thanks to Industrial Heat LLC (USA) for providing financial support

und Rossi sich dumm stellt:

Andrea Rossi, December 27th, 2013 at 6:54 PM
I mean the third indipendent party validation. I think they are financed by Elforsk,


Ich lese schon die Replik, alles sei Polemik, es kommt doch nur auf die Ergebnisse an.

Ok, lassen wir mal kompetente Wissenschaftler zu Wort kommen. Prof. Dr. Stephan Pomp,
Physikprofessor an der Universität Uppsala:
it is totally inexplicable to me, how the authors cannot see the most obvious and by far most likely conclusion of the fuel analysis; that they simply have been fooled

stephanpomp.blogspot.de/2014/10/the-cat-is-dead.html

Die Begründung für seine Meinung liegt in der Isotopenauswertung. Es muss Betrug sein, oder Zauberei, dass plötzlich nur noch ein NI Isotop da ist, genau zum Zeitpunkt des Abbruchs, vorher gemessene Isotope teils Neutronen bekommen haben, teils verloren haben, und das ganze ohne jegliche Strahlenemission passiert ist. Zudem die Anreicherung genau dem entspricht, was man käuflich erwerben kann. Ups.


Selbst Rossi staunt darüber:

Andrea Rossi, October 9th, 2014 at 10:45 AM
The results of the analysis have been partially surprising also to me ... We are studying this fact to try to understand.


Es gibt noch mehr zu schreiben dazu, insbesondere auch zur Messmethode, auch zur elektrischen Leistungsmessung, zum "unabhängig" der Tester. Aber ich denke, das hier reicht fürs erste. Jetzt Du.




Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: anonJo am 10. Oktober 2014, 23:14:48
Es gibt noch mehr zu schreiben dazu, insbesondere auch zur Messmethode, auch zur elektrischen Leistungsmessung, zum "unabhängig" der Tester. Aber ich denke, das hier reicht fürs erste. Jetzt Du.


Stimmt leider >:(
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: tesla55 am 11. Oktober 2014, 15:12:16
Hatte vor ein paar Tagen Kontakt mit einem Deutschen, der vor 9 Jahren nach China ausgewandert ist.

Wir sprachen über den QEG, dass hier in Deutschland noch kein OU erreicht wurde, da sagte er folgendes: Er arbeitet bei einer Firma in China, dort haben die ein Labor, wo der QEG nachgebaut wurde und haben OU erreicht.
 Sie arbeiten zur Zeit an einer Präsentation, um den QEG vorzuführen.
Er sagt, es gibt tatsächlich eine Möglichkeit aus VARS richtige Wirkleistung zu erstellen.
Wenn die Präsentation kommen wird, meldet er sich bei mir über Skype.
Mal sehen ob das alles so stimmt.

Ich berichte dann hier im Forum. :)
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Felix am 11. Oktober 2014, 16:08:35
Zitat von: tesla55
Er sagt, es gibt tatsächlich eine Möglichkeit aus VARS richtige Wirkleistung zu erstellen.
Die " VARS " repräsentieren eine Blindleistung. Wenn man einem Schwingkreis Energie zuführt, dann pendelt die Energie immer zwischen Kondensator und Spule hin und her. Das äußert sich in Form von Blindleistung. Wenn man dem Schwingkreis Energie entzieht, geht die Blindleistung im Schwingkreis runter. Man kann aber nur die Energie rausholen, die man vorher reingesteckt hat.
Man kann das mit den ganzen Simulationen die es inzwischen dazu gibt auch ausprobieren. In der Praxis verhält sich die Kiste auch genau so.


Zitat von: tesla55
Wir sprachen über den QEG, dass hier in Deutschland noch kein OU erreicht wurde, da sagte er folgendes: Er arbeitet bei einer Firma in China, dort haben die ein Labor, wo der QEG nachgebaut wurde und haben OU erreicht.
Ich fürchte, der hat Dich veräppelt.

Zitat von: tesla55
Wenn die Präsentation kommen wird, meldet er sich bei mir über Skype.
Da gibt es schon einige zauberhafte Videos dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=-Ztt3R4Bu_0
Der Meister des Videos veräppelt die Leute übrigens noch gegen eine "Spende" von 300$ die Stunde über eine "Skype -Hotline".
Vielleicht bekommt er dann ja Konkurrenz aus China. ;)


Gruß Felix
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: KurtX am 11. Oktober 2014, 17:06:01
@tesla55: Sind das die, um die es hier bei be-do.com geht: http://be-do.com/index.php/en/forum/china/560-shenzhen-resonance-qeg-china-omegaquantum ? Deren geschniegelte Webseite http://omegaquantum.com macht auf mich einen sehr negativen Eindruck. Solche Show-Webseiten sind meiner Erfahrung nach ein deutliches Indiz (wenn auch kein Beweis) dafür, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Unabhängig davon habe ich erhebliche Zweifel an der Qualifikation des Evens, den sie sich zur technischen Unterstützung geholt haben (der war auch beim UK Build dabei).
Titel: Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
Beitrag von: Hideio am 15. Oktober 2014, 21:33:29
@tessla55

Da hat dich dein lieber Freund schon im ersten Satz angelogen, auswandern nach China ist für einen deutschen unmöglich da ein (westlicher) Ausländer in China weder dauerhaften Aufenthalt (max 5 Jahre) erhält noch eingebürgert (<70 Einbürgerungen seit 1949) wird.