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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von anonJo am 01. Mai 2015, 15:56:40 »
Wenn man alles glaubt, was in diesen Büchern so drin steht, sind alle Probleme der Welt bereits seit etwa 20 Jahren gelöst ...

Man darf natürlich nicht einfach alles glauben.
Ich bin aber überzeugt dass diese Probleme schon längst hätten gelöst werden können wenn man z. B. solche Dinge liest:

Kunel, Heinrich verbrannte zur Jahreswende 1976/77 eine Tonne Papier mit rund 500 neuen Verfahren und Maschinenkonstruktionen, nachdem ihm seit 1974 telefonische Morddrohungen das Leben vergällten.
Prof. Pollermann (KfA Jülich) wies Kunels Motor wegen "Perpetuum-Mobile-Verdacht" zurück, während G. Hilscher von erfolgreichen Probeläufen im April 1980 berichtete.
Laut G. Hilscher hätte ein im Januar 1981 entwickelter Motor bei einem Input von nur 4 W einen Output von 1.800 W (bei 300 V) erzielt.
http://www.buch-der-synergie.de/datenbank_neue_energie/ausgabe.php?Name=Kunel
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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von Rudi am 01. Mai 2015, 12:39:47 »
Wenn man alles glaubt, was in diesen Büchern so drin steht, sind alle Probleme der Welt bereits seit etwa 20 Jahren gelöst und es gibt gefühlt etwa 300 verschiedene Arten vom PMs, die natürlich alle funktionieren. Irgendwie sagt mir meine Erfahrung, das das nicht stimmen kann. Ich weiß nicht, wie der Herr Schneider auf diese Geschichte kommt, aber ich halte sie schlichtweg für falsch. Wie gesagt, in Amerika muss man für ein Patent die Funktionsstüchtigkeit nicht nachweisen (www.technik-recht.de/de/download/merkblatt/60363).

Gruß Rudi

p.s., es gibt aber auch Beispiel dafür, dass die Schneiders richtig beschreiben: http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2994-neckermann-energy-tuner?start=18#7090  8)
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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von anonJo am 01. Mai 2015, 08:44:31 »
Dito. Dabei handelt es sich um ein amerikanisches Patent, und das kann erteilt werden, wenn eine Erfindung "neu" ist. In Europa muss sie "neu" sein und auch noch funktionieren.
Replikationen vom Howard Johnson Motor gab es - aber ohne Resultat. Auch der von mir genannte Dietmar Hohl hat sich daran versucht (http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=773&sid=454dcdf4f2261bee37a83572a32a2475).

Adolf Schneider behauptet in seinem Buch dass Johnson ein US-Patent erhalten hat nachdem er die Funktion des Patents anhand von Prototypen nachweisen konnte  ;)
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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von Industrieelektriker am 27. April 2015, 11:20:06 »
Hallo,

ja das hatte ich nicht berücksichtigt.

Der Supraleiter wird deswegen vom Magnetfeld abgestossen, weil er das magnetische Feld verdrängt,
solange das äußere magnet. Feld nicht zu stark wird. Dann nämlich wird der Supraleiter wieder normal leitend.

Vielleicht kann man genau diesen Umstand für eine Aufhebung der Abstoßungskraft im richtigen Moment nutzen, um
keinen Sticky Point entstehen zu lassen. Kommt halt auch drauf an, wie schnell etwas supraleitend oder normalleitend wird.

Ich muss da wohl nochmal drüber nachdenken.

LG
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QEG zusamenbauen / Antw:Supraleitende Ringe oder Spulen als Stator
« Letzter Beitrag von Rudi am 27. April 2015, 06:50:35 »
Kommt nun z.B. ein Nordpol in die Nähe zu so einer Spule, dann wird dort ein Strom induziert (ungenau formuliert), der der Ursache entgegenwirkt, d.h. das erzeugte Magnetfeld der Spule wird erst ein Südpol zum Rotor hin zeigen. Folge ist Anziehung.

Dann durchsetzt der Rotormagnet mit seinem Magnetfeld die Spule und es wird diesmal ein Nordpol zum Rotor hin "induziert"
(genauer: es wird in der Spule eine Spannung induziert, die einen Strom so treibt, dass dieses Magnetfeld dem äußeren entgegenwirkt)
Folge ist Abstoßung, und der Rotor ist hoffentlich weit genug gekommen, dass in Drehrichtung abgestoßen wird
Das habe ich nicht verstanden, wie das gemeint ist. Im ersten Absatz steht "Folge ist Anziehung" im zweiten dann "Folge ist Abstoßung", beschreibst aber die gleiche Ursache. Tatsächlich wird der Magnet abgestoßen, und zwar kräftig:
https://www.youtube.com/watch?v=Tmppo4Ja3dA
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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von Rudi am 27. April 2015, 06:39:29 »
Tatsächlich wurde unter DE000009311134U1 ein Gebrauchsmusterschutz erteilt.
Ein Gebrauchsmuster wird ohne inhaltliche Prüfung erteilt. Gibt also keine Auskunft über Funtionsfähigkeit.

Ja es gibt noch viele andere z. B. der Johnson-Motor:
https://www.google.com/patents/US4151431?dq=4,151,431&hl=en&sa=X&ei=juLIUeDRC5TZ4QT9u4BY&ved=0CDYQ6AEwAA
Dito. Dabei handelt es sich um ein amerikanisches Patent, und das kann erteilt werden, wenn eine Erfindung "neu" ist. In Europa muss sie "neu" sein und auch noch funktionieren.
Replikationen vom Howard Johnson Motor gab es - aber ohne Resultat. Auch der von mir genannte Dietmar Hohl hat sich daran versucht (http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=773&sid=454dcdf4f2261bee37a83572a32a2475).
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QEG zusamenbauen / Supraleitende Ringe oder Spulen als Stator
« Letzter Beitrag von Industrieelektriker am 27. April 2015, 03:04:41 »
Hallo,

ich habe dann alternativ mal an so was gedacht.

Das Problem bei Permanentmagneten als Stator ist und bleibt der Sticky Point.

Ich habe mir folgenden theoret. Aufbau überlegt:

Auf dem Rotor werden Permanentmagnete montiert, so dass entweder nur ein Pol nach außen wirksam ist
oder abwechselnd Nord- und Südpol.

Der Stator besteht aus z.B. drei supraleitenden kurzgeschlossenen Spulen oder einfach Ringen, die nicht direkt
zur Rotationsachse zeigen, sondern etwas in Drehrichtung.

Kommt nun z.B. ein Nordpol in die Nähe zu so einer Spule, dann wird dort ein Strom induziert (ungenau formuliert), der der Ursache entgegenwirkt, d.h. das erzeugte Magnetfeld der Spule wird erst ein Südpol zum Rotor hin zeigen. Folge ist Anziehung.

Dann durchsetzt der Rotormagnet mit seinem Magnetfeld die Spule und es wird diesmal ein Nordpol zum Rotor hin "induziert"
(genauer: es wird in der Spule eine Spannung induziert, die einen Strom so treibt, dass dieses Magnetfeld dem äußeren entgegenwirkt)
Folge ist Abstoßung, und der Rotor ist hoffentlich weit genug gekommen, dass in Drehrichtung abgestoßen wird
 
Dann "verläßt" der Rotormagnet die Spule und es wird dann kurz und ungenau gesagt ein Magnetfeld genau andersrum induziert, so dass
jetzt wieder ein Südpol zum Rotor zeigt.

Bei der Drehung kommt dann bald der nächste Rotor-Nordpol in den Wirkungsbereich der Spule und wird dort
wegen des Südpols anfangs kurz angezogen, bis ein gleichnamiger Pol "induziert" wird => Abstoßung

Das ist eine Möglichkeit, die mir noch eingefallen ist.

Energieauskopplung:
Dafür werden drei weitere supraleitende Spulen benötigt.
Wenn ein Rotormagnet vorbeigelaufen ist, dann verbleibt dort ein induzierter Strom, der auch nicht abnimmt.
In genau der Zeit, wo kein Rotormagnet sich dort befinden, soll dieser Strom ausgekoppelt werden.
Damit vermeidet man die sonst direkte Bremsung durch Stromentnahme, wie man sie von klass. Generatoren her kennt.

Anmerkung:
Ich wäre für den Anfang erst mal froh, wenn das selbst läuft ohne Energieentnahme.

Irgendwelche Denkfehler drin ?

PS:
Im Bild könnte es auch sein, dass der Rotormagnet in der Spule ein Magnetfeld mit umgekehrter Polung hinterläßt.
In dem Fall müßten sich auf dem Rotor Nord- und Südpole am Außenrand einander abwechseln.

LG

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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von anonJo am 26. April 2015, 21:48:33 »
Das ist kein Patent, sondern eine Anmeldung, ...
sorry, ich hatte Patentanmeldung gemeint. Tatsächlich wurde unter DE000009311134U1 ein Gebrauchsmusterschutz erteilt.

Ja es gibt noch viele andere z. B. der Johnson-Motor:
https://www.google.com/patents/US4151431?dq=4,151,431&hl=en&sa=X&ei=juLIUeDRC5TZ4QT9u4BY&ved=0CDYQ6AEwAA
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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von Rudi am 26. April 2015, 18:34:23 »
Oder ist da irgendwo ein Wurm drin ?
Ja, da ist ein Wurm drin. Das liegt sicherlich daran, dass wir uns die Verhältnisse nahe Lichtgeschwindigkeit nicht vorstellen können, weil wir das nicht "erfahren" können. Man kann es aber rechnen.
Für das elektrische Feld (das gilt analog auch für Magnetfelder) habe ich das mal hier http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2476-ou-mit-zwei-magneten-kinderleicht-erklaert?start=12 aufgeführt. Als Ergebnis kommt dabei raus, dass die Felder mitnichten "asymetrisch" werden, sondern weiterhin symmetrisch bleiben. Aktio und Reaktio bleiben gewahrt. Das geht aus den Lienard Wiechert Potentialen hervor.
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QEG zusamenbauen / Antw:Bedingungen einer Drehbewegung mit Permanentmagneten
« Letzter Beitrag von Industrieelektriker am 26. April 2015, 15:35:36 »
Hallo,

ich möchte hier mal kurz theoretisch werden und mal kurz beleuchten, was man zur Überwindung des
Sticky Points bräuchte (egal ob das jetzt machbar ist oder nicht).

Das magnetische Feld breitet sich mit endlicher Geschwindigkeit aus, nämlich etwa Lichtgeschwindigkeit.

Wenn nun die Bahngeschwindigkeit des äußeren Rotorrandes mit einer derart hohen Geschwindigkeit läuft,
dass man sie leichter in Teilen der Lichtgeschw. c ausdrückt, dann könnte folgender Effekt eintreten:

Wenn sich der Magnet auf dem Rotor auf einen Statormagneten zubewegt, dann ist wegen der endl.
Ausbreitungsgeschwindigkeit der Kraftwirkung, genau diese KLEINER als  sie bei gleicher Position
bei einer Geschwindigkeit v<<c wäre.

Wenn sich der Rotormagnet wieder vom Statormagnet wegbewegt (vorausgesetzt Sticky Point überwunden
wegen oben beschriebener niedrigerer Kraftwirkung), dann ist die wirkende magnet. Kraft GRÖSSER
als unter gleichen Umständen bei einer Geschwindigkeit v<<c.

Der Effekt wird umso krasser, je näher die Geschwindigkeit v sich der Lichtgeschwindigkeit c nähert.

Oder ist da irgendwo ein Wurm drin ?

Natürlich wird man HEUTE sagen, dass eine Anordnung mit einer Umdrehungsfrequenz von gut 50 MHz unmöglich ist zu bauen.
Aber ich möchte mir keine Denkverbote auferlegen, obgleich ich Konstruktionen bevorzuge, die HEUTE baubar sind.

Solche extremste Umdrehungszahlen könnte ich mir in Zukunft etwa in Form von Nano-Anordnungen vorstellen,
wovon dann zig geeignet "zusammengeschaltet" sind und in Summe makroskopisch als Energiequelle funktionieren könnten.

Energetisch gesehen, ist die Rotationsenergie bei solchen Geschwindigkeiten auf atomarer Ebene handhabbar groß oder klein,
selbst bei v=0,9 c

LG
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