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Nachrichten - KurtX

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Die Sendung gibt's inzwischen auch bei youtube: http://www.youtube.com/watch?v=JHDZYjr_-a0

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@Industrieelektriker: Du kommst etwas spät zur Party. ;) Es gibt beim QEG keine Permanentmagneten. Sowohl der Stator als auch der Rotor bestehen aus weitgehend remanenzfreiem Trafoblech. Die Funktion beruht auf parametrischer Schwingungserregung, einem wenig bekannten Prinzip, das aber trotz der geringen Bekanntheit zur klassischen Elektrotechnik gehört, und sich auch auf dieser Basis simulieren lässt (siehe z.B. hier: http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2988-quantum-energy-generator?start=60#6676 ).

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@anonJo: Hab's abgeschickt, ich hoffe es kommt wie geplant an (manchmal gibt's ja Probleme mit Spamfiltern, etc.).

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Dialoge zu Detailfragen / Antw:Berechnungen zum QEG
« am: 14. Januar 2015, 00:35:36 »
@Kundalini: Was genau suchst Du denn? Es gibt weltweit nichts (ausser noch einer Ausarbeitung von Physikus hier im Forum, die aber gegenwärtig vermutlich aufgrund eines technischen Problems nicht zugänglich ist), was über das von Felix verlinkte Material hinausgeht oder auch nur damit vergleichbar wäre. Insbesondere von den QEG-Leuten (James Robitaille, etc.) gibt es dazu überhaupt nichts. Du bist Dir darüber im Klaren, dass es keine theoretischen Ausarbeitungen gibt, aus denen sich Overunity ableiten lässt?

Noch eine neugierige Frage: Hast Du als S777 diese Frage hier im offiziellen QEG-Forum gestellt (die zeitliche Übereinstimmung legt die Vermutung nahe): http://be-do.com/index.php/en/forum/qeg-general-topics/629-qeg-calculations-electrical-formulas . Die Antworten (oder deren Ausbleiben) werden das bestätigen, was ich oben geschrieben habe.

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@anonJo: Da ich mal davon ausgehe, dass das ein unbeabsichtigtes technisches Problem ist (und Physikus anscheinend gerade nicht mitliest?) möchte ich folgenden Vorschlag machen: Ich habe eine lokale Kopie, die ich Dir gern per Email zuschicken kann, wenn Du mir eine Email-Adresse per PM übermittelst.

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HopeGirl hat fast alle QEG-Videos aus ihrem YouTube-Kanal gelöscht, und auf eine kostenpflichtige Plattform (ca. $7 pro Monat) verschoben: http://www.fixtheworld.podbean.com/

Ausserdem ist anscheinend ein "Instruction Course" für $200 geplant: http://www.fixtheworldproject.net/qeg-instruction-course-registration-form.html

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe absolut nichts dagegen, wenn ordentliche Produkte für angemessene Preise verkauft werden. In diesem Fall meine ich jedoch, dass zum einen in Anbetracht, dass es nach wie vor nirgends einen funktionierenden QEG gibt (oder auch nur Testergebnisse, die ernsthaft in diese Richtung weisen), der Wert der "Produkte" sehr fragwürdig ist, und zum anderen der weitgehende Wandel zu einem kommerziellen Unternehmen dem vorhergehenden "Open Source"-Hype der QEG-Leute Hohn spricht.

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Ich bezweilfe sehr, dass hier viel Interesse an einem Ratespiel besteht. Diejenigen mit ausreichenden Physikkenntnissen (z.B. um das Noether-Theorem zu verstehen) wissen sowieso, dass die Frage nur darin besteht, wo der Denkfehler ist, nicht ob es einen gibt.

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Die Beschreibung klingt verdächtig nach einer der zahllosen Varianten des hier beschriebenen Prinzips:

http://www.lhup.edu/~dsimanek/museum/themes/bellows.htm

Das kommt seit ein paar hundert Jahren immer wieder auf ... nur funktioniert hat es noch nie. Man kann aus einer statischen Kraft (in diesem Fall Gravitation) nicht fortlaufend Energie gewinnen, egal wie man es dreht und wendet.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« am: 04. November 2014, 16:51:04 »
@Regen: Hmmm ... ich denke, für die Auftriebsleistung (die statt der Auftriebskraft wohl gemeint war), hat Hase rein von den Ausgangswerten richtig gerechnet: F = 17 kg * 40 * 9,81 m/s^2 = 6671 N. P = 6671 N * 0,1 m/s = 667 W.

@Hase: Ich sehe 3 Probleme bei der Rechnung:

1. Zum einen schafft der Kompressor, wie Regen schon erwähnte, nicht den notwendigen Druck für 5 m Tiefe. Das ist ein allgemeines Problem bei Membrankompressoren, die zwar hohe Luftleistungen, aber nur geringe Drücke schaffen. Bereits bei dem Maximaldruck von 0,3 bar (entsprechend ca. 3 m Wassertiefe) sinkt die Luftleistung des Kompressors auf ca. 85 l/min (siehe hier: http://www.atsshop.eu/ats-shop/product_info.php?products_id=192 ).

2. Das Verhältnis zwischen Luftmenge, Behältervolumen, Behälteranzahl, Geschwindigkeit und Wassertiefe geht nicht auf. Bei einer Wassertiefe von 5 m und einer Geschwindigkeit von 0,1 m/s beträgt die Zeit, die ein Behälter für diese Strecke braucht: t = 5 m / 0,1 m/s = 50 s. Bei 40 Behältern ergibt das eine Zeit für die Aufeinanderfolge der Behälter von: t = 50 s / 40 = 1,25 s. D.h. alle 1,25 s erreicht ein Behälter die Wasseroberfläche, und entleert sich. Zwangsläufig muss in der gleichen Zeit die "verlorene" Luftmenge wieder ersetzt werden, weil sonst die Gesamt-Auftriebskraft laufend sinken würde.

Daraus folgt allerdings nicht unbedingt, dass nur 1,25 s zum Füllen eines Behälters zur Verfügung steht. Die Zeit lässt sich verlängern, wenn (was Rosch z.B. bei der Demonstrationsanlage auch so macht) mehrere Behälter gleichzeitig gefüllt werden. Aber: Die Luftmenge ist auf diejenige beschränkt, die der Kompressor in dieser Zeit liefern kann. Bei Füllung von mehreren Behältern gleichzeitig werden die Behälter zwar längere Zeit gefüllt, die Luftmenge teilt sich aber auch auf mehrere Behälter auf.

Die maximal mögliche Füllmenge pro Behälter beträgt also in der beschriebenen Konstellation selbst bei einer Luftleistung von 260 l/min (= 4,33 l/s) nur: V = 4,33 l/s * 1,25 s = 5,4 Liter.

Die maximal mögliche Ausgangsleistung folgt übrigens bereits grundsätzlich aus der Luftmenge und der Wassertiefe, unabhängig von den sonstigen Parametern (Anzahl der Behälter, Geschwindigkeit, etc.). Unter der vereinfachenden Annahme, dass die Luft nicht entsprechend der Wassertiefe komprimiert wird (siehe nächster Punkt), ergibt sich die Energie, die durch das Verdrängen des entsprechenden Wasservolumens pro Sekunde zugeführt wird als: E = m * g * h = 4,33 kg * 9,81 m/s^2 * 5 m = 212 Ws. Da diese Energie pro Sekunde zugeführt wird, entspricht das einer Leistung von 212 Ws / 1 s = 212 W. Keine Kombination von Behälteranzahl, -volumen, -geschwindigkeit, etc. kann eine höhere Ausgangsleistung ergeben. Mit dem genannten Kompressor lässt sich diese Leistung allerdings wegen Punkt 1 und Punkt 3 nicht real erzielen.

3. Wie Regen bereits erwähnte, wird die Luft abhängig von der Wassertiefe komprimiert, was den Auftrieb deutlich verringert (weil weniger Wasser verdrängt wird). Während des Aufstiegs dehnt sich die Luft durch den abnehmenden Druck allerdings aus, weshalb sich der effektive Auftrieb laufend verändert. Zunächst die Formel für die Volumenänderung der Luft abhängig vom Wasserdruck (V0 ist dabei das Volumen der Luft im entspannten Zustand, p0 der atmosphärische Luftdruck, p der Druck in der entsprechenden Wassertiefe, der sich aus dem atmosphärischen Luftdruck von 1 bar bzw. 100.000 Pa + ca. 0,1 bar bzw. 10.000 Pa pro Meter Wassertiefe zusammensetzt):

V = V0 * p0/p

In 5 m Tiefe wird die Luft also ca. auf das 1 bar / 1,5 bar (oder 100.000 Pa / 150.000 Pa) -fache = 0,67-fache komprimiert.

Die Herleitung der Berechnung der tatsächlichen Energie einer bestimmten Luftmenge in einer bestimmten Wassertiefe (unter Berücksichtigung der Komprimierung / Expansion) ist nicht ganz unkompliziert, und erfordert Integralrechnung. Sie ist z.B. in diesem Dokument beschrieben: http://gaia.ws1.eu/files/Wirkungsgrad_eines_Auftriebskraftwerks_pb.pdf

Das ist die resultierende Formel:

E = V0 * p0 * ln(p / p0)

Für die Daten aus Punkt 2 ergibt sich:

E = 0,00433 m^3 * 100000 Pa * ln(150000 Pa / 100000 Pa) = 176 Ws

Da das die pro Sekunde zugeführte Energie ist, folgt daraus eine Leistung von: P = 176 Ws / 1 s = 176 W. Der Wert ist niedriger als die unter Punkt 2 vereinfacht berechneten 212 W, weil die Kompression der Luft den Auftrieb verringert. Für diese theoretische Leistung wäre wg. Punkt 1 allerdings ein deutlich stärkerer Kompressor notwendig.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« am: 03. November 2014, 16:23:49 »
@Hase: Falls es immer noch nicht klar sein sollte: Eine Autobatterie hat eine Spannung von 12 V und eine Kapazität von z.B. 50 Ah. Das entspricht einer gespeicherten Energie von: E = 12 V * 50 Ah = 600 Wh bzw. 0,6 kWh. Damit kann man z.B. einen 600 W Strahler eine Stunde lang betreiben, oder eine 60 W Glühbirne 10 Stunden lang. Die Leistung ist unterschiedlich (600 W / 60 W), die Energie (0,6 kWh) die gleiche.

Mit den 12 W, die sich im von Dir genannten Beispiel als mechanische Leistung aus der Bewegung einer Masse von 300 kg mit einer Geschwindigkeit von 4 mm/s ergeben, bräuchte man bei einer verlustfreien Umwandlung in Elektrizität (12 V / 1A) 50 Stunden, um die Autobatterie im obigen Beispiel aufzuladen.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« am: 03. November 2014, 12:54:18 »
@Hase:

Zitat
Wofür steht denn 2,5 KW Kurt? Wenn ich den Kompressor eine Stunde laufen lasse, habe ich genau diesen Wert auf meinem Stromzähler den mir mein Energieanbieter am Jahresende berechnet.

Sieh Dir Deinen Stromzähler mal genau an. Da steht kWh, nicht kW! Das ist der entscheidende Unterschied, auf den ich die ganze Zeit hinauswill. kW steht für Leistung, und kWh für Energie. Es gilt, wie ich schon geschrieben habe: Energie = Leistung * Zeit, und: Leistung = Energie / Zeit. Zwei Strahler mit 500 W Leistung haben in einer Stunde genauso einen Energieverbrauch von 1 kWh wie ein Strahler mit einer Leistung von 2000 W eine halbe Stunde lang. Sieh Dir bitte mal ein paar der Ergebnisse hier an: http://www.google.de/search?as_q=unterschied+leistung+energie . Man kann nur Leistung mit Leistung, und Energie mit Energie vergleichen. Das Ergebnis der Formel P = F * v, bei der die schon öfters erwähnten 12 W herauskommen, ist eine Leistung. Sie darf daher auch nur mit der Leistung des Kompressors verglichen werden.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« am: 02. November 2014, 19:25:14 »
@Hase: Nochmal: Leistung ist ein Momentanwert. Leistung bezieht sich auf einen Zeitpunkt, nicht auf eine Zeitspanne. Erst die Multiplikation von Leistung mit einer Zeitspanne ergibt Energie. Leistung und Energie sind etwas grundsätzlich anderes. Eine Leistung von 12 W eine Stunde lang ergibt eine Energie von: E = P * t = 12 W * 3600 s = 43200 Ws. Das sind Wattsekunden oder Joule, nicht Watt! Um den Energiebedarf des Kompressors damit zu vergleichen, muss dessen Leistung mit dem gleichen Zeitraum multipliziert werden: E = 2500 W * 3600 s = 9.000.000 Ws. Nur so sind die Werte vergleichbar. Du scheinst irgendwie davon auszugehen, dass in den 2,5 kW Leistungsbedarf des Kompressors schon irgendwie die Zeitspanne einer Stunde "drinsteckt". Das ist falsch. Du kannst nur Leistung (Watt) mt Leistung, oder Energie (Wattsekunden) mit Energie vergleichen. Du versuchst aber, die Ausgangsenergie (pro Stunde) mit der Eingangsleistung zu vergleichen. Das ist falsch, und führt auf unsinnige Ergebnisse.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« am: 02. November 2014, 16:15:54 »
@Hase: Dir fehlen offensichtlich elemantarste Grundkenntnisse der Physik. Leistung ist grundsätzlich ein Momentanwert. Du willst Leistung durch Zeit teilen. Das ist Unsinn. Das ergäbe nicht Watt als Ergebnis, sondern Watt/Sekunde (oder Stunde, oder was auch immer). Das ist weder in irgendeiner Weise sinnvoll, noch hinterher mit Watt vergleichbar. Es gilt: Energie = Leistung * Zeit, und: Leistung = Energie / Zeit. Leistung / Zeit hat in diesem Zusammenhang keine sinnvolle Bedeutung. Die Vergleiche sind nur genau so sinnvoll, wie ich sie in meinem vorhergehenden Beitrag beschrieben habe.

Es gibt zahlreiche plausible Erklärungsmodelle, wie das in u.a. Bregenz gezeigte Auftriebskraftwerk ganz einfach mit Batterien funktionieren kann. In anderen Foren wurde berechnet, dass wahrscheinlich sogar die bekannte Batterie im Schaltkasten für die gezeigten zwei Stunden Laufzeit ausreichen würde. Zusätzlich gibt es noch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wo sich weitere, nicht sichtbare Batterien befinden könnten. Das gezeigte Modell beweist gar nichts.

Modelle zum Kauf sind bisher nur angekündigt. Ankündigen lässt sich viel.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« am: 02. November 2014, 13:14:29 »
@Hase: Du hast einen fundamentalen Fehler in Deinen Überlegungen, weil Du Leistung und Energie durcheinanderwirfst. Ein 2,5 kW Kompressor verbraucht (bei entsprechender Last)  immer 2,5 kW Leistung, egal ob man das auf eine Stunde oder eine Sekunde bezieht. Der Energieverbrauch hängt hingegen von der Zeit ab: In einer Stunde verbraucht der Kompressor 2,5 kWh (= 9.000.000 Ws) Energie, in einer Sekunde 2500 Ws. Bei einer Auftriebskraft entsprechend 300 kg und der von Dir genannten Bewegungsgeschwindigkeit von 4 mm/s (= 0,004 m/s) ergibt sich, wie Du korrekt berechnet hast, eine Leistung von P = 300 kg * 9,81 m/s² * 0,004 m/s = ungefähr 12 W. Das entspricht einer Energie von 12 Ws pro Sekunde. D.h. einer Eingangsleistung von 2500 W steht eine Ausgangsleistung von 12 W gegenüber, und einer Eingangsenergie von 2500 Ws pro Sekunde steht eine Ausgangsenergie von 12 Ws gegenüber. Nur so ist der Vergleich korrekt, und zeigt, warum "Auftriebskraftwerke" keine Nettoenergie produzieren.

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@tesla55: Sind das die, um die es hier bei be-do.com geht: http://be-do.com/index.php/en/forum/china/560-shenzhen-resonance-qeg-china-omegaquantum ? Deren geschniegelte Webseite http://omegaquantum.com macht auf mich einen sehr negativen Eindruck. Solche Show-Webseiten sind meiner Erfahrung nach ein deutliches Indiz (wenn auch kein Beweis) dafür, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Unabhängig davon habe ich erhebliche Zweifel an der Qualifikation des Evens, den sie sich zur technischen Unterstützung geholt haben (der war auch beim UK Build dabei).

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