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Nachrichten - Felix

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Da gibt es noch ein paar Infos zu der Kiste:
https://fsmosophica.org/2016/02/03/aquapol-treibt-seine-kunden-in-den-ruin/

Sogar eine alte Anleitung für den Vertrieb des Wunders ist auf der Seite enthalten:
http://www.aquapol-unzufriedene.at/sites/default/files/verkauf-01-25s.pdf

Ein kleiner Auszug aus der Anleitung (Rotmakierungen von mir) :


Interessant ist der ziemlich geschwurbelte Satz mit dem Elektroosmoseeffekt. Der soll wohl vorgaukeln das Gerät würde Elektroosmose machen. Das das schlicht und einfach nicht richtig ist, hat er aber selbst aufzeigen dürfen >:( . Dem Richter ist er ja seinerzeit den Nachweis schuldig geblieben ( http://www.ezw-berlin.de/html/15_3304.php  ).

Eine ähnliche Verschwurbelungsethode zur Verbrauchertäuschung findet man übrigens auch oft beim Vertrieb von Wunderheizungen in der inzwichen immer wieder auftauchenden Ganoveneinheit W/h oder Watt pro Stunde. Die W/h sollen dabei dem Kunden eine durch das angepriesene Wunder generierte Heizenergie vortäuschen. Energie wird aber in Wh gemessen. Somit hat der so agierende Ganove genau genommen auch nie eine entsprechende Energie behauptet. Der Kunde ist sozusagen selbst schuld, wenn er aus W/h die von ihm erhofften Wh macht. Der Trick besteht da anscheinend immer darin, mit sinnfreien Angaben die gewünschte Funktion vorzutäuschen. Es bleibt aber trotzdem Verbrauchertäuschung bzw. Betrug.

Der prvisionsorientierte Vertrieb ist bei solchen Kisten die Regel. Selbst wenn sich der oben behauptete 6-stellige Monatsverdienst auf Schilling bezieht, wird hier immer noch mit einem etwa 5-stelliger Euro Betrag geködert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Art von Hausiererei so einträglich ist. Für den Initiator steigen die Einnahmen in den Fällen aber praktisch linear mit der Anzahl der angeworbenen Hausierer an. Und die des öfteren zum Erfolg führenden begleitenden Maßnahmen muss der Kunde natürlich selbst tragen. Und die eigentliche Wunderkugel die er ausliefert, die kostet ja fast nichts. Von daher ist man in solchen Branchen natürlich immer daran interessiert, möglichst viele Hausierer anzuwerben.

In den Verträgen mit den Kunden sind auch einige Punkte die vorsichtig ausgedrückt, schwer zu denken geben und mit denen sich die Gerichte auch schon beschäftigt haben..
... Dem Kläger war eine Berufung auf die vertraglich eingeräumte vierjährige Gewährleistungs- und Rücknahmegarantie wegen Fristablaufs (Vertragsabschluss am 18. August 1995, Aufstellen der ursprünglich drei Geräte am 20. September 1995, erstes Schreiben des Klagevertreters mit dem Anspruch auf Rückabwicklung des Vertrags am 1. Oktober 1999) nicht versagt. Grundsätzlich beginnt die Gewährleistungsfrist auch in den Fällen der dreijährigen Gewährleistungsfrist mit der körperlichen Übergabe zu laufen (vstSenat SZ 63/37). Nach den Vereinbarungen der Streitteile musste der zugesagte Erfolg erst vier Jahre nach Vertragsabschluss, somit frühestens am 20. September 1999 eintreten.

Damit erweisen sich alle Rechtsmittelausführungen der beklagten Partei über eine Verfristung der Gewährleistungsfrist bzw. eine Verjährung des Rückforderungsanspruchs als verfehlt. ...
Wenn der Erfolg erst nach 4 Jahren eintreten soll, dann kann man das Gerät ja unmöglich schon vorher wegen Nichtfunktion zurück geben. Wenn Wunder verkauft werden, dann muss man außerdem ja auch noch alle an ein Wunder grenzende Möglichkeiten in Betracht ziehen. Auch ein Wunder bei dem im 4-Jahresrythmus vielleicht ein durch das Gerät provozierten Erdstrahlenausbruch  ;D die Feuchtigkeit dann schlagartig vertreibt. Erst wenn alle denkbaren Wunder nach 4 Jahren ausbleiben, ist der Nachweis erbracht dass die Kiste nicht funktioniert hat. Die nach 4 Jahren „dummerweise“ :D abgelaufene Rückgabefrist ist dann laut dem Urteil unwirksam.

Die Methode ist ablauftechnisch und psychologisch geschickt aufgebaut. Aktive Scientologen werden in solchen Methoden aber auch ausgebildet, weil die ja auch kostenpflichtige Maßnahmen an angeworbene „Mitglieder“ vermitteln müssen. Ich habe einmal einen solchen Anwerbeversuch mitgemacht. Das war über eine Stunde Gehirnwäsche vom Feinsten. Die Macht die der Konzern inzwischen insbesondere in Teilen von Amerika hat, spricht leider für den Erfolg solcher Methoden.


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Ich/wir habe/n zum letzten Aquapol-Blogbeitrag eine Unterlassungserklärung von Mohorns Anwalt erhalten. (Der Chef von Aquapol) Natürlich habe/n ich/wir diese nicht anerkannt, bis heute nichts mehr von Aquapol gehört.
W. Mohorn hat offensichtlich schon öfters versucht Aufklärer mit „Rechtsmitteln“ einzuschüchtern.

Feuchtigkeit ist ein interessantes Thema. Wenn man nach einer baulichen Maßnahme plötzlich eine feuchte Stelle hat, kommt man erst drauf, was da so alles erstaunliches passieren kann. Auch bei geringem Feuchtigkeitseintrag, wird die Räumlichkeit mit der Zeit dann immer feuchter und irgendwann kommt der Schimmel. Meistens ist Abhilfe aber ganz einfach. Man muss in einer Räumlichkeit mit gegebenem Feuchtigkeitseintrag nur den ausgehenden Feuchtigkeitsanteil größer machen als den Feuchtigkeitseintrag. Die Räumlichkeit kann dann ja nur immer trockener werden.

Da der Aquapool selbst nichts zur Entfeuchtung beitragen kann, müssen natürlich wirkungsvolle Begleitmaßnahmen diese Aufgabe übernehmen:
(Ich warne zeitgleich auch vor unüberlegten Ausgaben für sonstige klassische Trockenlegungsmethoden wie Injektagen und Mauersägeverfahren, hier soll vorab immer von einem unabhängigen Gutachter/Fachmann besichtigt werden, hier möchte ich auf das „Erfolgsgeheimnis von Aquapol“ verweisen, welches einzig und alleine in den Begleitmaßnahmen, wie Kontrolle der Luftfeuchten, Putz abschlagen, usw. begründet ist. Diese Begleitmaßnahmen können auch ohne Kauf der Zauberkugel, und ohne Mauerschnitt und Injektionsverfahren bei ihrem Haus wirken!! )
Versteht sich von selbst, dass man sich den Auqapool oder ein ähnliches Placebo in allen Fällen sparen kann. Größere Maßnahmen sind meistens auch nicht nötig um wirkungsvoll zu entfeuchten.

In meinem Fall lag das Problem allerdings wo anders. Ich hatte in einem leeren kleinen Gewächshaus immer eine feuchte Stelle am Boden. Bei mir lag das allerdings daran, dass an der Stelle einmal ein Behälter mit Kochsalz umgekippt ist. Erstaunlich wie so eine Stelle dann ständig Feuchtigkeit aus dem Boden zieht. Da hilft auch ständiges lüften nicht weiter. Mit einmal gründlich durchspülen war das Problem dann aber behoben. So kann man auch mit Feuchtigkeit gegen Feuchtigkeit ankämpfen  :) .

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Es gibt noch ein schönes Video zu den Wunderkästen zur Entfeuchtung:
https://www.youtube.com/watch?v=UNG9r2DuFnc

So wie es im Video ersichtlich ist, kommt das Geld bei beanstandeter Nichtfunktion auch erst nach Einleitung eines Gerichtsverfahrens zurück. Dann aber anscheinend direkt.

Der Keller wird nach dem Einbau der Wunderkiste aber des Öfteren tatsächlich trocken. Das hängt in der Regel daran, dass vor dem Einbau aufgeräumt und anschließend auch regelmäßig gelüftet wird. Das hilft wahrscheinlich beim Großteil aller Fälle. Man bekommt sogar erdfeuchte Keller ohne Dränung trocken, wenn man gewisse Regeln einhält. 
 

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Ich habe noch einen Bericht zum Urteil gegen die Werbung für Mauertrocknung via Magnetokinese gefunden. Es gab schon verschiedene Gerichtsverfahren, bei denen Wunderkistenverkäüfer nachweisen sollten, dass ihre Wunderkiste auch funktioniert. Wenn ich mich recht erinnere war ein Gericht bei Hartmut Müller   seinerzeit 3 Monate damit beschäftigt zu Schauen, ob nicht doch was an seinen Behauptungen dran ist. Der wurde dann aber wegen Anlagebetrug verurteilt, weil er u.A. offensichtlich manipuliert hat.

Villeicht noch interessant zu erwähnen, dass beim AuKW ähnliche Ausgangsverhältnisse wie bei H.M. vorliegen dürften, wenn da einmal der Staatsanwalt tätig wird. Bin schon gespannt, was die Lizensverkäufer und Vermittler dann so von sich geben werden, zumal inzwischen auch immer mehr Vermittler zu Schadensersatz verurteilt werden.

Bauenfängerei ist bei uns leider nicht verboten. In einigen Fällen kann man aber wenigstens die Gaukeleien in Werbung etwas minimieren wie es zum Auapool dann auch per Gerichtsurteil geschehen ist:

Nun hat das OLG Frankfurt entschieden, dass es sich dabei um eine wissenschaftlich nicht beweisbare und damit unzulässige Werbeaussage handelt, und verboten, dass das Unternehmen auf seiner deutschen Internetseite damit wirbt.
Interessant ist der Verlauf: Zunächst nämlich forderte das Gericht den Kläger auf, mit einem reproduzierbaren, wissenschaftlichen Prüfungsverfahren die Wirksamkeit des magnetokinetischen Geräts zu widerlegen. Der Kläger schlug vor, dies mithilfe durchfeuchteter Mauerwerksproben in einem Labor zu tun. Aquapol erklärte daraufhin jedoch, dass das Gerät nur mit Erdkontakt zu dem befeuchteten Mauerwerk funktioniere und dass der Versuch darum ungeeignet sei. Außerdem verwies man auf den Einfluss des Versalzungsgrades des Mauerwerkes auf die Messergebnisse und behauptete schließlich, es sei notwendig, das Gerät in einem Abstand von etwa 40 Metern zu der Mauer aufzustellen. Diese Einwände waren geeignet, jede sinnvolle Prüfung unmöglich zu machen, wie das Gericht daraufhin feststellte. Der vorgeschlagene Versuchsaufbau genüge anerkannten wissenschaftlichen Ansprüchen, die Aquapol aber ablehne, weil es die Wirkung auf natürliche Umweltenergien oder „Erdstrahlen“ zurückführe. Das Gericht verlagerte darum die Beweispflicht vom Kläger auf den Beklagten. Hieran scheiterte Aquapol. Da die Firma keine Wirkung seiner Geräte nachweisen konnte, erging das Werbeverbot.
Versteht sich von selbst, dass er die Erdstrahlen auch nicht nachweisen kann. Alleine dafür bekäme er schon den Nobelpreis und die damit verbundenen 800000€ Preisgeld. Würde mich auch mal interessieren, ob er die Wunderkisten bei seiner Kundschaft auch in 40m Entfernung aufstellt  ;D. Die Verlagerung der  Beweispflicht vom Kläger auf den Beklagten ist schon einmal ein großes Plus für den Verbraucherschutz.

Zu den Tätigkeiten des Präsidenten der Österreichischen Vereinigung für Raumenergie bei Scientology hab ich auch noch eine Zusammenstellung gefunden. Der scheint dort ziemlich aktiv zu sein. Offensichtlich ein erfahrener Mann in der Glaubensvermittlung:  http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/w/wilhelm-mohorn.html

Bauernfängerei ist z.Z. voll im Trend. Früher warfen die Gelähmten nur einmal im Jahr ihre Krücken mit weit hörbarem Jubel weg und setzen zum Dauerlauf an. Das war auf dem Jahrmarkt, wenn der Meister sein Wunderelexier vorführte. Mit dem Aufkommen der Massenmedien ist es heutzutage aber kein Problem mehr, jeden Tag eine Jahrmarktsveranstaltung zu starten. Bauernfängerei ist zur lohnenden Einkommensquelle geworden.  Es sind inzwischen auch eher selten einzelne Ganoven die da unterwegs sind. Es handelt sich da meiner Meinung nach eher um ein weit verzweigtes Netzwerk. Z.Z. wird anscheinend die eigene Presse massiv ausgebaut über die die ganzen Nullnummern dann noch effektiver beworben werden um dann nach den altbekannten Mustern vermarktet zu werden.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 06. Februar 2016, 15:49:17 »

Als jemand der sich ausgiebig mit Messtechnik befasst hat kann ich die Veränderung der Anzeige nachvollziehen.
Die Ursache der Veränderung kannst Du nur nachvollziehen wenn du eine brauchbare Versuchsbeschreibung hast. Und Du brauchst dazu ggf. auch noch ausgiebige Kenntnisse zu den Grundlagen der Elektrotechnik. Der QEG ist ein gutes Beispiel dafür. Für jemanden ohne ausreichende Grundlagenkenntnisse dürfte das Ding eigentlich nicht funktionieren. Es hält sich aber eindeutig an die längst bekannten Grundlagen .

Statt die Energie auf irgendwelche " Haare in der Suppe " zu vergeuden sollten wir mit unserer Zeit besser haushalten und versuchen den Effekt genauer zu untersuchen.
Wo kein neuer Effekt ist, da ist es doch reine Zeitvergeudung einen zu suchen. Wenn einer da wäre, dann könnte er den doch einfach so dokumentieren wie es sich für einen Techniker gehört . Ist doch wirklich nicht schwierig. Die Art der Dokumentation macht nun mal nur Sinn, wenn man die Leute veräppeln will.

Wenn man die Illusionisten unbedingt mit Klicks versorgen  will, dann hat man den Rest deines Lebens zu tun. Je besser man die füttert, desto mehr von denen tauchen auf YT auf.


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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 06. Februar 2016, 10:47:53 »
Dass hier die Stromaufnahme des Motors gemessen wird kann man eigentlich sehr leicht an der Veränderung der Anzeige erkennen.
Das ist definitiv falsch. Da kann sonst was gemessen worden sein. Selbst wenn man so ein Messgerät in Serie mir dem Motor schaltet, muss das noch lange nicht den effektiven Motorstrom anzeigen. Jeder, der sich einmal intensiv mit den Grundlagen der Elektrotechnik und ein wenig mit Messtechnik beschäftigt hat, der kann Dir das bestätigen.

Nachweis eines solchen Effekts alleine rechtfertigt noch lange keinen Nobelpreis. Auch fehlt jegliche Erklärung für den Effekt. Warum man davon ausgehen kann dass hier was vorgegaukelt werden soll ist nicht zu erkennen.
Er hat ja gar keinen Effekt nachgewiesen. Nachweise sehen vom Inhalt her schon ganz anders aus. Er verbreitet Illusionen bei denen man dann davon ausgehen kann,  dass die Zuschauer sich selbst aus den gelieferten Mehrdeutigkeiten einen Effekt zusammendichten. Typisches Vorgehen von einem Illusionisten.

Auch wann das in vielen andern Fällen auf YT so ist muss es hier nicht ungedingt auch so sein.
Ich kann da keinen Unterschied zu den vielen anderen Fällen erkennen. Sorry, aber das was es früher auf den Jahrmärkten gab, das gibt es jetzt halt im Netz. Empfängliches Publikum gab es zu allen Zeiten. Und übers Netz sind jetzt sogar Großbetrügereien möglich. Da sind inzwischen etliche gut vernetzte Ganoven unterwegs. Von der Wunderheizung bis selbst laufenden Kraftwerk  ist da alles zu haben. Illusion zu vermarkten ist inzwischen extrem einfach geworden.



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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 01. Februar 2016, 12:43:02 »
Das erklärt aber noch nicht warum durch Verwendung von Dauermagneten der Strom durch den Motor sinkt und gleichzeitig die Drehzahl steigt.
Dass er da den Motorstrom misst kann ich nicht erkennen. Ich kann auch nicht erkennen wie und mit was die Anordnung gespeist wird und wie die verdrahtet ist. Spielt aber eigentlich auch keine Rolle. In Anbetracht der Sachlage, dass er das Ding auf YouTube veröffentlicht, anstatt sich den Nobelpreis nebst Patentrechten zu sichern, kann man davon ausgehen, dass da nichts außergewöhnliches dran ist und nur freie Energie vorgegaukelt wird. Wie in den gefühlten tausenden von ähnlich gelagerten Fällen auf YouTube auch.  Dazu braucht man nicht einmal  Techniker zu sein.

Einen Grund, warum es so viele von den Typen gibt, findet man übrigens hier: http://www.selbstaendig-im-netz.de/2012/10/23/geld-verdienen/geld-verdienen-mit-youtube/

Der hier ist mit inzwischen über 8 Millionen Klicks ziemlich erfolgreich: https://www.youtube.com/watch?v=yoCBORXzOqU

Interessant wäre es mal, sich zu überlegen was im Einzelnen den großen Erfolg bei solchen Videos eigentlich ausmacht und dann selbst mal in der Richtung als Gaukler tätig zu werden. Das eingegaunerte Geld könnte man ja für einen guten Zweck spenden. Wichtig scheint mir zu sein, dass so ein Video zunächst einmal vermittelt, das Gerät sei ziemlich einfach nachzubauen. Dann muss man noch irgendwie dafür sorgen, dass der Nachbauer das Video möglichst oft anklickt, wenn sein Nachbau dann wie zu erwarten nicht funktioniert. Ein nicht wirklich klarer Aufbau hilft da wahrscheinlich weiter um die Klicks dann noch mal zu maximieren.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 30. Januar 2016, 16:24:10 »
Das ist ein Transduktor . Bei dem Ding kann man u.A. die Magnetisierung des Kerns über eine mit Gleichstrom gespeiste Wicklung in Richtung Sättigung treiben. Versteht sich von selbst, dass die Magnetisierung des Kerns dann auch noch von einem außen angebrachten Magneten beeinflusst werden kann.
Die Dinger hat man zu Steuerungszwecken genutzt, als es noch keine Halbleiter gab. Heutzutage sind die aber nur noch im Museum zu finden. Und in etwas komplexerer Form auch noch bei einigen Liebhabern von alter Technik.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 27. Januar 2016, 12:53:54 »
*************
Die genauen technischen Angaben darin sind aber recht selten.
Dort kann man im Prinzip an beeindruckendem rein schreiben was man will. Ob das dann einen Sinn hinsichtlich Funktionalität macht, ist was ganz Anderes.

Immerhin bietet Valeri Ivanov mit seiner Präsentation eine Gegenleistung für das investierte Geld.
Altes Spiel. Es wird immer gerade soviel Gegenleistung geboten, dass ein Schwindel nicht auffliegen kann und man werbewirksam was von Überprüfung in die Welt hinein gaukeln kann. Wer mehr will, kommt nicht zum Zug. Bei Schwindeleien geht das nicht anders, wenn man an der Nullnummer verdienen will. Schau Dir einfach mal die Nummer mit dem AuKW an.
Bei den heutigen Möglichkeiten an Manipulation ist es auch kein Problem mit hauchdünnen Akkus zu arbeiten und/oder auch noch drahtlos Fremdenergie in die zu untersuchende Mimik einzubringen. Man muss also nach eingehender Untersuchung das Gerät auch noch schreddern um Betrug weitgehend auszuschließen.

Das kann man sich aber auch alles sparen. Die logische Vorgehensweise eines ehrlichen Erfinders  ergibt sich doch schon aus den ja zur Genüge vorhandenen Möglichkeiten zur Beschaffung des Startkapitals um damit dann Million um Million zu machen. Er kann sich eine seine Erfindung sogar in Deutschland schützen lassen wenn es ein Perpetuum Mobile ist:
Das Deutsche Patent- und Markenamt weist Patentanmeldungen, die ein Perpetuum mobile zum Gegenstand haben, unter Verweis auf die mangelnde Ausführbarkeit der Erfindung (gewerbliche Anwendbarkeit) nach § 1[14] PatG zurück. Der potenzielle Erfinder könnte einen Schutz seiner Erfindung nur dadurch erreichen, dass er dem Deutschen Patent- und Markenamt einen funktionstüchtigen Prototypen präsentiert.
   
Wenn er tatsächlich einen Überschuss nachweisen könnte wäre der Energieerhaltungssatz gekippt. Die Sensation hätte umgehend den Nobelpreis zur Folge. Der ist mit einer Prämie von 856.000 Euro gekoppelt. Hinzu kommen noch diverse andere Prämien die in der Richtung ausgelobt sind. Da kommt als Startvolumen schon die ein oder andere Million zusammen. Mit einem nachgewiesenen Energieüberschuss, hätte er automatisch Zugriff auf beliebig hohe Kredite. Er wäre innerhalb weniger Wochen Milliardär.

Bei so vielen Möglichkeiten bleibt dann im Betrugsfall nur noch die Ausrede von den bösen Freie Energie Verhinderern. Den Unsinn dürfte aber inzwischen kaum noch jemand ernst nehmen. Dass Physiker sich gegen Neues wehren ist übrigens auch Quatsch. Die Physiker Stefan Hell, Eric Betzig und William Moerner haben erst vor Kurzem eine fundamentale Grenze in der Physik geknackt und dafür den Nobelpreis erhalten.

Den Beweis ob es
funktioniert oder eben nicht wird wohl nur ein Nachbau erbringen können.
Ich denke, man muss da nichts ausprobieren. Die Vorgehensweise bei der Vermarktung ist nicht neu und spricht Bände. Auch hier ist das AuKW ein gutes Beispiel. Schau Dir mal an wie das vermarktet wurde, und wie viele Leute da mitverdienen.. Schade, dass da nie bekannt werden wird wie viele Leute mit der Kiste geschädigt wurden. Analoges gilt für den E-cat von Rossi. Da wurden von angeblichen Lizenznehmern Gelder von Kleinanlegern eingesammelt . Zu was die angeblichen Lizenzen gut waren, weiß ich nicht. E-cats konnte man damit aber nicht beschaffen. Würde mich mal interessieren wo das ganze Geld geblieben ist das die eingesammelt haben.



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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 26. Januar 2016, 09:04:27 »
Um dir die Lust an diesem Thema zu erhalten hier ein Patent aus 2008:
Er hat sich die so genannte Erfindung mit einem Patent gesichert. In Amerika kann man sich im Übrigen auch PM patentieren lassen. Funktionieren müssen die Dinger nicht. Wichtig ist nur, dass alle anfallenden Patentgebühren bezahlt werden. Aber man erinnere sich: Bereits 1% dauerhafter Überschuss würde sich ziemlich einfach nachweisen lassen und umgehend den Energieerhaltungssatz kippen. Der Überschuss braucht dabei auch nur im mW-Bereich liegen. Die Sensation hätte umgehend den Nobelpreis zur Folge. Der ist mit einer Prämie von 856.000 Euro gekoppelt. Hinzu kommen noch diverse andere Prämien die in der Richtung ausgelobt sind. Da kommt als Startvolumen schon die ein oder andere Million zusammen. Ein Buch das man zu dem Wunder veröffentlichen würde, wäre sofort ausverkauft. Die Medien würden einem sicher für jeden Auftritt Gagen im 1000€-Bereich zahlen. Die Werbung wahrscheinlich das Vielfache davon. Von dem Geld bräuchte er dann nur noch eine Produktion zu starten. Er wäre innerhalb weniger Wochen Milliardär.

4 . Price for a demonstration - 500 €.
5.  Price for right of audio-video recording of the demonstration - 200 €.
Die Nummer könnte er sich dann sparen. Damit sind übrigens noch etliche Andere unterwegs. Hope bzw. Robitaille war auch mit einer ähnlichen Nummer unterwegs. Bei denen war es eine kostenpflichtige Hotline. Schon fast lustig, wie man Leute kostenpflichtig mit Blödsinn abfüllen kann. Kreiert hat die Methode soweit ich weiß Timothy Thrapp. Der ist da auch immer noch mit einer "Hotline" unterwegs. Ich glaube für 300$ die Stunde kann man sich von ihm berieseln lassen. Von dem stammt wahrscheinlich auch der Trick mit der Zwangsspende, mit der inzwischen auch Keshe unterwegs ist.

Und hier ein Erfinder durch Messungen und Filme die Funktion offenbar nachweisen kann:
Mein Favorit ist da immer noch die Methode  ;D : youtube.com/watch?v=zz-Lupbn7mc . Dass das nicht funktioniert kann keiner beweisen. Und wenn es bei Dir nicht funktioniert  :o , dann hast Du sicher irgendwas falsch gemacht. Probiers dann einfach nochmal .... ;D.

Den Kesche kann ich noch nicht richtig einschätzen.
Ich kenne ihn jetzt seit 4 Jahren und kann alles bestätigen, was hier zusammenfassend dokumentiert ist: http://karfreitagsgrill-weckdienst.org/2015/11/11/zehn-jahre-keshe-foundation-ein-rueckblick/
Aktuelle Infos dazu findet man hier: http://www.allmystery.de/themen/gw90507-395 Ein nachweislich funktionierendes Gerät gibt es kein einziges. Dafür jede Menge Ganoven, die mit dem Verkauf von potentiellem Giftmüll unterwegs sind.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 25. Januar 2016, 23:23:12 »
Wie man von Formel (1) auf Formel (2) kommt leuchtet nicht so ganz ein.
Die Erste ist in der Zweiten eingesetzt. Die dazu benutzte Formel ist aber offensichtlich frei erfunden.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 25. Januar 2016, 12:06:44 »
Die Addition ergibt sich durch die Überlagerung der beiden Flußdichten.
Er hat aber eindeutig eine Multiplikation gemacht, was dann auch noch leicht erkennbar zu unterschiedlichen Einheiten auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens führt:
Let the magnetic field variation inside of the air coil gived for:


B(t) = Bo Bf * Sin( w * t )

Und hat dann noch mit der falschen Formel weiter gerechnet:
P(t) = Bf * w * V * ( Bo Bf * Sin( w * t) * Cos( w * t ) ) / mu0, (2)

Ich kann nicht erkennen warum das fehlerhaft oder ein versuchter Betrug sein sollte.
Von Betrugsversuch hab ich nichts geschrieben. In der Szene wird Geschwurbel eher als so etwas wie ein Köder benutzt. Die leichtgläubigen Opfer dichten dann ganz von selbst was wohlgefälliges daraus. Schau doch mal bei Keshe vorbei. Der ist Meister da drin. Da wird dann sogar aus gewöhnlichem Anodenschlamm auch schon mal ein Krebsheilmittel.

Das Netz ist voll von solchem Unsinn. Die Ganoven bzw. deren fördernde Presse die vorsätzlich solchen Blödsinn verbreiten, gaukeln dann meist auch noch vor Wissen zu verbreiten. Solange es so einfach bleibt, über ein paar leere Versprechungen Mitläufer und Ja-Sager zu generieren, wird sich daran wohl nichts ändern. Bei der Masse an Betrügern im Netz, verliert man ohnehin immer mehr die Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Den Funktionsnachweis hat übrigens immer der Erfinder zu bringen. Sonst keiner. Alles Andere deutet immer auf irgendwelche Betrügereien hin. Den MEG gibt es jetzt seit über zehn Jahren. Möchte nicht wissen wie viele von den Dingern schon gebaut wurden. Einen plausiblen Funktionsnachweis gibt es aber keinen einzigen.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 23. Januar 2016, 13:26:25 »
Eine Grafik wäre schön gewesen. Wenn man sich tiefer mit der Materie beschäftigt kommt man auch ohne eine Grafik klar und es wird klar dass eine vektorielle Berechnung in diesem Fall nicht unbedingt notwendig ist.
Kann aber auch sein, dass sich der Rechenkünstler selbst überhaupt nicht mit der Materie beschäftigt hat und nur was zusammengeschrieben hat, was erstmal gut aussieht. Alles Andere ist da meiner Meinung nach hoch spekulativ. Der hat sich doch anscheinend nicht mal die Mühe gemacht, nachzuschauen ob dei Einheitengleichung hinkommt.

Ich verstehe das so: Bo Bf = Bo + Bf
Mit solchen Tricks kommt man bei jedem Staubsauger leicht auf einen COP von über 10. Dass das aber mathematischer Unsinn ist, das ist sogar von mathematisch eher unbedarften Leuten leicht zu erkennen.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 21. Januar 2016, 10:02:14 »
Mit Bo kann also nur die Flußdichte im Kern gemeint sein, hervorgerufen durch den Dauermagneten.

Das mit den Vektoren ist richtig. Das dürfte in diesem Fall aber keine Auswirkung auf die Berechnug bzw. das Ergebnis haben.
Geschrieben hat er Erdmagnetfeld. Er hat auch keine Grafik zu seiner Rechnung beigelegt aus der wirklich klar hervorgeht was er da meint berechnet zu haben. Von daher kann man auch nicht wirklich beurteilen, ob er auf eine vollständig vektorielle Betrachtung verzichten kann.

Bis auf die fehlerhafte Bezeichung von Bo kann ich also keine grundsätzlichen Fehler feststellen.
Anstatt einer Addition eine Multiplikation durchzuführen, führt doch doch wohl zu gewaltigen Fehlern. Kann man leicht austesten: 1000*10=10000 und 1000+10=1010.

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Allgemeine Diskussionen / Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 20. Januar 2016, 13:50:46 »
https://groups.yahoo.com/neo/groups/MEG_Buzz/conversations/messages/52
Zitat
Lassen Sie die Magnetfeldänderung im Inneren der Luftspule gived für: B (t) = Bo Bf * sin ( w * t) Wobei Bo die Konstante Erdmagnetfeld , Bf das Magnetfeld in der Spule hervorgerufen durch die externe Energiequelle für das Innere permanenten Magnetfeld aufzuheben, und w die Winkelfrequenz der externen Quelle
Das stimmt schon nicht. Das Erdmagnetfeld addiert sich auf das künstlich erzeugte drauf. Es muss also heißen: B (t) = Bo+( Bf * sin ( w * t))
Genau genommen muss man für die ganzen B auch noch Vektorschreibweise benutzen und natürlich auch entsprechend rechnen, weil B ja immer ein Vektor ist.

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