Autor Thema: MEG - Ein Wandler mit OU  (Gelesen 14136 mal)

Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #15 am: 04. Juni 2015, 16:57:06 »

Wenn der Nachbau eines MEG genau den Angaben von Naudin entspricht und dann nicht funktioniert dann ist dieses Ergebnis doch als Beweis ausreichend. Ebenso wenn der Nachbau tatsächlich funktionieren würde.
Wie genau muss denn der Nachbau sein. Auf den Zehntel mm oder auf den hundertstel mm. Wie genau ist denn der Aufbau dokumentiert? Wie groß dürfen die einzelnen Toleranzen für den Aufbau sein. Mit einem Nachbau aufgrund der vorhandnen Beschreibung könnte man nur die Funktionstüchtigkeit nachweisen, wenn die gegeben wäre, aber niemals die Funktionsuntüchtigkeit. Deshalb muss der Erfinder für eine entsprechende Peer-Review auch klare Vorgaben machen. Die gibt es hier schon mal gar nicht. Noch besser wäre es, den Originalaufbau von einer unabhängigen Stelle prüfen und messen zu lassen. Im Prinzip müsste der Erfinder ohnehin 2 Prototypen besitzen. Den Erstaufbau und den gemäß der Dokumentation für das Peer-Review erstellten Testaufbau. Ich würde mir hier alleine schon deshalb niemals die Mühe machen das Ding nachzubauen, weil er das versäumt hat. Offensichtlich doch nicht ohne Grund. Bearden und Naudin wären bei erfolgreicher OU-Messung steinreich geworden und wären in die Geschichte eingegangen.

Die Messwerte mit dem Aufbau, traue ich mir im übrigen u.U. allerdings auch zu hinzubekommen. Auffallend ist nämlich, dass er Eingangsstrom und Eingansspannung über die Einbauinstrumente in der Speisung ermittelt. Ich weiß aus Erfahrung, dass die u.U. Unsinn anzeigen, wenn man eventuelle HF-Anteile auf den Speiseleitungen nicht ordnungsgemäß abblockt. Bei einer unabhängigen Prüfung würden da ganz sicher externe passive Messgeräte eingesetzt. Und noch einiges mehr.



Die genannten Beispiele von inzwischen offensichlichem Betrug beweisen nicht dass es beim MEG auch so sein muß.
Auch finde ich bei Naudin keinen "Spenden-Aufruf".
Zumindest bei Naudin scheint kein finanzielles Interesse zu bestehen. Allerdings ist zumindest mir bis heute unklar in welcher Weise die Szene vernetzt ist. Es muss da aber meiner Meinung nach mafiöse Strukturen geben. Anders ist doch kaum zu erklären, dass einige Blogbetreiber und einige Leute von der "Fachpresse" sogar offensichtliche Betrüger noch dermassen mit Rückenwind versorgen. Ich glaube nicht, dass die alle, das alles, ganz umsonst machen. Aber das ist nur meine Meinung. Da ist noch viel Recherche notwendig. Aber da ist ja in einigen Foren schon etliches in Arbeit.

Naudin hat ausreichende Nachweise erbracht.
Alle Messungen sind dokumentiert und Bezugsquellen für Einzelteile sind auch vorhanden.
Naudin hat gezeigt was seine Messgeräte bei dem Aufbau anzeigen. Genau so wie beim CFR-Experiment auch. Sonst nichts.  Einen OU-Nachweis hat er hier genau so wenig erbracht  wie beim CFR-Experiment. Wie das ganz einfach ginge, habe ich oben ja beschrieben. Aber dafür müsste der Aufbau dann natürlich auch tatsächlich OU liefern.

Du kannst das Ding ja nachbauen und berichten. Solche Berichte sind erfahrungsgemäß immer willkommen. Da dürfte Einigkeit bestehen.

LG Felix
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

anonJo

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #16 am: 04. Juni 2015, 18:18:33 »
Wie genau muss denn der Nachbau sein. Auf den Zehntel mm oder auf den hundertstel mm. Wie genau ist denn der Aufbau dokumentiert? Wie groß dürfen die einzelnen Toleranzen für den Aufbau sein. Mit einem Nachbau aufgrund der vorhandnen Beschreibung könnte man nur die Funktionstüchtigkeit nachweisen, wenn die gegeben wäre, aber niemals die Funktionsuntüchtigkeit...
Du kannst das Ding ja nachbauen und berichten. Solche Berichte sind erfahrungsgemäß immer willkommen. Da dürfte Einigkeit bestehen.
Vielen Dank für deine Hinweise zu den Versuchen.
Die Experimente von Naudin erfüllen sicher nicht die Anforderungen an streng wissenschaftliche Experiemente.
Er hat eben mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Versuche gemacht.
Die Dokumentation der Versuchsergebnisse empfinde ich im Vergleich zu vielen anderen in dieser Szene als weit über dem Durchschnitt. Viel mehr kann man wohl auch nicht erwarten.

Wenn ein Nachbau trotz großer Sorgfalt nicht funktioniert muß ich dir leider Recht geben. Das wäre noch kein Beweis für die Nicht-Funktion des MEG.

Sollte auch weiter kein überzeugender Hinweis kommen dass es sich beim MEG um Humbug oder gar Betrug handelt werde ich das Ding wohl nachbauen müssen. "Versuch macht ja bekanntlich kluch"  :)

Bei den Blogbtreibern oder der sog. "Fachpresse" könnte es sich auch einfach nur um gutgläubige oder wenig fachkundige Menschen handeln die dieses Thema in den Vordergrund bringen wollen um dabei gleichzeitig auch Werbung für sich selber machen zu können.

LG Jo
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 18:30:22 von anonJo »

Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #17 am: 04. Juni 2015, 18:41:06 »
Bei den Blogbtreibern oder der sog. "Fachpresse" könnte es sich auch einfach nur um gutgläubige oder wenig fachkundige Menschen handeln die dieses Thema in den Vordergrund bringen wollen um dabei gleichzeitig auch Werbung für sich selber machen zu können.
So einfach darf man sich das nicht machen. Wenn in ständiger Wiederholung arglose Menschen mit deren Hilfe um ihre Ersparnisse oder Altersvorsorge gebracht werden, dann müssten die auch wenn sie fachunkundig sind irgendwann merken, dass da was nicht stimmt. Die haben aber bisher immer wieder in altgewohnter Manier weitergemacht und das Märchen von der Unterdrückung verbreitet. Bei der "Fachpresse" muss man vermuten, dass da mindestens vorsätzlich weggekuckt wird. In dem Fall ganz besonders traurig, weil die natürlich aufgrund anscheinender Fachkompetenz den Betrügern die meisten Opfer anliefern. 

Sollte auch weiter kein überzeugender Hinweis kommen dass es sich beim MEG um Humbug oder gar Betrug handelt werde ich das Ding wohl nachbauen müssen. "Versuch macht ja bekanntlich kluch"  :)
Bin schon gespannt auf Deinen Bericht. Ich hoffe doch, dass Du auch berichten wirst.

LG Felix
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 18:43:40 von Felix »
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anonJo

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #18 am: 04. Juni 2015, 21:59:22 »
So einfach darf man sich das nicht machen. Wenn in ständiger Wiederholung arglose Menschen mit deren Hilfe um ihre Ersparnisse oder Altersvorsorge gebracht werden, dann müssten die auch wenn sie fachunkundig sind irgendwann merken, dass da was nicht stimmt...
Bin schon gespannt auf Deinen Bericht. Ich hoffe doch, dass Du auch berichten wirst.
Naja etwas Lehrgeld zu zahlen wäre nicht so schlimm. Dass hier aber Leute sogar um ihre Ersparnisse oder deren Altersvorsoge gebracht wurden kann ich mir fast nicht vorstellen. So blauäugig kann doch niemand sein und existenzgefährdende Beträge ohne jegliche Sicherheit oder Beweise in Projekte der freien Energie zu investieren. Aber wie Einstein angeblich sagte: " Ob das Universum unendlich ist weiß er nicht aber bei der Dummheit der Menschheit ist er sich sicher "  ;)

Bis zu einem Bericht wird es noch ganz schön dauern. Erst mal abwarten ob nicht doch noch jemand einen Nachweis hat dass der MEG nicht funktioniert. Und dann bin ich gerade erst dabei meine Ausstattung aufzurüsten.

LG Jo
« Letzte Änderung: 05. Juni 2015, 18:21:05 von anonJo »

anonJo

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #19 am: 20. Januar 2016, 01:11:41 »
Sollte auch weiter kein überzeugender Hinweis kommen dass es sich beim MEG um Humbug oder gar Betrug handelt werde ich das Ding wohl nachbauen müssen. "Versuch macht ja bekanntlich kluch"  :)
Bin schon gespannt auf Deinen Bericht. Ich hoffe doch, dass Du auch berichten wirst.

LG Felix

Hallo Felix,

nun habe ich die theoretischen Berechnungs-Grundlagen gefunden !
Danach wäre ein COP von 2 bis 3 möglich. ( 200% bis 300% Wirkungsgrad )

Klingt recht plausibel:
https://groups.yahoo.com/neo/groups/MEG_Buzz/conversations/messages/52
(Bo wird wohl eher die Flußdichte im Kern sein)

Zum Versuch ist es noch nicht gekommen. Das dürfte aber demnächst soweit sein.

LG Jo


Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #20 am: 20. Januar 2016, 13:50:46 »
https://groups.yahoo.com/neo/groups/MEG_Buzz/conversations/messages/52
Zitat
Lassen Sie die Magnetfeldänderung im Inneren der Luftspule gived für: B (t) = Bo Bf * sin ( w * t) Wobei Bo die Konstante Erdmagnetfeld , Bf das Magnetfeld in der Spule hervorgerufen durch die externe Energiequelle für das Innere permanenten Magnetfeld aufzuheben, und w die Winkelfrequenz der externen Quelle
Das stimmt schon nicht. Das Erdmagnetfeld addiert sich auf das künstlich erzeugte drauf. Es muss also heißen: B (t) = Bo+( Bf * sin ( w * t))
Genau genommen muss man für die ganzen B auch noch Vektorschreibweise benutzen und natürlich auch entsprechend rechnen, weil B ja immer ein Vektor ist.
« Letzte Änderung: 20. Januar 2016, 15:50:58 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

anonJo

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #21 am: 20. Januar 2016, 23:26:52 »
https://groups.yahoo.com/neo/groups/MEG_Buzz/conversations/messages/52
Zitat
Lassen Sie die Magnetfeldänderung im Inneren der Luftspule gived für: B (t) = Bo Bf * sin ( w * t) Wobei Bo die Konstante Erdmagnetfeld , Bf das Magnetfeld in der Spule hervorgerufen durch die externe Energiequelle für das Innere permanenten Magnetfeld aufzuheben, und w die Winkelfrequenz der externen Quelle
Das stimmt schon nicht. Das Erdmagnetfeld addiert sich auf das künstlich erzeugte drauf. Es muss also heißen: B (t) = Bo+( Bf * sin ( w * t))
Genau genommen muss man für die ganzen B auch noch Vektorschreibweise benutzen und natürlich auch entsprechend rechnen, weil B ja immer ein Vektor ist.

Das mit dem Erdmagnetfeld ist sicher ein Versehen. Das Erdmagnetfeld ist im Verhältnis viel zu schwach um es hier zu berücksichtigen.
Mit Bo kann also nur die Flußdichte im Kern gemeint sein, hervorgerufen durch den Dauermagneten.

Das mit den Vektoren ist richtig. Das dürfte in diesem Fall aber keine Auswirkung auf die Berechnug bzw. das Ergebnis haben.
Der magnetische Fluß verläuft ja im Kern entsprechned der Geometrie des Kerns.
Es überlagern sich hier der magn. Fluß des Dauermagneten und der magn. Fluß der Eingangsspule innerhalb des Kernmaterials.
Die Vektoren Bo und Bf haben daher entweder die gleiche Richtung oder sie sind genau entgegengesetzt ausgerichtet, je nach Polarität der Eingangsspannung. 

Wenn ich mich recht erinnere kann bei gleicher Richtung mit den Beträgen der Vektoren gerechnet werden. Der Betrag des Vektors entspricht dann seinem (Zahlen-)Wert. Bei entgegengesetzter Richtung ist der Betrag negativ.

Bis auf die fehlerhafte Bezeichung von Bo kann ich also keine grundsätzlichen Fehler feststellen.

Liebe Grüße Jo
« Letzte Änderung: 20. Januar 2016, 23:38:55 von anonJo »

Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #22 am: 21. Januar 2016, 10:02:14 »
Mit Bo kann also nur die Flußdichte im Kern gemeint sein, hervorgerufen durch den Dauermagneten.

Das mit den Vektoren ist richtig. Das dürfte in diesem Fall aber keine Auswirkung auf die Berechnug bzw. das Ergebnis haben.
Geschrieben hat er Erdmagnetfeld. Er hat auch keine Grafik zu seiner Rechnung beigelegt aus der wirklich klar hervorgeht was er da meint berechnet zu haben. Von daher kann man auch nicht wirklich beurteilen, ob er auf eine vollständig vektorielle Betrachtung verzichten kann.

Bis auf die fehlerhafte Bezeichung von Bo kann ich also keine grundsätzlichen Fehler feststellen.
Anstatt einer Addition eine Multiplikation durchzuführen, führt doch doch wohl zu gewaltigen Fehlern. Kann man leicht austesten: 1000*10=10000 und 1000+10=1010.
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anonJo

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #23 am: 23. Januar 2016, 12:37:28 »
Mit Bo kann also nur die Flußdichte im Kern gemeint sein, hervorgerufen durch den Dauermagneten.

Das mit den Vektoren ist richtig. Das dürfte in diesem Fall aber keine Auswirkung auf die Berechnug bzw. das Ergebnis haben.
Geschrieben hat er Erdmagnetfeld. Er hat auch keine Grafik zu seiner Rechnung beigelegt aus der wirklich klar hervorgeht was er da meint berechnet zu haben. Von daher kann man auch nicht wirklich beurteilen, ob er auf eine vollständig vektorielle Betrachtung verzichten kann..

Weiter unten steht: ... "We see here ( gemeint ist Gleichung (1) ) the output power go in dependence of Bo , the permanent magnet field, such as in the Bearden Meg go in dependence of the magnetic field intensity of the magnet in the magnetic circuit." ...
Bo ist in diesem Fall die vom Magneten erzeugte Flußdichte.

Eine Grafik wäre schön gewesen. Wenn man sich tiefer mit der Materie beschäftigt kommt man auch ohne eine Grafik klar. Wenn man eine vektorielle Berechnung für erforderlich hält kann man das auch machen. Das sollte zum gleichen Ergebnis führen da die Vektoren die gleiche Richtung haben.

Bis auf die fehlerhafte Bezeichung von Bo kann ich also keine grundsätzlichen Fehler feststellen.
Anstatt einer Addition eine Multiplikation durchzuführen, führt doch doch wohl zu gewaltigen Fehlern. Kann man leicht austesten: 1000*10=10000 und 1000+10=1010.
Ich verstehe das so: Bo Bf = Bo + Bf

LG Jo
 
« Letzte Änderung: 23. Januar 2016, 13:16:21 von anonJo »

Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #24 am: 23. Januar 2016, 13:26:25 »
Eine Grafik wäre schön gewesen. Wenn man sich tiefer mit der Materie beschäftigt kommt man auch ohne eine Grafik klar und es wird klar dass eine vektorielle Berechnung in diesem Fall nicht unbedingt notwendig ist.
Kann aber auch sein, dass sich der Rechenkünstler selbst überhaupt nicht mit der Materie beschäftigt hat und nur was zusammengeschrieben hat, was erstmal gut aussieht. Alles Andere ist da meiner Meinung nach hoch spekulativ. Der hat sich doch anscheinend nicht mal die Mühe gemacht, nachzuschauen ob dei Einheitengleichung hinkommt.

Ich verstehe das so: Bo Bf = Bo + Bf
Mit solchen Tricks kommt man bei jedem Staubsauger leicht auf einen COP von über 10. Dass das aber mathematischer Unsinn ist, das ist sogar von mathematisch eher unbedarften Leuten leicht zu erkennen.
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anonJo

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« Antwort #25 am: 24. Januar 2016, 23:44:32 »
Kann aber auch sein, dass sich der Rechenkünstler selbst überhaupt nicht mit der Materie beschäftigt hat und nur was zusammengeschrieben hat, was erstmal gut aussieht. Alles Andere ist da meiner Meinung nach hoch spekulativ. Der hat sich doch anscheinend nicht mal die Mühe gemacht, nachzuschauen ob dei Einheitengleichung hinkommt.

Das wird man wohl nachrechnen und anhand eines Prototyps überprüfen müssen  :-\

Ich verstehe das so: Bo Bf = Bo + Bf
Mit solchen Tricks kommt man bei jedem Staubsauger leicht auf einen COP von über 10. Dass das aber mathematischer Unsinn ist, das ist sogar von mathematisch eher unbedarften Leuten leicht zu erkennen.

Die Addition ergibt sich durch die Überlagerung der beiden Flußdichten. Ich kann nicht erkennen warum das fehlerhaft oder ein versuchter Betrug sein sollte.

LG Jo




Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #26 am: 25. Januar 2016, 12:06:44 »
Die Addition ergibt sich durch die Überlagerung der beiden Flußdichten.
Er hat aber eindeutig eine Multiplikation gemacht, was dann auch noch leicht erkennbar zu unterschiedlichen Einheiten auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens führt:
Let the magnetic field variation inside of the air coil gived for:


B(t) = Bo Bf * Sin( w * t )

Und hat dann noch mit der falschen Formel weiter gerechnet:
P(t) = Bf * w * V * ( Bo Bf * Sin( w * t) * Cos( w * t ) ) / mu0, (2)

Ich kann nicht erkennen warum das fehlerhaft oder ein versuchter Betrug sein sollte.
Von Betrugsversuch hab ich nichts geschrieben. In der Szene wird Geschwurbel eher als so etwas wie ein Köder benutzt. Die leichtgläubigen Opfer dichten dann ganz von selbst was wohlgefälliges daraus. Schau doch mal bei Keshe vorbei. Der ist Meister da drin. Da wird dann sogar aus gewöhnlichem Anodenschlamm auch schon mal ein Krebsheilmittel.

Das Netz ist voll von solchem Unsinn. Die Ganoven bzw. deren fördernde Presse die vorsätzlich solchen Blödsinn verbreiten, gaukeln dann meist auch noch vor Wissen zu verbreiten. Solange es so einfach bleibt, über ein paar leere Versprechungen Mitläufer und Ja-Sager zu generieren, wird sich daran wohl nichts ändern. Bei der Masse an Betrügern im Netz, verliert man ohnehin immer mehr die Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Den Funktionsnachweis hat übrigens immer der Erfinder zu bringen. Sonst keiner. Alles Andere deutet immer auf irgendwelche Betrügereien hin. Den MEG gibt es jetzt seit über zehn Jahren. Möchte nicht wissen wie viele von den Dingern schon gebaut wurden. Einen plausiblen Funktionsnachweis gibt es aber keinen einzigen.
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anonJo

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #27 am: 25. Januar 2016, 22:03:31 »
Er hat aber eindeutig eine Multiplikation gemacht, was dann auch noch leicht erkennbar zu unterschiedlichen Einheiten auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens führt:
Let the magnetic field variation inside of the air coil gived for:
B(t) = Bo Bf * Sin( w * t )

Und hat dann noch mit der falschen Formel weiter gerechnet:
P(t) = Bf * w * V * ( Bo Bf * Sin( w * t) * Cos( w * t ) ) / mu0, (2)

Das ist eine neue Formel (2)  ;)
Wie man von Formel (1) auf Formel (2) kommt leuchtet nicht so ganz ein.

Ich kann nicht erkennen warum das fehlerhaft oder ein versuchter Betrug sein sollte.
Von Betrugsversuch hab ich nichts geschrieben. In der Szene wird Geschwurbel eher als so etwas wie ein Köder benutzt. Die leichtgläubigen Opfer dichten dann ganz von selbst was wohlgefälliges daraus. Schau doch mal bei Keshe vorbei. Der ist Meister da drin. Da wird dann sogar aus gewöhnlichem Anodenschlamm auch schon mal ein Krebsheilmittel.

Das Netz ist voll von solchem Unsinn. Die Ganoven bzw. deren fördernde Presse die vorsätzlich solchen Blödsinn verbreiten, gaukeln dann meist auch noch vor Wissen zu verbreiten. Solange es so einfach bleibt, über ein paar leere Versprechungen Mitläufer und Ja-Sager zu generieren, wird sich daran wohl nichts ändern. Bei der Masse an Betrügern im Netz, verliert man ohnehin immer mehr die Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Den Funktionsnachweis hat übrigens immer der Erfinder zu bringen. Sonst keiner. Alles Andere deutet immer auf irgendwelche Betrügereien hin. Den MEG gibt es jetzt seit über zehn Jahren. Möchte nicht wissen wie viele von den Dingern schon gebaut wurden. Einen plausiblen Funktionsnachweis gibt es aber keinen einzigen.


Den Kesche kann ich noch nicht richtig einschätzen. Immerhin scheint er zumindest Geräte auszuliefern,
was ja schon mal ganz neu ist in der Szene. Ob das wirklich funktioniert wie versprochen wird sich ja bald zeigen.

Um dir die Lust an diesem Thema zu erhalten hier ein Patent aus 2008:
http://www.google.com/patents/US20090096219

Und hier ein Erfinder durch Messungen und Filme die Funktion offenbar nachweisen kann:
http://www.inkomp-delta.com/page2.html

LG Jo





« Letzte Änderung: 25. Januar 2016, 22:14:34 von anonJo »

Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #28 am: 25. Januar 2016, 23:23:12 »
Wie man von Formel (1) auf Formel (2) kommt leuchtet nicht so ganz ein.
Die Erste ist in der Zweiten eingesetzt. Die dazu benutzte Formel ist aber offensichtlich frei erfunden.
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

Felix

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Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #29 am: 26. Januar 2016, 09:04:27 »
Um dir die Lust an diesem Thema zu erhalten hier ein Patent aus 2008:
Er hat sich die so genannte Erfindung mit einem Patent gesichert. In Amerika kann man sich im Übrigen auch PM patentieren lassen. Funktionieren müssen die Dinger nicht. Wichtig ist nur, dass alle anfallenden Patentgebühren bezahlt werden. Aber man erinnere sich: Bereits 1% dauerhafter Überschuss würde sich ziemlich einfach nachweisen lassen und umgehend den Energieerhaltungssatz kippen. Der Überschuss braucht dabei auch nur im mW-Bereich liegen. Die Sensation hätte umgehend den Nobelpreis zur Folge. Der ist mit einer Prämie von 856.000 Euro gekoppelt. Hinzu kommen noch diverse andere Prämien die in der Richtung ausgelobt sind. Da kommt als Startvolumen schon die ein oder andere Million zusammen. Ein Buch das man zu dem Wunder veröffentlichen würde, wäre sofort ausverkauft. Die Medien würden einem sicher für jeden Auftritt Gagen im 1000€-Bereich zahlen. Die Werbung wahrscheinlich das Vielfache davon. Von dem Geld bräuchte er dann nur noch eine Produktion zu starten. Er wäre innerhalb weniger Wochen Milliardär.

4 . Price for a demonstration - 500 €.
5.  Price for right of audio-video recording of the demonstration - 200 €.
Die Nummer könnte er sich dann sparen. Damit sind übrigens noch etliche Andere unterwegs. Hope bzw. Robitaille war auch mit einer ähnlichen Nummer unterwegs. Bei denen war es eine kostenpflichtige Hotline. Schon fast lustig, wie man Leute kostenpflichtig mit Blödsinn abfüllen kann. Kreiert hat die Methode soweit ich weiß Timothy Thrapp. Der ist da auch immer noch mit einer "Hotline" unterwegs. Ich glaube für 300$ die Stunde kann man sich von ihm berieseln lassen. Von dem stammt wahrscheinlich auch der Trick mit der Zwangsspende, mit der inzwischen auch Keshe unterwegs ist.

Und hier ein Erfinder durch Messungen und Filme die Funktion offenbar nachweisen kann:
Mein Favorit ist da immer noch die Methode  ;D : youtube.com/watch?v=zz-Lupbn7mc . Dass das nicht funktioniert kann keiner beweisen. Und wenn es bei Dir nicht funktioniert  :o , dann hast Du sicher irgendwas falsch gemacht. Probiers dann einfach nochmal .... ;D.

Den Kesche kann ich noch nicht richtig einschätzen.
Ich kenne ihn jetzt seit 4 Jahren und kann alles bestätigen, was hier zusammenfassend dokumentiert ist: http://karfreitagsgrill-weckdienst.org/2015/11/11/zehn-jahre-keshe-foundation-ein-rueckblick/
Aktuelle Infos dazu findet man hier: http://www.allmystery.de/themen/gw90507-395 Ein nachweislich funktionierendes Gerät gibt es kein einziges. Dafür jede Menge Ganoven, die mit dem Verkauf von potentiellem Giftmüll unterwegs sind.
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)