Autor Thema: MEG - Ein Wandler mit OU  (Gelesen 14131 mal)

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
MEG - Ein Wandler mit OU
« am: 15. Mai 2015, 16:31:09 »
Zur Abwechslung mal Beispiele die mit OU funktionieren:

MEG V2.0 mit COP = 1,75    ( PS: 175 % Wirkungsgrad )

http://jnaudin.free.fr/meg/megv2.htm

MEG V3.2 mit COP = 4,5      ( PS: 450 % Wirkungsgrad )

http://jnaudin.free.fr/meg/megv21.htm

Bin gespannt wie das wieder mal widerlegt wird  ;)

LG Jo
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 14:14:20 von anonJo »

Regen

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 117
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #1 am: 18. Mai 2015, 12:08:52 »
Die Mühe hat sich längst einer gemacht:

http://www.rexresearch.com/meg/meg-debunked.pdf

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #2 am: 18. Mai 2015, 21:43:02 »
Die Mühe hat sich längst einer gemacht:

http://www.rexresearch.com/meg/meg-debunked.pdf

Vielen Dank für den Hinweis.
Soweit ich das verstanden habe wird dort bei der Berechnung der Ausgangsleistung der Widerstandswert der Last angezweifelt und mit 100k gerechnet.
Als Beweis wird ein Bild mit 2 Widerständen herangezogen die diesen Widerstandswert haben sollen.
( PS: ... By his own quote, we must assume that these resistors must each be 100 k...)

Laut Webseite http://jnaudin.free.fr/meg/megv21.htm wird bei der Messung des COPs jedoch eine 9W-Lampe verwendet  :-\

.... "Notes : It is interesting to notice that the measured power required by the MEG electronic control board ( TL494, BUZZ11, LED... ) is 1.75 Watts ( without a load connected at the MEG Outputs ). When the output is loaded with the 9 W lamp, the DC power input is 3.25 Watts. So, the real power used by the lamp is 3.25 - 1.75 = 1.5 Watts at the INPUT with a measured OUTPUT = 6.76 Watts" ...

Evtl. kann das jemand noch genauer untersuchen.

LG Jo
« Letzte Änderung: 18. Mai 2015, 22:03:38 von anonJo »

Physikus

  • Globaler Moderator
  • Jr. Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 98
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #3 am: 02. Juni 2015, 14:01:23 »
Hallo anonJo
Bin gespannt wie das wieder mal widerlegt wird  ;)
Mit diesem Satz sprichst du, denke ich, ein ganz großes Problem in dem weiten Gebiet der Freien Energie an. Viele dieser Meldungen werden einfach so, ohne den Versuch, Näheres darüber herauszubekommen, weitergegeben. Und dann gibt es viele Forenmitglieder, die sich diese Meldungen eine nach der anderen vornehmen und darin die Haken und Ösen herausklambüsern und Unstimmigkeiten finden und sich damit oft sogar unbeliebt machen.

Wäre es nicht wesentlich produktiver, beim Weitergeben einer solchen Nachricht gleich mal selbst etwas zur Aufklärung mitzuwirken, z.B. den Autor der Webseite, des Youtube-Videos oder der PDF-Datei anzuschreiben mit der Frage, ob man einmal das Experiment vor Ort anschauen darf, einen Aufbau ausleihen kann oder ob es ein Exemplar der vorgestellten Maschine zu kaufen gibt. Dann wird sich ja zeigen, wie zumindest der Autor selbst zu seiner Behauptung steht.

Ich würde wirklich viel dafür geben, wenn ich einmal eine Freie-Energie-Maschine mit eigenen Augen sehen könnte.

schöne Grüße,
  Physikus

Hans

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 7
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #4 am: 02. Juni 2015, 21:23:37 »
Hallo Physikus,
bin ganz deiner Meinung.  Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.
schöne Grüße Hans.

Regen

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 117
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #5 am: 03. Juni 2015, 16:06:22 »
Es ist ein leider ein Leichtes, in fünf Minuten mehr Behauptungen aufzustellen, als ein Trupp Nobelpreisträger innerhalb eines Tages widerlegen kann.

Der Onkel des Hockeytrainers meiner Tochter, dessen Adresse ich nicht verrate, hat in seiner Garage ein lebendes rosa Einhorn stehen. So, nun widerleg das mal…

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #6 am: 04. Juni 2015, 00:34:28 »
Viele dieser Meldungen werden einfach so, ohne den Versuch, Näheres darüber herauszubekommen, weitergegeben. Und dann gibt es viele Forenmitglieder, die sich diese Meldungen eine nach der anderen vornehmen und darin die Haken und Ösen herausklambüsern und Unstimmigkeiten finden und sich damit oft sogar unbeliebt machen.
Hallo Physikus,

so schlecht finde ich es gar nicht wenn sich viele Forenmitglieder beteiligen und dabei auch Fehler entdecken.
Es ist natürlich frustrierend wenn man dann erkennen muß dass man vera... wurde.
Dass dann einige ihrem Unmut Luft machen kann ich gut verstehen.

Die bisherige Diskussion konnte diesen Wandler jedoch nicht als Humbug entlarven.
Sollte dies auch weiter nicht gelingen wäre es die Sache wert das Ding nachzubauen.
Diesen Weg halte ich für erfolgversprechender als Kontakt mit dem Autor aufzunehmen.

Auch mir wäre es lieber man könnte einen funktionierenden Wandler selber untersuchen.
Sollte ein funktionierender Wandler existieren wird man den aus bekannten Gründen wohl nicht zu Gesicht bekommen  ;)

LG Jo



Felix

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 173
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #7 am: 04. Juni 2015, 10:02:04 »
Naudin ist einer von der schlauen Sorte. Der Mann hat viel technisches Verständnis, und er weiß genau wie man auch technisch versierte Leute reinlegt.

Wie raffiniert der vorgeht kann man sehr schön am CFR-Experiment sehen. Da wird ein Elektrolyt über ein Plasma erhitzt. In etlichen vonneinander unabhängigen Messungen wird dann von einem Effizient > 1 00% berichtet: http://jlnlabs.online.fr/cfr/

Jemand der sich einigermaßen mit der messtechnischen Vorgehensweise bei solchen Experimenten auskennt, wundert sich zunächst einmal warum die Effizient über eine Dampfmessung bestimmt wurde. Die Königsmethode für einen Nachweis wäre hier eigentlich eine kalometrische Messung gewesen. Die ist auch am einfachsten zu bewerkstelligen. Bei der kalometrischen Messung wird einfach die durch die Eingangsleistung resultierende Temperaturerhöhung der Flüssigkeit bestimmt. Bei der Dampfmessung wird die aus der Eingangsleistung resultierende Dampfmenge ermittelt, was deutlich umständlicher ist. Der Grund für den vermeintlichen Überschuss ist also schon mal anscheinend in der Messmethode zu suchen. Aus irgend einem Grund, scheint da also mehr Dampf zu entstehen, als es bei der gegebenen Eingangsleistung  eigentlich sein dürfte. Auf den Grund kommt man nur, wenn man sich die Mühe macht eine kalometrische Messung zu machen und dann zusätzlich noch das Glück hat einen merkwürdigen Effekt bei der Messung zu beobachten. Das Ding fängt nämlich bereits an zu nebeln bevor durch die Hitze Dampf erzeugt wird. Der Nebel geht dann wie der Dampf in die Überschussbestimmung ein.

Ich hatte den Fall 2 mal bei meinen ersten Versuchen. Das ist dann aber anscheinend kein Dampf sondern Nebel. Der ensteht wahrscheinlich durch Schwingungen im Glas. Also versuche ich jetzt einmal den Reaktor zur Nebelmachine zu machen. Eine leuchtende Nebelkerze macht bestimmt auch ganz schön was her.
Darauf muss man erst einmal kommen.

Es ist ein leider ein Leichtes, in fünf Minuten mehr Behauptungen aufzustellen, als ein Trupp Nobelpreisträger innerhalb eines Tages widerlegen kann.
Dar Satz ist echt gut. Das trifft bei einem Schwindler mit entsprechender Ausbildung eigentlich immer zu.

Das Aushebeln des Energieerhaltungssatzes wäre ja eine physikalische Revolution. Die Erfinder würden steinreich werden und sie würden in die Geschichte eingehen. Man braucht sich bei solchen Sachen eigentlich nur zu fragen, warum die Erfinder sich weder die für den Nachweis ausgelobten Millionen noch den Nobelpreis geholt haben.

Es ist natürlich frustrierend wenn man dann erkennen muß dass man vera... wurde.
Dass dann einige ihrem Unmut Luft machen kann ich gut verstehen.
Wie wahr, wie wahr. Wer lässt sich schon gerne in immer währender Widerholung veräppeln.


Ach ja, da gibt es dann noch das Märchen von der Unterdrückung und dem Aufkauf solcher Erfindungen für die Schublade. So etwas kann man verbreiten wenn man Betrüger unterstützen will, selber ein Betrüger ist, oder einen Nachweis dafür hat dass es so etwas gibt. Einen Nachweis für eine Unterdrückung einer solchen Erfindung konnte aber noch keiner vorweisen. Verdienen tun einige Leute mit der Verbreitung von solchem Unsinn aber ganz gut. Leute die einfach alles glauben, wird es leider immer geben.

LG Felix
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 10:09:54 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #8 am: 04. Juni 2015, 10:50:52 »
Naudin ist einer von der schlauen Sorte. Der Mann hat viel technisches Verständnis, und er weiß genau wie man auch technisch versierte Leute reinlegt.
Hallo Felix,

mag sein dass die Dampfmessung von Naudin fehlerhat ist. Das kann viele weitere Ursachen haben.
Aus dem von dir geschilderten kann ich nicht erkennen dass es sich dabei um Vorsatz handelt.
Nur aus dieser Sache abzuleiten dass es sich bei Naudin um einen technisch versierten und notorischen Betrüger handelt ist für mich nicht überzeugend.

Dass der MEG-Wandler nicht OU-fähig ist konntest du damit nicht belegen  ;)

LG Jo

PS:
Hier geht es nicht um eine Widerlegung von physikalischen Grundlagen wie z. B. des Energieerhaltungssatzes.
Das wäre in der Tat einen Nobelpreis wert.
Es geht vielmehr um die Suche nach einem geeigneten Weg eine der Physik bekannten Energiequelle anzuzapfen ;-)
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 11:11:54 von anonJo »

Felix

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 173
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #9 am: 04. Juni 2015, 11:28:53 »
Aus dem von dir geschilderten kann ich nicht erkennen dass es sich dabei um Vorsatz handelt.
Unnötig unständliche Messverfahren sind Standartmethoden bei Schwindlern und Betrügern. Warum soll man ein unnötig umständliches Messverfahene benutzen, wenn ein zuverlässiges einfaches Messverfahren möglich ist? Ganz einfach, um verschleierten Meßeintrag oder verschleierte Energiezufuhr zu ermöglichen.  Einen anderen Grund dazu kann ich nicht erkennen. Das "Schöne" ist doch, das ist sogar reproduzierbar und der nichts ahnende Hobbymesser meint tatsächlich OU gemessen zu haben. Und der Trick besteht nunmal auch darin, dass in den Fällen nur Vorsatz nachweisbar wäre, wenn der messende Gauner das noch explizit unter die Messung schreiben würde. Der wird sich aber sicher hüten.

Nur aus dieser Sache abzuleiten dass es sich bei Naudin um einen technisch versierten und notorischen Betrüger handelt ist für mich nicht überzeugend.
In meinen Augen ist er ein ziemlich begabter Schwindler. Ich denke schon, dass er genau weiß, was er da tut.

Dass der MEG-Wandler nicht OU-fähig ist konntest du damit nicht belegen   
Mit dem Ding ist Bearden doch schon Jahrzehnte unterwegs und sammelt Geld.

Es geht vielmehr um die Suche nach einem geeigneten Weg eine der Physik bekannten Energiequelle anzuzapfen ;-)
Beim MEG geht es wohl doch eher mal wieder darum, den Gelbeutel argloser Gelgeber anzuzapfen.

Der MEG wurde nie produziert. Im Januar 2005 gab Tom Bearden an, dass er weitere $11 Millionen benötige, um das Gerät innerhalb eines Jahres fertig zu stellen. [ http://www.cheniere.org/correspondence/051605.htm
Außer geprellten Investoren dürfte da nichts weiter zu finden sein. Wenn Naudins Version tatsächlich funktionieren würde, die Investoren würden doch LKW-Weise Geld ankarren.

LG Felix
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 11:30:44 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #10 am: 04. Juni 2015, 12:04:42 »
Der MEG wurde nie produziert. Im Januar 2005 gab Tom Bearden an, dass er weitere $11 Millionen benötige, um das Gerät innerhalb eines Jahres fertig zu stellen. [ http://www.cheniere.org/correspondence/051605.htm
Außer geprellten Investoren dürfte da nichts weiter zu finden sein. Wenn Naudins Version tatsächlich funktionieren würde, die Investoren würden doch LKW-Weise Geld ankarren.

11 Mio. $ sind eine Menge Holz für einen MEG. Damit könnte man sicher viele MEGs bauen und das ginge dann auch raz fatz  :o

Falls er tatsächlich einen funtionierenden MEG gebaut hat dann könnte er sogar noch viel mehr $ bekommen haben nur um Ruhe zu geben  ;)
Das könnte erklären warum man seither nicht mehr viel von ihm bzgl. Vermarktung hört.

Das Interesse von Investoren dürfte sich auch sehr in Grenzen halten wenn damit nur ein paar lausige Watt erzeugt werden können.

Für mich ist das Funktionsprinzip sehr interessant. Es gibt eine ganze Reihe anderer Veröffentlichungen die im Prinzip alle auf die selbe Weise funktionieren.

LG Jo


Felix

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 173
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #11 am: 04. Juni 2015, 12:23:10 »
11 Mio. $ sind eine Menge Holz für einen MEG. Damit könnte man sicher viele MEGs bauen und das ginge dann auch raz fatz  
Tja, Naudin "kanns" ja anscheinend mit geschätzten 100€  realisieren. Und da ist noch viel Optimierungspotential drin. Vielleicht sollten die Beiden sich einmal zusammen tun. Dann gibt es im Herbst vielleicht endlich schnurlose Steckdosen beim Aldi zu kaufen  ;D.


Das Interesse von Investoren dürfte sich auch sehr in Grenzen halten wenn damit nur ein paar lausige Watt erzeugt werden können.
LG Jo
Ein einziges mW würde genügen um alle Investoren dieser Welt in Euphorie zu versetzen. Über eine Rückkopplung könnte man die doch nach belieben vermehren. Mit einem so einfach aufgebauten Gerät wie dem MEG würde das nicht mal viel kosten.

Es spricht wirklich absolut nichts dafür, dass das Ding jemals Überschuss generiert hat.

LG Felix
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #12 am: 04. Juni 2015, 14:00:16 »
Ein einziges mW würde genügen um alle Investoren dieser Welt in Euphorie zu versetzen. Über eine Rückkopplung könnte man die doch nach belieben vermehren. Mit einem so einfach aufgebauten Gerät wie dem MEG würde das nicht mal viel kosten.

Es spricht wirklich absolut nichts dafür, dass das Ding jemals Überschuss generiert hat.
Die Idee mit der Rückkopplung wäre ideal  :)
Leider klappt das bei dieser Funktionsweise nicht. Wenn man sich mit dem Funktionsprinzip genauer beschäftigt erkennt man auch warum.
Eine Leistungsverstärkung wäre aber durchaus denkbar indem man mehrere MEGs mit immer stärkerer Leistung in Reihe schalten würde.

Dass nichts für die Generierung eines Überschußes spricht ist eine Behauptung ohne Beleg. Bewiesen ist das so nicht  ;)
Diesen Nachweis gibts erst wenn jemand das Ding gebaut und nachgemessen hat.

LG Jo
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 16:09:01 von anonJo »

Felix

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 173
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #13 am: 04. Juni 2015, 15:01:36 »
Dass nichts für die Generierung eines Überschußes spricht ist eine Behauptung ohne Beleg. Bewiesen ist das so nicht  ;)
Diesen Nachweis gibts erst wenn jemand das Ding gebaut und nachgemessen hat.
Den Nachweis dass es nicht geht, kann man über den Aufbau auch nicht erbringen. Jeder halbwegs geübte Gauner behauptet dann einfach man hätte was falsch gemacht. Mit dem Spruch werden erfahrungsgemäß insbesondere Bedini-Anhänger schon seit 20 Jahren regelmäßig hereingelegt. Ein guter Gauner verkauft seinem Opfer dann auch noch was zum Tuning wenn der Wunderkasten nicht funktioniert. Wenn das Opfer  fest im Glauben ist und Geld genug hat, dann kann es problemlos den Rest seines Lebens mit Tunen verbringen. Gegen Bares wird da immer "geholfen". Ein schönes Beispiel ist die Hotline von Timoty Thrap und Hoope.
http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2988-quantum-energy-generator?start=240#6999
Das ist sogar dem Seitenbetreiber von OU zu viel geworden:
http://www.overunity.de/1956/freie-energie-maschine-von-witts-ws-ein-fake-qeg-scam-vorbild/msg41190/topicseen/#msg41190

Insbesondere Spendenbetrug über vorgegaukelte open source Projekte scheinen derzeit stark am kommen zu sein. Die Not in der dritten Welt wird auch gerne benutzt um die Spendenbereitschaft an zu heizen und sich im Endeffekt die Taschen damit zu füllen.

Die Nachweispflicht muss nicht umsonst immer beim Erfinder liegen. Alles andere deutet auf Schwindel oder Betrug hin. Und da hatten wir in den letzten Jahren doch schon mehr als genug davon:
https://www.psiram.com/ge/index.php/Freie-Energie-Gesch%C3%A4ftsmodelle

Möchte nicht wissen was da an Ersparnissen und Altersvorsorgen verzockt worden ist.

Nochmal weil es so wichtig ist: Die Nachweispflicht liegt immer beim Erfinder. Sonst nirgends. Und sinniger Weise natürlich bevor Kasse gemacht wird.

LG Felix
« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 15:05:09 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

anonJo

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 242
    • Profil anzeigen
Antw:MEG - Ein Wandler mit OU
« Antwort #14 am: 04. Juni 2015, 15:32:02 »
Den Nachweis dass es nicht geht, kann man über den Aufbau auch nicht erbringen. Jeder halbwegs geübte Gauner behauptet dann einfach man hätte was falsch gemacht.
Wenn der Nachbau eines MEG genau den Angaben von Naudin entspricht und dann nicht funktioniert dann ist dieses Ergebnis doch als Beweis ausreichend. Ebenso wenn der Nachbau tatsächlich funktionieren würde.

Die genannten Beispiele von inzwischen offensichlichem Betrug beweisen nicht dass es beim MEG auch so sein muß.
Auch finde ich bei Naudin keinen "Spenden-Aufruf".

Naudin hat ausreichende Nachweise erbracht.
Alle Messungen sind dokumentiert und Bezugsquellen für Einzelteile sind auch vorhanden.

Sorry ich kann bis jetzt keinen Hinweis auf Betrugsabsicht erkennen.

LG Jo