Autor Thema: Energiebilanz  (Gelesen 2904 mal)

Industrieelektriker

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Energiebilanz
« am: 18. April 2015, 00:12:11 »
Hallo,

ich beziehe mich auf den Bauplan mit dem DC-Motor und der Stator/Rotor-Anordnung ohne Permanentmagente, die Teil eines
Schwingkreises ist.

In der Stator/Rotor-Anordnung befinden sich Spulen auf einem Ringkern, die mit den extern dazu geschalteten  Kapazitäten
einen Schwingkreis bilden.

Jeder Schwingkreis ist aber verlustbehaftet: Die beteiligten Spulen im Stator haben einen ohmschen Widerstand, ebenso
wie die Kondensatoren.

Um die Resonanz aufrechtzuerhalten und das Ganze am Laufen zu halten muss also irgendwoher Energie
zugeführt werden, was bei diesem Aufbau schlicht nicht der Fall ist (zumindest ist es mir nicht klar)

Es ist schon denkbar, dass man mit einem solchen Resonanzeffekt nach dem Abschalten vom Netz den Rotor
noch eine Weile nachlaufen lassen kann, aber irgendwann ist eben die im System gespeicherte Energie aufgebraucht.

Ich würde in einem Aufbau daher Permanentmagneten erwarten, um den von Prof. Turtur genannten Energiekreislauf
anzuzapfen, d.h. Magnet strahlt Feldenergie ab, Raum nimmt diese Energie auf und Magnet holt sich die Energie aus dem Raum.

Vielleicht wäre das originale Tesla-Patent von Interesse, evtl. wurde ein Detail übersehen.
Hier ein Link dortin: http://www.keelynet.com/tesla/00511916.pdf

LG
« Letzte Änderung: 18. April 2015, 00:15:14 von Industrieelektriker »

anonJo

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Antw:Energiebilanz
« Antwort #1 am: 18. April 2015, 20:16:59 »
...
ich beziehe mich auf den Bauplan mit dem DC-Motor und der Stator/Rotor-Anordnung ohne Permanentmagente, die Teil eines Schwingkreises ist.

In der Stator/Rotor-Anordnung befinden sich Spulen auf einem Ringkern, die mit den extern dazu geschalteten  Kapazitäten einen Schwingkreis bilden.

Jeder Schwingkreis ist aber verlustbehaftet: Die beteiligten Spulen im Stator haben einen ohmschen Widerstand, ebenso wie die Kondensatoren.

Um die Resonanz aufrechtzuerhalten und das Ganze am Laufen zu halten muss also irgendwoher Energie zugeführt werden, was bei diesem Aufbau schlicht nicht der Fall ist (zumindest ist es mir nicht klar)

Es ist schon denkbar, dass man mit einem solchen Resonanzeffekt nach dem Abschalten vom Netz den Rotor noch eine Weile nachlaufen lassen kann, aber irgendwann ist eben die im System gespeicherte Energie aufgebraucht...

Hi Industrieelektriker,

freut mich dass du so intensive Überlegungen zur Funktion des QEG machst  :)
Dem oben von dir beschiebenen kann ich nur zustimmen.

Das mit den Permanentmagneten sehe ich auch wie du.
Mal sehen ob einer der QEG-Besitzer mal einen Versuch dazu wagt  ;)
Allerdings ist nicht ganz klar wie damit ein externer Energieeintrag funktionieren soll.
Es gibt aber noch weitere Ansätze dazu die in anderen Patenten genau beschrieben sind.

Das Tesla-Patent habe ich nicht komplett durchgelesen. Ich sehe dort aber bisher keinen Hinweis auf OU.  Das ist wohl nur ein Generator der mit Druck eines Mediums (z.B. Druckgas oder Heißdampf ) angetrieben wird.

Die Besonderheit ist nur dass der Generator den Strom über parametrische Induktion erzeugt. Statt wie heute üblich über einen drehenden magn. erregten Rotor.

LG Jo

PS: Sorry, in dem Tesla-Patent bewegen sich Induktionspulen auf und ab.
Daher ist es keine paramagnetische Induktion sondern normale Induktion.
Die Besonderheit sind nur die 2 stationären Erregerspulen und die axiale Bewegung der 2 Induktionsspulen.
« Letzte Änderung: 18. April 2015, 20:39:20 von anonJo »

Industrieelektriker

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Energie eines starken Permanentmagneten
« Antwort #2 am: 21. April 2015, 18:14:56 »
Hallo,

ich beziehe mich auf Würfelmagnete (als Beispiel) von https://www.magnet-shop.net mit 2cm Kantenlänge.

Das Datenblatt dazu ist:

https://www.magnet-shop.net/pdf/pdf.php?model=wm-20x20x20-n

Jetzt bin ich mal hingegangen und habe ausgerechnet was denn so ein Magnet, der schon sehr stark ist,
an Energie hat.

Im Datenblatt ist das Energieprodukt B X H angegeben und gibt die Energiedichte des Magneten an.

Um die Energie zu erhalten rechnet man:  0,5 x Energieprodukt x Volumen des Magneten

In diesem Beispiel erhält man bei diesem Magneten damit maximal:

W = 0,5 x 358000 J/m3 x 8000 mm3 = 1,432 Joule = 1,432 Ws

Heißt: Nimmt man zehn dieser Magnete "in Reihe"  dann hat man: W = 14,32 Ws
und kann damit eine LED-Lampe die 6,3 W nimmt etwa 2,2 sec betreiben.

Fand ich schon ernüchternd auf den ersten Blick.

Dennoch sind die magnetischen Kräfte sehr stark, selbst bei 5mm x 5mm x 5mm Würfelmagneten.

Ich experimentiere gerade mit reinen Permanentmagnetanordnungen.

Ich will SELBER überprüfen, ob man damit was zum eigenständigen Drehen bringt oder nicht.
Erst dann mache ich mir Gedanken wieso, weshalb und warum.

Telefon wäre im Mittelalter auch für reine Spinnerei oder gar für Satanswerk gehalten worden.

Wenns funktioniert, dann ist das selbstredend kein Perpetuum mobile, wegen der Energieerhaltung.

LG
« Letzte Änderung: 22. April 2015, 20:09:32 von Industrieelektriker »