Autor Thema: Parametrische Resonanz ausreichend für QEG ?  (Gelesen 2082 mal)

Industrieelektriker

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Parametrische Resonanz ausreichend für QEG ?
« am: 14. April 2015, 19:20:59 »
Hallo,

Ich glaube nicht, dass parametrische Resonanz allein ausreichend ist eine Overunity eines QEG zu erhalten.

Welche Energiequelle genau soll deńn angezapft werden ?

Ich bin noch nicht allzu tief im QEG-Thema, daher ein paar Begriffe, die mir dazu einfallen:
Raumenergie
Nullpunktswellen
Dunkle Energie

Laut Turtur wandeln wohl Permanentmagnete am besten Raumenergie in mechanische Energie um.

Vielleicht könnte man über eine Anordnung mit einem Drehstrrom-Asynchronmotor (zum Anlaufen) und
einem permanentmagenterregten Synchronmotor (für den Generator) nachdenken, wo eine
Parametrische Resonanz genutzt wird; geeignete Rückkopplung vorausgesetzt.

Ich werd mir hier mal die Grundlagenpapiere reinziehen. Vielleicht werd ich dann schlauer.

Schlimmstenfalls werd ich mich wohl mal näher mit der Quantenphysik auseinandersetzen müssen.

LG

Physikus

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Antw:Parametrische Resonanz ausreichend für QEG ?
« Antwort #1 am: 14. April 2015, 20:18:13 »
Hallo Industrieelektriker

Dass der Parametrische Oszillator als Kandidat für OverUnity hoch im Kurs steht, hat wohl mit dieser Überlegung zu tun: Ein Parametrischer Oszillator beruht darauf, dass man einen frequenzbestimmenden Parameter periodisch ändert. Das sollte ja eigentlich keine Energie kosten, aber es kommt auf jeden Fall Energie heraus. Also muss das Freie Energie sein.

Leider lässt sich die Natur aber nicht so einfach austricksen. Sobald man der Schwingung Energie entnimmt oder diese nicht reibungsfrei erfolgt, erfordert das Ändern des Parameters doch Energie. Ein sehr schönes Beispiel eines mechanischen Parametrischen Oszillators gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=2QFd_55El1I
Die Mönche ändern die Seillänge, die (zusammen mit der Erdschwerkraft) die Schwingfrequenz bestimmt. Solange der Weihrauchkessel noch wenig pendelt, ist das Heraufziehen energetisch das selbe wie das Herunterlassen. (Ein Linearmotor mit Bremsenergierückgewinnung würde fast keine Energie benötigen.) Aber die Mönche müssen immer dann am Seil ziehen, wenn sich der Weihrauchkessel am tiefsten Punkt befindet und die stärkste Fliehkraft entwickelt, und das Seil locker lassen, wenn die Zugkraft nur gering ist. Sie müssen daher tatsächlich Arbeit leisten, um die Schwingung aufzuschaukeln und entgegen dem Luftwiderstand aufrecht zu erhalten.

Die 'Raumenergie' soll eine - der Physik unbekannte - nutzbare Energie sein, die den ganzen Raum ausfüllt. Die Physik kennt etwas ähnliches, nämlich das 'Quantenvakuum', dessen Energie, genauso wie die 'Nullpunkt-Energie', zwar existent aber nicht nutzbar ist. Das ist (entfernt) vergleichbar mit dem Gewicht einer Wanduhr. Nach dem Hochziehen hat es viel (potentielle) Energie, die beim Absinken die Uhr antreibt. Am Ende, wenn die Kette am Ende ist oder das Gewicht auf dem Fußboden aufsitzt, hat das Gewicht natürlich immernoch Energie. Diese kann aber nicht mehr genutzt werden - man müsste eine längere Kette nehmen und ein Loch in den Fußboden graben. Wenn das Gewicht dann am Erdmittelpunkt angekommen ist, ist endgültig Ende. ;)

Die 'Dunkle Energie' ist eine Art Platzhalter für etwas, das theoretisch da sein müsste, um Beobachtungen des Weltalls zu erklären, was aber noch nicht direkt nachgewiesen wurde und erst recht nicht nutzbar ist.

Wie die Einkopplung stattfinden soll, ist mir unbekannt. Es wird viel experimentiert mit Antennen, Erdungen, zusätzlichen mechanischen und elektrischen Resonanzeffekten und Dauermagneten.

schöne Grüße,
  Physikus