Autor Thema: Funktion der Spulen im QEG  (Gelesen 45290 mal)

Felix

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #75 am: 17. Juni 2014, 00:54:41 »
Zitat von: Raffaela
da du meine Fragen, nicht richtig verstanden hast, konntest du diese natürlich auch nicht richtig beantworten.
Sorry, aber ich hab mich heute Mittag schon gefragt ob ich meine Grillzange auswuchten sollte, damit die Steaks knuspriger werden. Darauf hab ich auch noch keine passende Antwort gefunden.
Zitat von: Felix
Diesen so genannten Zustand könntest Du ja einmal versuchen nachvollziehbar darzustellen, damit man nachvollziehen kann, was Du damit meinst.
Wenn Du verstanden hast, nach was Du da gefragt hast, sollt das doch kein Problem sein.
Gruß Felix

Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

Physikus

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #76 am: 17. Juni 2014, 02:05:20 »
Hallo Raffaela

Nur der Vollständigkeit halber hier nochmals meine per PN erfragte Antwort:

Als stehende Welle kann man natürlich schon auch das Hin- und Herlaufen der Energie zwischen Spule und Kondensator bezeichnen. Eigentlich meint man aber damit das Ausbilden einer Schwingung, deren Wellenlänge ganzzahlig oft in die Länge des Schwingers passt. Um auf dem Raum des QEG von so um die 0,3 m eine stehende Welle (elektrisch/magnetisch) zu erhalten, muss man eine Frequenz von mindestens c / 0,3 m =  1 GHz anwenden.

Meinst du mit 'mechanische Skalarwelle' Schall? Der müsste dann viele kHz haben, um im Kern stehende Wellen auszubilden.

Gruß, Physikus

Physikus

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #77 am: 17. Juni 2014, 02:06:14 »
Hallo Raffaela

Deine Frage zu den entgegengesetzten Spannungen beantworte ich so, wie du es bereits vorweggenommen hast: Sie heben sich gegenseitig auf und ergeben, wenn beide gleich groß sind, exakt Null. Wenn sich die Spannungen immer aufheben, fließt natürlich auch niemals Strom. Und im Kern bildet sich kein Magnetismus aus.

Gegen den Energie-Erhaltungssatz verstößt das nicht! Null + null ergibt auch in der Physik null. ;-)  Würden aber in beiden Spulen Ströme fließen, also Energie gespeichert sein, dann könnten sich allenfalls Magnetfelder an bestimmten Stellen des Kerns aufheben oder Spannungen für bestimmte Zeitpunkte neutralisieren, aber nie können sich zwei Energien gegenseitig aufheben.

Da du nochmals zu der gegenläufigen Spannung und dem Strom im Schwingkreis nachfragst, muss ich doch nochmals auf meine Ausarbeitung verweisen. Dort habe ich erläutert, warum sich die Induktivitäten nur teilweise aufheben und, wenn der Rotor zwei Eisenpole verbindet, die Spulen über eine 'Z'-förmige Verbindung sogar teilweise hintereinandergeschaltet sind. Das führt zu dem Variieren der Induktivität und dem Aufschaukeln einer Schwingung nach dem Prinzip des Parametrischen Oszillators.

Wenn man keinen Kern verwendet, funktioniert das wechselweise magnetische Verbinden nicht mehr, und der Rotor kann keine Energie vom Motor mehr in den Schwingkreis übertragen. Man könnte allenfalls eine Spule vor der anderen rotieren lassen, sodass beide einmal auf einer Linie in gleicher Richtung ihr Magnetfeld ausbreiten und einmal ihre Magnetfelder gegeneinanderrichten.

Gruß, Physikus

albert

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #78 am: 17. Juni 2014, 22:02:08 »
Physikus,

ich weiss nicht ob es notwendig ist, dass die stehende Welle in dem Gerät Platz hat. Eigentlich ist es doch nur notwendig dass einer der Knoten zugänglich ist. Oder seh ich das falsch?

Was ich gerne in die Runde werfen würde ist, ob nicht eine elektrische Rückkopplung zwischen den Eingangs und Ausgangsspulen notwendig ist.
Wenn man einen Operationsverstärker zum Schwingen bringen will, muss man eine Rückkopplung zwischen Eingang und Ausgang haben.
Zwischen den Spulen des QEG haben wir eine magnetische Kopplung durch den Kern. Um die Energie noch weiter anzufachen, könnte man auf irgendeine Weise den Ausgang als Rückkopplung elektrisch wieder mit dem Eingang verbinden?

Raffaela,

kann die Asymmetrie in der Schaltung nicht durch Verbindung mit Erde erzeugt werden?
Ich habe mir das Schema das Du reingestellt hast, (Arto Heino)  heute nachmittag nochmal genauer angeschaut.
Ich denke dass die miteinander interferierenden Schwingungen richtig dargestellt sind. Das Ganze erinnert mich manchmal an die Ansteuerung eines Schrittmotors.
Im Prinzip ein Polyphasen-System.
Oben rechts sind übereinander die verschiedenen Wellen dargestellt.
Double Transport Standing Wave..? was genau meint er damit? Und wo ist in der Schaltung der Nullpunkt? So wie es ausschaut bei N1. Was passiert wenn man den erdet?

Was ich als schwierig empfinde, ist, dass soviel gleichzeitig passiert wenn sich der Rotor dreht.  ;)
« Letzte Änderung: 17. Juni 2014, 22:15:16 von albert »

Physikus

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #79 am: 18. Juni 2014, 01:26:36 »
Hallo Albert

Die stehende Welle kann sich erst dann ausbilden, wenn genügend Platz ist, das ist ja deren Eigenart. Wie ich schon anmerkte, könnte man ein Koaxialkabel verwenden und dieses dann auf kleinem Raum zusammenrollen. In diesem könnte sich dann die stehende Welle ausbreiten, da sich die Windungen nicht gegenseitig beeinflussen. Wie bei einem Waldhorn! Das besteht aus einem langen aufgewickelten Rohr, in dem sich die stehende Schallwelle ausbilden kann. Bei der Spule beeinflussen sich die Windungen untereinander und können, wenn es sich nicht um eine sehr lang gestreckte Spule handelt, keine stehenden Wellen bilden.

Die Rückkopplung bei einem Operationsverstärker - wie auch bei einem dem Lautsprecherschall ausgesetzten Mikrofon - ist eine Signal-Rückkopplung, die sich mit Hilfe von außen zugeführter Energie verstärkt. Beim QEG müsste ein Prinzip gefunden werden, das eine der Physik unbekannte Energie auffängt - aber da endet leider meine Phantasie. ;)

Gruß, Physikus

albert

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #80 am: 18. Juni 2014, 10:33:31 »
Physikus,

darauf habe ich auch schon vor längerer Zeit aufmerksam gemacht : Tim Thrapp hat ein Video im Netz, das einen "delay line" Generator zeigt, der genau mit einem aufgewickelten Koaxkabel arbeitet.
Im Prinzip Kondensator und Spule in einem.

Danke für die Info zur Rückkopplung.

AnonJo und Raffaella

AnonJo, du bist schon länger hinter dem Prinzip Kernspin und QEG her. Bitte schaut Euch dieses Papier an:
http://www.free-energy-info.tuks.nl/McFreey.pdf

Es ist zwar für Kapanadze geschrieben, bietet aber auch ein Erklärungsmodell für den QEG. Kombination von Kernspin Effekten mit mechanischer Vibration/Oszillation. Das macht für mich Sinn, und zwar mehr als die bisher angenommenen Ideen. Die Präzessionseffekte werden ja sogar in der Medizin beim Kernspintomografen praktisch angewendet.

Passt auch perfekt zu Michel Meyer, Floyd Sweet und dieser Mechanismus wird auch von John Ecklin, der ja der eigentliche Erfinder der Maschine ist, angesprochen. Siehe Grundlagenpapiere. Ich habs erst jetzt verstanden. Polarisierung des Kerns der Maschine durch eine angelegte Spannung an einer DC Spule. Auch der Exciter soll ja sowas bewirken.
TeslaTech hat über einen Effekt berichtet, bei dem der Kern des QEG nach einem starken Kurzschluss sich nicht mehr in Resonanz bringen liess. Erst durch Anlegen eines starken Neodymmagneten an den Kern liess sich die Funktion wieder herstellen.
Nun müßte man aber ganz genau wissen wie das Kernmaterial aufgebaut ist.

PHYSIKER ans Werk!

« Letzte Änderung: 18. Juni 2014, 10:49:57 von albert »

anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #81 am: 19. Juni 2014, 18:35:10 »
...AnonJo und Raffaella

AnonJo, du bist schon länger hinter dem Prinzip Kernspin und QEG her. Bitte schaut Euch dieses Papier an:
http://www.free-energy-info.tuks.nl/McFreey.pdf

Es ist zwar für Kapanadze geschrieben, bietet aber auch ein Erklärungsmodell für den QEG. Kombination von Kernspin Effekten mit mechanischer Vibration/Oszillation. Das macht für mich Sinn, und zwar mehr als die bisher angenommenen Ideen. Die Präzessionseffekte werden ja sogar in der Medizin beim Kernspintomografen praktisch angewendet.

Passt auch perfekt zu Michel Meyer, Floyd Sweet und dieser Mechanismus wird auch von John Ecklin, der ja der eigentliche Erfinder der Maschine ist, angesprochen. Siehe Grundlagenpapiere. Ich habs erst jetzt verstanden. Polarisierung des Kerns der Maschine durch eine angelegte Spannung an einer DC Spule. Auch der Exciter soll ja sowas bewirken.
TeslaTech hat über einen Effekt berichtet, bei dem der Kern des QEG nach einem starken Kurzschluss sich nicht mehr in Resonanz bringen liess. Erst durch Anlegen eines starken Neodymmagneten an den Kern liess sich die Funktion wieder herstellen.
Nun müßte man aber ganz genau wissen wie das Kernmaterial aufgebaut ist.

PHYSIKER ans Werk!

Lieber Albert,

vielen Dank für den o. g. Link.
Das ist sehr interessant !
Leider kommt der Autor am Schluß zu dem Ergebnis, dass damit keine OU erreicht wird.
Es wird Energie erzeugt nach dem Prinzip der Transmutation (= Kernumwandlung) http://de.wikipedia.org/wiki/Transmutation
Und diese Umwandlung hört irgendwann auf, wenn das Material vollständig umgewandelt wurde.

Allerdings ist dort auch nicht eindeutig beschrieben, in welcher Form die Energie genau abgegeben wird.
Die Energieabgabe kann wohl auf verschiedenen Arten geschehen und es könnte sein, das diese Energieabgabe nicht zwansläufig zu einer Kernumwandlung führen muß.

Ich hoffe dazu kann noch jemand was beitragen.

LG Jo






anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #82 am: 22. Juni 2014, 21:37:39 »
Im Link von albert http://www.free-energy-info.tuks.nl/McFreey.pdf  gibt es wiedersprüchliche Aussagen dazu, woher die OU kommen soll. Einerseits soll es sich um Transmutation handeln.
 
Adererseits spricht der Autor vom Entstehen und der Energieabgabe angeregter Elektronen in Form von "schnellen geladenen subatomaren Partikeln" ( Phononen ? ).
Diese Partikel sollen im Metallgitter mit anderen Atomen wechselwirken und dabei ihre Energie entweder vom Metall absorbiert werden oder als Stahlungsenergie abgestrahlt werden (s. Seite 3).
Bei der Absorbtion im Metall soll es zu magnetischen Pulsen kommen die dann induktiv über die Spulen ausgekoppelt werden können.

Besonders interessant in Bezug zum QEG finde ich den Hinweis auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit von longitudinalen Wellen. (vl in Kupfer = ca. 4000 m/s, Seite 6).
Der QEG hat einen mittleren Durchmesser von (0,3048 m + 0,2286 m)/2 = 0,2667 m.
Daraus ergibt sich eine mechanische Resonanzfrequenz von fo= vl/pi*D = 4000 m/s /(pi * 0,2667 m) = 4,77 kHz
( Bei Eisen ca. 4,3 kHz )

Evtl. kann damit jemand was anfangen  ;)

LG Jo




« Letzte Änderung: 22. Juni 2014, 21:45:11 von anonJo »

anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #83 am: 22. Juni 2014, 21:53:15 »
@Jo. wie kommst du auf 4,3khz für Eisen?

Gruß Raffaela

Hallo Raffaela,

die Dichte von Eisen ist höher niedriger als von Kupfer. Daher muß die Ausbreitungsgeschwindigkeit niedriger sein.
Ich habe bei Eisen mit einer Ausbreitungsgeschwindigkeit von 3600 m/s gerechnet.
Wurde hier auch messtechnisch ermittelt:  http://www.b-kainka.de/bastel104.htm

LG Jo
« Letzte Änderung: 22. Juni 2014, 22:02:59 von anonJo »

anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #84 am: 22. Juni 2014, 22:09:32 »
@ Raffaela,

danke für die Urlaubswünsche  :)

Dann weiß ich ja jetzt wo ich so Etiketten herbekomme, falls ich auch mal welche brauchen sollte  ;) ;D

LG Jo

Physikus

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #85 am: 22. Juni 2014, 22:47:18 »
Hallo Raffaela

Physikus, habe dir die Arbeit abgenommen, Entsprechen diese Polarisierungen deinen Überlegungen?
Überall Nord- und Südpole einzuzeichnen, ist natürlich auch eine Idee. Du kannst gern jede Pfeilspitze, die ich in meinen Zeichnungen eingetragen habe, mit einem Nordpol gleichsetzen und jeweils das andere Ende mit einem Südpol. Deshalb bitte in deinem Bild an der linken Spule 'N' und 'S' vertauschen!

Bitte auf folgende Feinheit achten: Wenn man in Gedanken dem Strom durch die Windungen folgt und der Verlauf dabei einem Rechtsgewinde gleicht, dann muss der Pfeil vorwärts gerichtet sein, wenn aber die Bewegung einem Linkgewinde entspricht, umgekehrt!

Alle gelben Pfeile in meiner Darstellung entsprechen dieser Regel. Beachtet werden muss noch, dass in den Spulen Wechselstrom fließt. Die Pfeile geben daher nur eine momentane Situation wieder, die sich in der nächsten Halbwelle wieder umkehrt.

Im Bild 3 verbindet der Rotor keine Pole, weswegen in der oberen und der unteren Spule zu dieser Zeit kein (sich nicht aufhebendes) Magnetfeld existiert. Deshalb gibt es in diesem Moment auch keine Magnetpole.

Gruß, Physikus

anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #86 am: 22. Juni 2014, 23:16:05 »
Hallo Raffeala und Physikus ,

mit der Punktkennzeichung der Wicklungen habe (vermutlich nicht nur ich) ein Problem  :-[
Dazu die Definition gem. Anhang:

" ... Vom Punkt aus wird der gemeinsame Kern im gleichen Sinn umkreist. Die Ströme i1 und i2 erzeugen je einen Fluss in der gleichen Richtung. "

Der Fluß beider Spulen soll beim QEG ja entgegengesetzt sein. Müssten dann nicht auch die Punkte entgegengesetzt sein ?

LG Jo

anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #87 am: 22. Juni 2014, 23:54:07 »
...Der Punkt, sagt für mich nichts anderes aus, dass von hier der Anfang der Wicklung ist...

So lange, der Wicklungssinn, noch in der Schwebe ist, braucht keiner einen QEG Kern bewickeln!

Raffaela

Hallo Raffaela,

der Punkt legt aber auch die Stromrichtung fest. Damit wird dann gleichzeitig auch die Richtung des mag. Flußes festgelegt.

Ich wende die sog. Korkenzieherregel an: https://de.wikipedia.org/wiki/Korkenzieherregel
Da wird mit der rechten Hand der Draht umgriffen. Die Finger zeigen dann den Nordpol an.

Den QEG kann man doch trotzdem wickeln.
Wenns nicht passt kann man die Anschlüsse ja nachträglich noch umpolen  ;)

LG Jo

Physikus

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #88 am: 23. Juni 2014, 00:16:35 »
Hallo Raffaela und anonJo

Die Zeichnung im Anhang deiner Meldung, anonJo, enspricht zufällig genau - in Bezug auf Wicklungssinn und Punktmarkierung - meiner Zeichnung vom QEG-Ringkern. Mit der Rechte-Hand-Regel liegst du, Raffaela, genauso richtig wie du, anonJo, mit der Korkenzieherregel. Das ist ja auch immer wieder der selbe physikalische Sachverhalt, der nur in verschiedenen Varianten veranschaulicht wird.

Tatsächlich kann man auch ohne das Problem mit den Punkten gelöst zu haben, den QEG aufbauen und dann sogar durch profanes Probieren - die Anschlüsse einer der Spulen vertauschen - die richtige Polung finden.

Der Kondensator wird nicht mit zwei gegeneinanderlaufenden Strömen 'zusammengedrückt', sondern es fließt durch einen geschlossenen Kreis - eine Spule, die zweite Spule, den Kondensator - an jeder Stelle der selbe Strom. Wenn also in eine Seite des Kondensators Strom hineinfließt, fließt ein gleicher Strom auch aus dem anderen Kondensatoranschluss heraus, wodurch sich auf einer Seite eine positive Ladung ansammelt und am anderen eine negative. In der nächsten Halbwelle fließt der Strom umgekehrt und entlädt den Kondensator zunächst und lädt ihn dann andersherum auf.

Gruß, Physikus

anonJo

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Antw:Funktion der Spulen im QEG
« Antwort #89 am: 23. Juni 2014, 00:50:45 »
... Die Zeichnung im Anhang deiner Meldung, anonJo, enspricht zufällig genau - in Bezug auf Wicklungssinn und Punktmarkierung - meiner Zeichnung vom QEG-Ringkern. ...

Hallo Physikus,

du hat sicher die Abb. 3. gemeint.
Ja, bei beiden Zeichnungen ist die Punktmarkierung, der Wicklungssinn und auch die Richtung von i2 gleich.
Nur der i1 ist entgegengesetzt  ;)

Da die Punkte die Richtung des mag. Flußes angeben müsste der Punkt der linken Spule in deiner Zeichnung eigentlich unten und nicht oben sein.

LG Jo
« Letzte Änderung: 23. Juni 2014, 00:55:12 von anonJo »