Autor Thema: Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)  (Gelesen 8251 mal)

oneworld

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Hallo liebe QEG Freunde,
ich komme aus dem Maschinenbau und habe deshalb leider wenig Ahnung von Elektrik, daher meine Frage ob man zur Leistungssteigerung im Rotorfreiraum Dauermagnet(e) einbauen kann:

Alternativer Aufbau 1 Beschreibung:
Einbau eines Ringmagneten auf die Welle (siehe Bild).
Beiderseits geschlossene  Endplatte (grau) damit Magnet fest eingebaut ist.

Alternativer Aufbau 2 Beschreibung:
Einbau von 2 Dauermagneten in den Rotor (siehe Bild).
Beiderseits geschlossene Endplatte (grau) damit Magnete fest eingebaut ist.
(An den 4 Statorblöcken wäre ebenfalls je ein Magnet möglich)

Alternativer Aufbau 3 = Kombination aus 1+2.

Sicherlich ist es das einfachste dies an einem funktionierenden QEG umzubauen und auszuprobieren :)

Herzlichen Dank im Voraus!
oneworld
« Letzte Änderung: 24. April 2014, 09:43:18 von oneworld »

Gerd

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #1 am: 24. April 2014, 10:14:27 »
Hallo onworld!

Könnte funktionieren. Ich habe selbst Mini-Magnete verwendet, da mein Stator von so schlechter Güte war, dass er nicht in Resonanz gegangen ist. Als ich gestern dann erkannte, dass es sich beim QEG um eine reine Illusionsmaschine der Elektromagie handelt habe ich das Projekt abgeschlossen und hier im Forum meinen Bericht gepostet. (Nichts gegen Elektromagie und Elektromagiere; Tesla war einerseits ein genialster Nutzinnovator und andererseits auch ein faszinierender Elektromagier und Elektroillusionist)
Doch zurück zur Frage. Ja man kann auch einen Permanentmagnet als Rotor verwenden. Die Maschine eignet sich aber dann nicht mehr so gut zur Elektroillusion weil der Showeffekt des Resonanzeinrastsprungs entfällt. Die Maschine verhällt sich dann beim Hochlaufen elektrisch wie ein gewöhnlicher 4poliger Permanentmagnet-Synchronmotor bzw. Hybrid-Schrittmotor mit angeschlossenem Wechselstromkondensator (Schwingkreis).
D.h. die Last-Lampe leuchtet schon beim Anlaufen proportional der Drehzahl und macht dann beim Einrasten in der Resonanz einen Helligkeitssprung, welche von Güte-Auslegung (Q) der Maschine abhängig ist.
D.h. man braucht mehr Startenergie und die Show ist für meinen Geschmack einfach nicht mehr so spektakulär, weil die Lampen schon vor dem Resonanzsprung schon glühen.

Gruß Gerhard (Gerd)

 


Antagon

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #2 am: 24. April 2014, 17:35:43 »
...Als ich gestern dann erkannte, dass es sich beim QEG um eine reine Illusionsmaschine der Elektromagie handelt...

@Gerd: Hat sich das hier eigentlich schon herumgesprochen?  ;)
Aber bitte Vorsicht! Solche Berichte wie Deine werden hier NICHT als konstruktive Kritik zur Kenntnis genommen, sondern werden als mit "negativer Energie belastete" Beiträge verstanden, die letztendlich ja gerade mit ihrer "niederen Schwingung" verhindern, dass der QEG ein Erfolg wird!

Also bitte mäßige Dich in Zukunft etwas mit Deinem Sachverstand!  ;)
Friede sei mit Euch allen!  :D

Guido

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #3 am: 01. Mai 2014, 11:58:16 »
Hallo Oneworld

Meiner Meinung nach kann der Zusatz von Elektromagneten nicht zur Resonanz fuehren. Nur zum Stillstand des QEG. Resonaz muesste ja bedeuten Schwingungsfrequenzfelder sich gegenseitig beeinflussend und damit keine Stillstand (kein Ausgleich) was erst zum Energiefluss fuehren muesste.
Wohl gesagt theretisch muesste.  Am sichersten ist doch eine bereits funktionierende Maschinen persoenlich anzuschaeuen und erst danach  zu kopieren. Die Hersteller haben ja Koorperation versprochen.
Wenn ein Rotor 2000 Euros kosten soll, so ist der Flug und der Aufenthalt fuer die Besichtigung der Maschine nicht viel teurer. Nach der Gewissheit ist Geld fuer den nachbau Hundertfach gesichert.
Gruss


Guido

Gruss

freigeist

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Alternativer Rotor mit Magnet(e) (Ecklin)
« Antwort #4 am: 08. Mai 2014, 13:07:57 »
Hallo alle zusammen,

die Idee Magnete einzubauen würde ich erst bei einem späteren Prototyp durchführen. Wenn ihr euch die folgenden Patentunterlagen zu Ecklin anseht, hat er bereits den Vorläufer eines QEG erfunden:

http://www.rexresearch.com/ecklin/ecklin.htm

Es soll nicht gelungen sein Diesen Motor im OU zu bringen.

Aktuell warte ich noch auf Informationen von Stefan Hartmann zum Ecklin-Generator. Es soll wohl genauere Unterlagen geben die Versuche zum Ecklin-Generator  beschreiben und zeigen das er nicht geht?!

Wichtigste Unterschied QEG zu Ecklin ist für mich:

Ecklin verwendete Dauermagnete bzw. einen DC-Stromkreislauf im Rotor/Stator zur Erregung.
Ob Ecklin einen Erregerstromkreis (Funkenstrecke) hatte ist unklar.

Ich denke das es wichtig ist, das wir ohne Magnete anfangen, damit sich der QEG über das Magnetfeld der Erde magnetisieren kann und hier ggf. über Resonanz Energie auskoppelt. Nur so eine Idee.

Grüße, Arnd.


Alfons

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #5 am: 08. Mai 2014, 22:48:55 »
Liebe QEG Freunde,
ich empfehle auch nicht alles durcheinander zu bringen oder schon am Anfang zu große Sprünge hinzulegen:
1. den QEG nach Originalplan zum Erfolg, d.h. zur over unity zu bringen
2. dann nach gründlichem Studium schrittweise Probieren oder/und Optimieren, bzw. mehrere Alternativen testen

Haben Magnete hier was zu suchen?
JA :)
Der Prof. Turtur hat ja theoretisch eine magnetische Maschine vorgeschlagen mit 40 oder mir lieber n Permanent-Magneten. => diesen Ansatz zu realisieren, das fände ich auch sehr interessant! ... von Euch auch einer? => ist dann aber kein QEG-Maschinchen mehr?

Grüße
Alfons

anonJo

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #6 am: 08. Mai 2014, 23:20:54 »
Hi Alfons,

das sehe ich genau so wie du.
Alternative Ansätze zur Weiterentwicklung des QEG gäbe es sicher genügend.
Aber solange das exakte Verständnis der Funktionsweise und die Zusammenhänge der einzelnen Parameter nicht genau bekannt sind machen irgendwelche Experimente für mich noch keinen Sinn. Das wäre nur ein "Stochern im Nebel" und ein Erfolg wäre zwar möglich aber sehr vom Zufall abhängig.
Um zu diesem Verständnis zu kommen braucht es erst mal einen oder besser mehrere Nachbauten des Originals.
Damit können dann die notwenigen Erkenntisse für weitere Verbesserungen oder Modifikationen gesammelt und auch ausprobiert werden.

Kurz bevor der QEG veröffentlicht wurde wollte ich gerade damit beginnen einen Prototypen nach Prof. T. nachzubauen.
Da ist es genau das selbe wie beim QEG. Den muß man erst mal zum Laufen gebracht haben.
Beim Treff in Stuttgart habe ich so einen sehr schönen Nachbau (nach Tur11) gesehen. Leider funktioniert er nicht :-(
Liegt vermutlich auch mit daran, dass der Prof. später eine etwas abgewandelte Bauanleitung (Tur12) gebracht hat, weil erkannt hat, dass es so wie zuvor geplant, nicht richtig funktioniert.

@ freigeist

Der Link zu den Patentunterlagen von Ecklin finde ich sehr interessant. Hab es zwar erst mal nur kurz überflogen. Aber es gibt doch auffällige Ähnlichkeiten zum QEG ;-)

LG Jo



Alfons

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #7 am: 08. Mai 2014, 23:48:41 »
Hi Jo,
mir ging es genauso: habe auch mit der Turtur-Maschine beginnen wollen (und dei QEG-Lösung kam mir dazwischen!) - aber die Pläne im dritten Video sind zum Teil fehlerhaft gezeichnet und dadurch unverständlich (zumindest für mich) ... aber ich habe diese Schaltung besser verstanden - denke ich wenigstens.
Hinweis: der Prof. Turtur hat gerade ein neues Buch heraus gegeben beim Kopp-Verlag, hab ich mir mal bestellt. Da beschreibt er wohl seine Magnet-Motor-Lösung besser (und hoffentlich richtiger)

Jo, hast Du diesen Ansatz ganz verworfen? mich interessiert er eigentlich noch immer ... oder hast Du die Überzeugung gewonnen, dass er nicht funktioniert?
Wäre an einem Kontakt in-> ich wohne in der Nähe von München. ;)
LG Alfons

anonJo

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #8 am: 09. Mai 2014, 00:30:03 »
Hi Alfons,

ja die Schaltpläne sind schon noch recht erklärungsbedürftig. Liegt vermutlich daran, dass James auch noch am experimentieren ist und dabei verschiedene Dinge gleichzeitig ausprobiert. Daher sollte man diese Schaltpläne noch als Entwürfe und nicht als "in Stein gemeißelt" betrachten.

Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass es sich beim QEG um das gleiche Funktionsprinzip wie bei Prof. T. handelt und daher prinzipiell funktioniert.
Allerdings müssen bei beiden Varianten erst mal die richtigen Funktionsparameter herausgefunden werden, damit sie mit OU funktionieren.

Ich habe leider einen kleinen Fehler in der DFEM-Berechnung entdeckt. Es soll aber noch weitere Fehler geben. Daher sind die berechneten Werte für den Kondensator und der Drehzahl nicht korrekt. Das könnte man aber evtl. durch zeitaufwendige Versuche mit verschiedenen Werten trotzdem zum Laufen bringen.
Wäre interessant ob T. in seinem neuen Buch dbzgl. was schreibt. Ich befürchte dass dazu nicht viel zu finden sein wird. Du kannst es mir ja dann evtl. berichten. Ich ärgere mich immer noch über T. da er mir den Fehler zwar bestätigt hat aber keine Anstalten machte das zu korrigieren.

Persönlich finde ich den Selbstläufer nach T. sympatischer als den QEG. Allerdings sieht es immer mehr danach aus, als ob man mit dem QEG schneller zu einem funktionierenden Generator mit OU kommt.

Bzgl. Kontakt wäre ich auch interessiert. Allerdings wohne ich ziemlich am Rand von Bayern und hätte ca. 100 km zu dir ;-)
Kann dir ja mal per PM meine Daten durchgeben.

LG Jo

Physikus

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #9 am: 09. Mai 2014, 16:42:44 »
Hallo miteinander

Der Einbau von Permanentmagneten, wie von oneworld vorgeschlagen, bewirkt sicher etwas, macht aber, wie schon von Gerd völlig richtig bemerkt, einen aus meiner Sicht sehr interessanten Effekt zunichte. Ich finde es eben interessant, dass auch ohne Magnete und ohne Spule auf dem Rotor tatsächlich eine Schwingungsanregung zustande kommt. Diese Elektromagie - hübsches Wort - hat mich dazu veranlasst, einmal die Funktion näher zu ergründen und meine Resultate mit Simulationen zu belegen: Es ist ein Parametrischer Oszillator. Nur durch die vom Rotor verursachte wechsende magnetische Verbindung jeweils zweier gegenüberliegender Pole und die daraus resultierende Änderung der Spuleninduktivität schaukelt sich die Schwingung auf. Die dazu notwendige Leistung muss freilich - bis jetzt - vom Motor aufgebracht werden. Gern stelle ich nach Fertigstellung meine Doku hier zur Verfügung.
Gruß, Physikus

Alfons

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #10 am: 10. Mai 2014, 01:36:27 »
Hallo QEG-Freunde,
dass sich auch ohne explizite Dauermagnete ein Magnetismus in Stator&Rotor aufbaut ist korrekt: habe als Student mal vor über 40 Jahren ein Buch über klassische Elektromotoren studiert, da kam dies auch bei einem Motortyp vor und wurde physikalisch erklärt ... aber die Details weiß ich leider nach der langen Zeit nicht mehr.
> ist jetzt nur ein Tipp, keine wissenschaftlich akzeptable Erklärung. Aber es stimmt, dass hier das Erdmagnetfeld bzw. kleiner Restmagnetismus in den Weicheisenblechen eine Rolle gespielt haben.
Wer will kann da ja mal nachbohren ... will den alten Schmöker jetzt nicht herauskramen ... die Dokus zum QEG oder Turturs Generator brennen mir mehr auf den Nägeln.
Servus
Alfons

KurtX

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Antw:Aufbau und Funktion Rotor - Alternativer Rotor mit Magnet(e)
« Antwort #11 am: 10. Mai 2014, 02:02:15 »
@Alfons: Das klingt nach dem Prinzip des Reluktanzmotors.