Autor Thema: Grundlagen von John Ecklin ( Der den Thrapp Motor eigentlich erfunden hat)  (Gelesen 3486 mal)

albert

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http://www.rexresearch.com/ecklin/ecklin.htm

Unter diesem Link findet man einige Artikel von John Ecklin, der den "variable Flux Path Generator/ Transformer" wohl als erster beschrieben und patentiert hat. Die Thrapp Maschine ist ein direkter Nachfahre dieser Ideen. In einem anderen Forum hat Dr Lindemann geschrieben, dass er Tim Thrapp mehrmals getroffen hat, und immer hat dieser ihn stundenlang ausgequetscht, aber nie etwas von sich selber preisgegeben. Lindemann nannte das Verhalten "intellectual diode".....

Wesentliche Ideen hier bei RexResearch für andere Ausführungen der Maschine: Rotor mehrpolig, oder Antriebswicklungen auf Rotor und/oder Stator, die den externen Motor überflüssig machen könnten.

Selbst wenn mit der gegenwärtigen Anordnung des QEG nichts herauskommen sollte, hat man jetzt mit den vorhandenen Kernen und Bauteilen Möglichkeiten, andere mechanische und elektrische Varianten auszutesten.
Denkbar wäre auch mehrere Cores mit gemeinsamer Achse, aber gegeneinander im Drehwinkel verschobenen Rotoren zusammenzuschalten. Wie kann man die lenz- Regel am besten austricksen?

Was mich an der momentanen Ausführung stört, ist, dass es so schwer ist, etwas zu ändern. Zum richtigen Experimentieren braucht es Vorversuche und eine Anordnung mit der man verschiedene Konfigurationen leicht ausprobieren kann. Aus Gründen der Sicherheit sollte das alles viel kleiner sein und mit weniger hohen Spannungen auskommen. Aber das kann man alles immer noch machen wenn mit dem gegenwärtigen Aufbau wirklich nichts weiter geht.
Ich bin selber gerne bereit, mitzuhelfen, und biete an Teile auf dem 3D Drucker herzustellen.

anonJo

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Was mich an der momentanen Ausführung stört, ist, dass es so schwer ist, etwas zu ändern. Zum richtigen Experimentieren braucht es Vorversuche und eine Anordnung mit der man verschiedene Konfigurationen leicht ausprobieren kann. Aus Gründen der Sicherheit sollte das alles viel kleiner sein und mit weniger hohen Spannungen auskommen. Aber das kann man alles immer noch machen wenn mit dem gegenwärtigen Aufbau wirklich nichts weiter geht.
Ich bin selber gerne bereit, mitzuhelfen, und biete an Teile auf dem 3D Drucker herzustellen.

Hallo Albert,

vielen Dank für den sehr interessanten Link  :)
Habs zwar es nur kurz überflogen aber schon Parallelen zu anderen Arbeiten z. B. Prof.Turtur entdeckt.
Besonders interessant ist der Ansatz mit den zusätzlichen Spulen an den Polen. Auch wenn die Möglichkeiten, die darin stecken, scheinbar nicht richtig erkannt wurden ;-)
Vielen Dank und weiter so !

Bzgl. alternativem Aufbau hat heman schon gute Vorschläge gemacht s: http://qeg-forum.de/index.php?topic=12.0

LG Jo

Alfons

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Hallo QEG-Freunde,
sehe mich doch dazu genötigt hierzu Anmerkungen zu tätigen:

albert: ein prima Link, Danke! (Der Turtur hatte Vorreiter!)

anonJo hat auch voll recht gesprochen!

was ich zusätzlich hervor heben möchte:
1) mehrpoliger Rotor als n-pol. Ecklin7, 9 und 10: ich glaube dies ist sehr wichtig, um die elektrische Puls-Frequenz im Verhältnis zur Antriebsdrehzahl (=> SpulenFrequenz f = WellenDrehzahl/60 * n) zu vervielfachen ... bei Prof. C. W. Turtur ist dies n = 40 ... und der hat sich dabei was gedacht/berechnet!!! (denn der QuanteneffektGewinn ist proportional zu der elektrischen Generatorfrequenz! Die MotorAntriebsdrehzahl kann deshalb auch mechanisch auf technisch einfach machbare Werte herabgesetzt werden.) Achtung, nicht übersehen: Die StatorPolBreite muss zu den n RotorBreiten stimmig sein - sonst geht hier nix!

2) vereinfachter Aufbau: Ecklin8, dies ist unter Umständen eine ideale alternative Konstruktionsidee bei geringfügiger Veränderung: die senkrechten Weicheisenelemente nur gerade ausführen (dann können die Spulen leicht aufgebracht/getauscht werden) - dafür müssen die 2 RotorScheiben eventuell vergrößert werden, was kein Problem darstellt.

3) Die Generatorspulen an den StatorPolen - ja, diese Idee hatte ich auch schon, scheint mir sinnvoll ... ist aber nicht das gleiche wie beim QEG: dort werden ja immer die gegenüberliegenden StatorPole abwechselnd geschlossen/geöffnet ... vielleicht geht es dann, wenn bei jedem Pol zwei Spulen angebracht werden, die benachbart verbunden werden?

4) die Idee den Antriebsmotor mit dem Generator zusammen in einen Statorring zu integrieren ist hübsch, aber: denke sie ist sicherlich falsch: man darf die beiden getrennten Magnefelder im Stator nicht additiv aufbringen, dies beeinflußt die GeneratorMagnetfelder unmittelbar und macht den Generator magnetisch gesehen zu nichte.

Grüß
Alfons

anonJo

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... Selbst wenn mit der gegenwärtigen Anordnung des QEG nichts herauskommen sollte, hat man jetzt mit den vorhandenen Kernen und Bauteilen Möglichkeiten, andere mechanische und elektrische Varianten auszutesten.
... Wie kann man die lenz- Regel am besten austricksen? ...

Hallo Albert,

wie Recht du doch damals schon hattest   ;)
Inzwischen müssten eigentlich genügend nutzlose QEGs herumstehen.
Ich wundere mich warum damit nicht wenigstens mal die Angaben von Ecklin überprüft  werden  :-\
Der Aufbau nach Ecklin soll ja gerade keine Lenz-Effekte auf den Rotor haben.
http://overunity.com/1238/ecklin-brown-generator-information/

@ Alfons

4) die Idee den Antriebsmotor mit dem Generator zusammen in einen Statorring zu integrieren ist hübsch, aber: denke sie ist sicherlich falsch: man darf die beiden getrennten Magnefelder im Stator nicht additiv aufbringen, dies beeinflußt die GeneratorMagnetfelder unmittelbar und macht den Generator magnetisch gesehen zu nichte.

Beim QEG sehe ich das auch so.
Bei einem Aufbau nach dem Ecklin-Prinzip müsste sich der Gesamtwirkungsgrad jedoch verbessern.
Denn der zusätzliche Fluß zum Antrieb des Rotors erhöht auch gleichzeitig den Fluß in den Ausgangsspulen und das müsste sich in einer höheren Ausgangsleistung bemerkbar machen.

LG Jo
« Letzte Änderung: 23. September 2015, 19:00:52 von anonJo »