Autor Thema: Erklärung der Funktionsweise des QEG.  (Gelesen 32408 mal)

KurtX

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #15 am: 11. Mai 2014, 19:05:17 »
@anonJo: Bei overunity.com sind sie ebenfalls zur Schlussfolgerung gekommen, dass die Spulen gegenläufig ("bucking configuration") geschaltet sein müssen: http://www.overunity.com/14443/quantum-energy-generator-qeg-open-sourced-by-hopegirl/msg398866/#msg398866 (und Folgebeiträge). Andernfalls:

Zitat
If you don't set it up to be bucking...then the rotor does absolutely nothing....

Schaltet man die Spulen gleichläufig, ist der magnetische Fluss durch den Kern quasi schon optimal. Der Rotor würde dann einen "Umweg" für den magnetischen Fluss darstellen, und bewirkt deshalb in dieser Konfiguration (fast) nichts.

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #16 am: 11. Mai 2014, 20:04:07 »
Hi, KurtX,
Hi Raffaela,

vielen Dank für eure Hinweise  :)

Ich glaube dein Bild Raffaela habe ich schon begriffen.
Nach der  "Korkenzieher-Regel" https://de.wikipedia.org/wiki/Korkenzieherregel müssten die beiden Primärspulen magnetisch in gleicher Richtung gekoppelt sein. 
Müsste bei der linken Spule der N- und S-Pol nicht genau anders herum sein ?

Ich weiß auch nicht warum, aber mir widerstrebt das einfach gefühlsmäßig mit den magnetisch gegenläufigen Spulen  :-[
Und funktionieren tut es bei Ari wohl auch noch nicht  ;)

Um eine Phasenverschiebung der beiden Schwingkreise erzeugen zu können müsste für mich der Magnetfluß im Kern rotieren.

LG Jo

« Letzte Änderung: 11. Mai 2014, 20:19:09 von anonJo »

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #17 am: 11. Mai 2014, 21:35:24 »
Hallo Jo,

wenn du einen gleichmässigen Magnetfluss im Kern hast, dann hast du einen ganz gewöhnlichen Transformator.
Also von diesen Gedanken solltest du dich trennen.

Raffaela
Hi Raffaela,
einen gleichmäßigen Magnetfluß habe ich auch nicht gemeint.
Ich stelle mir vielmehr eine stehende Welle hoher Frequenz vor, die aber gleichzeitig noch mit ca. 400 Hz rotiert.

Hast du das mit den Polen der linken Spule in deinem Bild nochmal kontrolliert ?

LG Jo

Physikus

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #18 am: 15. Mai 2014, 13:07:43 »
Hallo Raffaela

Habe jetzt erst gesehen, dass du dich auch schon ausführlich mit dem Wickelsinn der Spulen auseinandergesetzt hast und eine räumliche Darstellung als Anhang eingesetzt hast. Danke! Da ist tatsächlich bei 2 Spulen der Wickelsinn andersherum. Natürlich möchte ich nicht so überheblich sein und einfach sagen, ich habe recht und du nicht. Aber vielleicht kann man das einmal anhand einer Recherche herausfinden. Z.B. fand ich diese Zeichnung in einem anderen Forum:
http://www.mikrocontroller.net/topic/266727#2879436
Die stimmt, soweit ich das sehe, mit meiner Darstellung überein. Ich betrachte einmal in deiner Zeichnung die oberste Spule und bewege mich in Gedanken von da aus links herum den Ringkern entlang. Ich sehen dann die Punkmarkierung, die rechtsgewundene Spule, die Lücke, eine Punktmarkieren, eine rechtsgewundene Spule, eine Lücke, eine rechtsgewundene Spule - nanu, hier kommt der Punkt erst danach - warum? Wenn man den Punkt hinter der Spule haben möchte, damit die Leitungsführung im Schaltbild schöner aussieht, dann muss man den Wicklungssinn umdrehen.

Dass 2 Spulen, die gegeneinander laufen, nur geringe Induktion haben, habe ich in meiner PDF-Datei beschrieben.

Ja, mit Esoterik ist das so eine Sache. Da habe ich auch Probleme mit, weshalb ich mich lieber mit Physik beschäftige. ;-)

Was die Elementarfrequenz des Eisenkerns sein soll, verstehe ich nicht. Kernspin-Resonanz anzuregen, wäre sicher ein interessanter Versuch, aber das dürfte im Rahmen einfacher Basteleien sehr schwierig sein. Die Coriolis(schein)kraft tritt bei kräftefreien Bewegungen in sich drehenden Systemen auf: Statt erwartungsgemäß geradlinig verlaufen sie gekrümmt. Ein Sinus ist nie vollständig in der Natur realisiert, da es immer Unlinearitäten und somit Oberschwingungen gibt, aber er ist in vielen Berechnungen eine sehr gute Näherung.

Eine Verlegung auf PMs würde meiner Meinung nach ein Forum lahmlegen, denn es lebt vom offenen Meinungsaustausch.

Gruß, Physikus

Alfons

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #19 am: 16. Mai 2014, 22:28:32 »
Hallo Physikus,

ich sehe schon, Du bist nicht nur Physiker, sondern auch ein großer "Spulen-Wissenschaftler"

und das Sprichwort sagt: "Es gibt keine dumme Fragen, nur dumme Antworten!"
deshalb traue ich mich hier Dich sozusagen "öffentlich" ... oder "Forum-intim" etwas zu fragen (und mich unendlich zu blamieren?).
Ich schimpfe mich zwar "Elektroniker", aber von Spulen/Transformatoren hab ich (leider) fast keine Ahnung - kamen in meinem ganzen Berufsleben nahezu nie vor, also:

Als alter Bastler verstehe ich Euer Wickel-, Spulen-Punkt-Problem nicht so recht: wenn ich einfach die Spulen-Anschlüsse miteinander vertausche, dann hab ich doch das Magnetfeld gedreht? (siehe rechte Hand-Regel!) Was wollt Ihr mehr?
Einflüsse sehe ich nur darin, dass es wegen der Hochspannung je nach Schaltung eventuell wichtig ist, welcher Pol direkt kernnah oder kernfern bewickelt ist, beziehungsweise wenn weitere Wicklungen aufgebracht werden (ist beim QEG ja nicht vorgesehen!)

Wäre schön, wenn Du auch bei mir meine Unwissenheit beseitigen könntest - danke!

Gruß
Alfons
« Letzte Änderung: 16. Mai 2014, 22:32:16 von Alfons »

Physikus

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #20 am: 17. Mai 2014, 15:50:46 »
Hallo Alfons

Erst mal Danke für dein Lob :-)  aber ein bisschen hat mir bei der 'Spulenwissenschaft' auch das schlaue Internet geholfen.

Das mit den 'dummen Antworten' sehe ich auch so - also in diesem Sinne:
Die rechte-Hand-Regel ist eigentlich das richtige Stichwort! Wenn mehrere Spulen in einer Schaltung vorkommen, die vom selben Strom durchflossen werden, dann kann man für jede die Magnetisierungsrichtung einzeichnen und überall am gleichen Ende der Pfeile (Spitze oder Federn) den Punkt hinzeichnen. Und wenn man das Magnetfeld einer Spule andersherum haben möchte, dann vertauscht man halt, wie du richtig sagst, die Anschlüsse. Bei der Herstellung wird man zur Vermeidung aller Verwechselungsprobleme alle Spulen im gleichen Wickelsinn herstellen.

Das Problem tauchte aus meiner Sicht erst auf, als es darum ging, den Zusammenhang einmal genau plastisch aufzuzeichnen. Erhöhen sich nun die Induktivitäten der beiden Schwingkreisspulen gegenseitig oder schwächen sie sich ab? Wie ist es zu verstehen, wenn im Schaltbild mit dem Ringkern die Punkte an gegenüberliegenden Spulen auf der selben Seite liegen? Da kam ich, ehrlich gesagt, beim Erstellen meiner Dokumentation erst einmal selbst ins Stolpern, und musste auf Raffaelas Beitrag hin nochmals neu überlegen, ob ich da nicht doch einem Irrtum aufgesessen bin. Einerseits ja recht einfach, aber doch auch etwas verzwickt!

Gruß, Physikus

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #21 am: 18. Mai 2014, 02:28:38 »
Das Problem tauchte aus meiner Sicht erst auf, als es darum ging, den Zusammenhang einmal genau plastisch aufzuzeichnen. Erhöhen sich nun die Induktivitäten der beiden Schwingkreisspulen gegenseitig oder schwächen sie sich ab? Wie ist es zu verstehen, wenn im Schaltbild mit dem Ringkern die Punkte an gegenüberliegenden Spulen auf der selben Seite liegen? Da kam ich, ehrlich gesagt, beim Erstellen meiner Dokumentation erst einmal selbst ins Stolpern, und musste auf Raffaelas Beitrag hin nochmals neu überlegen, ob ich da nicht doch einem Irrtum aufgesessen bin. Einerseits ja recht einfach, aber doch auch etwas verzwickt!

Hallo Physikus,
in der Tat verzwickt ;-) Nachdem ich mir nochmal das Bild deines vorbildlich hergestellten ! Versuchsmodells angesehen habe weiß ich nun, dass du das schon sehr genau untersucht hast  :)

Nun beschäftigt mich ein weiteres Problem, das du mir evtl. beantworten kannst.
Wenn der QEG in Resonanz kommt dann ist die Schwingung des LC-Kreises im Gleichtackt mit der Drehzahl des Rotors.
Wie James beschreibt kann in diesem Zustand die Drehzahl des Motors nur noch geringfügig verändert werden.

Um OU zu erreichen (und um die Drähte zum Glühen zu bringen  ;)) ist nach Prof. T. jedoch eine bestimmte Phasendifferenz zwischen den beiden Schwingkreisen notwendig.

Wie könnte man nun in diesem Zustand eine Phasendifferenz erreichen wo die Drehzahl anscheinend fest an die Resonanzfrequenz des LC-Schwinkreises gekoppelt ist ?

Könnte es evtl. sein, daß dazu die Laufzeitdifferenz des mag. Flußes im Kern genutzt wird ?
Der Weg über den Rotor ist ja kürzer als der Weg außen am Ring  ;)

LG Jo

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #22 am: 23. Mai 2014, 22:07:18 »
also quasi "Impedanz-Anpassung der Ausgangsseite"  ;)

Jo

PS: Einen Selbstläufer wird Jamie mit einem normalen PV-Inverter eh nicht ohne Tricks hinbekommen.
      Ein PV-Inverter hat eine Phasenüberwachung. D. h. sobald die Verbindung zum Netz unterbrochen wird und damit keine Netzfrequenz vorhanden ist schaltet
      ein PV-Inverter aus Sicherheitsgründen ab.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2014, 22:12:54 von anonJo »

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #23 am: 24. Mai 2014, 00:26:22 »
@ Raffaela,

deine Idee mit den Überlappungen und Löchern gefällt mir gut  :) Und passt genau wie von Prof. T. beschrieben.
Ich denke wir sind da auf dem richtigen Weg  ;)

Das mit dem goldenen Schnitt kommt evtl. dann hin wenn man die noch notwendige Phasenverschiebung berücksichtigt.
Diese Phasenverschiebung tritt auf, wenn die Resonanzen richtig aufeinander abgestimmt sind.

Entscheidender Punkt ist erst mal auf der Primärseite einen Energieüberschuß zu bekommen.
Die Energie auf der Sekundärseite auszukoppeln dürfte dann nicht mehr das große Problem sein.

Ich sehe auf der Eingangsseite ( im Kern ) eine stehende Welle des mag. Flußes.
Die Laufzeit durch den Kern ist deutlich langsamer ( frequenzabhängig mit ca. 3600 m/s ) im Vergleich zur Ausbreitungsgeschwindigkeit von elektromag. Wellen.
D. h.  durch das Kernmaterial kann eine Laufzeitdifferenz zwischen der Welle im Kern und der mechanischen Welle ( = Drehzahl des Rotors ) erzeugt werden.
Die Länge der Feldlinen ( mittlerer Umfang des QEG-Kerns = ca. 0,839 m ) hängt also irgendwie mit der benötigten Wellenlänge zusammen, um Löcher und Überlappungen  zu erzeugen  :-\
Die stehende Welle hätte demnach beim QEG eine Frequenz von ca. 4,3 kHz.

LG Jo




albert

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #24 am: 24. Mai 2014, 08:43:36 »
Eine Phasenverschiebung müsste man doch auch sehen wenn man das Scope quer über beide Spulen anschliesst.
Das Timing zwischen den Spulen muss doch von  sich aus schon verschoben sein, weil der Rotor ja die magnetischen Flüsse nacheinander kurzschliesst.
Raffaela hat recht wenn sie sagt, dass die beiden Wellen die der QEG erzeugt genau 90 Grad verschoben sein müssten.
Also ich vermute beide Spulenpaare brauchen eine Kondensatorbank und die nutzbare Leistung muss irgendwo zwischen den Spulenpaaren entstehen. Jamie hat ja darauf hingewiesen dass in beiden Paaren hohe Leistungsspitzen entstehen.
Mit ein bisschen Glück kompensiert sich die ganze Phasendreherei so , dass am Ende Wirksame Leistung herauskommt, auch ohne nachgeschalteten step down Trafo.
Man muss halt einfach die verschiedenen Beschaltungen durchprobieren. Das ist wohl das was sie im Moment in Marokko auch machen. Leider kommt viel zu wenig rüber, was sie grade tun.
Und wegen der Grösse der Maschine kommt es leicht zu Problemen, der südamerikanische Experimentator hat seine Spulen zerschossen ( Durchschlag).
Das Ding wieder abwickeln, Sebastian kann Euch ein Liedchen davon singen.

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #25 am: 24. Mai 2014, 17:18:00 »
Eine Phasenverschiebung müsste man doch auch sehen wenn man das Scope quer über beide Spulen anschliesst.
Das Timing zwischen den Spulen muss doch von  sich aus schon verschoben sein, weil der Rotor ja die magnetischen Flüsse nacheinander kurzschliesst.
Raffaela hat recht wenn sie sagt, dass die beiden Wellen die der QEG erzeugt genau 90 Grad verschoben sein müssten.
Also ich vermute beide Spulenpaare brauchen eine Kondensatorbank und die nutzbare Leistung muss irgendwo zwischen den Spulenpaaren entstehen. Jamie hat ja darauf hingewiesen dass in beiden Paaren hohe Leistungsspitzen entstehen.
Mit ein bisschen Glück kompensiert sich die ganze Phasendreherei so , dass am Ende Wirksame Leistung herauskommt, auch ohne nachgeschalteten step down Trafo.
Man muss halt einfach die verschiedenen Beschaltungen durchprobieren. Das ist wohl das was sie im Moment in Marokko auch machen. Leider kommt viel zu wenig rüber, was sie grade tun.
Und wegen der Grösse der Maschine kommt es leicht zu Problemen, der südamerikanische Experimentator hat seine Spulen zerschossen ( Durchschlag).
Das Ding wieder abwickeln, Sebastian kann Euch ein Liedchen davon singen.
@ albert

Mit der Phasenverschiebung habe ich eine Verschiebung des Timings zwischen der Welle(n) im Kern und der Drehzahl des Rotors gemeint.
Dadurch können die Löcher und Überlappungen ( oder Sog und Druck wie es Raffaela bezeichnet ) erzeugt werden.
Der Hinweis mit 2 getrennten Kondensatorblöcken ist sehr interessant. Im Witts-Video sieht das entsprechend auch so aus.
Ich bin auch der Meinung das man alle Kombinantionsmöglichkeiten ausprobieren sollte.

@ Raffaella

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Wellen hängt vom Medium ab indem sich die Wellen ausbreiten. Da Eisen eine viel größere Dichte hat als Luft kann man hier nicht mit der Schallgeschwindigkeit rechnen. Nach meiner Recherche ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des magn. Flußes in Eisen frequenzabhängig und liegt so in der Größenordung von ca. 3600 m/s.

Mag sein dass es sich bei der aktuellen Anordnung der Spulen um 2 versetzte stehende Wellen handelt.
Das widerstrebt mir aber einfach gefühlsmäßig. Daher behaupte ich einfach mal, dass da was nicht stimmt und dass es besser gehen müsste, wenn es nur eine stehende Welle ist  ;)
Daraus ergibt sich dann auch die Frage, wie oben von albert schon angesprochen, ob es nicht noch eine bessere Anordnung der Spulen geben könnte  ;)

LG Jo

« Letzte Änderung: 24. Mai 2014, 20:21:16 von anonJo »

anonJo

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #26 am: 25. Mai 2014, 00:35:57 »
@ Raffaela

ok, dann ist mir jetzt klar wie du das gemeint hast.

Die geringe Abweichung der mittleren Feldlienienlänge sehe ich nicht so kritisch. Die ist ja nur rein rechnerisch ermittelt.
In der Praxis wird das sicher etwas abweichen. Der magn. Fluß nimmt in der Realität nicht genau diesen theoretischen Weg.
Und ob die parametrische Pumpfrequenz genau bei 400 Hz liegt ist auch noch nicht geprüft.

Mal sehen ob und was die anderen dazu meinen  ;)

Inzwischen sehe ich die Funktionsweise des QEG so:
1. Im Kern schwingt eine oder mehrere stehende Welle(n) in Form des magn. Flußes.
2. Der Rotor eilt dieser Welle geringfügig etwas voraus. Dabei besteht eine gewisse Phasendifferenz zwischen magn. Welle und Rotor.
3. Diese Phasendifferenz erzeugt Überlappungen und Löcher (Sog und Druck) aufgrund der Laufzeitverzögerung durch das Kernmaterial.
4. Aufgrund der dadurch provozierten Unsymmetrie wird "von extern" Energie zugeführt um dieser Unsymmetrie entgegenzuwirken.
    ( vgl. Gegeninduktion )
5. Wenn keine Energie entnommen wird (d. h. wenn keine Last anliegt) pendelt nur induzierte Energie ungenutzt im Kern ( quasi als Blindleistung mit großer Phasenverschiebung )
    Die überschüssige Antriebenergie wird dabei vollständig in Wärme und Strahlung umgewandelt. ( mech. Reibung, ohmscher Widerstand, Wirbelstrom,
    elektromagn. Strahlung, Wärmestrahlung ... )
    Evtl. wird sogar ein Teil der Antriebsenergie in Raumenergie umgewandelt. Das wäre dann leider in die falsche Richtung  ;)

LG Jo
« Letzte Änderung: 25. Mai 2014, 00:52:24 von anonJo »

PhysikFan

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #27 am: 25. Mai 2014, 21:45:07 »
Raffaela: Leider gibt es auch hier im Forum Menschen, wie PhysikFan, die haben zwar die Bücher von Russell gelesen, haben ihn aber leider nicht verstanden.

Dann sollte es Dir ja nicht schwerfallen, meine zu Russell gebrachten Fakten zu widerlegen. Mach mal.

Gruß, Physik Fan.

PhysikFan

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #28 am: 25. Mai 2014, 21:47:07 »
Raffaela: Gott sei Dank, dass an den Hochschulen jetzt auch die neue Quantenphysik gelehrt wird, die alles über den Haufen schmeisst.

Nenn man solche Hochschulen und die Vorlesungen und die Professoren, die das tun.

Gruß, Physik Fan.

Stefan9

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Antw:Erklärung der Funktionsweise des QEG.
« Antwort #29 am: 25. Mai 2014, 21:51:35 »

PS:Habe noch ein Bild von Walter Russell eingestellt, der schon vor über 100 Jahren wusste, wie die Natur abläuft, bzgl. der gegeneinander laufenden Wellen.



Hallo Raffaela,
Wo finde ich das Bild,(auch wenn ich nicht alles verstehe aber es interessiert mich)?