Autor Thema: Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG  (Gelesen 47411 mal)

Michael

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #45 am: 18. Juli 2014, 16:44:45 »
Wird also jede Patenteinreichung erst einmal von Physikern/Ingenieuren nach Machbarkeit überprüft oder kommen die erst ins Spiel, wenn der/die Mann/Frau vom Amt sich überfordert fühlt?

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #46 am: 18. Juli 2014, 17:21:19 »
Ich kann meine Hand dafür nicht ins Feuer legen aber meines Wissens sind die Gutachter alle entsprechend ausgebildet. Ein früherer Kollege von mir ist als promovierter Physiker mittlerweile beim Europäischen Patentamt. In Stellenausschreibungen werden dort explizit nur Ingenieure und Naturwissenschaftler als Patentprüfer gesucht.

Sicher gibt es dort auch andere Jobs in der Verwaltung etc. und wenn eine Recherche nach evtl. älteren, bereits erteilten Patenten gemacht wird, erfolgt das zunächst wohl durch eine Bürokraft.


Alfons

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #47 am: 19. Juli 2014, 01:29:27 »
Hallo Freunde,

Vorwort:
======
das kann ich Euch schon sagen, habe ja selbst sehr viele Patente angemeldet und fast alle durchgebracht; diese (wenn sie sehr schwierig zu verstehen waren) dem Beamten (z.B. Oberregierungsrat)  oft stundenlang erklärt/bewiesen, bis er sie verstanden hat.

Wenn ein Ing. oder bis herunter zum Lehrling eine Erfindungsidee hat, dann bringt er diese normalerweise erst mal zu Papier und reicht sie bei seiner Firma ein (außer er ist selbständig). Die Rechte daran hat in aller Regel die Firma.
Große Firmen haben Patentabteilungen, diese setzten die Meldung dann in das (man könnte sagen) vorgeschriebene "Patent-Deutsch" oder -Englisch um ... ich habe da meine Ideen nur schwerlich wieder gefunden zumindest kaum verständlich - aber auch diese möchten ihr Geld verdienen.

Diese "richtigen" Anmeldungen werden dann  im Deutschen oder Europäischen Patentamt oder auch weiteren Ländern angemeldet (z.B. Frankreich, Italien, USA, Japan ... je nach Bedeutung aus Kostengründen oft nur in den wichtigsten Ländern als sogenanntes "Sperrpatent", d.h. Geräte mit dieser Erfindung dürfen dort nicht verkauft werden!) und bekommt dort einen Eingangsstempel mit Datum + Uhr-Zeit. Sie bleiben zunächst verdeckt und werden erst in 2 Jahren veröffentlicht. (damit hat der Erinder einen Zeitvorteil für seine Implementierung)
Sie werden in dieser Zeit von einem >>Patentingenieur<< begutachtet und freigegeben oder zurückgewiesen, ein Einspruch dagegen ist möglich. Auch eine Recherche verschiedener Stärke wird hierzu (kostenpflichtig) erstellt (meine Firma hat selbst keine erstellt, sondern ließ die beim Patentamt erstellen: die waren billiger:-) ).

Jetzt zur Frage:
===========
Die "Patentingenieure" sind normale Fachingenieure (meist Dipl. Ing. in der Vergangenheit, heute wohl eher mit Master-Abschluß) der passenden Fachrichtungen: Physiker, Elektrotechniker, Maschinenbauer, Chemiker, ...
die dann ein spezilles juristisches Zusatzstudium absolvieren müssen (mit Abschlußprüfungen! hat mal 2 Jahre gedauert). Sie müssen mehrere Fremdsprachen sehr gut beherschen - müssen im Ausland bei Rechtsstreit ins Gericht.

Hinweis: ich selbst bin keiner!

Gruß
Alfons
« Letzte Änderung: 19. Juli 2014, 01:42:31 von Alfons »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #48 am: 21. Juli 2014, 18:44:25 »
Da auch Magnetmotoren bzw. YT-Videos wohl keinen OU-Nachweis erbringen sollten wir uns wieder dem ursprünglichen Thema zuwenden.

Villeicht gibt es ja noch weitere Möglichkeiten dem QEG OU zu entlocken.

Die einzige Möglichkeit die ich noch kenne ist die Idee von Kromrey.
http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3

Dazu müssten am QEG-Rotor Spulen angebracht werden.
Lt. Kromrey kann über diese Spulen Energie entnommen werden.
Da dies sowohl bei permanent errregten Stator als auch bei elektrisch erregten Stator funktioniert müsste das auch beim QEG anwendbar sein.

Bin gespannt wie diese Idee von Kromrey widerlegt wird  ;)

LG Jo

(Link war versehentlich FTP, habe ihn in HTTP geändert - Physikus)
« Letzte Änderung: 22. Juli 2014, 19:29:36 von Physikus »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #49 am: 21. Juli 2014, 19:31:13 »
Hallo AnonJo,
danke für den Link, kannte ich noch nicht.
Mit dieser Idee habe ich allerdings schon mal eine ganze Weile experimentiert. Den genannten Effekt (hochdrehen im Kurzschluß) gibt es in der Tat.Für meine Versuche habe ich einen einfachen Aufbau mit Rotor mit Magneten + Stator mit Spulen mit Weicheisenkernen gemacht. Der Effekt ist abhängig von Drehzahl/Frequenz und dem Lastwiderstand. Im vollen Kurzschluss kann der Rotor weit hochdrehen, hier verursacht durch die Trägheit der Kerne. Sie können ab einer mindest Drehzahl (oder Schaltfrequenz) nicht mehr schnell genug umpolen, d.h. der Magnet findet beim Einlauf in das folgende Spulenfeld noch das aktive anziehende Feld der letzten Schaltaktion vor und wird beschleunigt. OU habe ich nicht gesehen bei diesen Versuche, weil ganz einfach viel zu wenig Spannung an der Last anliegt. Wählt man den Lastwiderstand höher für mehr Spannung, ist der Effekt weg.
Ich habe mich damals mit der Beobachtung des Effekts begnügt,aber im Hinterkopf behalten, daß man Ausgangsseitig wohl schalten müsste, um die Abschaltpulse der Spulen = hohe Spannung, mit zu fangen. Kromrey schlägt das genauso vor, wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.
LG
Äon

Vielen Dank Äon,
das hört sich doch recht interessant an  :)
Evtl. gibt es mit der Konstellation beim QEG in diesem Zusammenhang noch weitere überraschende Effekte.

Wie du schon geschrieben hast wäre es auf jeden Fall einen Versuch wert  ;)

LG Jo

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #50 am: 21. Juli 2014, 19:42:04 »
Da auch Magnetmotoren bzw. YT-Videos wohl keinen OU-Nachweis erbringen
Dann vielleicht die gescheiterten Nachbauten?
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0111S24-25
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0711S16-21.pdf

Bin gespannt wie diese Idee von Kromrey widerlegt wird  ;)
Durch den Versuch. Denn Versuch macht kluch  ;D

(Wobei natürlich klar ist, dass man so etwas nicht durch einen Versuch wiederlegen kann. Deshalb hält sich so etwas auch so lange).

Gruß Rudi

Hans

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #51 am: 29. Juli 2014, 12:59:32 »
Ungarische QEG Gruppe meldet Resonanz?

https://www.youtube.com/watch?v=jAA3Z7Ncaw0

Äon

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #52 am: 29. Juli 2014, 18:50:46 »
Prima, endlich mal 'ne Gruppe, die die Exiter coil miteinbindet. Das starke Pulsen ist ein gutes Zeichen aus meiner Sicht, entspricht eigenen Erfahrungen. Die Schwingkreise wollen zum Punkt der höchsten Spannung. Leider muß die Last möglichst als Widerstand mit einem festen Wert eingebunden werden, Glühlampen verändern aber ihren Widerstand, wenn sie leuchten. Die Feinabstimmung ist daher nicht ohne... man könnte evtl.
mit Kondensatoren mit sehr großer Kapazität arbeiten und die wirksame Kapazität über die Schaltzeiten regeln. (Jeder Frequenzumrichter tut das).
Ich meine, was wir hier sehen, ist der Weg.
Ä.

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #53 am: 07. August 2014, 22:16:45 »

Bin gespannt wie diese Idee von Kromrey widerlegt wird  ;)
Durch den Versuch. Denn Versuch macht kluch  ;D

(Wobei natürlich klar ist, dass man so etwas nicht durch einen Versuch wiederlegen kann. Deshalb hält sich so etwas auch so lange).

Gruß Rudi

Mir ist leider immer noch nicht klar warum man den vom Kromrey beschriebenen Effekt nicht durch einen Versuch überprüfen können sollte  :-\

Werde das wohl doch mal einen Versuch starten müssen und dann sehen ob der Versuch dann kluch macht  ;D

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #54 am: 08. August 2014, 00:39:27 »
Mir ist leider immer noch nicht klar warum man den vom Kromrey beschriebenen Effekt nicht durch einen Versuch überprüfen können sollte  :-\

Werde das wohl doch mal einen Versuch starten müssen und dann sehen ob der Versuch dann kluch macht  ;D
Überprüfen kann man das sicherlich. Man erhält dann aber nur - wenn der Versuch schiefgeht, wovon ich mal ausgehe - für sich selbst eine Bestätigung.
Für andere ist so etwas dann meistens entweder die Bestätigung dass man

1. wollte, dass der Versuch scheitert  (http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/528-der-plasmareaktor-von-uli-schuhmacher?limit=6&start=186#2030) oder
2. einfach nur zu doof ist.  :o

Gruß Rudi

edit: btw: Steht da http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 irgendetwas von OU?
« Letzte Änderung: 08. August 2014, 00:44:22 von Rudi »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #55 am: 08. August 2014, 16:47:29 »
edit: btw: Steht da http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 irgendetwas von OU?

Die 2 Bestätigungen kann ich mir gut vorstellen  :)

Den Hinweis auf OU habe ich dem Link entnommen:

..."Selbst um die Patente muß Kromrey kämpfen: 2 Jahre dauerte es bis zur Erteilung des französischen Patentes, in Deutschland brauchte man sogar 10 Jahre. Der Grund dafür wird deutlich, wenn man liest, was Prof. Pollermann, der Generalgutachter der Bundesregierung für alternative Energiewandlungen, im April 1977 an Raymond Kromrey schrieb:

    "Aus Ihrer Beschreibung bekommt man den Eindruck, daß der Wirkungsgrad Ihrer Maschine weit darüber (über 100%, A.d.A.) liegt. Das bedeutet, daß sie mehr Energie abgibt als sie aufnimmt. Sie erhält damit die Merkmale eines Perpetuum Mobile. Ein solches kann aber nicht zum Patent angemeldet werden. Ihr Versuch, die Wirkungsweise Ihrer Maschine theoretisch zu begründen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, da er dem Energieerhaltungssatz widerspricht."

Dessen ungeachtet soll die Maschine wie beschrieben laufen und mehrfach geprüft worden sein." ...

LG Jo

Regen

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« Antwort #56 am: 08. August 2014, 17:45:41 »
Dann besteht die Möglichkeit, den funktionstüchtigen Prototypen dem Patentamt vorzuführen. Diese Tür steht weietrhin offen. Nur theoretische Eingaben zu Perpetuum Mobiles werden nicht mehr angebommen

anonJo

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« Antwort #57 am: 12. August 2014, 18:59:36 »
edit: btw: Steht da http://www.borderlands.de/energy.kromrey.php3 irgendetwas von OU?

In den 3 genannten Patenten kann ich leider auch nichts dazu finden. Kann aber sein dass solche Bemerkungen rausgenommen werden mußten um einer Patentgenehmigung nicht im Wege zu stehen.

Allerdings ist dieses Gedankenexperiment wohl von Kromrey:

..." An der Spitze eines Stativs sei ein Magnet angebracht, der nacheinander mehrere Gewichte hochziehe, deren Gesamtgewicht genau seiner Tragfähigkeit entspreche. In dem Moment, in dem sich das letzte angehängt hat, fallen alle wieder herunter. Das Spiel kann von neuem beginnen." ...

Klingt irgendwie logisch  ;)

gefunden hier: http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html

LG Jo

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #58 am: 13. August 2014, 00:23:05 »
Allerdings ist dieses Gedankenexperiment wohl von Kromrey:

..." An der Spitze eines Stativs sei ein Magnet angebracht, der nacheinander mehrere Gewichte hochziehe, deren Gesamtgewicht genau seiner Tragfähigkeit entspreche. In dem Moment, in dem sich das letzte angehängt hat, fallen alle wieder herunter. Das Spiel kann von neuem beginnen." ...

gefunden hier: http://www.magrav.de/physikalische-grundlagen.html

Genau! Warum sollen alle runterfallen? Reicht es nicht, wenn ein einziges Gewicht runterfällt bzw. nicht angehoben werden kann damit die Tragkraft nicht überschritten wird?
Und wenn die Tragfähigkeit identisch mit der Gewichtskraft ist, warum soll dann überhaupt was runterfallen?

Warum man in den „Physikalischen Grundlagen“ das Newtonsche Gesetz F=ma als „Energiegleichung“ bezeichnet ist unklar, denn Kraft und Energie sind unterschiedliche Dinge
Dann ordnet man einer fallenden Masse ein Drehmoment (!) zu, setzt großzügig die Einheiten Nm und „Meterkilopond“ gleich und ignoriert dabei dass auf der Erde dazwischen ein Faktor von 9,81 liegt.
In dem Stil geht es dann weiter, was ist da logisch?

Geradezu witzig finde ich das Kapitel „ich glaube erst, wenn ich es sehe“ nach welchem eine Demo folgen soll. Dort findet man aber nur eine Computeranimation, was soll das? Angeblich gibt es doch einen Prototypen, warum zeigt man diesen nicht?

Laut verlinkter Seite sieht „die aktuelle zeitliche Planung vor, die technische Entwicklung des Magnetgravitationsmotors im Jahr 2013 in entsprechenden Patentschriften niederzulegen und die Erfindungen zum weltweiten Patent anzumelden.“
Warum nennt man die Patente dann nicht?

Komischerweise findet man unter gleicher Adresse und Telefonnummer der Audax Consulting in Berlin auch noch eine Fa. „Moratz & Stolze Planungsgesellschaft mbH“ deren homepage aus einer einzigen Seite mit Bildern und einer Anfahrtsskizze besteht sowie in einer anderen Straße aber immer noch gleicher Telefonnummer ein Architekturbüro „Stolze & Partner“.
« Letzte Änderung: 13. August 2014, 00:26:44 von Regen »

Felix

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« Antwort #59 am: 13. August 2014, 14:06:08 »
Die wissen auch anscheinend nicht wirklich, was sie da scheiben: "F = G m1 m2 /r -² ". Demnach müsste die Anziehungskraft mit zunehmender Entfernung immer größer werden. Bei F = k Q1 Q2 /r -² würde die Kraft zwischen zwei Ladungen mit zunehmender Entfernung immer größer. Beides ist eindeutig falsch. Lustig ist auch die Bezeichnung Magrav. Die haben die sich anscheinend von Keshe ausgeliehen. Aber nachdem der sich ja als Messias geoutet hat, müsste der das ja wissen ;).

Gruß Felix
« Letzte Änderung: 13. August 2014, 14:21:54 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)