Autor Thema: Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG  (Gelesen 49316 mal)

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #60 am: 13. August 2014, 16:03:56 »
Genau! Warum sollen alle runterfallen? Reicht es nicht, wenn ein einziges Gewicht runterfällt bzw. nicht angehoben werden kann damit die Tragkraft nicht überschritten wird?
Bei diesem Gedankenenxperiment wird wohl die sog. Influenz vorausgesetzt.
Die Eisenstücke werden unter dem Einfluß des Magnetfelds zu einzelnen Magneten und ziehen sich gegenseitig an.
Und wenn die Tragfähigkeit identisch mit der Gewichtskraft ist, warum soll dann überhaupt was runterfallen?
Vermutlich tritt jedesmal eine Veränderung im magnetischen Fluß ein wenn sich ein Eisenstück dem Stapel anheftet.
Dabei könnte sich die Anzugskraft verringern und dann am geringsten sein, wenn das Eisenstück gerade zum Anliegen kommt.

Der Rest ist zugegebenermaßen alles sehr mysteriös  ::)
Z.B. auch dass einer der originalen Prototypen gekauft wurde. Warum gibt es dazu keine weiteren Informationen ?

LG Jo


Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #61 am: 13. August 2014, 16:28:02 »
Z.B. auch dass einer der originalen Prototypen gekauft wurde. Warum gibt es dazu keine weiteren Informationen ?

Vielleicht weil es schlicht so nicht funktioniert?
Oder weil es den Prototypen nicht (mehr) gibt / gegeben hat?

Die Beschreibung wimmelt ja von Konjunktiven und Vermutungen
… es sollen unter Last Beschleunigungen aufgetreten sein
… die Maschine soll geprüft worden und gelaufen sein

Hat es den Posten eines „Generalgutachters der Bundesregierung für alternative Energiewandlungen“ eigentlich je gegeben? Das Internet schweigt sich dazu aus.

Wenn ich sehe wie viele katastrophale Fehler die „Physikalischen Grundlagen“ der Magrav-Seite enthalten, frage ich mich ernsthaft wie diese Leute überhaut etwa Funktionierendes entwickeln wollen




anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #62 am: 19. August 2014, 20:49:32 »
Wenn ich sehe wie viele katastrophale Fehler die „Physikalischen Grundlagen“ der Magrav-Seite enthalten, frage ich mich ernsthaft wie diese Leute überhaut etwa Funktionierendes entwickeln wollen

Einen funtionierenden Prototypen könnte es deswegen aber trotzdem geben ;-)

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #63 am: 19. August 2014, 21:06:11 »
Das es hier um die OU-Fähigkeit des QEG geht sollte auch das Patent von Georges Mourier erwähnt werden.
DE2650776A1 bzw. US 4189654 A.

Die elektrischen Spezialisten können sicher überprüfen ob das mit der stehenden elektromagnetischen Welle und der Verstärkung von elektromagnetischen Wellen funktionieren kann.

Durch matematisches Umformen soll sich ein Verstärkungsfaktor und damit OU-Fähigkeit nachweisen lassen.
Hängt wohl auch mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagn. Wellen zusammen.

LG Jo
« Letzte Änderung: 19. August 2014, 21:07:44 von anonJo »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #64 am: 27. August 2014, 14:09:31 »
Nanu  :o Wo sind die vielen Skeptiker geblieben ?

Immerhin werden hier 40 dB Energieverstärkung ( = 1:10.000) versprochen und auch mathematisch nachgewiesen  ;)

Der mechanische Aufbau des QEG entspricht den Bildern im Patent. Nur die Polzahl des QEG ist deutlich reduziert.

LG Jo


Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #65 am: 02. September 2014, 14:02:38 »
Nanu  :o Wo sind die vielen Skeptiker geblieben ?
Die machen vielleicht grade Urlaub? Immerhin ist August (jetzt September) und das ist immer noch ein klassischer Urlaubsmonat. Aber stellvertretende für dei Experten kann ich mal dazu was loswerden.
Bei mir ist es so, dass ich einen einigermaßen anstrengenden Job habe (der mir aber Spaß macht, da will ich mich nicht beschweren), weiterhin eine Familie, die mich auch auf Trab hält und dann habe ich auch noch ein paar Hobby (http://forum.mosfetkiller.de/viewtopic.php?f=32&t=61340), die nix mit OU zu tun haben, aber dafür um so erfolgreicher sind. In der verbliebenen knappen Freizeit beschäftige ich mich auch gerne mit anderen Sachen, aber nur, wenn diese mir irgend etwas geben. Das kann vieles sein, mit den Sachen von Herrn Turtur habe ich mich ausgiebig beschäftigt, weil er als Prof. der Physik von mir "Vorschuss" bekommen hat. Das was sehr aufwändig und sehr zeitraubend. Wir reden da nicht von 2-3 Tagen, sondern von mehreren Monaten, bis ich das alles durchdrungen habe, was er da vorhat.
Umso enttäuscher war ich entsprechend seiner Reaktion auf meine konstruktive Kritik. Ähnliches habe ich hier im Forum auch schon von Physikus gelesen. Aber egal. Für mich ist dabei zurückgeblieben, dass ich mir die Dinge sehr genau ansehen, bevor ich in irgend etwas Lebenszeit investiere.
In dem von Dir zitierenten Patent habe ich keinerlei Ansatz für OU gefunden (wobei ich zugegebenermaße mir nur das deutsche Patent und nur die Claims angesehen habe). Was ich gesehen habe, ist ein Patentantrag, der dem von Tesla ähnelt, soweit gebe ich dir recht. In den Claims selbst wird nur eine spezielle Rotor-Anordung zur Patentreife angemeldet, nicht mehr. Weiterhin ist das Patent aus dem Jahre 1980, also selbst, wenn dem tatsächlich stattgegeben worden wäre, ist der Patentschutz schon längst ausgelaufen, und jeder könnte es frei kopieren. Aber noch nicht mal der Erfinder hat es für nötig gehalten, das Patent durchzusetzen. Es steht im Status "withdrawn" (zumindest die deutsche Anmeldung). Warum sollte ich mich mit einer solchen Patentanmeldung beschäftigen?

Wenn Du der Ansicht bist, dass da was dran ist, würde ich Dir empfehlen, Dich selbst zum "Experten" zu machen. Sicher, das ist nicht schnell gemacht, verspricht aber auf Dauer den größten Effekt. Also, durchleuchte den Patentantrag, prüfe alles, und wenn Du zu der Ansicht gelangt bist, dass so etwas funktionieren könnte - versuch ein Modell zu bauen. Genau so habe ich das bei Turtur selbst gemacht. Und Experten kann man immer brauchen.

Immerhin werden hier 40 dB Energieverstärkung ( = 1:10.000) versprochen und auch mathematisch nachgewiesen  ;)
Dann muss das ja stimmen. Warum machst Du keinen Nachbau? ;)

Gruß Rudi

Physikus

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #66 am: 04. September 2014, 01:24:57 »
Die Skeptiker halten sich dezent im Hintergrund und denken sich ihren Teil. ;)  Abwarten und Tee trinken.

Gruß, Physikus

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #67 am: 06. September 2014, 12:53:15 »
Die Skeptiker halten sich dezent im Hintergrund und denken sich ihren Teil. ;)
Die Urlaubszeit scheint langsam vorbei zu sein :-)
Fraglich ist was mit "denken sich ihren Teil" gemeint ist.

Bei mir ist es so, dass ich einen einigermaßen anstrengenden Job habe (der mir aber Spaß macht, da will ich mich nicht beschweren), weiterhin eine Familie, die mich auch auf Trab hält und dann habe ich auch noch ein paar Hobby ...
Genau so geht es mir und vermutlich vielen anderen auch :-)


Immerhin werden hier 40 dB Energieverstärkung ( = 1:10.000) versprochen und auch mathematisch nachgewiesen  ;)
Dann muss das ja stimmen. Warum machst Du keinen Nachbau? ;)
Genau wie du schaue ich mir die Dinge sehr genau an bevor ich in irgend etwas Lebenszeit investiere.
Leider reichen meine Kenntisse bzgl. Rechnen mit Imaginärteil nicht aus um den rechnerischen Beweis zur im Patentantrag genannten Leistungsverstärkung nachvollziehen zu können. Somit kann ich auch nicht die Parameter festlegen die zum Bau eines Prototypen nötig sind.
Der Hinweis auf dieses Patent könnte aber evtl. für jemanden ein wichtiger Hinweis sein wie man analog hierzu auch beim QEG zu einer Leistungsverstärkung kommen könnte.

Wie ich bereits schon früher befürchtet habe zeigt sich inzwischen deutlich, dass mangels neuer Inputs bzw. neuer Ergebnisse der QEG-Nachbauer, dieses Forum nun am Sterben ist.
Ich werde daher meine Lebensenergie wohl besser in eine andere Idee investieren die mit der Nutzbarmachung vorhandener Umweltenergie zu tun hat http://schmeiduch.eu/Home/1,000000431581,8,1

LG Jo



Stefan9

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #68 am: 06. September 2014, 21:22:08 »
Hallo Jo , gibt es bei dem Lizenzgeber schon echte Referenzen mit den genannten Wikungsgraden?
gerne auch Pn
Danke
Stefan

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #69 am: 06. September 2014, 22:30:42 »
Hallo Jo , gibt es bei dem Lizenzgeber schon echte Referenzen mit den genannten Wikungsgraden?
Habe vor ein paar Tagen kurz mit dem Herrn Schmeiduch telefoniert. Leider kamen wir dabei nicht sehr weit denn er bekam Besuch und wir mußten das Gespräch beenden.
Über den Wirkungsgrad haben wir nicht gesprochen.
Es soll einen funktionierenden Prototypen mit einer Leistung von ca. 10 kW geben. Kommt einem irgendwie bekannt vor  ;)
Es gibt dazu 3 Patentanmeldungen. Davon sind inzwischen 2 veröffentlicht. Nach diesen beiden soll es aber nicht funktionieren.
Die 3. Anmeldung soll nun wohl funktionieren.
Offenlegungen unter DE 10 2011 108 970 A1 und DE 10 2013 001 478 A1
Die Expansion erfolgt über eine Turbine und hat daher den Nachteil der hohen Drehzahl von ca. 40.000 U/min die dann über ein Getriebe herabgesetzt werden muß. Mit Hubkolbenmotoren wurde auch schon experimentiert und würde auch funktionieren. Der Prototyp soll in Details noch geändert werden. Die Hochdruck-Flüssigkeitspumpe müsse noch besser angepaßt werden uvm.

Dazu gibt es einen etwas längeren Vortrag von einem Herrn Rauber wo auch die thermodynamische Therorie genauer erklärt wird: https://www.youtube.com/watch?v=CuwkC9MpoUM

LG Jo
PS: Die Höhe der Lizenzkosten soll sich im "Taschengeld-Bereich" bewegen.
« Letzte Änderung: 06. September 2014, 22:35:07 von anonJo »

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #70 am: 07. September 2014, 03:55:02 »
Leider reichen meine Kenntisse bzgl. Rechnen mit Imaginärteil nicht aus um den rechnerischen Beweis zur im Patentantrag genannten Leistungsverstärkung nachvollziehen zu können.
Das meinte ich mit "Sicher, das ist nicht schnell gemacht, verspricht aber auf Dauer den größten Effekt."
Das rechnen mir imaginären Zahlen ist sicherlich nicht ganz trivial, aber letzlich nicht unmöglich. Dabei handelt es sich nur um eine Vereinfachung, wenn man mit dem realen Zahlennraum nur schwer zum Ergebnis kommt. Eine ganz nette Abhandlung dazu gibt es z.B. hier: http://www.uni-magdeburg.de/exph/mathe_gl/kzahlen.pdf
In der Regel ist aber nicht das Rechnen mit imaginären Zahlen das Problem, sondern die Voraussetzungen, unter denen diese angewendet werden. Dazu benötigt man in der Regel nicht nur ein paar Tage oder Monate, sondern Jahre.
Viel Arbeit, ich weiß, lohnt sich aber, wenn man sich ein eigenes Bild verschaffen will und nicht nur auf die Meinungen andere angewiesen ist.

Gruß Rudi

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #71 am: 07. September 2014, 04:05:38 »
Ich werde daher meine Lebensenergie wohl besser in eine andere Idee investieren die mit der Nutzbarmachung vorhandener Umweltenergie zu tun hat http://schmeiduch.eu/Home/1,000000431581,8,1
Finde ich super, dass der Herr Schmeiduch mal eben alle Erkentnisse der Thermodynamik über den Haufen wirft! Vielleicht sollte man der ENBW oder wem auch sonst mal eben mitteilen, dass sie die Wirkungsgrade ihrer Kraftwerke mal eben um den Faktor 2-3 erhöhen können. Verstehe ich nicht, warum die da noch nicht selbst drauf gekommen sind.

Gruß Rudi

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #72 am: 09. September 2014, 11:20:35 »
Finde ich super, dass der Herr Schmeiduch mal eben alle Erkentnisse der Thermodynamik über den Haufen wirft! Vielleicht sollte man der ENBW oder wem auch sonst mal eben mitteilen, dass sie die Wirkungsgrade ihrer Kraftwerke mal eben um den Faktor 2-3 erhöhen können. Verstehe ich nicht, warum die da noch nicht selbst drauf gekommen sind.

Vielen Dank noch für die nette Abhandlung zum Rechnen mit imaginären Zahlen.
Hilft mir aber leider nicht viel weiter.

Der Ansatz des Herrn Schmeiduch stellt den 2. Hauptsatz der Thermodynamik in Frage.
Das dürfte auch der Grund sein warum niemand von der ENBW oder andere auf die Idee kommen das näher zu untersuchen.
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist allerdings nach meiner Kenntnis kein Naturgesetz sondern ein Erfahrungssatz der bisher nicht widerlegt werden konnte.

Ich habe da ein kleines Gedankenexperiment mit dem ich meine beweisen zu können dass das was Herr Schmeiduch behauptet funktionieren muß. Aber leider mit einem schlechten Wirkungsgrad  :(

LG Jo

Stefan9

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« Antwort #73 am: 09. September 2014, 13:11:13 »
Habe mit ihm telefoniert . Er wirkt sehr verwirrt und langsam in seinen Aussagen. Leider hat er keine richtige Maschine gebaut sondern spricht von dem Patent und dem Patent.....
Eigentlich ein typisches Erfindersyndrom -ich wünsche ihm besten Erfolg trotzdem denn er ist ja von seinem Wissen überzeugt und die Freiheit soll er haben .

Regen

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« Antwort #74 am: 09. September 2014, 20:10:28 »
D.h. der Praxisschock steht ihm noch bevor.