Autor Thema: Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG  (Gelesen 35276 mal)

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #30 am: 16. Juli 2014, 18:40:01 »
Die Existenz des Casimir-Effektes ist sicher unbestritten, aber von einem selbstlaufenden Dauermagnetmotor habe ich - außer bei Brady - noch nie etwas gehört.

siehe z . B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZXCdfC-YjHA

Da kann man doch wohl von einem selbstlaufenden Motor sprechen ;)
Die nutzbare Energie ist zugegebnermaßen gleich Null.
Aber zumindest muß der Verlust durch die Reibung in den Lagern und für das Anheben des Magneten "von irgendwoher" kommen.

LG Jo

Felix

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #31 am: 16. Juli 2014, 19:59:38 »
Den gibt es schon seit Anfang 2012.
http://www.diesteckdose.net/forum/showthread.php?t=10560
Zitat
Bahnbrechende Neuigkeiten am Mittwoch, den 16. Juli, 2014 – gerade veröffentlicht!
sieht man dort jeden Tag mit automatisch aktualisiertem Datum.
Ein funktionierender Magnetmotor ist nie aufgetaucht. Das Ding funktioniert also offensichtlich nicht. Der Trick dabei ist aber, dass sich das Konto des Seitenbetreibers immer nur füllen kann. Auch wenn alle Käufer beim Kauf vorhaben ihr Geld zurück zu verlangen, wenn sie sich betrogen fühlen, werden nicht alle das können. Ist wieder alles nur eine Frage der Statistik.  Einer wird krank, einer stirbt usw. usw. Das Konto des Seitenbetreibers kann nur wachsen.

Wenn man tatsächlich einen funktionierenden Magnetmotor hätte, würde man ganz sicher auch nicht so verrückt sein und Bauanleitungen dazu verkaufen. Dann würde man doch erstmal einige Tausend davon herstellen und die dann verkaufen. 

Vielleicht gibt es ja demnächst noch Anleitungen zum Bau von Auftriebskraftwerken. ;D

Gruß Felix
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #32 am: 16. Juli 2014, 20:29:17 »
Hehe,

den kenn ich. Der wurde sogar schon im Peswiki als Fake entlarvt. Sie hier : http://peswiki.com/index.php/Directory:_Mechanical_Opener_for_V-Gate_Magnet_Motor  ;)

Gruß Rudi

« Letzte Änderung: 16. Juli 2014, 20:32:55 von Rudi »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #33 am: 17. Juli 2014, 01:04:35 »
Hehe,

den kenn ich. Der wurde sogar schon im Peswiki als Fake entlarvt. Sie hier : http://peswiki.com/index.php/Directory:_Mechanical_Opener_for_V-Gate_Magnet_Motor  ;)

Gruß Rudi

soso und wie wird der fake nun genau erklärt ?
Ich sehe nur einen selbstlaufenden Motor ohne Kabel etc.  ;)

LG Jo

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #34 am: 17. Juli 2014, 06:14:57 »
Wie Du sagst, der wird gar nicht erklärt. Der Ersteller sagt zwar etwas von einem versteckten Magneten, aber in dem Fall glaube ich das auch nicht, sieht nach maximaler Verwirrung aus. Mir reicht es zunächst, dass er selbst sagt, dass es sich um einen Joke handelt.
Hast Du mal versucht, einen solchen Rotor selbst zu bauen? Ich ja. Keine Chance über den Sticky-Point zu kommen, ohne Energie zuzuführen. Im ersten Teil des Videos kann man das gut erkennen. Jedesmal, wenn er von Hand den Magneten wieder an die Trommel annähert, muss er Widerstand überwinden. Dieser Widerstand sorgt dafür, dass die Trommel etwas beschleunigt wird, um die Reibungsverluste von der vorherigen Umdrehung wieder zu kompensieren. Versuchs einfach mal aufzubauen und überzeuge Dich selbst davon (oder gib eine Erfolgsmeldung ab  ;D).


Gruß Rudi

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #35 am: 17. Juli 2014, 17:59:28 »
Hast Du mal versucht, einen solchen Rotor selbst zu bauen? Ich ja. Keine Chance über den Sticky-Point zu kommen, ohne Energie zuzuführen. ... Versuchs einfach mal aufzubauen und überzeuge Dich selbst davon (oder gib eine Erfolgsmeldung ab  ;D).


Gruß Rudi

Es leuchtet mir ein, dass man nicht ohne Energiezufuhr über den Sticky-Point kommt. Daher werde ich besser von einem eigenen Versuch absehen.

Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden das anders d. h. über Verschiebung von Magneten funktioniert https://www.google.com/patents/EP0637120A1?cl=de&hl=de

Da gibt es keinen Sticky-Point und müsste eigentlich so funktionieren  :)

LG Jo

PhysikFan

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #36 am: 17. Juli 2014, 19:53:23 »
Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden

... dessen Antrag aus Sachgründen abgelehnt wurde (https://register.epo.org/application?number=EP94110788&lng=de&tab=main)

Gruß, Physik Fan.

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #37 am: 17. Juli 2014, 21:04:49 »
Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden

... dessen Antrag aus Sachgründen abgelehnt wurde (https://register.epo.org/application?number=EP94110788&lng=de&tab=main)

Gruß, Physik Fan.

mit der bekannten Begründung  ;)

"
I. Die Beschwerde richtet sich gegen die Entscheidung der Prüfungsabteilung über die Zurückweisung der europäischen Patentanmeldung Nr. 94 110 788.0.

II. Die in der angefochtenen Entscheidung angegebene Begründung war, daß die Anmeldung ein "Perpetuum mobile" betreffe. Ein solches widerspreche den feststehenden physikalischen Gesetzen und erfülle nicht die Erfordernisse des Artikels 83 EPÜ "...

LG Jo


anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #38 am: 17. Juli 2014, 21:18:56 »
...Nun hab ich zufällig ein anderes Patent gefunden das anders d. h. über Verschiebung von Magneten funktioniert https://www.google.com/patents/EP0637120A1?cl=de&hl=de

Da gibt es keinen Sticky-Point und müsste eigentlich so funktionieren  :)

LG Jo

sorry, auch dort dürfte es einen Sticky-Point geben, wenn ein Magnetpaar die "magn. Kurzschlußpatte" verläßt.
Gleichzeitig wird aber auch ein anderes Magnetpaar von der "Kurzschlußplatte" angezogen.
Dieser Hemm-Effekt müsste im Vergleich deutlich geringer sein oder bei geeigneter Anordung evtl. sogar ganz verschwinden.

LG Jo

Rudi

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« Antwort #39 am: 17. Juli 2014, 23:08:39 »
II. Die in der angefochtenen Entscheidung angegebene Begründung war, daß die Anmeldung ein "Perpetuum mobile" betreffe. Ein solches widerspreche den feststehenden physikalischen Gesetzen und erfülle nicht die Erfordernisse des Artikels 83 EPÜ "...
Nochmal zur Klarstellung, nicht dass da ein Missverständnis hochkommt. Es wird beim Patentamt in D nicht ein Perpetuum Mobile abgelehnt, sondern es geht darum, dass man wirtschaftliche Interessen wahrnehmen will, denn nur darum geht es beim Patentamt. Wenn also jemand dem Patentamt ein Perpetuum Mobile hinstellen kann, dann wird das auch patentiert. Es wird auch dann patentiert, wenn ein Fachmann dies aufgrund der Beschreibung nachbauen kann, aber auch nur dann.

Gruß Rudi

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #40 am: 17. Juli 2014, 23:12:49 »
II. Die in der angefochtenen Entscheidung angegebene Begründung war, daß die Anmeldung ein "Perpetuum mobile" betreffe. Ein solches widerspreche den feststehenden physikalischen Gesetzen und erfülle nicht die Erfordernisse des Artikels 83 EPÜ "...

der Ausweg besteht darin, der Kommission einen nach dem im Patentantrag beschiebenen Prinzip nachweislich funktionierenden Prototypen zu präsentieren.

Michael

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #41 am: 18. Juli 2014, 10:51:31 »
der Ausweg besteht darin, der Kommission einen nach dem im Patentantrag beschiebenen Prinzip nachweislich funktionierenden Prototypen zu präsentieren.
Weiß jemand wie das genau funktioniert?
Wen beauftragt denn ein Patentamt den Nachweis durchzuführen? Oder gibt es dort Spezialisten, die das selber können?
Gibt es hierfür nachvollziehbare Beispiele?
Wird das immer gemacht, oder nur wenn es unklar ist ob die Einreichung physikalischen Gesetzen widerspricht?

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #42 am: 18. Juli 2014, 12:58:47 »
Es ist nicht die Aufgabe des Patentamtes die Funktionsfähigkeit nachzuweisen sondern die des Pateneinreichers.

Wer eine Idee zu einem Perpetuum Mobile hat, wird das doch schon mal praktisch ausprobiert haben, oder?
Wer behauptet, physikalische Gesetze auszuhebeln muss den Nachweis führen können.

Michael

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #43 am: 18. Juli 2014, 14:46:43 »
Meine Fragen bezogen sich nicht auf ein Perpetuum Mobile. Sondern ganz allgemein.

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #44 am: 18. Juli 2014, 16:03:37 »
Patentiert wird grob zusammengefasst, was nicht anerkannten Naturgesetzen widerspricht und was einen neuen, erfinderischen Schritt erkennen lässt.

Eine Funktionsprüfung findet beim Patentamt nie statt daher ist ein erteiltes Patent auch keine Garantie dafür, dass die Erfindung tatsächlich realisierbar ist. Die Gutachter sind auch in der Regel Leute wie Physiker, Ingenieure etc.
Was aber nach anerkanntem Wissen nicht funktioniert wird gar nicht erst angenommen, an der Hürde kommt man dann nur mit einem funktionierenden Demonstartionsobjekt vorbei.