Autor Thema: Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG  (Gelesen 37183 mal)

Reinhard

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Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« am: 08. Juli 2014, 18:33:06 »
Hallo QEGtiker,

in diesem thread wollen wir die Beiträge zu den Chancen des QEG einstellen, over-unity zu erreichen.

Reinhard

Werner

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #1 am: 09. Juli 2014, 02:12:44 »
Sieht gut aus. Wenn jetzt noch die Verlustleistung in Form der Streuenergie ('Brummen') eliminiert sprich ein entsprechend dimensionierter/geformter Schallraum um die Anlage installiert wird - ein auf schalensegmenten aufgebautes design würde geringfüge frequenzschwankungen tunebar machen - ist's ausserdem noch lautlos nach aussen^^

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #2 am: 09. Juli 2014, 09:46:25 »
Verlustleistung und Geräuschentwicklung sind nicht das Problem sondern die zu geringe erzeugte Wirkleistung. Prognostiziert waren mehr als eine Zehnerpotenz drüber und in der Größenordnung ist das dann eine Frage des Prinzips nicht des Feintunings.

albert

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #3 am: 09. Juli 2014, 10:44:19 »
Die Grundfrage ist, ob die Maschine eine Art Pumpe ist, die ein unbekanntes Energie-Reservoir anzapft. Bei Einstellung korrekter Werte für die externe Beschaltung kann das schlagartig passieren, ganz genau wie der bereits bekannte Resonanzeffekt. Ein bisserl daneben ist gleich ganz daneben.
Dafür muss die Maschine selber in ihren Einzelteilen nicht OU sein, und bleibt auch unter 100% solange dieser Effekt nicht eintritt.
Diese richtigen Werte zu finden ist wie ein Glückstreffer in der Klassenlotterie. Solange man nicht weiss, wonach man suchen muss, ist es so, wie wenn ein Tauber eine Geige stimmen soll oder wie ein Safeschloss bei dem man die Kombination nicht weiss.
Ich würde versuchen nachzusehen ob sich der Wirkungsgrad durch kleine Veränderungen an den äußeren Bedingungen bei gleicher Schaltung beeinflussen lässt. Zum Beispiel: Geht die Maschine nachts anders als am Tag? Spielt der Standort und die Ausrichtung der Achsen eine Rolle? (Nordsüd oder Ostwest)? Wenn diese Veränderungen einen messbaren Effekt haben sehen wir dass ein äußerer Einfluss in die Maschine hineinwirkt. Auf der Schiene würd ich suchen.
Ich setze auch darauf dass Timothy Thrapp jetzt aus seinem Versteck kommen wird, weil er seine Felle davonschwimmen sieht. Wenn er wirklich was weiß, wird es wohl bald herauskommen. Ein paar Hinweise würden wahrscheinlich genügen.

Ich denke das letzte Wort ist hier noch lange nicht gesprochen. Auch wenn die Ergebnisse im Moment negativ sind.
« Letzte Änderung: 09. Juli 2014, 10:54:19 von albert »

Regen

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #4 am: 09. Juli 2014, 11:20:21 »
Würde das dann bedeuten, dass auch in Geräten wie einem Rasenmäher oder Küchenmixer unter bestimmten Bedingungen (Tageszeit, Position, Ausrichtung, Drehzahl,…) overunity zeigen könnte?
Eine als solche erkennbare „Pumpe“ ist in deren Konstruktionsplänen ja ebenso wenig zu finden wie im QEG

albert

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #5 am: 09. Juli 2014, 11:25:47 »
"Deren" (robitailles) Konstruktionspläne sind nur das was sie von Thrapp herausbekommen haben. Das muss weder vollständig noch richtig sein. Sie haben nur so getan, als ob sie mehr wüssten, aber sie haben genausowenig Ahnung vom eigentlichen Prinzip wie wir alle. Stufe eins ist erreicht, Stufe 2 ist noch völlig offen.
Eine Richtantenne die zu diesem Zweck gebaut ist, zeigt je nach Ausrichtung im Raum eben Einstrahlung oder keine Einstrahlung. Ein Rasenmäher oder Küchenmixer natürlich nicht.

Felix

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #6 am: 09. Juli 2014, 12:52:32 »
Zitat von: Albert
Ich setze auch darauf dass Timothy Thrapp jetzt aus seinem Versteck kommen wird, weil er seine Felle davonschwimmen sieht.
Es gibt da kein Versteck. Und die Felle werden ihm förmlich zugetragen. Das Geschäftsmodell Timothy Thrapp fährt maximalen Gewinn ein, wenn die Kiste eben definitiv nicht funktioniert. Das stellt sicher, dass dauerhaft spendenpflichtige Anfragen bei ihm einlaufen. Es müssen nur immer genügend Gläubige generiert werden. Der Rest ist dann reine Statistik. Hoope und Robitaille kommen da gerade recht. Die generieren eine Menge Gläubige und ersparen ihm vorerst damit so manche Fake auf YT. Ich bin mir sicher, sein Laden boomt gerade.

Wenn das Ding funktionieren würde, kämen da ganz andere Geschäftsmodelle in Betracht.

Gruß Felix
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

madmax

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #7 am: 10. Juli 2014, 08:46:02 »
Hallo,
Der QEG wird kommen!
Die Zeit ist einfach reif für dafür!!!
Ich denke es hängt mit dem Bewustsein des Einzelnen o. der Gruppe zusammen.
Je höher das Bewustsein,umso schneller kommt man hinter die "Geheimnisse" der Naturgesetze!
Der Glaube an etwas kann Berge versetzen.
Wenn Jeder sich eine Zukunft immer vor Augen hält wie es ist, wenn man überall Energie zur FREIEN VERFÜGUNG hat;
dann wird sich dieses Naturgesetz manifestieren.
Ich wünsche allen einen schönen Tag.

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #8 am: 12. Juli 2014, 23:23:03 »
Die Grundfrage ist, ob die Maschine eine Art Pumpe ist, die ein unbekanntes Energie-Reservoir anzapft. Bei Einstellung korrekter Werte für die externe Beschaltung kann das schlagartig passieren, ganz genau wie der bereits bekannte Resonanzeffekt. Ein bisserl daneben ist gleich ganz daneben.
Dafür muss die Maschine selber in ihren Einzelteilen nicht OU sein, und bleibt auch unter 100% solange dieser Effekt nicht eintritt.
Diese richtigen Werte zu finden ist wie ein Glückstreffer in der Klassenlotterie. Solange man nicht weiss, wonach man suchen muss, ist es so, wie wenn ein Tauber eine Geige stimmen soll oder wie ein Safeschloss bei dem man die Kombination nicht weiss. ...

Da kann ich Albert nur zustimmen !

Voraussetzung ist jedoch, dass die beiden Thrapp-Videos kein Fake sind.
Sollten die Videos doch gefaked sein, sind wir alle total auf dem Holzweg und werden somit in eine falsche Richtung gelenkt.
Diese Absicht könnte ja auch noch dahinter stecken  ;)

LG Jo

KurtX

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #9 am: 13. Juli 2014, 00:51:06 »
Nach meinem Eindruck verhalten sich alle bekannten laufenden QEGs (Sebastian, Taiwan / Marokko / UK, Ariovaldo, Orlando) ziemlich genau so, wie sie es tun sollten, wenn sie nach dem Prinzip des Parametrischen Oszillators funktionen (siehe dazu die Ausarbeitung von Physikus: http://qeg-forum.de/index.php?topic=30.msg562#msg562 ). Ich kann nirgendwo etwas erkennen, das nennenswert ungewöhnlich wäre (dass die Messungen, auf denen die Overunity-Aussagen von FTW beruhen, keine wirkliche Overunity hergeben, ist den meisten hier wohl klar). Möglicherweise habe ich irgendwas übersehen, wer also sachlich begründet anderer Ansicht ist, möge das bitte ansprechen. Damit hängt aber alles an dem sehr dünnen Faden, den anonJo angesprochen hat:

Zitat
Voraussetzung ist jedoch, dass die beiden Thrapp-Videos kein Fake sind.
Sollten die Videos doch gefaked sein, sind wir alle total auf dem Holzweg und werden somit in eine falsche Richtung gelenkt.

Ähnlich sieht es bei den Argumenten aus, die Arnd Koslowski bei minotech.de gegen die Behauptung vorbringt, der QEG sei ein Fake ( http://www.minotech.de/forschung/raumenergiekonverter/qeg/ ). 4 der 5 genannten Argumente beziehen sich auf WITTS/Thrapp. Das 4. Argument, das als einziges unabhängig von WITTS/Thrapp ist, erscheint mir wenig aussagekräftig.

Ich will gar keinen Hehl daraus machen, dass mir WITTS/Thrapp ziemlich unsympathisch sind. Allerdings stellt sich meiner Ansicht nach auch bei einer neutralen Betrachtungsweise die Frage, ob das (zumindest "technische") Vertrauen, das anscheinend vielerseits (nicht zuletzt auch von FTW) WITTS/Thrapp entgegengebracht wird, tatsächlich begründet ist.

PhysikFan

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #10 am: 13. Juli 2014, 09:11:05 »
Meine Meinung: Der QEG hat keinerlei Fähigkeiten, Overunity zu erzeugen, und kann auch keine solchen erlangen. Warum?

Technische Gründe.
Wie schon oft erläutert, ist er ein einfacher Generator mit nicht mal hohem Wirkungsgrad. Kein einziger Effekt bis jetzt zeigt auch nur im Ansatz auf Overunity. Alle Messwerte bis jetzt sprechen dagegen. Alle Effekte lassen sich elektrotechnisch erklären und mit bekannten Formeln simulieren. Kein Platz für Overunity - wo soll die herkommen?

Erklärungs Gründe.
Sie haben erst ein Patent von Tesla angeführt, dann ein anderes. In keinem dieser Patente geht es auch nur im Ansatz um Overunity. Man hat den Namen Tesla nur zu Werbezwecken benutzt. Sie können nicht erklären, woher Overunity kommen soll. Sie geben "aus dem Quantenfeld" an. Der Begriff allein ist sinnlos. Es gibt ebensowenig den Quant wie das Quantenfeld. Es fehlt, auf was sich das bezieht. Ist wie "Das schmeckt, weil es auf einem Feld angebaut wurde". Maisfeld? Kornfeld? Rapsfeld? Rübenfeld? Gemüsefeld?

Soziologische Gründe.
FTW haben mehrfach gelogen. Sie haben Overunity verkündet, ohne sie zu haben. Sie haben gesagt, ihr Prototyp zu Hause zeige Overunity, können den aber nicht zeigen. Sie haben von Weltklasse Ingenieuren geredet, und dann gezeigt, dass die nicht mal wissen, wie man Leistung im Wechselstromkreis misst. Die Aussagen dazu wurden immer heftiger und unglaubwürdiger bis hin zur Behauptung, James Robitaille bewege sich wie und sei die Inkarnation von Tesla. Sie haben diverse Male versprochen, Overunity und Self Running in einem bestimmten Zeitraum zu haben und hatten das dann nicht. Sie haben ihr Equipment viel zu teuer angegeben, als es ist.

WITTS Gründe.
Fast niemand beschäftigt sich mit damit, was WITTS ist ("World Improvement Through The Spirit"). Das ist eine typische religiöse Glaubenssekte, die durch Wunder ihren Legitimationsnachweis führen will. Es werden technische Wunder verkündet, die zum Paradies und zu Reichtum führen.  Was wir wirklich sehen, ist ein spinneriger Mann in einem unaufgeräumten Bastelraum. Keinerlei Nachweise, nur Videos wie z.B. dieses hier: http://www.youtube.com/watch?v=rc9ORlXQVI0 , in dem Thrapp anführt, was er alles gemacht hat: Autos, die nur mit Wasser und Luft fahren. Mechanische Generatoren, die einmal angestoßen dauernd laufen (also perpetuum mobiles). Antigravitations-Maschinen. Fliegende Untertassen. Maschinen, die schädliches CO2 und Methan aus der Atmosphäre in andere Elemente umwandelt. Wasser-Entsalzungs-Geräte, die beliebig viel Frischwasser aus dem Ozean gewinnen. Wachstumsfabriken, in denen frische Lebensmittel in Massen produziert werden. Transmutation von Elementen. Fehlt nur noch, dass er Manna regnen lassen kann und übers Wasser geht. Ach nee, sowas kann er ja noch: Er ist auch ein Wunderheiler, der Krebs, Alzheimer, Arthritis, und sonstwas heilen kann: http://www.witts.ws/jesus-heals-all-cancers-and-all-diseases/ . Ice T - äh - Sir T will nur eins "improven": Seinen Geldbeutel.

Sonstige Gründe
Bei Minotech zum Marokko QEG: "Er liefert noch keine Overunity, beweist aber, dass der QEG Energie produziert und weiter erforscht werden sollte." - Mein Fahrraddynamo liefert auch noch keine Overunity, beweist aber, dass der Fahrraddynamo Energie produziert. Sollte er deswegen weiter erforscht werden? So oder ähnlich lauten Begründungen, die immer abstruser werden, nur weil man nicht wahrhaben möchte, einem riesigen Fake und Scharlatanen aufgesessen zu sein.

Gruß, Physik Fan.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2014, 11:49:28 von PhysikFan »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #11 am: 13. Juli 2014, 10:02:59 »
Meine Meinung: Der QEG hat keinerlei Fähigkeiten, Overunity zu erzeugen, und kann auch keine solchen erlangen. Warum? ...

Hallo PhysikFan,

ich muß dir in den meisten Punkten leider zustimmen  >:(
Zu den techn. Gründen aber noch meine Anmerkungen:

1. Es gibt diese beiden Videos mit einem selbstlaufenden QEG.
    Bisher ist es wohl nicht gelungen eine Fälschung nachzuweisen.

2. Dann die Erkenntnis des Prof. T. vom Effekt der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagn. Wellen.

Dass alle bisherigen Ergebnisse keinen Hinweis auf OU zeigen ist noch kein Beweis, dass OU beim QEG grundsätzlich nicht möglich ist  ;)

LG Jo

PS: Der Hinweis mit dem Fahrraddynamo ist echt gut :-))
« Letzte Änderung: 13. Juli 2014, 10:11:40 von anonJo »

PhysikFan

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #12 am: 13. Juli 2014, 12:18:47 »
Es gibt diese beiden Videos mit einem selbstlaufenden QEG. Bisher ist es wohl nicht gelungen eine Fälschung nachzuweisen.

Das kann man anhand eines Videos gar nicht, ebensowenig wie man anhand eines Videos eines Zauberkünstlers nachweisen kann, dass er die Jungfrau wirklich nicht zersägt hat. Oder dass die Jungfrau keine Jungfrau mehr ist.

Man kann auch nicht das Gegenteil beweisen. Deswegen sind solche Videos völlig ohne Aussagekraft, was Betrug / kein Betrug angeht.

Man kann aber Indizien anführen. Beim Thrapp Video gibt es einige, die für Betrug sprechen. Z.b. dass Ändern der Last überhaupt keine Auswirkung hat. Z.B. dass die Birnen überhaupt nicht flackern. Z.B. dass er Birnen eindreht anstatt den Generator mit eingedrehten Birnen hochlaufen zu lassen. Z.B. dass er nicht einfach den Motor abschaltet und die Birnen dadurch ausgehen lässt, sondern stattdessen eine nach der anderen ausdreht. Z.B. dass er während die Birnen brennen nicht mal die Motordrehzahl ändert. Z.B. dass er den Aufbau nicht so gestaltet, dass versteckte Leitungen nicht möglich sind. Z.B. dass er die Leitung von den Glühbirnen nicht unterbricht.

Letzteres weist auf das wahrscheinlichste Szenario hin. Die Birnen werden aus dem öffentlichen Stromnetz betrieben. Denn während die Kamera den Generatoraufbau genauer zeigt, auch von hinten, unterbleibt das bei den Birnen. Die Leitung von den Birnen zum Generator versorgt nicht die Birnen, sondern es ist die zweite Zuleitung aus dem öffentlichen Stromnetz zum Motor. Das erklärt alle gesehenen Effekte auf einfachste Art.

Das haben andere auch entdeckt und es wäre eine simple Übung, ein Video so zu gestalten, das die eben geäußerten Vermutungen ausschließt. So ein Video gibt es nicht.


Dann die Erkenntnis des Prof. T. vom Effekt der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagn. Wellen.

Dass diese Erkenntnis falsch ist, wurde schon vor geraumer Zeit nachgewiesen. Prof. Dr. Turtur ist nie darauf eingegangen, obwohl ihm das bekannt ist, sondern veröffentlicht weiter seine falsche These. Inzwischen ist er auch unter die Zauberkünstler gegangen, er schiebt Papier bei seinem Demonstrationsmodell zwischen Elektrode und Rotor. Dass das gegen Ionenwind - die Ursache, warum sich der Rotor dreht - gar nicht hilft, sagt er nicht, ebensowenig wie er z.B. eine große Plexiglasplatte dazwischen schiebt (das wurde hier ja schon mal als Hinweis gebracht) oder die Elektrode damit ummantelt.
 
Gesetzt den Fall, es wäre doch richtig, kann der QEG nichts damit zu tun haben, denn die Effekte würden erst bei extrem hohen Drehzahlen nennenswerte Energie bringen. Prof. Dr. Turtur selbst spricht von Drehzahlen jenseits der 500000 U/min.


Dass alle bisherigen Ergebnisse keinen Hinweis auf OU zeigen ist noch kein Beweis, dass OU beim QEG grundsätzlich nicht möglich ist

Das Problem ist, dass ein Beweis der Nichtexistenz so nicht funktionieren kann, grundsätzlich. Oder um es nach Carl Sagan zu sagen: Dass alle bisherigen Ergebnisse keinen Hinweis auf den Drachen in meiner Garage zeigen, heißt ja nicht, dass der nicht da ist. Der ist übrigens wirklich da. Nur ist er unsichtbar, deshalb kann ihn niemand sehen. Beweise mal das Gegenteil.

Gruß, Physik Fan.
« Letzte Änderung: 15. Juli 2014, 08:28:07 von PhysikFan »

anonJo

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #13 am: 13. Juli 2014, 13:06:54 »
Lieber PhysikFan,

bzgl. der Möglichkeiten die beiden Videos zu türken hast du mich überzugen können.
Sieht also schlecht aus für einen Nachweis der OU-Fähikeiten anhand der Videos.

Einen Nachweis zu führen, ob sich ein unsichtbarer Drache in der Garage bfindet sollte aber doch recht einfach möglich sein indem man z. B. einen Köder auslegt  ;)

Die Fehler in den Bauanleitungen des Prof. T. konnte ich nachvollziehen.
Dass jedoch die Geschichte mit dem Effekt der Verdichtungen und Löcher aufgrund der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen widerlegt worden wäre ist mir neu. Gibt es dazu nähere Infos ?

LG Jo

Rudi

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Antw:Meinungen zur 'over-unity Fähigkeit' des QEG
« Antwort #14 am: 13. Juli 2014, 13:13:27 »
Bei Prof. T. bin ich wieder dabei.

Wenn Du auf den Effekt der endlichen Ausbreitungsgeschwindikeit zu sprechen kommst, kann ich da noch direkt etwas zu sagen. Deine Formulierung legt nahe, dass Du der Ansicht bist, dass diese Eigenschaft etwas ist, was Herr Turtur entdeckt (oder wiederentdeckt) hat und man dem man möglicherweise OU erzeugen könnte.
Deshalb noch mal etwas zu diesem Umstand:
Elekromagnetische Wellen (dazu gehören als Sonderfall auch die statischen Felder) werden relativistisch vollständig durch die Liénard-Wiechert-Potentiale beschrieben. Diese Potentiale wurden etwa 1900 beschrieben und sind bis heute gültig. Das weiß auch Herr Turtur, weil er in diversen Vorträgen und Veröffentlichungen darauf hingewiesen hat.
Jetzt muss ich leider ein wenig ausholen, ist aber notwendig. Die Liénard-Wiechert-Potentiale sind alte bekannte und werden keineswegs verschwiegen, unterdrückt oder was auch immer. Es ist nur einfach so, dass diese Potentiale nicht mehr einfach zu beschreiben sind und deshalb in der Schule in der Regel nicht unterrichtet werden. Thema des Physiks-Studiums sind sie aber wieder, da findet man das unter "Elektrodynamik bewegter Körper". Ich habe mal versucht, das im Nachbarforum zu beschreiben und dort auch gleich beschrieben, was Herr Turtur bei der Behandlung der Liénard-Wiechert-Potential falsch macht.
Um es mal kurz zu machen: Die Liénard-Wiechert-Potentiale gehorchen der Lorenztransformation und ergeben aus diesem Grund, dass die Energieabstrahlung einer nicht beschleunigten Ladung null ist. Es gibt auch keine Asymetrie in der Kraftwirkung, wie Herr Turtur behauptet. Die Rechnungen dazu sind nicht einfach, aber durchführbar.
Ein Ergebnis habe ich hier (http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2476-ou-mit-zwei-magneten-kinderleicht-erklaert?start=12#2664) beschrieben. Relativ leicht hingegen kann man zeigen, dass Herr Turtur die Liénard-Wiechert-Potentiale falsch anwendet, ich habe das hier (http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2839-die-lienard-wiechert-potentiale#3071) beschrieben.
Zu den Experimenten mit dem Rotor hat PhysikFan ja schon geäußert. Ich habe hier noch ein wenig mehr im Detail beschrieben, was da alles faul dran ist.

Generell:
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/77-der-elektrostatische-rotor

Eine magnetische Variante, bei der man erkennen kann, warum das nicht funktioniert:
http://www.energiederzukunft.org/forum/5-allgemeines-forum/2840-der-magnetische-rotor-nach-turtur

Gruß Rudi

Edit: Fällt mir grade ein: Auch Herr Dr. Ritz, früherer Mitstreiter von Herrn Turtur hat die falsche Verwendung der Liénard-Wiechert-Potentiale eingeräumt: http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/175-emdr-update-mit-fehlerkorrektur?start=60#276

« Letzte Änderung: 13. Juli 2014, 13:31:15 von Rudi »