Autor Thema: Rosch Auftriebskraftwerk 2  (Gelesen 108282 mal)

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #165 am: 02. November 2014, 18:54:05 »
Zitat von: Hase
Das Luftvolumen nimmt auch nicht mit steigender Höhe zu. So ein Nonsens
Du hast aber wirklich gar keine physikalischen Grundkenntnisse. Mit steigender Wassertiefe steigt auch der Druck. Dadurch wird auch die Luft im Auftriebskörper mit steigender Wassertiefe stärker komprimiert und damit auch zusammengedrückt. Umgekehrt muss dann natürlich auch das Volumen mit steigender Höhe zunehmen.  p1*V1=p2*V2 ist da der Zusammenhang. Gesetz von Boyle und Mariotte. Die werden sich doch hoffentlich nicht geirrt haben.

Zitat von: Hase
Denn ihr zwei greift immer nur einzelne Elemente aus dem Kontext.
Du kannst jeden Einzelschritt in der Reihenfolge wie er in der Simulation abgearbeitet wird messtechnisch nachvollziehen. Jeder Einzelschritt ergibt sich aus dem Kontext zum vorangeganenen Schritt. Da wird nichts irgendwo herausgegriffen.

Zitat von: Hase
Wenn also, wie du mir zugestehst die Auftriebskraft bei meiner vorhergehenden Berechnung 12 Watt pro Sekunde sind,
Eine Kraft kann unmöglich eine Leistung pro Zeiteinheit sein. Das sind zwei völlig unterschiedliche Sachen. Bestätigt wurde: "Bei einem Weg von 4mm ergibt sich eine Energie von 0.004m*2940kg*m/s²=11.8Ws". Dazu bemerkt wurde: "Das sagt aber alles absolut nichts zum Energiegehalt des Auftriebskörpers mit 300kg Wasserverdrängung aus. "

Zitat von: Hase
Da kommen wir dann langsam zu sinnvollen Berechnungen.
Bis jetzt hat Du noch nichts sinnvolles gebracht.

Gruß Felix
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 19:08:40 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

KurtX

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #166 am: 02. November 2014, 19:25:14 »
@Hase: Nochmal: Leistung ist ein Momentanwert. Leistung bezieht sich auf einen Zeitpunkt, nicht auf eine Zeitspanne. Erst die Multiplikation von Leistung mit einer Zeitspanne ergibt Energie. Leistung und Energie sind etwas grundsätzlich anderes. Eine Leistung von 12 W eine Stunde lang ergibt eine Energie von: E = P * t = 12 W * 3600 s = 43200 Ws. Das sind Wattsekunden oder Joule, nicht Watt! Um den Energiebedarf des Kompressors damit zu vergleichen, muss dessen Leistung mit dem gleichen Zeitraum multipliziert werden: E = 2500 W * 3600 s = 9.000.000 Ws. Nur so sind die Werte vergleichbar. Du scheinst irgendwie davon auszugehen, dass in den 2,5 kW Leistungsbedarf des Kompressors schon irgendwie die Zeitspanne einer Stunde "drinsteckt". Das ist falsch. Du kannst nur Leistung (Watt) mt Leistung, oder Energie (Wattsekunden) mit Energie vergleichen. Du versuchst aber, die Ausgangsenergie (pro Stunde) mit der Eingangsleistung zu vergleichen. Das ist falsch, und führt auf unsinnige Ergebnisse.
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 19:52:08 von KurtX »

Hase

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #167 am: 03. November 2014, 10:25:38 »
Wofür steht denn 2,5 KW Kurt? Wenn ich den Kompressor eine Stunde laufen lasse, habe ich genau diesen Wert auf meinem Stromzähler den mir mein Energieanbieter am Jahresende berechnet. Und so ist es mit jedem Strom Verbraucher im Unternehmen oder Haushalt der an einer Steckdose steckt. Wenn ich mir eine Glühbirne mit der Angabe 60 Watt kaufe dann verbraucht sie mir in einer Stunde genau 60 Watt. Alle Verbrauchsangaben sind auf einen Wert von einer Stunde angegeben. Ob Kaffeemaschine mit 1800 Watt oder Industriemaschinen mit 20 KW. Die Zeitangabe für die Leistungsaufnahme steht so an jedem Typenblatt. Und so kalkuliert auch jedes Unternehmen den Energiebedarf in der Produktion um sie dem Kunden in Rechnung zu stellen.

KurtX

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #168 am: 03. November 2014, 12:54:18 »
@Hase:

Zitat
Wofür steht denn 2,5 KW Kurt? Wenn ich den Kompressor eine Stunde laufen lasse, habe ich genau diesen Wert auf meinem Stromzähler den mir mein Energieanbieter am Jahresende berechnet.

Sieh Dir Deinen Stromzähler mal genau an. Da steht kWh, nicht kW! Das ist der entscheidende Unterschied, auf den ich die ganze Zeit hinauswill. kW steht für Leistung, und kWh für Energie. Es gilt, wie ich schon geschrieben habe: Energie = Leistung * Zeit, und: Leistung = Energie / Zeit. Zwei Strahler mit 500 W Leistung haben in einer Stunde genauso einen Energieverbrauch von 1 kWh wie ein Strahler mit einer Leistung von 2000 W eine halbe Stunde lang. Sieh Dir bitte mal ein paar der Ergebnisse hier an: http://www.google.de/search?as_q=unterschied+leistung+energie . Man kann nur Leistung mit Leistung, und Energie mit Energie vergleichen. Das Ergebnis der Formel P = F * v, bei der die schon öfters erwähnten 12 W herauskommen, ist eine Leistung. Sie darf daher auch nur mit der Leistung des Kompressors verglichen werden.

KurtX

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #169 am: 03. November 2014, 16:23:49 »
@Hase: Falls es immer noch nicht klar sein sollte: Eine Autobatterie hat eine Spannung von 12 V und eine Kapazität von z.B. 50 Ah. Das entspricht einer gespeicherten Energie von: E = 12 V * 50 Ah = 600 Wh bzw. 0,6 kWh. Damit kann man z.B. einen 600 W Strahler eine Stunde lang betreiben, oder eine 60 W Glühbirne 10 Stunden lang. Die Leistung ist unterschiedlich (600 W / 60 W), die Energie (0,6 kWh) die gleiche.

Mit den 12 W, die sich im von Dir genannten Beispiel als mechanische Leistung aus der Bewegung einer Masse von 300 kg mit einer Geschwindigkeit von 4 mm/s ergeben, bräuchte man bei einer verlustfreien Umwandlung in Elektrizität (12 V / 1A) 50 Stunden, um die Autobatterie im obigen Beispiel aufzuladen.

Hase

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #170 am: 04. November 2014, 00:07:16 »
Das stimmt Kurt, da habe ich mich wirklich vertan. Ist auch nicht mein Fachgebiet. Habe mir noch mal die Seite von Rosch bzw. Gaia angeschaut. Da steht unter anderem das sie Membrankompressor verwenden. Auch da gibt es unzählige Anbieter. Auch habe ich mir noch mal das Video angeschaut mit dem möglichen Fassungsvolumen der einzelnen Behälter und der Bewegungsgeschwindigkeit dieser.
Schätze mal 25 bis 30 Liter Fassungsvermögen und eine Strecke von 80 bis 100 Millimeter pro Sekunde. Werte sind aus dem Video geschätzt.
Ein Anbieter von Membrankompressoren ist zB.: Thomas mit dem Modell LP-150 HN. bringt 260l/min und hat eine Leistung von 130 Watt.
Wenn ich jetzt annehme das ich auf einen Meter 8 Behälter anbringen kann, dann sind es bei 5 Meter 40. An der unteren Drehdurchführung bin ich ca. 4 Sekunden verbunden kann also ca. 17 dm3 Luft einblasen. Bei 40 Behälter und einem angenommenen zurückgelegtem Weg von 100 mm in der Sekunde, habe ich eine Auftriebskraft von 666 Watt. Minus der Eingangsleistung von 130 Watt kämen 536 Watt Überschuss raus. Die Reibung und Wiederstände mal außer acht gelassen.
Wie Rosch es schaffen will auf 5 Meter 5Kw zu erzeugen ist mir auch noch schleierhaft, aber das wird sich ja Mitte November zeigen.

Regen

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #171 am: 04. November 2014, 11:50:51 »
Die von dir vorgeschlagene Pumpe hat an ihrer Leistungsgrenze betrieben einen maximalen Arbeitsdruck von 300mbar.
In 5m Wassertiefe herrscht aber ein Wasserdruck von 500mbar, d.h. du bekommst gegen diesen Überdruck kein einziges Luftbläschen in die Tanks rein und damit ist der Auftrieb gleich Null.
Du brauchst eine deutlich leistungsstärkere Pumpe, die deine Bilanz weiter verschlechtert.

Noch nicht berücksichtigt ist dabei u.a. dass Luft in dieser Wassertiefe stark komprimiert wird, d.h. die Fördermenge der Pumpe muss ebenfalls deutlich höher sein, als es dem Nettovolumen der Behälter entspricht.

Und zuguterletzt: 40 Behälter mit je 17 Litern Luft erzeugen eine Auftriebskraft von 680N nicht 680W. Newton, nicht Watt! Die Leistung ergibt sich aus dem Produkt aus Kraft und Geschwindigkeit, beträgt also 680N * 0,1m/s = 68W und damit nur die Hälfte der Leistung deiner Pumpe, die es nicht mal schafft, die Behälter zu füllen.
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 13:27:01 von Regen »

KurtX

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #172 am: 04. November 2014, 16:51:04 »
@Regen: Hmmm ... ich denke, für die Auftriebsleistung (die statt der Auftriebskraft wohl gemeint war), hat Hase rein von den Ausgangswerten richtig gerechnet: F = 17 kg * 40 * 9,81 m/s^2 = 6671 N. P = 6671 N * 0,1 m/s = 667 W.

@Hase: Ich sehe 3 Probleme bei der Rechnung:

1. Zum einen schafft der Kompressor, wie Regen schon erwähnte, nicht den notwendigen Druck für 5 m Tiefe. Das ist ein allgemeines Problem bei Membrankompressoren, die zwar hohe Luftleistungen, aber nur geringe Drücke schaffen. Bereits bei dem Maximaldruck von 0,3 bar (entsprechend ca. 3 m Wassertiefe) sinkt die Luftleistung des Kompressors auf ca. 85 l/min (siehe hier: http://www.atsshop.eu/ats-shop/product_info.php?products_id=192 ).

2. Das Verhältnis zwischen Luftmenge, Behältervolumen, Behälteranzahl, Geschwindigkeit und Wassertiefe geht nicht auf. Bei einer Wassertiefe von 5 m und einer Geschwindigkeit von 0,1 m/s beträgt die Zeit, die ein Behälter für diese Strecke braucht: t = 5 m / 0,1 m/s = 50 s. Bei 40 Behältern ergibt das eine Zeit für die Aufeinanderfolge der Behälter von: t = 50 s / 40 = 1,25 s. D.h. alle 1,25 s erreicht ein Behälter die Wasseroberfläche, und entleert sich. Zwangsläufig muss in der gleichen Zeit die "verlorene" Luftmenge wieder ersetzt werden, weil sonst die Gesamt-Auftriebskraft laufend sinken würde.

Daraus folgt allerdings nicht unbedingt, dass nur 1,25 s zum Füllen eines Behälters zur Verfügung steht. Die Zeit lässt sich verlängern, wenn (was Rosch z.B. bei der Demonstrationsanlage auch so macht) mehrere Behälter gleichzeitig gefüllt werden. Aber: Die Luftmenge ist auf diejenige beschränkt, die der Kompressor in dieser Zeit liefern kann. Bei Füllung von mehreren Behältern gleichzeitig werden die Behälter zwar längere Zeit gefüllt, die Luftmenge teilt sich aber auch auf mehrere Behälter auf.

Die maximal mögliche Füllmenge pro Behälter beträgt also in der beschriebenen Konstellation selbst bei einer Luftleistung von 260 l/min (= 4,33 l/s) nur: V = 4,33 l/s * 1,25 s = 5,4 Liter.

Die maximal mögliche Ausgangsleistung folgt übrigens bereits grundsätzlich aus der Luftmenge und der Wassertiefe, unabhängig von den sonstigen Parametern (Anzahl der Behälter, Geschwindigkeit, etc.). Unter der vereinfachenden Annahme, dass die Luft nicht entsprechend der Wassertiefe komprimiert wird (siehe nächster Punkt), ergibt sich die Energie, die durch das Verdrängen des entsprechenden Wasservolumens pro Sekunde zugeführt wird als: E = m * g * h = 4,33 kg * 9,81 m/s^2 * 5 m = 212 Ws. Da diese Energie pro Sekunde zugeführt wird, entspricht das einer Leistung von 212 Ws / 1 s = 212 W. Keine Kombination von Behälteranzahl, -volumen, -geschwindigkeit, etc. kann eine höhere Ausgangsleistung ergeben. Mit dem genannten Kompressor lässt sich diese Leistung allerdings wegen Punkt 1 und Punkt 3 nicht real erzielen.

3. Wie Regen bereits erwähnte, wird die Luft abhängig von der Wassertiefe komprimiert, was den Auftrieb deutlich verringert (weil weniger Wasser verdrängt wird). Während des Aufstiegs dehnt sich die Luft durch den abnehmenden Druck allerdings aus, weshalb sich der effektive Auftrieb laufend verändert. Zunächst die Formel für die Volumenänderung der Luft abhängig vom Wasserdruck (V0 ist dabei das Volumen der Luft im entspannten Zustand, p0 der atmosphärische Luftdruck, p der Druck in der entsprechenden Wassertiefe, der sich aus dem atmosphärischen Luftdruck von 1 bar bzw. 100.000 Pa + ca. 0,1 bar bzw. 10.000 Pa pro Meter Wassertiefe zusammensetzt):

V = V0 * p0/p

In 5 m Tiefe wird die Luft also ca. auf das 1 bar / 1,5 bar (oder 100.000 Pa / 150.000 Pa) -fache = 0,67-fache komprimiert.

Die Herleitung der Berechnung der tatsächlichen Energie einer bestimmten Luftmenge in einer bestimmten Wassertiefe (unter Berücksichtigung der Komprimierung / Expansion) ist nicht ganz unkompliziert, und erfordert Integralrechnung. Sie ist z.B. in diesem Dokument beschrieben: http://gaia.ws1.eu/files/Wirkungsgrad_eines_Auftriebskraftwerks_pb.pdf

Das ist die resultierende Formel:

E = V0 * p0 * ln(p / p0)

Für die Daten aus Punkt 2 ergibt sich:

E = 0,00433 m^3 * 100000 Pa * ln(150000 Pa / 100000 Pa) = 176 Ws

Da das die pro Sekunde zugeführte Energie ist, folgt daraus eine Leistung von: P = 176 Ws / 1 s = 176 W. Der Wert ist niedriger als die unter Punkt 2 vereinfacht berechneten 212 W, weil die Kompression der Luft den Auftrieb verringert. Für diese theoretische Leistung wäre wg. Punkt 1 allerdings ein deutlich stärkerer Kompressor notwendig.
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 18:04:19 von KurtX »

Hase

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #173 am: 05. November 2014, 00:08:53 »
Danke Kurt. Genau so etwas habe ich gewollt. Ein bischen mitdenken. Bisher hat es immer nur geheißen geht nicht weil. Aber gibt es eine Alternative wenn man das oder das ändert. Das der von mir angegebene Kompressor nur auf 0,3 bar ausgelegt war habe ich schon gesehen und bewusst ausgewählt mit der Hoffnung zum Beispiel über einen anderen Kompressor nach zu denken. Andere Möglichkeiten. Mir ist völlig wurscht was Gaia oder Rosch macht. Das sind Unternehmen die Gewinn machen wollen Seriös oder vielleicht auch nicht.
Aber zurück zum Thema. Kurt du kannst wunderbar diese Dinge klarlegen und berechnen. Das ist ehrlich gemeint. Um aus diesem theoretischen Gedanken doch noch etwas zu machen, versuchen wir mal rückwärts zu denken. Wie müsste der Kompressor beschaffen sein um unter den beschriebenen Bedingungen im Model einen Leistungsüberschuss zu erzeugen. Oder vielleicht doch höher denken Richtung mehr Behälter gleich mehr Auftriebskraft.

Regen

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #174 am: 05. November 2014, 13:17:36 »
Wenn du die Behälter größer machst oder die Anzahl vergrößerst und/oder den Tank tiefer machst, erhöhst du damit automatisch den Bedarf an Pumpenleistung. Das ist ein Nullsummenspiel, weil jede Aktion, die den Auftrieb erhöht auch gleichzeitig mehr Energie auf der Kompressorseite benötigt.

Etwas anschaulicher wird es vielleicht so: Im Grunde geht es nur darum, eine Luftmenge x zum Boden des Tanks zu befördern. Dabei ist es erst mal egal, ob ich einen Schlauch zum Tankboden verlege um dort gegen den Wasserdruck Behälter befülle oder ob ich die Behälter oben befülle und dann mit Krafteinwirkung unter Wasser bis auf den Tankboden drücke.
Die Theorie hinter den Auftriebskraftwerken, egal wie die im Detail aufgebaut sind, besagt nun, dass man weniger Energie benötigt, einen luftgefüllten Behälter gegen die Auftriebskraft zum Tankboden zu drücken, als beim Loslassen und Auftauchen des Behälters wieder frei wird.
Klingt nicht gerade logisch, oder?


Hase

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #175 am: 06. November 2014, 13:05:28 »
Logisch nicht wirklich. Aber ich denke das ich das jetzt wirklich verstanden habe. Kurt hat mich draufgebracht die Sache bischen genauer mit der Zeit und Wegstrecke zu betrachten. Bin mal von 500 Watt Leistung ausgegangen, die ich als Überschuss haben möchte.
Man möge mir verzeihen wenn ich hier wieder Leistung und Energie durcheinander haue. Arbeite im mechanischen Bereich. Letzten Endes kann ich ja jede Art von Leistung und Energie umrechnen. Wenn ich also eine Wegstrecke von 5120 mm in der Vertikalen habe. Alle 320 mm ein Behälter, 4 Sekunden zum Befüllen, und die Behälter 80 mm in der Sekunde zurücklegen. Dann brauche ich wohl 9,96 dm3 Luft pro Sekunde. Sprich, der Kompressor müsste mir in der Minute 600 Liter Luft bringen. Ist dann wohl doch bischen zu heftig.
Aber danke Jungs ihr habt mir geholfen das ich für mich das Thema richtig anpacken konnte und es zum Abschluss gebracht.

Neues Thema
Ihr habt bestimmt die letzten Jahre von John Kanzius gehört der auch in der Krebsforschung tätig war. Durch Zufall hat er entdeckt
das sich bei der Frequenz 13,56 MHz ein brennbares Gas über dem Wasser bildet. Erst wenn das Wasser aufgebraucht ist oder die Frequenz nicht mehr angelegt wird, hört das Gas auf zu brennen.
Jeder kennt die Elektrolyse. Brauch eine Unmenge an Energie. Glaube 98000 A für ein Mohl Wasserstoff in der Sekunde. Die Große Frage, wie viel Energie brauche ich zum erzeugen dieser Frequenz mit einer Sendeleistung bis sagen wir mal 30 oder 40 cm.
Kann mir da jemand hier weiterhelfen.
Schaut euch bitte auch mal diesen Link an.
http://www.shortnews.de/id/682110/usa-forscher-machen-aus-salzwasser-brennstoff
http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/us-marine-will-treibstoff-aus-seewasser-herstellen-a-963543.html
http://www.welt.de/wissenschaft/article126747909/US-Marine-zaubert-Treibstoff-aus-Meerwasser.html


Regen

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #176 am: 06. November 2014, 13:55:12 »
Vielleicht startest du eine neue Diskussion zu dem Thema Wasserstoff bzw. Treibstoff aus Wasserstoff sonst geht das hier in der Kraftwerksdiskussion unter.
Dabei solltest du aber die physikalischen Einheiten überprüfen.
98000 A wären ein Strom, keine Energie, und dieser Wert ist irrsinnig hoch. Mit einem Bruchteil davon kann man Schweißen.
Die Sendeleistung würde wiederum in Watt angegeben nicht in cm.

Kanzius selbst hat wohl erklärt, dass der Effekt den er zeigte bisher unbekannt war aber als Energiequelle ungeeignet sei, da der Sender mehr Energie verbrauche als beim Verbrennen wieder frei würde.

Maier

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #177 am: 08. November 2014, 19:52:28 »
Danke Kurt. Genau so etwas habe ich gewollt. Ein bischen mitdenken. Bisher hat es immer nur geheißen geht nicht weil. Aber gibt es eine Alternative wenn man das oder das ändert. Das der von mir angegebene Kompressor nur auf 0,3 bar ausgelegt war habe ich schon gesehen und bewusst ausgewählt mit der Hoffnung zum Beispiel über einen anderen Kompressor nach zu denken. Andere Möglichkeiten. Mir ist völlig wurscht was Gaia oder Rosch macht. Das sind Unternehmen die Gewinn machen wollen Seriös oder vielleicht auch nicht.
Aber zurück zum Thema. Kurt du kannst wunderbar diese Dinge klarlegen und berechnen. Das ist ehrlich gemeint. Um aus diesem theoretischen Gedanken doch noch etwas zu machen, versuchen wir mal rückwärts zu denken. Wie müsste der Kompressor beschaffen sein um unter den beschriebenen Bedingungen im Model einen Leistungsüberschuss zu erzeugen. Oder vielleicht doch höher denken Richtung mehr Behälter gleich mehr Auftriebskraft.

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #178 am: 03. Dezember 2014, 09:37:21 »
Zitat von: www.youtube.com/watch?v=kFpfsZKIfDo Veröffentlicht am 09.07.2014
Wir bauen unter Verwendung der patentierten Technologie eine Vorführanlage in Österreich auf. Diese wird anschließend in einer professionell geplanten Kleinserie für maximal bis zur limitierten Stückzahl für all jene nachproduziert, die sich jetzt dafür anmelden. Der Zeitrahmen für die Fertigstellung der Vorführanlage ist für die nächsten 2 -- 3 Monate geplant.
Ja, eine Vorführanlage im September/Oktober in Österreich . Hat schon jemand die Vorführanlage für die Kleinserie gesehen?

GAIA hat die PDF mit der Werbung mit Mutter Teresa übrigens von der HP entfernt.  Man findet die PDF aber noch hier

Gruß Felix
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2014, 10:02:32 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #179 am: 05. Dezember 2014, 21:44:36 »
Ich fasse noch mal aus aktuellem Anlass die Terminverschiebungen zusammen:

 
Zitat von:  youtube.com/watch?v=kFpfsZKIfDo 09.07.2014
Wir bauen unter Verwendung der patentierten Technologie eine Vorführanlage in Österreich auf. Diese wird anschließend in einer professionell geplanten Kleinserie für maximal bis zur limitierten Stückzahl für all jene nachproduziert, die sich jetzt dafür anmelden. Der Zeitrahmen für die Fertigstellung der Vorführanlage ist für die nächsten 2 -- 3 Monate geplant.
Fertigstellung der Vorführanlage also September/Oktober.


Fertigung Serienmuster: ca. Mitte November 2014
Fertigstellung & Anlieferung der ersten 500 Bausätze: ca. Mitte Dezember 2014
Weitere Fertigungslose in Stückzahlen zu je 100 Bausätzen
Vorfühung des Serienmusters also Mitte November.

Somit verschiebt sich die Besichtigung in den Januar hinein.
Ein Neuer Köder ist ausgelegt. Die werden in Spich doch hoffentlich keinen Schrotthandel aufmachen ;).

Scheint ein 6-Wochen Rhythmus zu werden. Im Januar müsste sich das Ganze dann auf März verzögern.

Gruß Felix
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)