Autor Thema: Rosch Auftriebskraftwerk 2  (Gelesen 108280 mal)

Quishi

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #150 am: 30. September 2014, 12:28:50 »
Nun, dann frage ich mich doch woher das bergabfliessende Wasser wohl seine Energie erhält?

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #151 am: 30. September 2014, 12:49:35 »
Ganz einfach. Von dem Effekt, der es erstmal den Berg hinauf gebracht hat. Die Energie die dafür notwendig war, wird dann beim runterfliesen wieder frei.

Gruß Felix
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Regen

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #152 am: 30. September 2014, 13:18:49 »
Wasser verdunstet (im Wesentlichen, jedoch nicht ausschließlich durch Sonneneinwirkung), und bildet Wolken, die beim abregnen Bäche und Flüsse speisen, wenn der Regen oberhalb der Quellen runterfällt.
Wenn man so will, handelt es sich also um Solarenergie.

Quishi

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #153 am: 30. September 2014, 21:34:49 »
Unbestritten und vollkommen richtig! Was hinunterfließen soll muss erst mal hinaufbefördert werden.


Man benötigt also eine Masse die eine Differenz im Abstand Punkt A (oben) und Punkt B (unten) zurücklegt. Diese müssen sich in einem Schwerkraftfeld befinden welches die Richtung, Geschwindigkeit und den "Energiegehalt" der Masse bestimmt.

Doch ohne das, ich bezeichne es mal als das, "Energietransportierende" Mittel -Schwerkraft- passiert da erst mal nicht sehr viel.
Da jegliche Masse auf der Erde permanent nach "unten" beschleunigt wird darf ich doch annehmen das es sehr wohl eine Rolle spielt
ob ein "geschlossenes System" von dem Schwerkraftfeld "durchflutet" wird oder nicht. Sonst würden wohl einige Dinge auf diesem Planeten überhaupt nicht funktionieren.

Die Fragen lauten also:
Kann man mit Hilfe der Schwerkraft auf der Erdoberfläche zum Beispiel 1Liter Wasser 5 Meter hinaufbewegen damit es wieder hinunterfließen kann?
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein um das zu erreichen?

1. Man benötigt eine Kraft die das Wasser unter Druck setzt um gegen die Schwerkraft Arbeit zu verrichten.
2. Diese Kraft muss jedoch durch die Schwerkraft selbst erzeugt werden (sonst müsste man Energie hineinstecken).
3. Außerdem benötigt man eine geeignete Vorrichtung damit ein "hochpumpen" ermöglicht wird.


Im Grundsatz könnte ein "overbalanced wheel" diese drei Voraussetzungen erfüllen.

In diesem Link wird ausführlich beschrieben warum das nicht möglich sein soll.

http://www.lhup.edu/~dsimanek/museum/themes/buoyant.htm


In der Theorie könnte es durchaus doch möglich sein.
Schauen wir uns doch mal das sogenannte "overbalanced wheel" mal etwas genauer an.
Auf der linken Seite der Vorrichtung befinden sich die mit Wasser gefüllten im Volumen veränderlichen Behälter die mit denen auf der rechten Seite geleerten Behältern verbunden sind.
Die Behälter werden, wie im Link dargestellt, mit Gewichten derart "beschwert" das sich auf der linken Seite ein Unterdruck einstellen muss, während auf der rechten Seite ein Überdruck entsteht.
Also links "Sogwirkung" rechts "Druckwirkung".
Wenn also die "Gewichte" ausreichend schwer sind, sollte der erzeugte Druck auf der rechten Seite und der "Sog" auf der linken Seite welche auf das Wasser wirken, dieses durchaus" vom rechten unteren gefüllten Behälter in den linken oberen geleerten Behälter befördern können.
Bringt man nur ein Behälterpaar in diese Anordnung dann bin ich überzeugt davon das es ganz klar nicht funktionieren kann weil das Eigengewicht des Wassers im unteren Behälter die Vorrichtung zum stillstand bringen wird.
Irgendwie muss das Gewicht am Behälter auf der rechten Seite ja in die Lage gebracht werden damit dasselbe Druck auf das Wasser im Behälter überhaupt ausüben kann.
Es ist also zwingend notwendig den am tiefsten Punkt befindlichen und mit Wasser gefüllten Behälter samt dem darauf befindlichen Gewicht zumindest um die Behälterhöhe anzuheben.

Man muss also insgesamt so viele Behälterpaare anbringen das die auf der linken Seite befindlichen Behälter so schwer werden das der untere gefüllte Behälter mit seinem Gewicht in die Position gebracht wird sodass das Wasser gegen die Schwerkraft gedrückt wird.
Außerdem müssen noch alle Reibungswiderstände in der Vorrichtung überwunden werden, was mit zunehmendem Gewicht die Funktionsfähigkeit eines derartigen Systems zusätzlich erschwert.

Also eine gigantische Apparatur mit nahezu keiner Leistung die zudem so Reibungsarm als irgend möglich ausgelegt sein muss damit dieselbe überhaupt in Bewegung geraten kann.

Aber an dieser Stelle könnte das System zumindest theoretisch durchaus ein "Selbstläufer" werden.

Doch ist es ein geschlossenes System?
Wenn ja, woher kommt dann die Energie?
Ist Gravitation wirklich nur eine statische Kraft?






Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #154 am: 30. September 2014, 22:46:37 »
Zitat von: Quishi
Da jegliche Masse auf der Erde permanent nach "unten" beschleunigt wird darf ich doch annehmen das es sehr wohl eine Rolle spielt
ob ein "geschlossenes System" von dem Schwerkraftfeld "durchflutet" wird oder nicht.
Eine statische Kraft spielt da keine Rolle. Man kann eine Masse in dem geschlossenen System nur mit Energiezufuhr entgegen der Schwerkraft bewegen oder unter Energieentzug mit der Schwerkraft bewegen. Einmal im Kreis bewegt, ist es immer ein Nullsummenspiel.

Zitat von: Quishi
Kann man mit Hilfe der Schwerkraft auf der Erdoberfläche zum Beispiel 1Liter Wasser 5 Meter hinaufbewegen damit es wieder hinunterfließen kann?
Wenn man das Wasser entgegen der Schwerkraft bewegt muss man immer Energie dazu aufwenden. Unabhängig davon, wie man es bewerkstelligt.

Zitat von: Quishi
In der Theorie könnte es durchaus doch möglich sein.
In der Theorie geht das nachweislich nicht, weil für die Kiste das Noether-Theorem gilt.
Hier gibt es zum Noether-Theorem ein halbwegs verständliche Erklärung:
http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/05/22/der-schonste-satz-der-klassischen-physik/

Zitat von: Quishi
Also eine gigantische Apparatur mit nahezu keiner Leistung die zudem so Reibungsarm als irgend möglich ausgelegt sein muss damit dieselbe überhaupt in Bewegung geraten kann.
Im Grunde muss man dann für jede Teilapparatur den Wirkungsgrad bestimmen. Aber je umfangreicher man die Apparatur gestaltet, um so schlechter wird der Wirkungsgrad, weil jede Teilapparatur einen Wirkungsgrad hat, der kleiner als 1 ist. Die Multiplikation der Wirkungsgrade der Teilsysteme ergibt den Gesamtwirkungsgrad.
 
Gruß Felix

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Quishi

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #155 am: 01. Oktober 2014, 00:17:05 »
Vielen Dank erstmal für alle Antworten.

Ich habe dem nichts weiter hunzuzufügen und entziehe mich aus dieser Diskussion mit den sinngemäßen Worten Tesla's:

Es kann kein großer Schaden entstehen, wenn ein Studierender eine irrtümliche Ansicht annimmt, aber wenn große Geister irren, muß die Welt deren Irrtümer teuer bezahlen.



Hase

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #156 am: 01. November 2014, 17:02:32 »
Du siehst Behälter an Ketten, im Wasser, wie bei einem aufrecht stehendem Förderband um zwei Wellen mit Zahnrädern wandern.
Diese Behälter haben wenn sie auf der linken Seite, hochwärts wandern, auf der unteren Seite Öffnungen. Durch den Umkehrpunkt oben
sind die Öffnungen dann auf der rechten Seite oben bei den Behältern.
An der unteren Welle siehst du, über 120° verteilt, drei Metallrohre an deren Enden rund gedrehte Kunstoff Teile sitzen.
Jetzt stelle dir einfachhalber mal 10 Behälter auf der linken und 10 Behälter auf der rechten Seite vor.
Vorweg: um 1 Watt Energie in einer sekunde zu erzeugen, musst du 102kg in der sekunde 1 mm bewegen!
Wenn ich also in neun Behältern auf der linken Seite schon Luft je Behälter von ca.:10dm³ habe und immer in den untersten neue Luft mit Hilfe
eines Kompressors hineinblase habe ich ca.: 100dm³ Luft auf der linken Seite. Oben entweicht die Luft beim drehen und es kann Wasser in den Behälter
eindringen. Dieser senkt sich noch mit Hilfe des Eigengewichts.
Ein verdrängter Liter Wasser durch 1 dm³ Luft ergibt eine Auftriebskraft von 1kg.
Nun zum Kompressor. Ein normaler Haus Kompressor braucht ca.: 2,2 bis 2,5 kw Leistung und liefert in der min um die 250 dm³ Luft mit 7 bis 8 bar Druck.
pro meter Wassertiefe hab ich 0,1 bar Druck. Bei zB.: 20 meter Wassertiefe also 2 bar Druck.
Bei 2,5 kw (2500 Watt) braucht der Kompressor also in der sekunde 0,694 Watt. Liefert mir in dieser Zeit 4,166 dm³ Luft.
Wenn ich über die untere Drehdurchführung ca.: über vier sekunden verbunden bin kann ich also ca.. 16 dm³ Luft einblasen.
Gehen wir auf Grund von verlusten ( entweichende Luft ins Wasser) von ca.: 10 bis 12 dm³ Luft aus.
Dann habe ich eine Auftriebskraft von minimum 100kg.
Reibungsverluste Wiederstände im Wasser und des Getriebes oben für den Antrieb des Generators nicht reingerechnet.
Je höher die Wassersäule und Anzahl der Behälter um so effektiver muss das ganze sein.
Hoffe ich konnte es dir einigermaßen erklären. Bei Fragen einfach melden.
Reine Mathematik und Nutzung von Auftrieb und Schwerkraft.

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #157 am: 01. November 2014, 18:53:19 »
Zitat von: Hase
Dieser senkt sich noch mit Hilfe des Eigengewichts.
Das Eigengewicht spielt keine Rolle, da die entsprechende Gewichtskraft auf beiden Seiten des Patenoster wirksam ist und sich damit ausgleicht.

Zitat von: Hase
Je höher die Wassersäule und Anzahl der Behälter um so effektiver muss das ganze sein.
Für jeden Auftriebskörper gilt im Idealfall: Die Energie die der Kompressor zum Auffüllen braucht, kann beim Aufsteigen wieder in eine andere Energieform umgewandelt werden. Es ist also egal wie hoch das Ding ist und es ist egal wie viele Auftriebskörper benutzt werden.

Für einen Auftriebskörper gibt es hier eine durchgängig beschriebene Berechnung/Simulation:
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2992-simulation-eines-auftriebskoerpers#6968

Bein Betrieb mit n Auftriebskörpern braucht man n mal die Eingangsenergie und erhält n mal die Ausgangsenergie. Der Wirkungsgrad beträgt theoretisch im Idealfall maximal 100%. In der Praxis beträgt er aber nur nur ein Bruchteil davon.

Gruß Felix
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Hase

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #158 am: 02. November 2014, 10:28:42 »
Aber ist doch klar Felix, bei der Berechnung wird immer von einem Behälter oder einem Liter usw. geredet und gerechnet.
Bei dem Auftriebskraftwerk brauchst du deshalb ja auch eine Starthilfe, genauso wie beim Auto den Anlasser.
Wenn du aber zB.: schon 20 Behälter auf einer Seite mit 15 dm3 Luft gefüllt hast (dafür die Starthilfe ). Hast du eine Auftriebskraft
von 300 kg. Wenn sich dann der wie du sagst Paternoster in der Sekunde auch nur 4 mm bewegt. Habe ich eine Energieerzeugung
von ca.: nicht ganz 12 Watt. Stimmst du dem zu? Ein Kompressor der diese Leistung erbringt braucht in dieser Zeit immer noch nicht mehr wie 0,694 Watt.
Deshalb ist es nur Logisch das die Energieausbeute zu nimmt je höher der Paternoster, je mehr Auftriebselemente um so größer die Auftriebskraft. Weil ich trotzdem in der selben Zeit immer nur einen Körper mit Luft befülle. 

KurtX

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #159 am: 02. November 2014, 13:14:29 »
@Hase: Du hast einen fundamentalen Fehler in Deinen Überlegungen, weil Du Leistung und Energie durcheinanderwirfst. Ein 2,5 kW Kompressor verbraucht (bei entsprechender Last)  immer 2,5 kW Leistung, egal ob man das auf eine Stunde oder eine Sekunde bezieht. Der Energieverbrauch hängt hingegen von der Zeit ab: In einer Stunde verbraucht der Kompressor 2,5 kWh (= 9.000.000 Ws) Energie, in einer Sekunde 2500 Ws. Bei einer Auftriebskraft entsprechend 300 kg und der von Dir genannten Bewegungsgeschwindigkeit von 4 mm/s (= 0,004 m/s) ergibt sich, wie Du korrekt berechnet hast, eine Leistung von P = 300 kg * 9,81 m/s² * 0,004 m/s = ungefähr 12 W. Das entspricht einer Energie von 12 Ws pro Sekunde. D.h. einer Eingangsleistung von 2500 W steht eine Ausgangsleistung von 12 W gegenüber, und einer Eingangsenergie von 2500 Ws pro Sekunde steht eine Ausgangsenergie von 12 Ws gegenüber. Nur so ist der Vergleich korrekt, und zeigt, warum "Auftriebskraftwerke" keine Nettoenergie produzieren.

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #160 am: 02. November 2014, 13:27:44 »
Kurt hat es schon erwähnt: Du hast offensichtlich keine Ahnung was Leistung und Energie ist. Macht aber nix. Herr Turtur hatte damit auch schon etliche Probleme wenn er mal QU prognostiziert hat. Der macht das auch schon mal über Leistungsvergleiche obwohl da nur Energievergleiche eine brauchbare Aussagekraft haben.


Zitat von: Hase
Vorweg: um 1 Watt Energie in einer sekunde zu erzeugen, musst du 102kg in der sekunde 1 mm bewegen!
Watt ist eine Leistung, keine Energie. Energie ist Leistung mal Zeit und hat dann auch eine dem entsprechende Einheit . Z.B. Watt*Sekunde. also Ws. Um 102kg entgegen der Gravitation um 1mm zu bewegen, salopp gesagt hochzuheben, ist eine Energie von 0,001m*102kg* 9,798m/s²=1m²*kg/s²=1Ws nötig.
Es ist also egal in welcher Zeit man das Gewicht auf 1mm anhebt. Es ist immer 1Ws an Energie nötig, auch wenn man 1Stunde dafür braucht.


Zitat von: Hase
Hast du eine Auftriebskraft von 300 kg. Wenn sich dann der wie du sagst Paternoster in der Sekunde auch nur 4 mm bewegt. Habe ich eine Energieerzeugung von ca.: nicht ganz 12 Watt. Stimmst du dem zu?
Die 300kg sind eine Masse, keine Kraft. Auf der Erde ergibt sich mit der  Erdbeschleunigung (g=9,798m/s²) eine Gewichtskraft von 300kg*9,798m/s²=2940kg*m/s²=2940N. Bei einem Weg von 4mm ergibt sich eine Energie von 0.004m*2940kg*m/s²=11.8Ws. Das entspricht einer Leistung von 11.8W die dem System 1Sekunde lang zugeführt wird.
Das sagt aber alles absolut nichts zum Energiegehalt des Auftriebskörpers mit 300kg Wasserverdrängung aus. Der ist nämlich ganz wesentlich davon abhängig, in welcher Wassertiefe sich der Auftriebskörper befindet. Ist doch leich einzusehen, dass der Energiegehalt in 50m Tiefe größer ist als in 5m Tiefe.


Zitat von: Hase
Stimmst du dem zu? Ein Kompressor der diese Leistung erbringt braucht in dieser Zeit immer noch nicht mehr wie 0,694 Watt.
Die Energie die man zum Verdrängen von 300kg Wasser braucht ist abhängig davon, in welcher Tiefe das Wasser verdrängt werden soll. Oben geht es mit wenig Energie und mit zunehmender Tiefe braucht man immer mehr Energie dazu.

Zitat von: Hase
Deshalb ist es nur Logisch das die Energieausbeute zu nimmt je höher der Paternoster, je mehr Auftriebselemente um so größer die Auftriebskraft. Weil ich trotzdem in der selben Zeit immer nur einen Körper mit Luft befülle.
Das ist definitiv falsch, weil jeder Auftriebskörper mit genau der Energie gefüllt wird, die er dann auch maximal wieder abgeben kann. Vollkommen unabhängig davon, in welcher Wassertiefe das passiert. In tiefen Regionen braucht man viel Energie um den nötigen Druck für die Verdrängung zu erzeugen und bekommt infolge des großen Weges beim Aufstieg wieder viel Energie (Energie=Kraft*Weg) zurück. Bei kleinen Tiefen geht es mit wenig Energie für die Wasserverdrängung und man bekommt durch den kurzen Weg auch entsprechend wenig Energie am Ausgang zurück.
Die Anzahl der Auftriebskörper spielt auch keine Rolle, weil sich alle gleich verhalten und keiner Überschuss generiert.
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 13:52:02 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

Hase

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« Antwort #161 am: 02. November 2014, 15:44:45 »
Nein Kurt. Du reist die Dinge auseinander. Vom Kompressor nimmst du die Leistung der Stunde, vom Auftriebsaggregat die mögliche Leistung der Sekunde. So macht das aber keinen Sinn und verfälscht völlig was ich sagen will. Ich interpretiere das vielleicht nicht so genau wie ihr, Dinge reiße ich aber auch nicht aus dem Zusammenhang um sie falsch darstellen zu können.
Wenn du also mit einer Kompressor Leistung von 2,5 kW rechnest, müsstest Du auch mit einer Leistungsangabe beim Auftriebsaggregat in dieser Zeit rechnen. Da nimmst du aber nur die Leistung der Sekunde. Lege diese dann auf die Stunde um und vergleiche beides - dann sieht es schon anders aus.
Natürlich wird das netto nicht ganz so rauskommen weil ich schon am Eingang gesagt habe Wasserwiderstand, Reibung, und andere Verluste habe ich nicht berücksichtigt weil ich diese nicht berechnen kann.
Dein Vergleich mit 50 Meter Wassertiefe hingt auch mächtig. Rosch bietet jetzt Aggregate mit einer Bauhöhe von 5 Meter an. Habe also in dieser Tiefe einen Druck von 0,5 Bar dem Gegenüber ein Kompressor Druck von ca.: 8 bar. Das ist also auch kein Problem.
Aber wenn Du so clever bist, dann erkläre mir bitte an welcher Stelle die Firma Rosch schwindelt oder täuscht wenn sie doch jetzt in Bregenz ein funktionierendes Modell hingestellt hat bzw. schon die ersten Modelle zum Kauf anbietet.

KurtX

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #162 am: 02. November 2014, 16:15:54 »
@Hase: Dir fehlen offensichtlich elemantarste Grundkenntnisse der Physik. Leistung ist grundsätzlich ein Momentanwert. Du willst Leistung durch Zeit teilen. Das ist Unsinn. Das ergäbe nicht Watt als Ergebnis, sondern Watt/Sekunde (oder Stunde, oder was auch immer). Das ist weder in irgendeiner Weise sinnvoll, noch hinterher mit Watt vergleichbar. Es gilt: Energie = Leistung * Zeit, und: Leistung = Energie / Zeit. Leistung / Zeit hat in diesem Zusammenhang keine sinnvolle Bedeutung. Die Vergleiche sind nur genau so sinnvoll, wie ich sie in meinem vorhergehenden Beitrag beschrieben habe.

Es gibt zahlreiche plausible Erklärungsmodelle, wie das in u.a. Bregenz gezeigte Auftriebskraftwerk ganz einfach mit Batterien funktionieren kann. In anderen Foren wurde berechnet, dass wahrscheinlich sogar die bekannte Batterie im Schaltkasten für die gezeigten zwei Stunden Laufzeit ausreichen würde. Zusätzlich gibt es noch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wo sich weitere, nicht sichtbare Batterien befinden könnten. Das gezeigte Modell beweist gar nichts.

Modelle zum Kauf sind bisher nur angekündigt. Ankündigen lässt sich viel.
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 16:23:10 von KurtX »

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #163 am: 02. November 2014, 16:16:21 »
Zitat von: Hase
Dein Vergleich mit 50 Meter Wassertiefe hingt auch mächtig. Rosch bietet jetzt Aggregate mit einer Bauhöhe von 5 Meter an. 
Ich habs schon mal gepostet. Eine Durchgänhig dokumentierte Berechnung/Simulation findet man hier:
http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/2992-simulation-eines-auftriebskoerpers#6961
Da kommt auch bei 5m kein Überschuss raus. Du kannst es ausprobieren. Das Simulationsprogramm ist samt Quellen dort verfügbar.

Zitat von: Hase
Aber wenn Du so clever bist, dann erkläre mir bitte an welcher Stelle die Firma Rosch schwindelt oder täuscht wenn sie doch jetzt in Bregenz ein funktionierendes Modell hingestellt hat bzw. schon die ersten Modelle zum Kauf anbietet. 
Da das Ding maximal 2 Stunden gelaufen ist, gehe ich von einem Betrieb über einen Akku aus. Mit der heutigen Technik, kann man das Ding bestimmt noch soweit mit nicht sichtbaren Akkus aufrüsten, dass es ohne Nachladung über einen Tag lang läuft. Ich bin mir sicher, dass ich das hin bekäme.
Ein plausibel nachvollziehbar funktionierendes System habe ich nirgends gesehen. Bei der merkwürdigen Vermarktungsstrategie kann ich auch nur davon ausgehen, dass es keines gibt.
Ein funktionierendes PM würde sicher ganz anders vermarktet. Die Ukraine wäre längst zugeschüttet damit. Oder glaubst Du die hätten Angst oder Mitleid vor/mit Putin und Gazprom. Stattessen hört man von Interessenten in der Mongolei. Da kann man sich doch bestenfalls noch einen Ast lachen.

Gruß Felix
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 16:22:22 von Felix »
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! (Matthäus 7:15-20)

Hase

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« Antwort #164 am: 02. November 2014, 18:22:42 »
Also bitte solch einen Blödsinn hier rein bringen. Dachte ihr seid ein bischen seriöser. Behälter berechnen die mit Gewichten beaufschlagt sind. Diese dann berechnen wie weit sie aus dem Wasser getrieben werden. Das Luftvolumen nimmt auch nicht mit steigender Höhe zu. So ein Nonsens. Und dann wieder die Reduzierung zu einem Behälter. Alle anderen lässt man unter den Tisch fallen.
Die Formeln im einzelnen sind richtig. Aber die Zusammenhänge die ihr daraus macht, sind einfach grauenvoll. Weder das Luftvolumen nimmt zu noch steigt der Wasserspiegel. Ihr könnt oder wollt es nicht richtig berechnen. Denn ihr zwei greift immer nur einzelne Elemente aus dem Kontext.
Wenn also, wie du mir zugestehst die Auftriebskraft bei meiner vorhergehenden Berechnung 12 Watt pro Sekunde sind, dann sind das theoretisch  43,2 Kw. Das das möglich ist glaube aus dem Bauch heraus auch ich nicht. Dem Gegenüber steht also die Leistung eines Kompressors mit 2,5 Kw .
Da kommen wir dann langsam zu sinnvollen Berechnungen. Erst mal unabhängig davon wie ich es mechanisch löse in dieser Zeit die Behälter zu füllen. Rein theoretisch ich schaffe es.
Dann stehen 300kg Auftriebskraft in der Sekunde bei einem Weg von 4 Millimeter, also wie du mir zugestehst dann 43,2 Kw Leistung Ausgang zu 2,5 Kw Leistung Kompressor Leistung Eingang gegenüber.