Autor Thema: Rosch Auftriebskraftwerk 2  (Gelesen 79047 mal)

Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #180 am: 26. Januar 2015, 16:23:06 »
Neues von Gaia.
gaia-energy.org/
10 Auserwählten soll Mitte Februar ein so genanntes "öffentliches TÜV Protokoll" zum 2m Modell gezeigt werden. Das Ding das offensichtlich seit Wochen in Spich rumsteht. Auf die simple Idee das Ding einfach eimal laufen zu lassen bis der Akku leer ist, ist bei Gaia anscheinend noch keiner gekommen.

Ich hab gerade erfahren, bei GAIA erhalten die gewöhnlichen Mitglieder gar keine Mitgliederlisten. Die kennen sich also in der Regel gegenseitig überhaupt nicht. Von daher hat bei den zur Wahl stehenden auch fast jeder nur eine Stimme. Seine eigene. Nur die 6 Vorstandsmitglieder sind im Besitz von Mitgliederlisten. Das wird ganz sicher die merkwürdigste Abstimmung der man jemals beiwohnen durfte. Die nennen das Transparenz:
Um ein Höchstmaß an Transparenz anzubieten, stellen wir diese 10 Plätze im Rahmen einer dynamischen Umfrage im Mitgliederbereich zur Verfügung.

Im Nachbarforum ist noch noch einen Aufruf veröffentlicht worden.
Ich gehöre zu den bekannteren Freie-Energie-Kritikern im deutschsprachigen Raum, und wurde in diesem Zusammenhang auch schon in verschiedenen Zeitschriften zitiert (NET-Journal und NEXUS Magazin). Mein technisches Englisch ist ziemlich gut, und ich verstehe einiges vom Thema Auftriebskraftwerk und den physikalisch/technischen Hintergründen. Ich habe über 1000 Beiträge in diesem Thread verfasst, u.a. viele der Berechnungen.

Mein Engagement richtet sich im Grundsatz nicht gegen irgendetwas, sondern dient der Aufklärung und der Aufdeckung der Wahrheit. Je mehr Informationen zur Verfügung stehen, um so umfassender und tiefgehender ist das möglich.

Vielleicht möchte mir ja ein Whistleblower den mysteriösen TÜV-Bericht zum Auftriebskraftwerk oder andere interessante Informationen in diesem Zusammenhang zukommen lassen. Strengste Vertraulichkeit ist dabei zugesichert. Keine übermittelte Information wird ohne Zustimmung des Absenders veröffentlicht oder anderweitig weitergegeben werden. Speziell für diesen Zweck habe ich die folgende Email-Adresse eingerichtet (um Harvester-Bots zu bremsen hier als Bild wiedergegeben):

[Whistleblower_mail.jpg im Anhang bzw. Original im Link, wenn der Anhang nicht sichtbar ist.]

Bitte den Begriff Whistleblower im Betreff einschliessen und diese Email-Adresse ausschliesslich für den o.g. Zweck verwenden. Andere Emails werden grundsätzlich ignoriert. Kontaktaufnahme zu anderen Zwecken bitte per PN hier über das Forum. Die Email-Adresse wird nur für einen begrenzten Zeitraum aktiv bleiben.


Ich denke, besonders interessant wäre hier ein Whistleblower der, unter welchen Umständen auch immer, mit in den offensichtlichen  Betrug verwickelt wurde.



« Letzte Änderung: 26. Januar 2015, 17:41:47 von Felix »
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Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #181 am: 11. Februar 2015, 09:10:48 »

Interessante Neuigkeiten.

Beim Blecheverarbeiter steht ein 8m , 12m, 20m Atkw , keines der Maschinen kommt nur auf 30% der zugeführten Leistung .
Mit dem Blechverarbeiter ist Haslach Blechverarbeitung (Kempten) gemeint, die Rosch einmal als Kooperatinspartner erwähnt hat.

Fotos zu den Anlagen sind dort im Forum angekündigt, soweit die von der Firma genehmigt werden.
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Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #182 am: 12. März 2015, 08:57:07 »
Neues zum angeblichen TÜV-Gutachten und der Bericht eines Auserwählten der selbiges in Spich einsehen durfte:

Meine Eindrücke vom Besuch bei ROSCH:
•   Es musste eine Erklärung unterschrieben werden, der zufolge das Kopieren bzw. Fotografieren des TÜV-Berichts untersagt war, jedoch die mündliche Weitergabe erlaubt wurde.
•   Handys mussten am Empfang abgegeben werden.
•   Der sog. „TÜV-Bericht“ war in extrem schlechtem Englisch verfasst. Aufbau und Form waren dilettantisch. Ich habe selbst schon Geräte beim („richtigen“) TÜV (in Österreich) zertifizieren lassen und weiß die Professionalität der Leute zu schätzen.
•   Im Bericht wurden Batterie und Generator in der Leistungsbilanz als Quelle (positiv), der Kompressor und die Last (= Lampen) als Verbraucher (negativ) gerechnet. Die gelieferte Leistung des Generators und der Batterie deckte den Leistungsbedarf der Verbraucher. Die Batterie war somit immer als Energielieferant dargestellt, es war nicht ersichtlich ob, wann oder wodurch die Batterie aufgeladen wird und die Stromrichtung umgekehrt wird (also in der Energiebilanz als Verbraucher auftaucht). Es war auch nicht klar, was passiert, nachdem die Batterie leer ist.
•   Es wurde nur eine einzige(!) Messung (also ein Momentanwert) angegeben. Es gab kein Protokoll über einen längeren Zeitraum bzw. über das Anlauf- oder Ausschaltverhalten.
•   Bei der Ermittlung der Leistung (Spannung x Strom) wurde nicht auf gültige Ziffern gerundet, ein typisches Zeichen für mangelnde Kenntnis der Messtechnik. Hintergrund: Z. B. ergibt 3,47 A x 21,3 V mathematisch zwar 37,911 W, aber der Wert ist nicht sinnvoll verwendbar, da er „zu viele“ Ziffern aufweist. Eine errechnete Größe kann nicht „genauer“ sein als die (ungenaueste) Eingangsmessgröße.
•   Für alle Messpunkte wurde eine Phasenverschiebung (cos phi) angegeben (immer 1). Dies allerdings auch für Gleichstromkomponenten (Batterie)!
•   Besonders interessant war die Vermischung von Schaltplan und Blockschaltbild. Dabei ist nämlich eine stromführende Leitung (vom Plus-Pol der Batterie) einfach in die Umrahmung eines Blocks gemündet (wo auch immer der Strom dann hingeflossen ist). Andere Leitungen haben diesen Block sehr wohl „durchdrungen“ und waren mit den darin eingezeichneten el. Komponenten verbunden. Der Minus-Pol der Batterie war interessanterweise mit dem Wechselstromkreis (Generator, Kompressor, Verbraucher) verbunden.
•   Auf meine Frage, was der „TÜV“ hier genau gemessen hatte, bekam ich von ROSCH (Hr. Dohmen) in etwa die folgende Antwort: „Die wussten selbst nicht wie das funktioniert und was sie da gemessen haben – das wollten wir ihnen auch nicht sagen, uns ging es darum, dass wir etwas für die Patentanmeldung haben ...“
•   Auf meine Frage, wie denn bei 2 m mit etwa 300 Watt durch gerade einmal Verdopplung der Bauhöhe 5 kW zu erwarten wären, erklärte mir Hr. Dohmen, dass die Leistung logarithmisch mit der Höhe anwächst. Es sollte natürlich „exponentiell“ heißen. Aber Achtung: Selbst bei linearer Zunahme müssten pro Meter mindestens 2000 W (!) dazukommen, ganz zu schweigen, wenn das exponentiell wächst ...
•   Das TÜV-geprüfte Modell wurde am Schluss auch wieder hergezeigt, aber nach einigen Minuten hat es sich ausgeschaltet – lt. ROSCH lag es am mechanischen Defekt einer der Komponenten ...
•   Beigefügt der heutige (10.03.) Screenshot von der GAIA-Homepage [ siehe rechts oben zum Vergrößern, Beitrag vom 4. März ]. Mein Kommentar ist weiterhin nicht freigegeben.
Weitere Infos:
•   Ich habe die Bestellung storniert und meine Anzahlung zurückgefordert. Seitens GAIA wird aber keine Rückerstattung geleistet. Folgende Antwort habe ich erhalten:
•   „Vertraglich ist mit ROSCH vereinbart, dass das Rücktrittsrecht zum Zeitpunkt der Präsentation ausgeübt werden kann – so haben wir es auch in unseren Bestellprozess übernommen. Daher können wir zwar jetzt den Rücktritt buchen, aber die Rücküberweisung der Anzahlung erst zum Zeitpunkt der Präsentation von der Bank ausführen lassen.“
•   Die gleiche Antwort erhielten auch andere Besteller, die nach der Besichtigung storniert hatten. Nach dieser Argumentation werde ich das Geld wohl nie erhalten, weil der Prototyp noch beliebig lange hinausgezögert werden kann ...

Nachtrag:
Bezüglich des ominösen „TÜV-Gutachtens“ habe ich nochmal nachgefragt und dazu folgende Antwort erhalten:
Das war kein TÜV – irgendein italienischer „Techniker“ (weil italienische Adresse, dazu passend das „Englisch“ mit schwerem italienischem Touch), der in seinem Logo stehen hat, dass er für den TÜV arbeitet – sehr dubios.



Dass entsprechende Kommentare bei GAIA einfach zensiert werden, spricht dann auch wieder für sich.
« Letzte Änderung: 12. März 2015, 09:07:06 von Felix »
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Felix

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #183 am: 18. März 2015, 16:47:16 »
Der User uatu hat bei allmystery eine gute Übersicht gepostet, aus der man die theoretisch maximale Ausgangsleistung eines AuKW in Abhängigkeit von Lufteintrag und Höhe grafisch dargestellt wird: http://www.allmystery.de/themen/gw113123-795#id13989563


Es ist möglich, wie ich hier schon einige Male erläutert habe, aus der Luftleistung und der Höhe eines Auftriebskraftwerks die unter Idealbedingungen maximale Ausgangsleistung zu berechnen. Mit keiner wie auch immer gearteten Konstruktion (z.B. durch Variieren von Anzahl und Volumen der Auftriebsbehälter) lässt sich mehr Leistung aus dem Auftrieb gewinnen, wie sich bei dieser Berechnung ergibt. In der Praxis wird die tatsächliche Ausgangsleistung aufgrund unvermeidlicher Verluste sogar noch wesentlich geringer sein.

Die entsprechende Formel lautet:

P = (patm * Vatm * ln(pwasser / patm)) / t



Hier sind ja einige Leute im Forum, die behaupten sowas wie „neuer Physik“ zu beherrschen. Die können das dann ja mal gleiches mit neuer Physik rechnen und darstellen. Soll doch keiner auf die Idee kommen, dass die den Leuten nur die Säcke voll machen und den Geldbeutel leeren wollen.
« Letzte Änderung: 18. März 2015, 17:27:01 von Felix »
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anonJo

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #184 am: 10. Mai 2015, 09:33:38 »
Neues aus Spich:

... " Heute am 5. Tag der Livebesichigungen in Spich wollen wir uns ganz herzlich bei Euch bedanken.

DIE ERSTE MEGAWATTSTUNDE IST ÜBERSCHRITTEN …. Auch die stetige Wiederholung von Argumentationen, weshalb es nicht funktionieren soll, können die Wahrheit nicht verhindern … unser AuKW läuft stabil und zuverlässig! " ...

siehe: http://gaia-energy.org/

anonJo

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #185 am: 13. September 2015, 21:25:26 »

Analog zu der Nummer die die Schneiders schon mit Rossi eingeübt haben, wird dann auch hier mit gewaltigen Gewinnmargen gelockt:
["http://svrswiss.org/pdfs_aso/Prot110714.pdf"]

Immerhin scheint es bei Rossi etwas weiter voran gegangen zu sein:

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/andreas-von-r-tyi/neues-zum-e-cat-rossi-erhaelt-us-patent.html

LG Jo

Regen

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #186 am: 15. September 2015, 16:08:54 »
Ja, er hat ein Patent auf eine Vorrichtung erhalten, mit der man Flüssigkeiten erwärmen kann. Anscheinend aber auf so ungewöhnlichem Wege, dass der Patentanspruch durch einen Kochtopf nicht abgedeckt wird.

anonJo

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Antw:Rosch Auftriebskraftwerk 2
« Antwort #187 am: 20. September 2015, 21:09:22 »
Ja, er hat ein Patent auf eine Vorrichtung erhalten, mit der man Flüssigkeiten erwärmen kann. Anscheinend aber auf so ungewöhnlichem Wege, dass der Patentanspruch durch einen Kochtopf nicht abgedeckt wird.

Ungewöhnlich ist vor allem dass da auch noch ein Schutzschirm gegen Strahlung notwendig ist.
Den Grund warum dieser Schutzschirm eigentlich notwendig ist und um welche Art von  Strahlung es es dabei handelt  habe ich leider nicht endecken können  :-\

LG Jo