Autor Thema: FFT Analyse des Audiostreams des 1. WITTS Videos  (Gelesen 2873 mal)

Reinhard

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FFT Analyse des Audiostreams des 1. WITTS Videos
« am: 09. Mai 2014, 15:48:37 »
FFT Analyse des Audiostreams des WITTs Videos:     http://youtu.be/8fR3vBB1Yn0
Autor: Alex-L

Das beschriebene Video ist eines von zwei mir bekannten Videos, welche den QEG als Selbstläufer darstellen.
Dem Video selbst ist nur begrenzt Information zu entnehmen.
Viele elektrische Effekte äußern sich jedoch auch in akustischen Signalen.
So ergibt sich die Möglichkeit, durch eine Audioanalyse in das System hinein zu messen.

Zum Diagramm:(s. Anhang)
Die X-Achse gibt die Frequenz wieder.
Die Y-Achse die verstrichene Zeit.
Die Helligkeit steht für die Intensität des analysierten Tons.
Links im Diagramm ist die Zeit in Sekunden eingeblendet.
Das Gerede am Anfang ist nicht berücksichtigt.

Analyse  (S=Sekunde):
S87:
Motor wird eingeschaltet, es bilden sich ab diesem Moment starke 60Hz Oberwellen auf 120Hz, 240Hz usw.
Die geradzahligen Oberwellen kommen vom Ummagnetisieren des Trafoblechs und sind einfach zu erklären.
Der Generator dreht sich anfangs noch nicht.
Die 120 Hz kommen entweder vom DC Motor oder vom Stelltrafo.

S96:

Der Generator (QEG) hat beschleunigt, und es kommt zu vielen Harmonischen und Sub-Harmonischen der Generatorfrequenz.
Die 38Hz könnten vielleicht die Grundwelle sein ==> 2280 RPM.
Bis zum Umschalten auf Selbstversorgung beschleunigt der Generator noch geringfügig.

S153:
Der Stecker wird gezogen und der Generator umgesteckt.
Nach einem kurzen Schwanken fängt sich die Generatorfrequenz wieder und bleibt nun auf einem konstanten Wert (keine weitere Beschleunigung).
Es gab als beim Umschalten irgend einen Effekt (evtl. Abtrennen der Energiezufuhr?)

S173-S208:
Nach und nach werden die Glühlampen eingeschraubt.
Was so nicht zu hören ist: Die Generatorfrequenz fällt mit steigender Last ein wenig ab.
Dies ist als Beweis zu werten, daß die Glühbirnen tatsächlich am QEG angeschlossen sind und nicht separat versorgt werden.

S570:
Die Glühlampen werden wieder entfernt.
Der Generator beschleunigt wieder etwas.

Besonders die Lastabhängigkeit des Generators und das Ändern des Verhaltens bei S153 wirken an sich sehr überzeugend.

Doch nun kommt das ganz Unerwartete:

Die beim Einschalten (S87) erstmals aufgetretenen 120Hz + Oberwellen bleiben auch nach dem Umschalten auf Eigenversorgung (S153) unverändert
und ändern die Frequenz nicht gemeinsam mit der Generatordrehzahl, wie dies bei einer Kopplung beider Maschinen im autarken Betrieb zu erwarten
wäre.
Diese Frequenzen bleiben netzsynchron erhalten, solange sich der Motor dreht.
Erst beim Abschalten des Generators verschwinden auch diese Frequenzen wieder.

Dies ist für mich ein Hinweis darauf, daß die primäre Energiezufuhr beim Umschalten auf Autarkie bei S153 nicht unterbrochen wurde!


« Letzte Änderung: 09. Mai 2014, 19:17:27 von Reinhard »