Autor Thema: Patent-Frage  (Gelesen 5567 mal)

Mike

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Patent-Frage
« am: 15. April 2014, 12:36:43 »
Hallo Leute,
Ich weiß nicht warum, aber hier (beim Bau-Plan) wird bewusst Information vorenthalten bzw. verzerrt:
Hat sich irgend jemand die Mühe gemacht die einkopierte Patent-Kopie durchzusehen?

Zitat Tesla: "My invention, therefore, involves the combination of a piston free to reciprocate under the influence of steam or a gas under pressure and the movable element of an electric generator which is in direct mechanical connection with the piston ..."

Es geht hier also um einen unter Dampf-/Gasdruckbetriebenen Generator ...
Vermutung: Das im Bauplan dargestellte Patent scheint nicht das "Benötigte" zu sein:
hier ist ein Link, der meines Erachtens das wirkliche Patent zu der Maschine darstellt.

http://www.teslauniverse.com/nikola-tesla-patents-390,721-dynamo-electric-machine

Ich bin leider technisch viel zu wenig versiert, aber TeslaTech, Raffaela
oder jemand "vom Fach" soll sich das mal anschauen, das sieht auch auf
den PATENT-Plänen nach dem QEG aus. Ausserdem beschreibt TESLA den Exciter ...

Ich bitte um Info, wenn wer meine Vermutung bestätigen kann !?
Oder ob ich da fachlicher Unkenntnis halber nur Schmarrn schreibe :-)

Falls das niemanden interessiert, auch was wert, zumindest für die Hersteller
der Unzähligen (von Übereifrigen) vorbestellten teuren Teile :-)

LG, Mike
« Letzte Änderung: 15. April 2014, 17:08:07 von Mike »

ToniG

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #1 am: 15. April 2014, 17:59:59 »
Hallo Mike, du hast richtig gelesen. Vegiss das Patent, es war vielleicht der Urgedanke, der dann durch WITTS zu dem Ansatz im Plan geführt hat...

ArGeBo

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #2 am: 16. April 2014, 22:58:33 »
Goldgräber Stimmung !? oder doch schon im Goldrausch....

...ich hoffe wir verlieren nicht den Verstand.
Quantenphysik = Das Experiment zum Beweis dass es Gott nicht gibt

Arbeits Gemeinschaft Bodensee

Trionis

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #3 am: 20. April 2014, 20:41:17 »
Hallo ToniG,

grundsätzlich finde ich die Spendenaktion absolut richtig. Und wenn das ganz was werden soll dann muss man auch bereits sein eine Spende von 100 Euro auf sich zu nehmen. Denn 200 Leute a 100 Euro ergeben nach meiner Rechnung 20.000 Euro. Und ich meine schon, dass so viele Leute bei diesem brisanten Thema vorhanden sein sollten.
Allerdings wünsche ich mir mehr Transparenz in Form von Offenlegung sämtlicher Rechnungen, Anfragen, Angebote und der gleichen. Das schafft Vertrauen und zeigt die Ernsthaftigkeit mit der gearbeitet wird.
Es ist leider so, dass Spendengelder oft veruntreut werden.

Herzliche Grüße

Alexander Rosenmeier
Trionis

P.S.: ich werde diese E-Mail als Beitrag ins OEG Forum setzen.

Trionis

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #4 am: 20. April 2014, 22:01:45 »
Hallo Alexander,

 

ich habe in der Kontaktliste Unterscheidungen



20.04.2014
 Kontakte QEG.de
 
132
 Interessierte
 
31
 Gruppen
 
11
 Macher (Prototyp) ohne Gruppe
 
5
 Vernetzung
 
179
 Gesamt
 
 
 40 Prototypen
 

 

Interessierte möchten grob wissen, was los ist und wann wir was zeigen und sie ggf. was bestellen können (meine Definition). Zu dieser Gruppe gehörst du.

Gruppen: Hier sind die Sprecher einer Gruppe möglichst mit Ort und immer mit Mail vorhanden

Macher (Prototyp) ohne Gruppe, ist klar.

Gruppen erhalten Zugriff auf ein TeamDrive, in dem Informationen von allen zusammengetragen werden. Dies ist eine ‚Not’lösung, bis wir die Web-Werkzeuge haben, die wir uns wünschen. Gruppen und Macher werden auch zu Gesprächen eingeladen um Informationen auszutauschen. Ebenso ergeht es ‚Elektrikus’, wie dir & ‚Mechanikus’. Da wir dies bisher via Skype gemacht haben konnte ich dich nicht, wegen fehlender Kontaktdaten, einbeziehen.

 

QEF-Forum. Dann bitte auch meine Antwort!

Danke

Österliche Grüße

Toni


Trionis

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #5 am: 20. April 2014, 22:17:11 »
Ok Toni,

du hast recht. Ich habe aber deine Antwort auch in allen Topics darunter gesetzt. Denn ich will schon fair sein. Schau, es geht mir genau wie dir darum die Leute wach zu rütteln. Und wenn ich mich für etwas einsetzte dann muss ich mir meine Sache sicher sein. Wenn ich dich damit beleidigt habe, dann tut es aufrichtig Leid. Das war nicht meine Absicht.

Ich habe diese Nachricht nicht in alle Topics gesetzt aber in viele. Wenn ich es nur in ein Topic gesetzt hätte, dann würde es vielleicht untergehen. Ich wollte den Leuten lediglich sagen das 100 Euro in anbetracht einer so wichtigen Sache nicht wirklich viel sind. Ich habe bei meinen Forschungen mit Magnetmotoren schon einige Tausend Euro ausgegeben.

Ich werde auch diese Nachricht ins QEG Forum setzten, ok!!!

Herzliche Grüße

Alex
Trionis

jeal1204

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #6 am: 22. April 2014, 00:06:17 »
Hallo Leute,
ich bin seit wenigen Tagen beim QEG-Thema zugestoßen und dabei mich mit vor allem technischen Infos rund ums Thema vollzusaugen. Ich bin E-Technik-Ing. und schaue mir vor Beginn eines Projektes immer zuerst genau die Aufgabenstellung an, erörtere so genau wie möglich das Ziel, prüfe, was bereits bekannt/vorhanden ist und erst dann lasse ich meiner "Bastler-Euphorie" freien Lauf.

Ich habe mich durch das von Hopegirl in der Bauanleitung zum QEG erwähnte Patent durchgeackert.

Zitat aus der Anleitung (deutsche Übersetzung)
[...] Der Quantengenerator ist eine Adaptierung an eines der vielen Patente elektrischer  Generatoren / Dynamos von Nicola Tesla. Das spezielle Patent auf das sich hier bezogen wird hat die Nummer 511,916, datiert auf den 2. Januar 1894 mit dem einfachen Titel „Elektrischer Generator“ (siehe Anhang). Die Adaptierung betrifft die Umwandlung von einem linearen in ein rotierendes System.  [...] 


Es handelt sich bei dem Patent in Fig. 1 um einen klassischen Stromgenerator (Gasdruck --> elektischer Strom). Aufgebaut ist die Maschine aus drei aneinander gekoppelten Komponenten:
  • Linar-Kolben-Motor (hin und her-schwingender Kolben, Antrieb durch Gas)

  • Druckluftfeder-Dämpfung (bremst in den Endlagen die Kolbenbewegung ab und hilft beim Richtungswechsel)

  • Dynamokern mit Schwinganker (Dynamokern wird statisch mit Erregerspulen oder Permanentmagenten magnetisiert, im Schwinganker wird der Nutz-Strom induziert)
Fig.2 ist ein modifizierter Aufbau von Fig.1:
- die Luftfeder ist im Kolbenraum integriert
- der Dynamoteil ist hier eine Zylinderform mit beweglichen Innenkolben (Erreger- und Induktionswicklung) sind zylindrisch auf einer Achse, der Innenkolben=laminierter Eisenkern koppelt das Magnetfeld abwechseld die die obere oder untere Induktionswicklung ein)

Von Resonanz ist nirgens in der Patentschrift die Rede!
Es sind keinerlei Schwingkreisbeschaltungen (Spule - Kondensotor) zu sehen, keine Exciter-Spule, keine Funkenstrecke.
Es ist im Dynamoteil kein beweglicher Eisenkern zu erkennen, welcher wie bei QEG die Induktivität ändert.


Nach Aussage verschiedener Quellen gibt von Tesla mehere hundert Patente (bis zu 700), von denen jedoch nur etwa 117 öffentlich zugänglich sind. Der Rest ist angeblich verschwunden oder unter Verschluss.

Entweder bezieht sich Hopegirl auf eine andere als die in der QEG-Anleitung aufgeführte Patent-Nr. oder der QEG ist aus mehreren Erfindungen zusammengesetzt, schlimmstenfalls frei erfunden.

Solange das Funktionsprinzip des QEG nicht wenigstens theoretisch halbwegs klar ist, sowie diverse Parameter der Maschine, empfehle ich allen QEG-Nachbauern dringend erstmal Vorversuche und kleine Modelaufbauten zum tendenziellen Funktionsnachweis, bevor viel Geld und Kraft sinnlos verpufft. Ganz wichtig dabei ist die Messtechnik zu beherrschen und die Ergebnisse richtig zu interpretieren.

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“


Herzliche Grüße aus dem Allgäu
Jens
« Letzte Änderung: 22. April 2014, 00:09:12 von jeal1204 »

FreieGedanken33

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #7 am: 25. April 2014, 15:58:22 »
Ich bin gerne Bereit etwas zum Projekt beizutragen. Ich Beschäftige mich seit zwei Jahren etwas tiefgründiger mit der Materie. Es sind mir allerdings ein paar grundlegende Probleme aufgefallen und zwar. Wie sind die ersten Sätze auf Seite 12 auf der Zeichnung des strator generator kern gemeint? Ich baue also 140 Schichten von M19C5 Stahlblech
Auf (laserzuschnitt) die lege ich dann alle aufeinander werden alle miteinander durch insgesamt 4 Schweißnähte verbunden aber nicht verklebt.Gerade der letzte Satz auf Seite 2 verwirrt mich dann etwas, wo es heißt Die ungeradzahligen Bleche sind jeweils an 4 stellen Wig verschweißt. Is ja alles kein Problem der Herstellung aber ein Schema des Querschnitts der einzelnen seqmente wäre hilfreich. Für weitere Exkursionen in die Welt der Freien Energie Erzeugung bin ich gerne zu haben. Ich Bau auf jeden Fall auch einen. MFG MANU  ;)
« Letzte Änderung: 25. April 2014, 16:00:40 von FreieGedanken33 »

jeal1204

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Antw:Patent-Frage
« Antwort #8 am: 26. April 2014, 23:26:00 »
[...]
Hat sich irgend jemand die Mühe gemacht die einkopierte Patent-Kopie durchzusehen?
[...]
Es geht hier also um einen unter Dampf-/Gasdruckbetriebenen Generator ...
Vermutung: Das im Bauplan dargestellte Patent scheint nicht das "Benötigte" zu sein:
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http://www.teslauniverse.com/nikola-tesla-patents-390,721-dynamo-electric-machine
[...]

Servus Mike,
ich sichte gerade der Reihe nach hier im Forum oder in Dunstkreis des QEG auftauchende Patente. Dunstkreis deshalb, weil es einfach sehr viele Quellen wie Foren und Webseiten dazu gibt, die alle unterschiedlichen Infos enthalten.

Dein Vorschlag von US-Patent-Nr. 390,721 scheint mir auch nicht passend zu sein. Wenn ich das richtig interpetiere, ist Ziel dieses Generators eine Frequenzserhöhung des erzeugten Wechselstromes, um z.B. Hochgeschwindigkeitsmotoren anzutreiben.

Aus nicht näher erläuterten Gründen sagte Tesla, dass die maximal Generatordrehzahl konstruktiv begrenzt sei (möglicherweise Bersten der Mechanik wegen zu hoher Fliekräfte, zu starke magnetische Wirbelverluste im Eisenkern o.ä.). Teslas Idee war nun, das Erregerfeld im Generator auch rotierenen zu lassen, womit sich die Drehzahlen vom Generatorrotor und vom Erregerfeld im Stator addieren. Der Exciter ist hierbei ein permanent erregter Generator, der die Erregerwicklung des Generators speist und nicht mechanisch mit der Generatorwelle gekoppelt ist. Der Exciter hat einen eigenen, unabhängigen und drehzahlsteuerbaren Antrieb. Diese Vorrichtung könnte auch zur Frequenzregelung (konstant halten von z.B. 50Hz, wenn als Generatorantrieb beispielsweise eine Dampfmaschine mit starker Drehzahlschwankung verwendet wird) eingesetzt werden.

Auch in diesem Patent ist nirgends ein LC-Schwingkreis verwendet - hat demnach mit QEG nichts zu tun.

Gruß Jens