Autor Thema: QEG Prototyp 0 (bayerischer Energonauten QEG) Experiment vom 29.05.14  (Gelesen 4977 mal)

TeslaTech

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Liebe Forumgemeinde,

langsam geht es bei uns vorwärts. Das folgende youtube video hat Albert gedreht.
An dieser Stelle Vielen Dank an Albert für das Videodrehen und seine scharfe Auffassungsgabe!

https://www.youtube.com/watch?v=9k7Ifp2RfdQ&feature=youtu.be

Bei diesem Test ist ein sehr interessanter Effekt aufgetreten.

Im Video sind 6 x 30 Watt Glühbirnen zu sehen. Die Birnen sind in Reihe geschaltet und dazu parallel jeweils eine GDT (Gas discharge tube) geschaltet, welche bei ca. 300V zünden.
Vorher sieht man noch kurz eine Breitbandmessung (B-Feld) im Messbereich von 100mG / 10µT. Dieses Feld ist beim Eintreten der Resonanz in etwa 6-7 Meter im Durchmesser groß.
Aber auch bereits vorher ist ein schwaches Feld zu messen das vom QEG angeregt wird.

Im letzen Drittel des Videos sieht man, dass nicht alle Glühbirnen gleichmäßig leuchten sondern wie eine Art Lecher-Leitung unterschiedlich leuchten obwohl sie ja in Reihe geschalten sind.
Es wird eine stehende Welle produziert wobei aber ihre Frequenzbäuche bzw. Knoten hin und her driften. Unter jeder Glühbirne sieht man dass die GDTs gezündet haben.
Nach meinen Berechnungen und Tests, muss die Ausgangs-Resonanzfrequenz ca. doppelt so hoch eingestellt werden (über Kondensatoren) als die Resonanzfrequenz im primären LC-Kreis.
ABER: Bei (nahezu) gleicher Resonanzfrequenz auf prim. und sek. Seite war keine Leistung am Ausgang zu entnehmen!

Die Lecherleitung, bekannt auch als Hairpin circuit, haben Albert und ich bereits 2010 diskutiert. Albert hatte auch explizit zum QEG erwähnt, dass in Kombination
mit den GDTs die Lecher-Leitung entstehen würde. Dies ist auch meine Meinung.
Der Begriff Hairpin circuit ist ein Umgangssprachlicher Ausdruck. Das Experiment kann in dem Buch von Thomas Commerford Martin mit dem Titel: "The inventions, researches and writings of Nikola Tesla"
in dem Kapitel "Impedance Phenomena" nachgeschlagen werden.
Im deutschen gibt es da die Buchreihe (6 Bände) vom Michaels-Verlag. Es ist das Buch mit dem Titel: "Hochfrequenzexperimente"


Anbei noch zwei Fotos (Fotos:Albert).

LG

TeslaTech
« Letzte Änderung: 02. Juni 2014, 19:05:50 von DD »

DD

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TeslaTech

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Hallo,

Hier sind ein paar Messwerte, und Beschreibungen von Versuchen, die wir in den letzten Tagen bei zwei kurzen "Sitzungen" mit dem QEG ermitteln konnten.

Wir haben prinzipiell Resonanz im unteren Drehzahlbereich untersucht. Der Motor kann zwar bis ca 3000 UPM drehen. Aber die Maschine wird dann extrem laut. Leider sind die Bleche des Rotors beim Zusammenbau nicht in Epoxi getaucht bzw. verklebt worden, sondern lediglich verschraubt. Auch hat der QEG von Sebastian bewusst keine Schrauben im Inneren des Kerns durch die Polschuhe (Magnetischer Kurzschluss). Daher machen die Bleche extrem laute sägende Geräusche. Das kann erst bei der nächsten Demontage korrigiert werden.

Die von uns sogenannte Grund- Resonanz ohne Last im Ausgang tritt auf bei 1350 RPM. Stromverbrauch kurz vor dem Erreichen des Resonanzpunktes: 243 Watt. Bei Resonanz sind es 376 Watt ohne Last im Ausgangskreis. Gemessen wurde mit Wattmeter in der Steckdose. Scopeshot dieses Zustandes ist angefügt. Dabei ist die gelbe Kurve die Spannung im Ausgangskreis, die blaue die im Eingangskreis. Bei der niedrigen Drehzahl scheint noch keine parametrische Oszillation einzutreten.

Strom mit Last im Ausgang sowie Ströme an Lampen konnten noch nicht gemessen werden, da es noch nicht gelungen ist mit vertauschten Ein- und Ausgangsspulen eine stabile Resonanz unter Last zu erreichen.

Wir haben zunächst versucht einen Bau- Halogenstrahler mit 230 Volt 500 Watt und einem Widerstand von 7.93 Ohm (kalt) an den Ausgang anzuschliessen, Kondensatorbeschaltung wie im video gezeigt. Es konnte keine Resonanz bis 2500 RPM erreicht werden. Das Feldstärkemessgerät schlägt bei durchfahren des Drehzahlbereiches mehrmals aus.
Als nächstes wurde die Maschine ohne Last in die Resonanz gefahren und dann versucht den Baustrahler zuzuschalten. Dies wurde mangels eines hochspannungstauglichen Schalters durch Verbindung der Drähte erreicht. Dabei kann man einen ca 2cm langen kräftigen Lichtbogen erzeugen, ohne dass die Maschine aus der Resonanz fällt.
Verbindet man die Drähte dann fest, fällt die Maschine aus der Resonanz und dreht hoch.
Anschliessend haben wir den gleichen Baustrahler im Primärkreis angeschlossen. Ohne Last im Ausgangskreis. Hierbei leuchtete der Strahler bei Herunterfahren der Drehzahl kurz auf. Diese Drehzahl konnte aber nicht näher eingekreist werden. ( Extrem enge Resonanzstelle, der Regeltrafo kann die Drehzahl nicht langsam genug variieren.)
Im Primärkreis ohne Last ist also ein hoher Strom vorhanden.

Versuche mit in Serie geschalteten Lampen:

6x 77 Watt E27 mit je 46 Ohm Kaltwiderstand. Keine Resonanz.

6x 33 Watt : Keine Resonanz.

3x 33 Watt : keine Resonanz, in der dritten Lampe trat eine hell bläuliche Gasentladung im Inneren  des Glaskolbens zwischen den Anschlussdrähten zur Halogenbirne auf. Es muss also auch ohne Resonanz eine Hochspannung anliegen.


6 x 33 Watt mit jeweils parallel geschalteten Funkenstrecken: Instabile Resonanz bei ca 1400 RPM, Lampen und Funkenstrecken leuchten gleichzeitig. Schwebungseffekt, Lampen leuchten ungleichmässig hell. Dieser Versuch endete mit einem Überschlag an der Aussenseite einer Funkenstrecke, durch den die Maschine aus der Resonanz fiel. Das ist auf dem Video gezeigt.

Vorläufiges Fazit: Bei parallel zu den Lampen geschalteten Funkenstrecken treten HV- und HF- Effekte auf, ähnlich wie bei der bekannten Lecherleitung, auch als Hairpin bekannt. Das ist nichts Unerwartetes und auch nichts Besonderes, den gleichen Effekt könnte man auch mit einem Neon- oder Ölheizungs- Zündtrafo erreichen.  Durch die Funkenstrecken dürfte sich der Widerstand verringern.
Es ist also zu beachten, dass 500 Watt Baustrahler was anderes sind als 500 Watt in Reihe geschaltete Glühbirnen. Auf den Widerstand kommt es an.

Bisher ist es uns noch nicht gelungen, so weit zu kommen wie Herr Robitaille in seinem letzten Video aus Marokko. ( Stabile Resonanz, 6x100 Watt am Ausgang.) Das hat aber auch mit der Drehzahl zu tun, die in Marokko 2800 RPM beträgt. Von OU oder auch nur einem stabilen Betrieb sind wir im Moment noch weit entfernt. Im Moment verhält sich die Maschine wie ein Energiespeicher, der die durch den Motor hineingebrachte Energie entweder schlagartig oder langsam wieder abgibt.

Leider können Versuche immer nur in der freien Zeit durchgeführt werden. Das ändern der Beschaltung ist im Moment noch relativ langwierig, alles muss geklemmt werden.

So stellen sich also folgende Variablen heraus, an denen "gedreht" werden kann:

Drehzahl

Kapazität im Eingangskreis
Kapazität im Ausgangskreis

widerstand im Eingangskreis
Widerstand im Ausgangskreis

Dazu kommen noch mögliche Beschaltungen wie Funkenstrecken, Antenne, Erdung, Exciter usw. Dies durchzuprobieren wird länger dauern.



Es geht langsam, daher bitten wir um Geduld.

Kommentare sind willkommen!


Liebe Grüße

TeslaTech

Text + Scopeshot: Albert
« Letzte Änderung: 06. Juni 2014, 05:50:01 von TeslaTech »