Autor Thema: Neuer Test des bayerischen QEGs  (Gelesen 8601 mal)

TeslaTech

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Neuer Test des bayerischen QEGs
« am: 31. Mai 2014, 20:12:06 »
Liebe Forumgemeinde,

langsam geht es bei uns vorwärts. Das folgende youtube video hat Albert gedreht.
An dieser Stelle Vielen Dank an Albert für das Videodrehen und seine scharfe Auffassungsgabe!
https://www.youtube.com/watch?v=9k7Ifp2RfdQ&feature=youtu.be

Bei diesem Test ist ein sehr interessanter Effekt aufgetreten.

Im Video sind 6 x 30 Watt Glühbirnen zu sehen. Die Birnen sind in Reihe geschaltet und dazu parallel jeweils eine GDT (Gas discharge tube) geschaltet, welche bei ca. 300V zünden.
Vorher sieht man noch kurz eine Breitbandmessung (B-Feld) im Bereich von 100mG / 10µT. Dieses Feld ist beim Eintreten der Resonanz in etwa 6-7 Meter im Durchmesser groß. Aber auch bereits vorher ist ein schwaches Feld zu messen.

Im letzen Drittel des Videos sieht man, dass nicht alle Glühbirnen gleichmäßig leuchten sondern wie eine Art Lecher Leitung unerschiedlich leuchten obwohl sie ja in Reihe geschalten sind. Es wird eine stehende Welle produziert wobei aber ihre Frequenzbäuche bzw. Knoten hin und her driften. Unter jeder Glühbirne sieht man dass die GDTs gezündet haben.

LG

TeslaTech

P.S.: Weitere Experimente werden unter der Rubrik QEG-Energonauten - Versuchberichte - Prototyp 0..... zu finden sein
« Letzte Änderung: 02. Juni 2014, 19:07:25 von DD »

Mike

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #1 am: 31. Mai 2014, 23:51:45 »
Ich gratuliere zu den Fortschritten :)
Lg Mike

anonJo

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #2 am: 01. Juni 2014, 00:22:41 »
... Im Video sind 6 x 30 Watt Glühbirnen zu sehen. Die Birnen sind in Reihe geschaltet und dazu parallel jeweils eine GDT (Gas discharge tube) geschaltet, welche bei ca. 300V zünden....
... Unter jeder Glühbirne sieht man dass die GDTs gezündet haben...

Möchte Mike beipflichten und freue mich, doch wieder mal einen Input zu sehen.

Jetzt wäre interessant, welche effektive Spannung und Strom da im Sekundärkreis gemessen wurde.
Damit könnte man evtl. auf den Widerstand der Glühbirnen und damit auf die Größe der ohmschen Last schließen  ;)
Gefühlsmäßig ist zu vermuten, dass die Last viel zu klein bemessen ist. Evt. könnte man ja mal als Last versuchsweise einen Heizstab o. ä. mit 1 oder 2 kW anschließen.

LG Jo


TeslaTech

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #3 am: 01. Juni 2014, 01:39:00 »
Hallo,

leider habe ich aus Versehen das video mit schlechter Auflösung auf youtube hochgeladen.

Ich werde  die bessere Version (sobald ich sie habe) so schnell wie möglich hochladen.


LG

TeslaTech

Alfons

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #4 am: 01. Juni 2014, 02:48:18 »
Hallo TeslaTech,
leider hast Du das (schlecht aufgelöste) Video entfernt und so konnte ich es jetzt nicht sehen.

Kann es bei dem Effekt nicht daran liegen, dass Glühlampen Kaltleiter-Eigenschaft besitzen, d.h. noch kalte/kältere Glühbirnen sind leitfähiger, haben damit kleineren Widerstand und damit fällt bei diesen weniger Spannung ab was (deutlich?) kleinere Leistung zur Folge hat. Ja, natürlich fließt durch alle Serien-Glühbirnen der gleiche Strom.
Hab das mal schnell bei mir im Labor mit 2 Glühbirnen an einem Regeltrafo überprüft: eine ist immer etwas dunkler (d.h. kommt später und wird früher wieder finster als die andere). => dies sollte zur Folge haben, dass sich die Spannung nicht gleichmäßig aufteilt und damit brennt die eine schneller durch???
Bei reiner Parallel-Schaltung kann dieser Effekt selbstredend nicht so deutlich auftreten.

Servus
Alfons

DD

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #5 am: 01. Juni 2014, 03:06:09 »
Hallo Alfons!

Waren Deine Glühbirnen denn auch Halogenglühbirnen?

LG, DD

albert

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #6 am: 01. Juni 2014, 08:08:41 »
Hallo Alfons,

es war eindeutig ein dynamischer Effekt. Wie eine Schwebung. auf dem Video sieht es so aus als wäre es ein Effekt in der Kamera, aber wir haben genau diesen Effekt auch mit dem freien Auge gesehen.
Ausserdem müßte die Funkenstrecke den Weg durch die Lampe kurzschliessen und die Lampe müsste ausgehen. Kann eigentlich nur ein Impedanzeffekt aufgrund der Hochfrequenz sein, wenn Lampen UND Funkenstrecken zünden. Die Lampen waren längst warm.

anonJo

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #7 am: 01. Juni 2014, 11:21:41 »
Hab das mal schnell bei mir im Labor mit 2 Glühbirnen an einem Regeltrafo überprüft: eine ist immer etwas dunkler (d.h. kommt später und wird früher wieder finster als die andere). => dies sollte zur Folge haben, dass sich die Spannung nicht gleichmäßig aufteilt und damit brennt die eine schneller durch???
Bei reiner Parallel-Schaltung kann dieser Effekt selbstredend nicht so deutlich auftreten.

Hallo Alfons,

vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis, daß der Widerstand relativ stark streuen kann und dadurch unterscheidliche Spannungen über die Lampen abfallen.

Leider gibt es wie inzwischen üblich keine Meßwerte. Daher ist wieder mal der Spekulation Tür und Tor geöffnet.
Z.B. sind die Glühwendel bei Halogenlampen meist schön wie eine Spule gewickelt und könnten sich daher wie kleine Induktivitäten verhalten.

Bei der prinzipiellen Funktion einer Funkenstrecke scheint es auch Mißverständnisse zu geben. Wenn eine Funkenstrecke zündet stellt das eben keinen Kurzschluß dar, sondern nur einen Parallelwiderstand mit ca. 3000 V pro mm Luftstrecke der lediglich die Spannung nach oben begrenzt.
D. H. an den Lampen liegt auch während des Funkenüberschlags Spannung an.

Da die Funkenstecken längere Zeit gezündet haben ist vermutlich die Last durch die Lampen zu klein dimensioniert.
Wie bereits geschrieben könnte das anhand von Meßwerten oder alternativ einer größeren Last schnell und einfach geklärt werden  ;)

LG Jo

« Letzte Änderung: 01. Juni 2014, 11:27:15 von anonJo »

TeslaTech

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #8 am: 01. Juni 2014, 13:44:01 »
Hallo TeslaTech,
leider hast Du das (schlecht aufgelöste) Video entfernt und so konnte ich es jetzt nicht sehen.

Kann es bei dem Effekt nicht daran liegen, dass Glühlampen Kaltleiter-Eigenschaft besitzen, d.h. noch kalte/kältere Glühbirnen sind leitfähiger, haben damit kleineren Widerstand und damit fällt bei diesen weniger Spannung ab was (deutlich?) kleinere Leistung zur Folge hat. Ja, natürlich fließt durch alle Serien-Glühbirnen der gleiche Strom.
Hab das mal schnell bei mir im Labor mit 2 Glühbirnen an einem Regeltrafo überprüft: eine ist immer etwas dunkler (d.h. kommt später und wird früher wieder finster als die andere). => dies sollte zur Folge haben, dass sich die Spannung nicht gleichmäßig aufteilt und damit brennt die eine schneller durch???
Bei reiner Parallel-Schaltung kann dieser Effekt selbstredend nicht so deutlich auftreten.

Servus
Alfons

Lieber Alfons,

es wird morgen am Nachmittag ein video mit sehr hoher Auflösung eingestellt. Außerdem war auf dem video jemand zu sehen der eigentlich nicht in das video gehörte.
Denn das video kann jeder sehen auch Kreise die nicht gerne sehen was wir da "tun".
Das ist kein Nachteil für den technischen Teil.
Ich bitte noch um Geduld bis morgen...

LG

TeslaTech

Alfons

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #9 am: 01. Juni 2014, 15:32:09 »
Hallo Expertenrunde,
hatte es mir schon so ähnlich gedacht - war von mir als Anregung gemeint hier auch mal die Spannungsabfälle der einzelen "Hochleistungs-Widerstände" mal nachzumessen.

Zur HF: die Grundfrequenz ist ja wohl zwischen 100 - 500 Hz, also sozusagen eine "zeitweise unruhige Gleichspannung" für die aufgewickelten Glühlampen-Wolframfäden (nicht für die Wirbelströme in den Statorblechen), bei den GDTs ist's dann anders - aber wie ist hier der Unterschied zwischen Hallogen und altherkömmlichen Glühbirnen? beide haben Wendeln - gemessen hab ich dies noch nicht, weil ich keinen leistungsstarken HF-Generator besitze ... wollte heute früh nach der langen Nacht keinen HF-Verstärker mehr zusammenlöten.

Meine Test-Glühbirnen: ich hatte von meinen PowerLine-Entwicklungen her noch 2 uralt-Glübirnen: Osram 230V25W, also mit stinknormaler Glühwendel inseits verwendet.
Grüße
Alfons

albert

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #10 am: 01. Juni 2014, 15:57:21 »
Sagt mir mal bitte welche Messwerte Ihr braucht oder gerne sehen würdet. Versuchen das morgen am QEG auszumessen. Die Zeit wenn man halt hätt....es geht immer nur so zwischen Tür und Angel....keine böse Absicht. :D

Dass die Lampen eine Induktivität haben könnten, hatte ich mir auch gedacht.

Sebastian hat mir gerade berichtet, dass bei seinen ersten Versuchen mit getauschten Spulen noch ohne Kondensator im Sekundärkreis entweder die Funkenstrecken ODER die Lampen geleuchtet hätten.....

werde morgen mal ein paar "gehamsterte" normale 60 Watt Birnen mitnehmen, um zu sehen ob Halogen oder nicht Halogen was ausmacht.


Thorsten

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #11 am: 01. Juni 2014, 16:15:29 »
Sagt mir mal bitte welche Messwerte Ihr braucht oder gerne sehen würdet. Versuchen das morgen am QEG auszumessen. Die Zeit wenn man halt hätt....es geht immer nur so zwischen Tür und Angel....keine böse Absicht. :D

Dass die Lampen eine Induktivität haben könnten, hatte ich mir auch gedacht.

Sebastian hat mir gerade berichtet, dass bei seinen ersten Versuchen mit getauschten Spulen noch ohne Kondensator im Sekundärkreis entweder die Funkenstrecken ODER die Lampen geleuchtet hätten.....

werde morgen mal ein paar "gehamsterte" normale 60 Watt Birnen mitnehmen, um zu sehen ob Halogen oder nicht Halogen was ausmacht.

Die brauchste nicht mehr "hamstern", die nennen sich jetzt nur anders, nämlich "Allgebrauchslampen".
Rechte Maustaste drücken, und im I-Net koofen  ;)

Und viel Glück und Erfolg beim Test !

anonJo

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #12 am: 02. Juni 2014, 06:43:41 »
Sagt mir mal bitte welche Messwerte Ihr braucht oder gerne sehen würdet. Versuchen das morgen am QEG auszumessen. Die Zeit wenn man halt hätt....es geht immer nur so zwischen Tür und Angel....keine böse Absicht. :D
Hallo Albert,

schön wäre ein Bild vom Oszi mit dem Strom und der Spannung am Ausgang, wie bei den FTW-Videos.
Also Strom durch die Lampen und die GDT´s und Spannung über den Lampen und GDT`s.
Manche Oszis haben eine Rechenfunktion um aus den beiden Werten gleich die effektive (reale) Leistung zu berechnen.

Dann die Leistung des Motors. Entweder direkt über ein Leistungsmeßgerät oder über Messung des Effektivwerts von Strom und Spannung am Motor.

Und dann wie von Alfons angeregt die Spannungen über den einzelnen Lampen. Um zu sehen, ob es über einzelnen Lampen größere Unterschiede gibt.

LG Jo


zwisi

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #13 am: 02. Juni 2014, 06:59:28 »
Servus QEG-Bastler,

ich interessiere mich sehr für den QEG, wo ist eure Gruppe am basteln? Kann ich mich als Mechaniker, Elektroniker, Programmierer und Bastler da einbringen? Ich wohne in 84489 Burghausen.

Herzliche Grüße
zwisi

Reinhard

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Antw:Neuer Test des bayerischen QEGs
« Antwort #14 am: 02. Juni 2014, 07:51:42 »
Servus QEG-Bastler,

ich interessiere mich sehr für den QEG, wo ist eure Gruppe am basteln? Kann ich mich als Mechaniker, Elektroniker, Programmierer und Bastler da einbringen? Ich wohne in 84489 Burghausen.

Herzliche Grüße
zwisi

Zwisi, Vielen Dank für dein Interesse!!  Jeder konstruktive Beitrag ist herzlich willkommen!!

Zur Zeit sollten wir die kleine Forscher- und Bastlergruppe um Sebastian (TeslaTech) herum die wichtigen Messungen und Versuche machen lassen und kräftig in diesem Forum mit diskutieren, mit-denken und -überlegen.  Wir haben detaillierte Info in diesem Forum unter 'QEG Energonauten' eingestellt.
Es gibt ausserhalb dieses Forum eine Unterstützergruppe, die QEG Energonauten von München und Umgebung, die sich bisher einmal getroffen hat.  Das nächste Treffen hängt ab von Sebastians Ergebnissen.  Wenn du in diese Gruppe aufgenommen werden möchtest, laß es mich wissen.

Reinhard
« Letzte Änderung: 02. Juni 2014, 07:53:25 von Reinhard »